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Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Eine linguistische Betrachtung des Sprachassistenten Alexa

Titel: Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Eine linguistische Betrachtung des Sprachassistenten Alexa

Seminararbeit , 2024 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die fortschreitende Digitalisierung und technische Innovationen gewinnen zunehmend an Bedeutung und betreffen mittlerweile nahezu alle Lebensbereiche. So sind bspw. Videokonferenzen im Beruf, das Autofahren mit Navigationssystem, bargeldloses Bezahlen oder das Streamen von Serien und Filmen zu alltäglichen Praktiken geworden. Auch die zwischenmenschliche Kommunikation hat sich durch digitale Endgeräte wie Laptops, Tablets oder Smartphones verändert. Mithilfe von sogenannten Sprachassistenten kann sogar mit den Endgeräten selbst, diversen Haushaltsgeräten oder dem gesamten Zuhause (Smart Home) durch gesprochene Sprache kommuniziert werden.
Bislang gibt es vergleichsweise wenig Fachliteratur zu Sprachassistenten. Das Thema wird vorwiegend in Publikumszeitschriften, Werbemagazinen sowie E-Commerce- und Online-Magazinen behandelt – dort wird sich jedoch meist an die Verbraucher mit sehr allgemeinen und oberflächlichen Tipps gewendet. In der germanistischen Sprachwissenschaft fällt die Mensch-Maschine-Interaktion unter die angewandte Linguistik. Diese findet vor allem in der universitären Lehre immer mehr Beachtung und ist vor dem Hintergrund der Computerlinguistik häufig Thema von Seminaren und Studienarbeiten. Die vorliegende Arbeit soll daran anknüpfen und einen Beitrag zur Kommunikation mit dem Sprachassistenten (Amazon) Alexa liefern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Teil

2.1 Smart-Speaker vs. Sprachassistent

2.2 (Amazon) Alexa

3. Empirische Untersuchung

3.1 Interaktion mit dem Sprachassistenten

3.1.1 Allgemeine Anfragen

3.1.2 Wissensfragen

4. Schluss

5. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachliche Interaktion zwischen Mensch und Maschine, wobei ein besonderer Fokus auf dem Sprachassistenten (Amazon) Alexa liegt. Ziel der Analyse ist es, linguistische Fehlerquellen und kommunikative Lücken in der Sprachverarbeitung aufzudecken, die bei verschiedenen Arten von Benutzeranfragen auftreten können.

  • Grundlagendefinitionen von Smart-Speaker und Sprachassistent
  • Funktionsweise und technische Voraussetzungen von Amazons Alexa
  • Empirische Überprüfung von Interaktionsszenarien im Alltag
  • Analyse der Systemreaktionen auf unterschiedliche Sprachbefehle
  • Untersuchung der Leistungsfähigkeit bei komplexen Anfragen und Fremdsprachen

Auszug aus dem Buch

Smart-Speaker vs. Sprachassistent

Seit den 2010er Jahren verbreitet sich das Phänomen der Sprachsteuerung, welches die Interaktion zwischen Mensch und technischem Gerät allein über die Stimme ermöglicht. Zunächst diente das Smartphone als Endgerät, bis das Unternehmen Amazon den ersten sog. Smart-Speaker entwickelte. Im Deutschen existiert bisher keine einheitliche Bezeichnung für dieses Gerät, stattdessen werden häufig Lehnübersetzungen wie „intelligenter Lautsprecher“ oder „vernetzter Lautsprecher“ verwendet. Im Sprachgebrauch wird der Smart-Speaker oft mit dem Sprachassistenten gleichgesetzt und synonym verwendet. Jedoch sind dies zwei unterschiedliche Dinge, die voneinander unterschieden werden müssen.

Der Smart-Speaker ist „ein Lautsprecher, der mittels WLAN mit dem Internet verbunden ist und mit der Sprache gesteuert werden kann“. Als Hardware („Körper“) ermöglicht er den Zugang zum Sprachassistenten und dient sozusagen als dessen Ohr und Mund. Die kaufbaren Geräte können je nach Hersteller unterschiedliche Formen, Größen und Ausstattungen haben. In deren Gehäuse sind Elektronik, Lautsprecher und spezielle Mikrofone verbaut, die gesprochene Sprache in Räumen besonders gut erfassen können.

Der Sprachassistent („Gehirn“), auch digitaler Assistent genannt, ist dagegen die integrierte „Software, die in den großen Rechenzentren der jeweiligen Anbieter läuft“ und verrichtet somit die eigentliche Arbeit. Wenn der Smart-Speaker keine (Internet-)Verbindung zum entsprechenden Rechenzentrum hat, kann der Sprachassistent auch nicht genutzt werden. Wichtig ist, dass der Sprachassistent und seine Anwendung immer gleich bleiben – egal, von wo oder über welches Gerät darauf zugegriffen wird. So können neben Smart-Speakern auch das Auto, das Smartphone oder Haushaltsgeräte Zugangswege zum Sprachassistenten sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Im ersten Kapitel wird die zunehmende Bedeutung der Mensch-Maschine-Interaktion erläutert sowie die Forschungsfrage nach linguistischen Fehlerquellen bei Amazons Alexa formuliert.

2. Theoretischer Teil: Die Definitionen von Smart-Speaker und Sprachassistent werden hier voneinander abgegrenzt und die Entwicklung sowie Funktionsweise von Amazon Alexa vorgestellt.

3. Empirische Untersuchung: In diesem Hauptteil wird mittels eines selbst entwickelten Fragenkatalogs die Interaktionsqualität von Alexa bei allgemeinen Anfragen und Wissensfragen praktisch getestet.

4. Schluss: Dieses Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse aus der empirischen Untersuchung zusammen und reflektiert die Leistungsfähigkeit des Systems sowie Anregungen für zukünftige Forschungen.

Schlüsselwörter

Sprachassistent, Smart-Speaker, Amazon Alexa, Mensch-Maschine-Interaktion, Sprachsynthese, Linguistik, Befehlsverarbeitung, Kommunikation, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Fehleranalyse, Sprachsteuerung, Datenverarbeitung, Smart Home.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen Untersuchung der Mensch-Maschine-Kommunikation unter besonderer Berücksichtigung des Sprachassistenten Amazon Alexa.

Welche Ziele verfolgt die Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, sprachliche Herausforderungen, Fehlerquellen und Lücken aufzudecken, die bei der alltäglichen Interaktion mit dem Sprachassistenten auftreten.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Es wurde eine qualitative Forschungsstudie durchgeführt, indem ein Fragenkatalog mit verschiedenen Befehlen und Anfragen an das Alexa-System getestet und ausgewertet wurde.

Was sind die thematischen Schwerpunkte der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition technischer Grundlagen, der Funktionsweise der Sprachverarbeitung sowie der praktischen Erprobung in Bereichen wie Wetterabfragen, Zeitmanagement und Wissensfragen.

Welche Rolle spielt die Sprache bei der Interaktion?

Die Arbeit analysiert, wie das System auf Variationen in der Satzstellung, Sprechgeschwindigkeit, Lautstärke und auf den Wechsel zwischen Deutsch und Englisch reagiert.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sprachsynthese, Smart-Speaker, Sprachassistent, Interaktionsqualität und Fehlerquellen in der digitalen Kommunikation.

Wie reagiert Alexa auf Code-Switching und verschiedene Sprachen?

Der Test hat gezeigt, dass Alexa erstaunlich robust gegenüber Sprachmischungen ist und auch bei Anfragen auf Englisch oder in Kombination mit Deutsch oft die korrekte Antwort liefert.

Welche Schwächen zeigt das System bei der Nutzung externer Informationen?

Bei Anfragen, die den Zugriff auf spezifische externe Online-Lexika oder geschlossene Datenbanken erforderten, kam es teilweise zu Verwechslungen oder dem Ausweichen auf andere, weniger präzise Quellen.

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Details

Titel
Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Eine linguistische Betrachtung des Sprachassistenten Alexa
Hochschule
Universität Mannheim
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
23
Katalognummer
V1588017
ISBN (PDF)
9783389132654
ISBN (Buch)
9783389132661
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Germanistik Linguistik Sprachwissenschaft Sprachassistenten Alexa
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2024, Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Eine linguistische Betrachtung des Sprachassistenten Alexa, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1588017
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Leseprobe aus  23  Seiten
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