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Eine Verfassung für Europa - Konzepte, Inhalte und Konsequenzen

Die Arbeitsweise des EU-Verfassungskonvents

Titel: Eine Verfassung für Europa - Konzepte, Inhalte und Konsequenzen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2004 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Dipl.-Pol. Sandra Mayinger (Autor:in)

Politik - Thema: Europäische Union
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dem Text wird die langwierige und schwierige Arbeit im Entwicklungsprozess beleuchtet. Und die Frage was ist mit einer EU-Verfassung? In dieser speziellen Arbeit geht es um die Arbeitsweise eines EU-Verfassungskonvents. Was muss in einer Verfassung festgehalten werden? Wie darf die Ausgestaltung sein und besonders mit Rücksicht auf die Nachbarn. Annähern statt abschrecken!

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Arbeitsweise und Definitionen

1.1Methoden

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Historischer Abriss und Versammlung von Laeken

2.1 Historie im Gesamten

2.2 Neuere Ereignisse

3. Zusammensetzung des EU – Konvents

3.1 Das Präsidium

3.2 Das Plenum des Konvents

4. Konventsmethode

4.1 Die Definition des Vorgehens

4.2 Probleme

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Arbeitsweise und den Prozess des EU-Verfassungskonvents vor dem Hintergrund der europäischen Integration. Dabei liegt der Fokus auf der institutionellen Struktur, der Zusammensetzung des Konvents sowie der methodischen Herangehensweise bei der Erarbeitung des Verfassungsentwurfs, um die Effizienz und Legitimität dieses Verfahrens kritisch zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung der europäischen Integration und ihre Einflüsse auf den Verfassungsprozess
  • Strukturelle Zusammensetzung und Funktionsweise von Präsidium und Plenum
  • Analyse der angewandten "Konventsmethode" zur Entscheidungsfindung
  • Bewertung von institutionellen Konfliktlinien und organisatorischen Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

4. Konventsmethode

Sie wird deshalb als neuartig bezeichnet, weil sie die Regierungskonferenzen ersetzt und ein neues Entscheidungsverfahren darstellt. Bereits für die Grundrechtecharta unter dem Vorsitz von Roman Herzog wurde dieses Verfahren eingesetzt. Auch er bildete zunächst Arbeitsgruppen und führte deren Resultate dann im Plenum zusammen. Auch hier wurde das Schema der unterschiedlichen Teams beibehalten und gleichzeitig die unterschiedliche Themenbehandlung (vgl. Tabelle 2). So sollte eine Handlungsunfähigeit und Behinderung durch nationale Interessenslagen vermieden werden. Denn diese Problematik tauchte zu Ende des Konvents auf und drohte beinahe das Unternehmen zum Scheitern zu bringen.

4.1 Definition des Vorgehens

Dieses grundlegende Vorgehen wurde mit dem Vertrag von Laeken beschlossen und die genaue Ausformulierung jedoch wurde dem Präsidium überlassen. Der Vorsitzende Giscard d’Estaing teilte die Vorgehensweise im Konventsplenum in drei Phasen (vgl. Tabelle 3) ein: 1) Phase d’Écoute, 2) Phase d’Étude und 3) Phase de Réflexion. Die drei Phasen besaßen nicht nur einen inhaltlichen Zuordnung, sondern auch einen zeitlichen Background.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Arbeitsweise und Definitionen: Einführung in die Thematik der europäischen Integration und Darlegung der methodischen Vorgehensweise sowie des Aufbaus der Arbeit.

2. Historischer Abriss und Versammlung von Laeken: Darstellung der historischen Entwicklung der europäischen Einigung und des spezifischen Kontexts der Versammlung von Laeken.

3. Zusammensetzung des EU – Konvents: Analyse der organisatorischen Struktur des Konvents mit einem Fokus auf die Aufgaben und Funktionen von Präsidium und Plenum.

4. Konventsmethode: Eingehende Untersuchung des neuen Entscheidungsverfahrens, seiner Phasen und der damit verbundenen inhaltlichen sowie organisatorischen Probleme.

5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung des Verfassungsprozesses und Ausblick auf die Herausforderungen durch die EU-Erweiterung.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Verfassungskonvent, Europäische Integration, Konventsmethode, Präsidium, Plenum, Laeken, Grundrechtscharta, Institutionelle Architektur, Reformprozess, Politische Legitimation, Entscheidungsfindung, Vertrag von Nizza, Europäischer Rat, EU-Erweiterung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Funktionsweise des EU-Verfassungskonvents und dessen Rolle bei der Erarbeitung eines Verfassungsentwurfs für die Europäische Union.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die historische Einbettung der EU-Integration, die organisatorische Struktur des Konvents, die neuartige "Konventsmethode" sowie die auftretenden inhaltlichen und organisatorischen Probleme.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Prozess des Verfassungskonvents zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen, wie Effizienz und Legitimität durch die gewählte Vorgehensweise sichergestellt wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt einen analytischen Ansatz, bei dem der Konvent als in sich geschlossenes System betrachtet wird, dessen endogene Variablen (Struktur, Ablauf, Teilnehmer) im historischen und institutionellen Kontext untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Im Hauptteil werden die Besetzung der Organe, die drei Phasen der Plenumsarbeit sowie die verschiedenen Konfliktlinien und Entscheidungsprozesse, wie etwa das Einstimmigkeits-Prinzip, ausführlich erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Europäische Integration, Verfassungskonvent, Konventsmethode, Institutionelle Architektur und Politische Legitimation definiert.

Welche Rolle spielte das Präsidium im Konventsprozess?

Das Präsidium fungierte als Koordinierungs- und Organisationsorgan, das die Agenda festlegte, das Sekretariat leitete und als letzte Instanz bei der Schlichtung von Divergenzen diente.

Wie wirkten sich die Erweiterungsschritte der EU auf den Konvent aus?

Die anstehende Erweiterung der EU erhöhte den Handlungsdruck und die Dringlichkeit einer verfassungsrechtlichen Neuordnung, brachte aber auch die Herausforderung mit sich, die Interessen einer wachsenden Zahl an Mitgliedstaaten zu integrieren.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine Verfassung für Europa - Konzepte, Inhalte und Konsequenzen
Untertitel
Die Arbeitsweise des EU-Verfassungskonvents
Hochschule
Universität Augsburg  (Philosophische-Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
1,3
Autor
Dipl.-Pol. Sandra Mayinger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
25
Katalognummer
V158051
ISBN (eBook)
9783640708543
ISBN (Buch)
9783640708765
Sprache
Deutsch
Schlagworte
EU-Verfassungskonvent
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Pol. Sandra Mayinger (Autor:in), 2004, Eine Verfassung für Europa - Konzepte, Inhalte und Konsequenzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158051
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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