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Peer-to-Peer Sharing Plattformen in Deutschland

Title: Peer-to-Peer Sharing Plattformen in Deutschland

Project Report , 2022 , 39 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Communications - Media Economics, Media Management
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Summary Excerpt Details

Aufgrund der enormen negativen Auswirkungen des Individualverkehrs auf die Umwelt und der steigenden Relevanz von Peer-to-Peer Sharing Plattformen befasst sich die vorliegende Projektarbeit mit der Forschungsfrage “Welche Herausforderungen treten im Bereich von Peer-to-Peer Sharing Plattformen auf und welche möglichen Handlungsempfehlungen gibt es diesbezüglich?”. Der erste Teil der Arbeit thematisiert theoretische Grundlagen zur nachhaltigen Mobilität und erläutert die Notwendigkeit für und Formen von nachhaltiger Mobilität. In Kapitel 3 wird das Konzept der Sharing Economy sowie das Peer-to-Peer Sharing vorgestellt. Anschließend folgt eine Betrachtung des Peer-to-Peer Sharings im Bereich Mobilität sowie die Vorstellung von den drei Beispielunternehmen BlaBlaCar, flinc und Getaround. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden zur Beantwortung der Forschungsfrage Herausforderungen des Sharings im Mobilitätssektor in den drei Dimensionen Ökologie, Soziales und Ökonomie herausgearbeitet. In Kapitel 6 werden die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen für die drei Bereiche formuliert und präsentiert. Die Arbeit endet mit einem Fazit in dem die Erkenntnisse und Ergebnisse nochmals kurz zusammengefasst und präsentiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis des E-Books

  • Abbildungsverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 2 Nachhaltige Mobilität
    • 2.1 Notwendigkeit nachhaltiger Mobilität
    • 2.2 Formen nachhaltiger Mobilität
  • 3 Konzept des Sharings
    • 3.1 Sharing Economy
    • 3.2 Peer-to-Peer Sharing
  • 4 Peer-to-Peer Sharing im Bereich Mobilität
    • 4.1 Nutzungsverhalten und Motive
      • 4.1.1 Privates CarSharing
      • 4.1.2 Mitfahrgelegenheiten
    • 4.2 Vorstellung der Beispielunternehmen
      • 4.2.1 Getaround
      • 4.2.2 BlaBlaCar
      • 4.2.3 flinc
      • 4.2.4 Nutzungsverhalten der Beispielunternehmen
  • 5 Herausforderungen
    • 5.1 Ökologische Betrachtung des Peer-to-Peer Sharings
    • 5.2 Soziale Betrachtung des Peer-to-Peer Sharings
    • 5.3 Ökonomische Betrachtung des Peer-to-Peer Sharings
  • 6 Handlungsempfehlungen
    • 6.1 Ökologische Handlungsempfehlungen
    • 6.2 Soziale Handlungsempfehlungen
    • 6.3 Ökonomische Handlungsempfehlungen
  • 7 Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang

Zielsetzung & Themen

Diese Projektarbeit befasst sich mit den Herausforderungen von Peer-to-Peer Sharing Plattformen im Bereich Mobilität und leitet daraus mögliche Handlungsempfehlungen ab, um zu einer nachhaltigeren Mobilitätsbranche beizutragen.

  • Analyse der negativen Umweltauswirkungen des Konsums und der Mobilität.
  • Definition und Konzeptualisierung der Sharing Economy und des Peer-to-Peer Sharings.
  • Untersuchung des Nutzungsverhaltens und der Motive von Peer-to-Peer Mobilitätsplattformen.
  • Vorstellung und Analyse von drei Beispielunternehmen im Bereich Peer-to-Peer Mobilität.
  • Identifikation ökologischer, sozialer und ökonomischer Herausforderungen im Sharing-Mobilitätssektor.
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Bewältigung dieser Herausforderungen.

Auszug aus dem Buch

5 Herausforderungen

In Deutschland hat „sich die Sharing Economy, insbesondere in den Ausprägungen des Teilens von privat zu privat, in den letzten Jahren rasant verbreitet“91. Allerdings besteht wie in Kapitel 4.1 bereits aufgezeigt eine große Differenz zwischen der Bekanntheit der Sharing Plattformen und der tatsächlichen Nutzung dieser. Dies verdeutlicht die größte Herausforderung des Peer-to-Peer Sharings im Bereich Mobilität. Im Verlauf dieses Kapitels werden damit zusammenhängende sowie zusätzliche Herausforderungen erläutert. Zur Strukturierung werden die Herausforderungen in die drei Dimensionen Ökologie, Soziales und Ökonomie gegliedert.

5.1 Ökologische Betrachtung des Peer-to-Peer Sharings

Peer-to-Peer Sharing bietet “neue Möglichkeiten für einen nachhaltigen Konsum”92. Durch die intensive Nutzung der Güter, im Falle dieses Projektberichts die Autos, gilt ein "effizienterer Einsatz materieller Ressourcen"93. Privates CarSharing und Mitfahrgelegenheiten können den Individualkonsum verändern und die Nutzer beziehungsweise Konsumenten von Neuanschaffungen abbringen.

Das Peer-to-Peer Sharing birgt allerdings nicht nur Vorteile sondern auch Herausforderungen. Eine Herausforderung ist der erleichterte Zugang zum Konsum.94 Die Barriere ist sehr niedrig, wodurch zusätzlicher Konsum entstehen kann. Damit ist gemeint, dass ein möglicher interessierter Konsument durch den leichten Zugang über die Website oder den Intermediär (siehe Kap. 3.2) eine Fahrt buchen kann. Diese niedrige Barriere kann sich in Form von zusätzlich gefahrenen Kilometern durch nicht notwendige Fahrten äußern. Dies kann sich in Form von zusätzlich gefahrenen Kilometern durch nicht notwendige Fahrten äußern. Im Rahmen des Projektes “PeerSharing” wurde das jährliche Konsumentenverhalten unter anderem im Konsumfeld Mobilität erfasst.95 Aus diesen Modellierungen ging hervor, dass der durchschnittliche Drivy-Mieter einen “leicht erhöhten jährlichen Mobilitätskonsum”96 von circa 70 zusätzlichen Kilometern hat. Diese resultieren vor allem aus Freizeitfahrten, die mit dem Privaten CarSharing Anbieter durchgeführt werden. Beim RideSharing Anbieter flinc legen die Nutzer circa 77 zusätzliche Kilometer zurück, die besonders auf die nötigen Umwege zurückzuführen sind.97

Ein durchschnittlicher Drivy-Nutzer spart circa 96 kg CO2-Äquivalente pro Jahr ein. Diese Reduktion ergibt sich allerdings durch die PKW-Abschaffung der Mieter und durch die vermehrte Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Eine Befragung von 844 Drivy Nutzern zwischen 2016 und 2017 ergab, dass 80% der Befragten ihr Auto trotz der Nutzung von Drivy oder ähnlichen Anbietern nicht abgeschafft haben. Lediglich 17% haben aufgrund der Nutzung ihren eigenen PKW abgeschafft.98 Bei derselben Befragung wurden 1035 flinc Nutzer befragt. Von den flinc Nutzern haben sogar 80% der Befragten keinen PKW abgeschafft.99 Hier wird eine Herausforderung deutlich, da CO2-Einsparungen durch das Abschaffen von PKWs generiert werden, jedoch nur eine geringe Anzahl ihre PKWs wirklich durch Privates CarSharing und Mitfahrgelegenheiten abschaffen. Es ist anzunehmen, dass es beim Peer-to-Peer Sharing zu einer Konsum- Beschleunigung kommen kann.100 Bei eine Mitfahrgelegenheit wäre dies beispielsweise der Fall, wenn mehrere Anbieter dieselbe Strecke anbieten. Es könnte passieren, dass zwei Autos nicht voll besetzt eine Strecke fahren, obwohl die Nutzer möglicherweise gemeinsam fahren könnten. In diesem Szenario sind folglich mehr Autos in Betrieb als nötig, welche zusätzlich CO2 ausstoßen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt den hohen privaten Konsum in Deutschland, dessen negative Umweltauswirkungen und die Notwendigkeit einer nachhaltigeren Mobilität, wobei Peer-to-Peer Sharing als Lösungsansatz vorgestellt wird und die Forschungsfrage definiert wird.

2 Nachhaltige Mobilität: Erläutert die negativen Auswirkungen des motorisierten Individualverkehrs, die dringende Notwendigkeit einer Verkehrswende und stellt verschiedene Formen nachhaltiger Mobilität als Lösungsansätze vor.

3 Konzept des Sharings: Stellt die Sharing Economy als nachhaltiges Wirtschaftskonzept vor, das auf der Mehrfachnutzung von Gütern basiert, und definiert detailliert das Peer-to-Peer Sharing zwischen Privatpersonen.

4 Peer-to-Peer Sharing im Bereich Mobilität: Analysiert das Nutzungsverhalten und die Motive der User von Peer-to-Peer Mobilitätsplattformen anhand einer Umfrage und stellt die Beispielunternehmen Getaround, BlaBlaCar und flinc vor.

5 Herausforderungen: Identifiziert die ökologischen, sozialen und ökonomischen Schwierigkeiten, die bei Peer-to-Peer Sharing Plattformen im Mobilitätsbereich auftreten, wie zusätzlicher Konsum, mangelndes Vertrauen und geringe Nutzungszahlen.

6 Handlungsempfehlungen: Leitet aus den identifizierten Herausforderungen konkrete ökologische, soziale und ökonomische Empfehlungen ab, um die Nutzung von Peer-to-Peer Sharing zu fördern und das Vertrauen zu stärken.

7 Fazit: Fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen, betont die Umweltrelevanz des Themas und die Potenziale von Peer-to-Peer Sharing sowie die Notwendigkeit der erarbeiteten Handlungsempfehlungen.

Schlüsselwörter

Peer-to-Peer Sharing, Sharing Economy, Nachhaltige Mobilität, Verkehrswende, CarSharing, Mitfahrgelegenheiten, Getaround, BlaBlaCar, flinc, Umweltwirkungen, Soziale Aspekte, Ökonomische Herausforderungen, Vertrauen, Nutzungsverhalten, Konsumwandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Peer-to-Peer Sharing Plattformen im Mobilitätsbereich in Deutschland, analysiert deren Herausforderungen und formuliert entsprechende Handlungsempfehlungen zur Förderung einer nachhaltigeren Mobilität.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind nachhaltige Mobilität, das Konzept der Sharing Economy, Peer-to-Peer Sharing im Mobilitätssektor, Nutzungsverhalten und Motive der User sowie die ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen und Handlungsempfehlungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten: "Welche Herausforderungen treten im Bereich von Peer-to-Peer Sharing Plattformen auf und welche möglichen Handlungsempfehlungen gibt es diesbezüglich?".

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse bestehender Literatur, Studien und Umfrageergebnissen zum Nutzungsverhalten und den Motiven im Peer-to-Peer Sharing Bereich, ergänzt durch die Vorstellung von drei Beispielunternehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen nachhaltiger Mobilität, das Konzept der Sharing Economy und des Peer-to-Peer Sharings, dessen Anwendung im Mobilitätsbereich inklusive Nutzungsverhalten und Beispielunternehmen, sowie die ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Peer-to-Peer Sharing, Sharing Economy, Nachhaltige Mobilität, Verkehrswende, CarSharing, Mitfahrgelegenheiten, Umweltwirkungen und Vertrauen charakterisiert.

Welche Rolle spielt Vertrauen im Peer-to-Peer Sharing im Bereich Mobilität?

Vertrauen ist die größte soziale Herausforderung und Hemmschwelle im Peer-to-Peer Sharing, da es die Voraussetzung für soziale Interaktion und die Sicherstellung von Angebotsqualität und reibungslosen Transaktionen darstellt.

Welche drei Unternehmen dienen als Fallbeispiele in dieser Arbeit?

Die drei Beispielunternehmen, die in dieser Arbeit herangezogen werden, sind Getaround (privates CarSharing) sowie BlaBlaCar und flinc (beide Ride-Sharing Plattformen für Mitfahrgelegenheiten).

Welche ökologischen Herausforderungen werden im Kontext des Peer-to-Peer Sharings diskutiert?

Zu den ökologischen Herausforderungen zählen der erleichterte Zugang zum Konsum, der zu zusätzlich gefahrenen Kilometern führen kann, und die geringe Rate der PKW-Abschaffung trotz Nutzung der Plattformen, was die CO2-Einsparungen mindert.

Wie kann die geringe tatsächliche Nutzung von Sharing-Plattformen ökonomisch verbessert werden?

Die geringe Nutzung kann durch Marketingmaßnahmen zur klareren Kommunikation der Vorteile, stetige technische Weiterentwicklung der Plattformen, Kundenbindungssysteme und Kooperationen mit anderen Mobilitätsdienstleistern verbessert werden, um neue Kunden zu gewinnen und inaktive Nutzer zu reaktivieren.

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Details

Title
Peer-to-Peer Sharing Plattformen in Deutschland
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
39
Catalog Number
V1588107
ISBN (PDF)
9783389135211
ISBN (Book)
9783389135228
Language
German
Tags
peer-to-peer sharing plattformen deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Peer-to-Peer Sharing Plattformen in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1588107
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