Dieser Unterweisungsentwurf ist im Rahmen der ADA-Prüfung entstanden.
Dem Studenten wird darin der Aufbau und die Gliederung einer Handelsbilanz nach §266HGB erläutert.
Konzipiert ist er für die Unterweisung eines Studenten der Betriebswirtschaftslehre und enthält, neben der formalen Unterweisung, ebenso Arbeitsmaterialien mit Lösungen und Overheadfolien, welche in der Unterweisung genutzt werden können.
Inhaltsverzeichnis
1. Thema der Unterweisung
1.1 Zusammenhang des Themas mit der Ausbildung
1.2 Dauer der Unterweisung
2. Ausgangssituation
2.1 Ausgangssituation an der Hochschule
2.2 Persönliche Ausgangssituation des Studenten
2.2 Vorhandene Grundkenntnisse
2.3 Vorhandenes Fachwissen
2.4 Zu vermittelndes Fachwissen
3. Operationalisiertes Lernziel
3.1 Richtlernziele
3.2 Groblernziele
3.3 Feinlernziele
4. Ausbildungsmittel
5. Unterweisungmethode
6. Schlüsselqualifikationen
6.1 Fachkompetenz
6.2 Methodenkompetenz
6.3 Sozialkompetenz
7. Arbeitsgliederung
8. Lernzielkontrolle
8.1 Kognitiver Lernbereich
8.2 Affektiver Lernbereich
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in der Konzeption eines praxisnahen Unterweisungsentwurfs, der Studenten der Betriebswirtschaftslehre den formalen Aufbau und die gesetzliche Gliederung einer Bilanz gemäß § 266 HGB vermittelt. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie theoretische Bilanzierungsvorschriften durch die 3-Stufen-Entwicklungsmethode innerhalb eines zeitlich begrenzten Rahmens didaktisch effektiv in die Praxis umgesetzt werden können.
- Strukturierung einer Bilanz in Kontenform nach handelsrechtlichen Vorgaben (§ 266 HGB).
- Anwendung der 3-Stufen-Entwicklungsmethode zur Wissensvermittlung.
- Verknüpfung von theoretischem Wissen mit praktischer Anwendung durch Fallbeispiele.
- Methodik der Lernzielkontrolle in kognitiven und affektiven Bereichen.
- Vermittlung von Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz im Ausbildungskontext.
Auszug aus dem Buch
3. Operationalsiertes Lernziel
Das operationalisierte Lernziel ist eine systematische Planung, Ausführung, Kontrolle und Steuerung des Ausbildungsprozesses. Eine genaue Lernbeschreibung ist hierbei unabdingbar. Das operationalsierte Lernziel hat dabei eine Dokumentationsfunktion. Es soll dokumentieren, welches Endverhalten nach der Unterweisung erwartet wird. Der Student sollte sich mit den sachlichen und rechltichen Rahmenbedingungen auseinandersetzen können und mit den zur Verfühung stehenden Hilfsmitteln arbeiten können.
Auf dieses Beispiel bezogen bedeutet das, dass der Student wissen muss, was eine ordnungsgemäß erstellte Bilanz enthalten muss.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Thema der Unterweisung: Einführung in das Ziel der Unterrichtseinheit, den Aufbau und die Gliederung einer Bilanz nach § 266 HGB zu erläutern.
2. Ausgangssituation: Beschreibung des Hochschulumfeldes und des Wissensstandes der Studentin, um die Voraussetzungen für die Unterweisung zu definieren.
3. Operationalisiertes Lernziel: Festlegung der Lernziele auf Richt-, Grob- und Feinebene zur systematischen Planung der Ausbildungseinheit.
4. Ausbildungsmittel: Auflistung der benötigten physischen Hilfsmittel wie Handelsgesetzbuch, Overhead-Projektor und Arbeitsmaterialien.
5. Unterweisungmethode: Erläuterung der 3-Stufen-Entwicklungsmethode, bestehend aus Vorbereitung, Vormachen/Erklären und Üben/Erfolgskontrolle.
6. Schlüsselqualifikationen: Definition der angestrebten Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen, die durch die Unterweisung gefördert werden sollen.
7. Arbeitsgliederung: Detaillierter zeitlicher Ablaufplan der Unterweisung mit Phasen von der Begrüßung bis zur Verabschiedung.
8. Lernzielkontrolle: Beschreibung der Überprüfung des Lernerfolgs in kognitiven und affektiven Bereichen anhand eines praktischen Arbeitsblattes.
Schlüsselwörter
Bilanz, HGB, § 266, Unterweisung, Betriebswirtschaftslehre, 3-Stufen-Methode, Rechnungswesen, Buchführung, Lernziele, Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Bilanzgliederung, Jahresabschluss, Ausbildung, Kontenform.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen didaktischen Unterweisungsentwurf dar, der zeigt, wie Studierenden der BWL die Struktur und Gliederung einer Bilanz gemäß § 266 HGB vermittelt werden kann.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Zentral sind die gesetzlichen Anforderungen des HGB, die methodische Strukturierung einer Lehrveranstaltung und die praktische Anwendung bei der Bilanzerstellung.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Das Ziel ist, dass die Studierenden nach der Einheit in der Lage sind, eine Bilanz ordnungsgemäß zu gliedern und die rechtlichen Grundlagen anzuwenden.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Unterweisung stützt sich auf die 3-Stufen-Entwicklungsmethode, die Vortragselemente mit einem erarbeitenden Lehrgespräch kombiniert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Situationsanalyse, die Definition der Lernziele, die Auswahl der Ausbildungsmittel, die methodische Planung und die konkrete zeitliche Abfolge der Unterweisung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe umfassen Bilanz, HGB § 266, Unterweisungsentwurf, betriebswirtschaftliche Ausbildung und Lernzielkontrolle.
Warum wird § 266 HGB als Grundlage gewählt?
Dieser Paragraph bildet das gesetzliche Fundament für die Gliederung der Bilanz in Deutschland und ist somit für das grundlegende Verständnis des Rechnungswesens unverzichtbar.
Wie erfolgt die Lernzielkontrolle?
Die Kontrolle erfolgt durch ein praxisnahes Arbeitsblatt, auf dem die Studierenden eigenständig eine Bilanz erstellen müssen, deren Ergebnis im Anschluss gemeinsam besprochen wird.
- Arbeit zitieren
- Christoph Schuhmann (Autor:in), 2009, Aufbau und Gliederung einer Bilanz nach § 266 (Unterrichtsunterweisung für Studenten der BWL), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158424