In der heutigen Zeit, in der die Menschen mit Informationen durch verschiedenste Medien wie etwa das Internet oder die Werbung im Fernseher überflutet werden, ist es immer notwendiger die Vermittlung von Informationen zu optimieren.
Aktuell mach die Wirtschaft macht eine Phase der Profitmaximierung durch. In dieser kann es zu Langzeitschäden kommen, wenn zum Beispiel Forschungs- und Personalkosten eingespart werden und dadurch weniger Patente angemeldet werden. Aber, zugleich erleben die Marken eine unglaubliche Blüte. Dabei basieren erfolgreiche Marken auf guten Namen, die unverwechselbar und einprägsam sind. Hierfür ist es egal, wie groß das Unternehmen ist, denn alle mit wirtschaftlichem Interesse handelnde Unternehmen werden sich darum bemühen eine möglichst starke Marke aufzubauen.
Ein Beispiel von 1998 zeigt, wie wichtig die Marke und somit der Name der Marke ist. Jürgen Schrempp (Daimler Benz) und Robert Eaton (Chrysler) erklärten die Fussion der Firmen. Sie galt als die größte “Industriehochzeit“ der Geschichte. Was von Anfang an fest stand war der neue Markenname: DaimlerChrysler. Nicht einmal ein halbes Jahr später konnte man an der Börse die Aktie von DaimlerChrysler erwerben.
Warum aber präsentiert sich fast jedes Unternehmen, welches den nationalen aber auch vor allem internationalen Markt erobern möchte mit einem einprägsamen Namen und auch zugehörigem Logo des Unternehmens oder des entsprechenden Produkts, das vermarktet werden soll?
Um unter anderem diese Frage zu klären wird sich die folgende Hausarbeit zunächst speziell mit dem Branding, dann mit den Markennamen und Markenlogos als Erfolgsfaktoren von Marken auseinandergesetzt. Im Kapitel 2 werden vorab die Definitionen des Branding und der Marke erörtert. Anschließend beschäftigt sich Kapitel 3 mit dem Branding, dessen Zielen, Anforderungen, rechtlichen Aspekten und Problemen. Anschließend wird im Kapitel 4 auf die Markennamen eingegangen, bevor sich Kapitel 5 mit den Markenlogos auseinandersetzt. In Kapitel 6 wird das Zusammenwirken von Markenname und –logo näher betrachtet. Abschließend soll in Kapitel 7 ein kurzes Fazit für die vorliegende Arbeit gezogen werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Definition Branding
2.2 Definition Marke
3 Branding
3.1 Ziele
3.2 Anforderungen
3.3 Rechtliche Aspekte
3.4 Probleme
4 Markennamen
4.1 Bedeutung
4.2 Arten
4.2.1 Markenname gleich Firmenname
4.2.2 Deskriptive Markennamen
4.2.3 Assoziative Markennamen
4.2.4 Artifizielle Markennamen
4.2.5 Weitere
4.3 Ziele
4.4 Merkmale erfolgreicher Markennamen
4.5 Anforderungen
4.6 Namensentwicklung
4.6.1 Vorbereitend
4.6.2 Entwicklung
4.6.3 Selektion und Kontrolle
5 Markenlogos
5.1 Bedeutung
5.2 Arten
5.3 Anforderungen
5.4 Logogestaltung
5.4.1 Form
5.4.2 Farbe
5.4.3 Interaktion von Form und Farbe
5.4.4 Schriftbild
6 Markennamen und Markenlogos
7 Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung von Markennamen und Markenlogos als zentrale Erfolgsfaktoren im strategischen Marketingmanagement zu analysieren und deren Zusammenwirken für eine starke Markenidentität aufzuzeigen.
- Grundlagen des Brandings und Begriffsdefinitionen
- Anforderungen und rechtliche Rahmenbedingungen bei der Markenführung
- Strategien zur Entwicklung und Selektion von Markennamen
- Einflussfaktoren der Logogestaltung (Form, Farbe, Schriftbild)
- Bedeutung eines integrierten Brandings für den Markenerfolg
Auszug aus dem Buch
4.2.1 Markenname gleich Firmenname
Die einfachste Art einen Markennamen für ein Produkt oder eine Dienstleistung einzusetzen ist den bestehenden Firmennamen zu nutzen.
Als Beispiel können an dieser Stelle die Eigennamen wie Siemens (siehe Abbildung 1) oder Ford genannt werden. Beide sind Firmengründer bzw. Erfinder und haben sich den Namen auch als Markennamen schützen lassen. Nicht nur die Nachnamen, sondern auch Vornamen stehen Pate für Markennamen. Wie beispielsweise der Name Mercedes. Welcher Vorname der Tochter eines ehemaligen österreichischen Konsuls aus Nizza war. Weiterhin gibt es diverse Abkürzungen von Firmennamen wie JVC welcher ausgeschrieben lautet Japanese Video Company. Weitere Möglichkeiten für Namen sind Herstellerhinweise über Stammsilben, Namen aus Initialien, Namenskürzel und Namenskürzel mit Ortsangabe wie zum Beispiel IKEA welches Ingvar Kamprad aus Elmtaryd in Agunnaryd heißt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die zunehmende Relevanz einer optimierten Informationsvermittlung und die Bedeutung starker Marken als Erfolgsfaktor in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld.
2 Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Branding und Marke definiert, wobei Definitionen von Esch, Langner und Baumgarth als theoretisches Fundament dienen.
3 Branding: Dieses Kapitel behandelt die Ziele, Anforderungen, rechtliche Aspekte sowie typische Probleme bei der Gestaltung von Branding-Maßnahmen.
4 Markennamen: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Bedeutung, den Arten, Zielen und dem Prozess der Entwicklung von Markennamen.
5 Markenlogos: Dieses Kapitel fokussiert auf die Bedeutung, Arten und die spezifische Gestaltung von Logos, insbesondere unter Berücksichtigung von Form, Farbe und Schriftbild.
6 Markennamen und Markenlogos: Es wird die formale und inhaltliche Integration von Name und Logo als Instrument des integrierten Brandings beleuchtet.
7 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein professionelles Markenmanagement für den langfristigen Markenerfolg essenziell ist und die Elemente einer stetigen Pflege bedürfen.
Schlüsselwörter
Branding, Markenname, Markenlogo, Marketingmanagement, Markenführung, Markenidentität, Markenimage, Markenbekanntheit, Markenschutz, Namensentwicklung, Logogestaltung, Integriertes Branding, Wettbewerbsvorteil, Erfolgsfaktoren, Kommunikation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die strategische Relevanz von Markennamen und Markenlogos als maßgebliche Erfolgsfaktoren bei der Markenführung von Unternehmen und Produkten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Branding und Marke, die strategische Namensentwicklung, die psychologischen und ästhetischen Aspekte der Logogestaltung sowie die Integration dieser Elemente.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Bedeutung dieser Markenidentifikationselemente zu erläutern und aufzuzeigen, wie durch gezielte Strategien eine starke und wiedererkennbare Marke am Markt positioniert werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Ausarbeitung der theoretischen Konzepte des modernen Markenmanagements.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Branding-Grundlagen, die Typologie und Entwicklung von Markennamen, die Gestaltungsparameter für Markenlogos sowie deren effiziente Zusammenführung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Branding, Markennamen, Markenlogos, Markenidentität, Markenschutz und Integriertes Branding.
Warum ist die Unterscheidungskraft bei Markennamen rechtlich wichtig?
Die Unterscheidungskraft ist die wesentliche Voraussetzung für die juristische Schutzfähigkeit, da rein beschreibende Namen, die lediglich Produktmerkmale nennen, beim Patentamt schwerer zu schützen sind.
Welche Rolle spielt die Interaktion von Form und Farbe bei Logos?
Form und Farbe müssen idealerweise harmonieren, da Widersprüche zwischen diesen Elementen beim Betrachter zu diffusen Assoziationen führen können, was die Erinnerungswirkung negativ beeinflusst.
Warum ist eine sprachlich-kulturelle Prüfung von Namen notwendig?
Im internationalen Wettbewerb müssen Markennamen auf ihre Eignung in verschiedenen Sprachräumen geprüft werden, um negative Assoziationen oder Aussprachehindernisse zu vermeiden.
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- Edgar Bialas (Author), 2009, Branding - Markennamen und Markenlogos als Erfolgsfaktoren von Marken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158540