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Ist das Problem der Zerstörung der Ozonschicht gelöst?

Titel: Ist das Problem der Zerstörung der Ozonschicht gelöst?

Essay , 2010 , 8 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Christophe Gouin (Autor:in)

Umweltwissenschaften
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Problem der Zerstörung der Ozonschicht war Ende der achtziger, Beginn der neunziger Jahre ein vieldiskutiertes Thema in der Weltöffentlichkeit. Die Welt stand vor einem großen, durch menschliche Hand geschaffenen, Umweltproblem. Forscher und Wissenschaftler aller Welt waren sich einig, dass etwas getan werden musste um die Zerstörung der Ozonschicht zu verhindern, da dadurch weitreichende Folgen im sensiblen Ökosystem der Erde vermutet wurden. Hieraus entstand der erste Zusammenschluss von Politikern verschiedener Länder, mit dem Ziel eine gemeinsame Lösung für das Problem der Zerstörung der Ozonschicht zu erarbeiten und durchzusetzen um letztendlich den Abbau der Ozonschicht zu verhindern und die Regeneration ebendieser zu beschleunigen.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage ob das Problem nun tatsächlich gelöst worden ist und die, von den Politikern, getroffenen Maßnahmen gegriffen haben. Der besseren Verständlichkeit wegen, werden zunächst allgemeine Details zur Entstehung sowie zum Abbau von Ozon und den Folgen eines vermehrten Abbaus für das Ökosystem erklärt. Anschließend wird die Entstehung und die Handlungen des sogenannten „Ozonregimes“ beschrieben. Schließlich wird in einem Fazit die ursprüngliche Frage aufgegriffen und geklärt, ob das Problem der Zerstörung der Ozonschicht gelöst ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Allgemeines zum Ozon

3. Internationale Koordination zum Schutze der Ozonschicht

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob das globale Problem der Zerstörung der Ozonschicht durch die international eingeleiteten politischen Maßnahmen tatsächlich als gelöst betrachtet werden kann. Dabei wird analysiert, inwiefern die getroffenen Vereinbarungen zur Reduktion ozonschichtschädigender Stoffe die Regeneration der Atmosphäre ermöglicht haben.

  • Grundlagen des natürlichen Ozonaufbaus und -abbaus
  • Die Rolle anthropogener Schadstoffe wie FCKWs und Halone
  • Entwicklung und Wirksamkeit des internationalen "Ozonregimes"
  • Analyse der Abkommen vom Montrealer Protokoll bis hin zu den Peking-Änderungen
  • Prognosen zur zukünftigen Regeneration der Ozonschicht

Auszug aus dem Buch

Internationale Koordination zum Schutze der Ozonschicht

Bereits 1974 schockierten Molina und Rowland die Weltöffentlichkeit mit ihrer Hypothese über die Zerstörung der Ozonschicht, welche durch die Freisetzung großer Mengen an Fluorkohlenwasserstoffen (FCKW) bedingt ist. In den siebziger Jahren wurden jährlich ca. 700.000 Tonnen FCKWs in die Atmosphäre emittiert. Durch die hervorragenden Eigenschaften als Treibgas, Kälte, Lösungs- und Schäumungsmittel ist die weltweit produzierte Menge an FCKWs jährlich um ungefähr 10% angewachsen. Messungen zu der Zeit beweisen, dass die abgegebenen Gase in die Stratosphäre wandern und sich dort festsetzen, allerdings konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewiesen werden, dass die Ozonschicht tatsächlich durch FCKWs angegriffen wird, da die Ozonschichtdicke starken natürlichen Fluktuationen unterliegt. In Folge der veröffentlichten Hypothese wurden in einigen Ländern, darunter den Vereinigten Staaten, Kanada, Schweden und Norwegen die FCKW-Treibgase in Sprühdosen zu 90% verboten. Die Mitgliedsstaaten der europäischen Gemeinschaft legten dagegen nur fest, die jährlich produzierten Mengen nicht weiter ansteigen zu lassen.

Diese Maßnahmen wurden international allerdings als Einzelmaßnahmen verschiedener Staaten gesehen um ein globales Umweltgut zu schützen. 1977 wurde der sogenannte „World Plan of Action“ verabschiedet, das UN-Umweltprogramm (UNEP) wurde zur Dachorganisation bestimmt. Des Weiteren wurde ein „Co-ordinating Committee on the Ozone Layer“, bestehend aus Staaten mit eigenen Forschungsprogrammen, internationalen Organisationen und einigen Nichtregierungsorganisationen, eingeführt. Ziel dieses Komitees war es, die wissenschaftlichen Grundlagen des Problems zu bewerten. Das Problem der Zerstörung der Ozonschicht wurde somit ein international anerkanntes Problem, ohne jegliche international abgestimmte Maßnahmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Dieses Kapitel führt in die historische Relevanz des Ozonproblems ein und umreißt die Zielsetzung der Arbeit sowie den methodischen Aufbau der Untersuchung.

2. Allgemeines zum Ozon: Hier werden die chemischen und physikalischen Grundlagen der Stratosphäre erläutert sowie die Ursachen des anthropogenen Ozonabbaus durch Gase wie FCKWs und Halone detailliert beschrieben.

3. Internationale Koordination zum Schutze der Ozonschicht: Dieses Kapitel dokumentiert den politischen Prozess von den ersten wissenschaftlichen Hypothesen in den 1970er Jahren bis hin zu den verbindlichen internationalen Abkommen wie dem Montrealer Protokoll.

4. Fazit und Ausblick: Das Fazit bewertet die Wirksamkeit der politischen Maßnahmen und schließt mit der Schlussfolgerung, dass die Zerstörung der Ozonschicht gestoppt wurde, wenngleich die vollständige Regeneration Zeit benötigt.

Schlüsselwörter

Ozonschicht, Ozonabbau, FCKW, Halone, Montrealer Protokoll, Stratosphäre, Umweltschutz, UNEP, Treibhausgase, Ozonregime, UV-Strahlung, Chlorbelastung, Klimapolitik, Regeneration, Umweltpolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob die internationale Staatengemeinschaft erfolgreich gegen die Zerstörung der Ozonschicht vorgegangen ist und ob das damit verbundene Umweltproblem als gelöst betrachtet werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die wissenschaftlichen Grundlagen zum Ozonabbau, die Rolle anthropogener Emissionen sowie die politische Geschichte und der Erfolg des internationalen Ozonregimes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, anhand der historischen Entwicklung der getroffenen Maßnahmen zu prüfen, ob die Stabilisierung und anschließende Regeneration der Ozonschicht eingeleitet wurde.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine analytische Aufarbeitung des Forschungsstands und der politischen Dokumente, ergänzt durch Daten zur Entwicklung von Treibhausgasemissionen und Ozonwerten.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der natürlichen und künstlichen Ozonabbauprozesse sowie eine chronologische Analyse der politischen Abkommen, von den ersten Verboten in den 70ern bis zu den Peking-Änderungen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Analyse?

Wichtige Begriffe sind FCKW, Montrealer Protokoll, Stratosphäre, Chlorbelastung und internationale Regimebildung.

Welche Rolle spielt das Montrealer Protokoll im Dokument?

Es wird als entscheidender Wendepunkt dargestellt, der durch verbindliche Reduktionsverpflichtungen und die Einbindung der Industrie maßgeblich zur Senkung ozonschädigender Emissionen beigetragen hat.

Warum wird die Entdeckung des Ozonlochs 1985 als bedeutend hervorgehoben?

Die Entdeckung fungierte als externer Faktor, der die Öffentlichkeit sensibilisierte und den politischen Handlungsdruck für weitreichende internationale Verträge massiv erhöhte.

Wann ist laut Autor eine Regeneration der Ozonschicht zu erwarten?

Der Text prognostiziert, dass die Ozonschicht bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts ihre ursprüngliche Dicke aus den 1980er Jahren wieder erreichen könnte.

Wie lautet die abschließende Antwort auf die Forschungsfrage?

Der Autor beantwortet die Frage, ob das Problem gelöst ist, mit "Ja", da die Zerstörung der Ozonschicht gestoppt wurde, weist jedoch darauf hin, dass die vollständige Erholung noch einige Zeit in Anspruch nimmt.

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Details

Titel
Ist das Problem der Zerstörung der Ozonschicht gelöst?
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,3
Autor
Christophe Gouin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
8
Katalognummer
V158330
ISBN (eBook)
9783640743315
ISBN (Buch)
9783640743674
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Umwelt Ozon Ozonschicht FCKW Treibgase Fluorkohlenwasserstoffe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christophe Gouin (Autor:in), 2010, Ist das Problem der Zerstörung der Ozonschicht gelöst?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158330
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  8  Seiten
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