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Warenkorbabbrüche im M-Commerce. Eine quantitative Studie zum Einkaufsverhalten der Generation Z

Titel: Warenkorbabbrüche im M-Commerce. Eine quantitative Studie zum Einkaufsverhalten der Generation Z

Masterarbeit , 2024 , 143 Seiten , Note: 2

Autor:in: Martin Macek (Autor:in)

BWL - E-Commerce
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit der fortschreitenden Globalisierung, Konnektivität und Digitalisierung entstehen nicht nur neue Märkte, sondern auch bestehende Märkte müssen sich anpassen und entwickeln. In diesem dynamischen Umfeld werden Unternehmen herausgefordert, sich neu auszurichten und agile, innovative Antworten auf die geänderten VerbraucherInnenbedürfnisse zu finden. Durch die Zunahme der Smartphone-Nutzung und die veränderten Einkaufsgewohnheiten der Generation Z stehen Unternehmen vor einer neuen Herausforderung. Ein wesentliches Problem für Unternehmen im Online-Handel sind die hohen Warenkorbabbruchsraten, die im Durchschnitt bei rund 70% liegen und in manchen Branchen sogar bis zu 90% erreichen können. Diese Abbrüche sind eine signifikante Herausforderung für den ECommerce, da sie direkten Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben. Vertrauen, Nutzererfahrung und die Qualität der Website-Funktionalität sind Schlüsselfaktoren, die das Verhalten der Generation Z beeinflussen und entscheidend für die Verringerung von Warenkorbabbrüchen sind. Der theoretische Teil gliedert sich in vier Teile. Angefangen mit einen Überblick über das Thema E-Commerce fokussiert sich der zweite Teil der Theorie auf die Generation Z. In diesem Kapitel wird beschrieben, warum diese Generation sich von den bisherigen Generationen maßgeblich unterscheidet. Darüber hinaus wird auch ihr Einkaufs- und Informationsverhalten erläutert.
Im letzten Kapitel wird die Definition von Warenkorbabbrüchen aufgezeigt. Ausgehend von diesem Standpunkt werden die Gründe für und Strategien gegen einen Warenkorb niedergeschrieben. Die quantitative Forschung wurde anhand eines Online-Fragebogens durchgeführt und untersuchte die verschiedenen Gründe für einen Warenkorbabbruch der Generation Z in Österreich. Die Ergebnisse haben eine Änderung der Kaufentscheidung, Probleme mit dem Zahlungsanbieter, technische Fehler und hohe Gebühren, wie Versandkosten, als wesentliche Faktoren für einen Warenkorbabbruch identifiziert. Des Weiteren haben die Ergebnisse gezeigt, dass eine Erinnerungs-E-Mail bei einem bereits durchgeführten Warenkorbabbruch durchaus hilfreich ist, um die KundInnen zur Wiederaufnahme und zum Abschluss ihres Einkaufs zu motivieren. Daher wird empfohlen, dass Unternehmen diese Aspekte bei der Verbesserung des Online-Shops implementieren, um somit die Anzahl an Warenkorbabbrüchen zu minimieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hinführung zum Thema

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau und Methodik

2 E-Commerce

2.1 Definition

Business-to-Consumer (B2C)

2.2 M-Commerce

3 Generation Z

3.1 Charakteristik

3.2 Informationsverhalten

3.3 Kaufverhalten

4 Warenkorbabbrüche

4.1 Definition

4.2 Warenkorbabbrüche Mobile Shop

4.3 Gründe für Warenkorbabbrüche

4.4 Strategien gegen Warenkorbabbrüche

5 Methodischer Teil

5.1 Hypothesengewinnung

5.2 Forschungsdesign

5.3 Erhebungsmethode

5.4 Gütekriterien

5.5 Pre-Tests

5.6 Aufbau des Fragebogens

5.7 Verwendete Testverfahren

5.8 Stichprobenauswahl

6 Empirische Ergebnisse

6.1 Datenbereinigung der Stichprobe

6.2 Zusammenfassung der Ergebnisse

6.3 Hypothesenüberprüfung

7 Conclusio

7.1 Beantwortung der Forschungsfragen

7.1.1 Beantwortung der Subforschungsfragen

7.1.2 Beantwortung der Hauptforschungsfrage

7.2 Handlungsempfehlung

7.3 Limitation und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die komplexen Ursachen für Warenkorbabbrüche im Mobile Shopping bei der Generation Z in Österreich zu untersuchen und fundierte Lösungsansätze zu entwickeln. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, kritische Faktoren für Abbrüche zu identifizieren und unternehmensrelevante Gegenmaßnahmen wie eine optimierte Benutzerführung oder personalisierte Interaktionsstrategien abzuleiten.

  • Analyse des E-Commerce und Mobile-Commerce Umfelds
  • Charakterisierung und Kaufverhalten der Generation Z
  • Quantitative Analyse der Gründe für Warenkorbabbrüche
  • Ableitung von Strategien zur Minimierung von Kaufabbrüchen
  • Evaluation von Maßnahmen wie Exit-Intent-Popups und Erinnerungs-E-Mails

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

User:innen besuchen einen Online-Shop, durchsuchen den Produktkatalog und entscheiden sich dann für ein oder mehrere Produkte. Anschließend legen sie diese in den Warenkorb, wo sie nochmals die Möglichkeit haben, Produkte zu löschen, die Stückzahl zu ändern oder auch Produkte wieder zu entfernen. Zusätzlich haben Kund:innen die Möglichkeit im Warenkorb Detailinformationen zu den jeweiligen Produkten abzurufen, bevor die Produkte im Endeffekt gekauft werden. Der Warenkorb im Online-Shop hat somit eine Kontroll- und Zwischenspeicherfunktion. Produkte, die im Warenkorb hinzugefügt wurden, verpflichten User:innen nicht zwingend zu einem Kauf (Kollmann, 2013, S. 269). Legen jedoch potenzielle Kund:innen ein Produkt in den Warenkorb und verlassen den Online-Shop, spricht man von einem Warenkorbabbruch (Close & Kukar-Kinney, 2010, S. 240–50).

Diese Abbrüche stellen in der heutigen Zeit ein immer wichtigeres Thema dar, denn eine sehr große Herausforderung für Unternehmen sind heutzutage noch immer die übermäßig hohen Abbruchquoten bei Online-Einkäufen. Diese Abbruchquoten schmälern den Erfolg der Unternehmen und versetzen sie in eine schlechtere Position im Wettbewerb (Rausch, Derra & Wolf, 2022, S. 1). Dabei sind hohe Warenkorbabbruchsraten keine Seltenheit, sie betragen im Durchschnitt rund 70% (Deutscher Dialogmarketing Verband e.V. (DDV), 2018, S. 102; Schmidt, 2022; Srivastava, 2019). Aus dem Artikel der Firma Five8 geht hervor, dass im Reise- und Gastgewerbe die Warenkorbbabruchsrate bis zu 90% betragen kann (Schmidt, 2022). Weniger als die Hälfte aller User:innen kehrt später zum Warenkorb zurück, um den Kauf fortzusetzen, was zu enormen Umsatzeinbußen für Unternehmen führt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des E- und M-Commerce ein, beleuchtet die Relevanz der Generation Z und definiert die Problemstellung sowie das Forschungsziel.

2 E-Commerce: Hier werden grundlegende Definitionen des elektronischen Handels vorgenommen und die verschiedenen Geschäftsbereiche wie B2C und M-Commerce erläutert.

3 Generation Z: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Charakteristika, sowie das Informations- und Kaufverhalten der jüngsten Generation.

4 Warenkorbabbrüche: Es wird definiert, was einen Warenkorbabbruch kennzeichnet und welche Gründe bzw. Gegenstrategien im Mobile-Kontext relevant sind.

5 Methodischer Teil: Die wissenschaftliche Vorgehensweise, das Forschungsdesign, die Erhebungsmethode mittels Online-Umfrage sowie die Hypothesenbildung werden detailliert beschrieben.

6 Empirische Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Datenbereinigung, die Auswertung der Umfrageergebnisse und die Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.

7 Conclusio: Die Arbeit schließt mit der Beantwortung der Forschungsfragen, konkreten Handlungsempfehlungen für Unternehmen und einem Ausblick auf den zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Warenkorbabbruch, M-Commerce, Generation Z, Online-Einkaufsverhalten, mobile Geräte, Kaufentscheidung, Nutzererfahrung, Preistransparenz, Sicherheitsbedenken, digitale Transformation, Konversionsrate, Customer Engagement, Online-Shop, digitale Medien, personalisiertes Marketing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit im Wesentlichen?

Die Masterarbeit befasst sich mit der Analyse der Gründe für Warenkorbabbrüche bei Konsumenten der Generation Z im Mobile-Commerce in Österreich sowie der Ableitung strategischer Maßnahmen für Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zu den Kernbereichen gehören das allgemeine E-Commerce-Umfeld, die Besonderheiten der Generation Z, die theoretischen und empirischen Hintergründe von Warenkorbabbrüchen und Faktoren zur Steigerung der Kaufmotive.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Herausforderungen durch hohe Warenkorbabbruchsraten im Mobile Shopping für die Generation Z zu verstehen und Handlungsempfehlungen zu geben, um diese Abbrüche zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einer deskriptiven quantitativen Primärforschung, die mittels eines Online-Fragebogens bei der Zielgruppe "Generation Z in Österreich" durchgeführt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der theoretische Hauptteil umfasst die Einordnung von E-Commerce und M-Commerce, eine tiefgehende Analyse der Generation Z, Definitionen von Warenkorbabbrüchen und Strategien zur Vermeidung bzw. zum Umstimmen abgebrochener Einkäufe.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Warenkorbabbruch, mobile Einkaufsplattformen, Generationsspezifisches Konsumverhalten, Sicherheitsaspekte beim Online-Kauf und Preistransparenz.

Welche Rolle spielt die Generation Z für den E-Commerce laut Autor?

Die Generation Z repräsentiert die Konsumenten der Zukunft, die technisch versiert sind und, da sie mit der Digitalisierung aufgewachsen sind, ein grundlegend anderes Einkaufsverhalten sowie höhere Erwartungen an mobile Nutzererlebnisse stellen.

Ergeben die empirischen Daten signifikante Zusammenhänge bei der Wirksamkeit von Abbruch-E-Mails?

Ja, bei der Analyse der Hypothese zum Versand von E-Mails, die zur Rückkehr anregen, konnte ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen solchen Erinnerungen und einer erfolgreichen Rückkehr zum Warenkorb festgestellt werden.

Ende der Leseprobe aus 143 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Warenkorbabbrüche im M-Commerce. Eine quantitative Studie zum Einkaufsverhalten der Generation Z
Hochschule
FHWien der WKW
Note
2
Autor
Martin Macek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
143
Katalognummer
V1587124
ISBN (PDF)
9783389137857
ISBN (Buch)
9783389137864
Sprache
Deutsch
Schlagworte
E-Commerce Warenkorbabbruch Generation Z M-Commerce Mobile Handy Einkaufsverhalten Kaufverhalten Informationsverhalten Mobile Shop Zahlungsanbieter Versandkosten Erinnerungs-E-Mail Online-Shop Website-Funktionalität Online-Handel Einkaufsgewohnheiten Verbraucher:innenbedürfnisse Globalisierung Konnektivität Digitalisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Martin Macek (Autor:in), 2024, Warenkorbabbrüche im M-Commerce. Eine quantitative Studie zum Einkaufsverhalten der Generation Z, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1587124
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