Diese Arbeit untersucht den Geheimbund der Turmgesellschaft in Goethes Werk "Wilhelms Meisters Lehrjahre". Es handelt sich dabei um einen Roman der Aufklärung im Zeichen der Geheimbünde
Während Autoren jahrzentelang - beginnend mit der ersten Kritik dieses Werkes durch Schiller - zu dem Schluss kamen, dass Wilhelms Bildung allein durch die das Wirken der Turmgesellschaft hervorgebracht wird, steht die vorliegende Untersuchung dieser These kritische gegenüber und beschäftigt sich ganz konkret mit der Frage nach dem Zusammenhang zwischen Wilhlems Bildung und der Rolle der Turmgesellschaft.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Geheimbünde im 18. Jahrhundert und deren Einfluss auf die Literatur
- Die Rolle der Turmgesellschaft im Roman
- Mitglieder des Turms
- Die Emissäre der Turmgesellschaft
- Die Aufnahme Wilhelms in die Gesellschaft
- Die Pädagogik des Turms
- Die Zukunft der Turmgesellschaft
- Freimaurerische und illuminatorische Elemente im Turm
- Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Frage, welche Funktion die geheime Turmgesellschaft in Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ übernimmt und welcher Zusammenhang zwischen Wilhelms „Bildung“ und der Turmgesellschaft besteht. Dabei werden die Geheimgesellschaften der Zeit, die Turmszene sowie die Pädagogik im Roman beleuchtet, ein Blick auf die Zukunft und den Wandel der Gesellschaft geworfen und der Turm mit den Freimaurern und Illuminaten verglichen.
- Die Rolle der Turmgesellschaft in Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“
- Der Einfluss von Geheimgesellschaften im 18. Jahrhundert auf die Literatur
- Die Pädagogik des Turms
- Die Zukunft der Turmgesellschaft
- Der Vergleich des Turms mit den Freimaurern und Illuminaten
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet das Grundproblem der Turmgesellschaft in „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ und stellt die Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen Wilhelms Bildung und der Turmgesellschaft in den Vordergrund. Kapitel 2 widmet sich Geheimgesellschaften im 18. Jahrhundert, insbesondere den Freimaurern und Illuminaten, und analysiert deren Einfluss auf die Literatur. Kapitel 3 untersucht die Rolle der Turmgesellschaft im Roman, ihre Mitglieder, Emissäre, Wilhelms Aufnahme in die Gesellschaft und die pädagogischen Ansätze der Gesellschaft. Kapitel 4 blickt auf die Zukunft der Turmgesellschaft und ihren Wandel. Kapitel 5 vergleicht den Turm mit den Freimaurern und Illuminaten und analysiert freimaurerische und illuminatorische Elemente im Roman.
Schlüsselwörter
Die zentralen Themen der Hausarbeit sind Geheimgesellschaften, insbesondere die Turmgesellschaft in Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“, die Pädagogik des Turms, der Einfluss von Geheimgesellschaften auf die Literatur, sowie ein Vergleich des Turms mit den Freimaurern und Illuminaten.
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielt die Turmgesellschaft in „Wilhelm Meisters Lehrjahre“?
Die Turmgesellschaft fungiert als Geheimbund, der Wilhelms Bildungsweg im Verborgenen lenkt und ihn schließlich in ihre Kreise aufnimmt.
Gibt es Parallelen zu den Freimaurern oder Illuminaten?
Ja, die Arbeit vergleicht die Strukturen und Rituale des Turms mit zeitgenössischen Geheimgesellschaften wie Freimaurern und Illuminaten.
Wie sieht die Pädagogik des Turms aus?
Die Pädagogik basiert auf einer gelenkten Erfahrung, bei der Fehler zugelassen werden, um durch Erkenntnis zur wahren Bildung zu gelangen.
Ist Wilhelms Bildung allein das Werk der Turmgesellschaft?
Die Untersuchung steht dieser klassischen These kritisch gegenüber und prüft, wie viel Eigenanteil Wilhelm an seiner Entwicklung hat.
Welchen Einfluss hatten Geheimbünde auf die Literatur des 18. Jahrhunderts?
Geheimbünde waren ein populäres Motiv der Aufklärungsliteratur, um Konzepte von gesellschaftlicher Ordnung und Erziehung zu thematisieren.
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- Rebecca Kreß (Author), 2008, Die Turmgesellschaft in Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158359