"Just-In-Time" als Managementkonzept


Hausarbeit, 2010
11 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriff
2.1. Begrifferläuterung
2.2. Definition und Zuordnung

3. Funktionsprinzip

4. Geschichte des Just-In-Time

5. Einsatz

6. Vor- und Nachteile

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

1. Einführung

Die vorliegende wissenschaftliche Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Just-In-Time“. Zunächst soll der Begriff des Themas erläutert werden, im An­schluss an die Erläuterung zum Begriff des Themas soll die Funktion, die Geschichte, der Einsatz und die Vor- und Nachteile des Managementkonzept be­schrieben werden.

Ausgangspunkt für die Entwicklung des Just-In-Time Konzepts war, die Ent­wicklung und Veränderung der Märkte. Gesättigte Märkte, Produktvielfalt und immer kürzere Produktlebenszyklen machen eine auftragsorientierte Unter­nehmensführung notwendig. Die Verkürzung der Marktzeit muss durch Ver­kürzung von Entwicklungs- und Produktionszeiten entgegengesetzt werden. Um auch in Zukunft noch marktfähig zu sein, ist es für Unternehmen notwendig, Kosten einzusparen. „Das Ziel des Logistikkonzeptes „just-in-time“ ist daher, alle Tätigkeiten in der Mikro- und Makrologistikkette zeitlich zu verkürzen und besser aufeinander abzustimmen, so daß die gesamte Prozeß- und die gesamte Ruhezeit in der Wertschöpfungs- bzw. Logistikkette minimiert wird.“[1] Bei der Beschaffung auf Vorrat besteht der Nachteil der hohen Kapitalbindung durch die Lagerbestände, ein Nachteil der Einzelbeschaffung in den Planungs­schwierigkeiten und der daraus entstehenden Gefahr von Lieferverzögerungen, die erneut Kosten verursachen. Just-In-Time beinhaltet aber wesentlich mehr als die reine Bestandsminderung. Das Konzept schließt die Methoden der Qualitäts­sicherung sowie die Fabrik - und Materialflussplanung mit ein. Auch die Auswahl der Transportmittel, Standortentscheidungen und die Beziehungen der Lieferanten sind von Bedeutung.[2]

Zahlreiche Unternehmen haben bei der Implementierung dieser Systematik be­deutende Erfolge erzielt, die sich nicht nur in der besseren Produktivität, sondern auch in einem erfolgreicheren Marktauftreten gezeigt haben. Es gibt auch Unter­nehmen die trotz großer, teilweise auch kostenträchtiger Bemühungen, die er­strebten Erfolge nicht erreichen.

2. Begriff Just-In-Time

2.1. Begrifferläuterung

Der Begriff „Just-In-Time“ (JIT) heißt wörtlich übersetzt: „Gerade rechtzeitig“. Obwohl dieser Begriff in der breiten Bevölkerung vertraut geworden ist, viel darüber geschrieben und diskutiert wurde, nur selten gibt es in der Literatur eine klare Abgrenzung. Inhaltlich häufig synonym werden die Begriffe Synchrones Produktionssystem, Lean Management und Lean Produktion verwendet.

2.2. Definition und Zuordnung

Just-In-Time bedeutet: Das für den Kunden zeitgenaue Erbringen von Leistungen oder ein Organisationsprinzip das die verschwendungsfreie und bedarfsgenaue Realisierung zum Austausch von Gütern unternehmensintern und -extern zum Ziel hat.[3]

Die Begründer, Väter und Pioniere des Just-In-Time Prinzip, Taiichi Ohno und Shigeo Shingo definierten es als Fließverfahren in dem die richtigen Teile, die zur Montage benötigt werden, zur rechten Zeit und in der benötigten Menge am richtigen Ort ankommen. Das Just-In-Time Prinzip kann vereinfacht folgender­maßen beschrieben werden: Es wird nur so viel an Ware nachbestellt, wie be­nötigt wird. Dadurch verringern sich die Bestände. Zwischenlager entfallen völlig. Eine Vorgehensweise, die dem Just-In-Time Prinzip folgt, ist die Kanban - Methode (Karten - Methode). „Die Einführung des Kanban - Systems im Produktionsbereich läßt sich durch ökonomisch - rationale und sozial - normative Argumente erklären. Da sich der Wettbewerbsdruck in vielen Branchen verschärft hat, muß eine kostenoptimale Produktion angestrebt werden.“[4]

Zusammengefasst lässt sich der Begriff aus verschiedenster Literatur als Logistik- und Organisationskonzept zuordnen, mit dem Ziel Kosten- und Durchlaufzeiten zu optimieren.

[...]


[1] Witte, Hermann: Logistik, München; Wien 2001, S. 30.

[2] Vgl. Schulte, Christof: Logistik, München 520 09, S.296.

[3] Vgl. Olfert, Klaus: Produktionswirtschaft, Ludwigshafen (Rhein) 2009, S. 56.

[4] Macharzina, Klaus: Unternehmensführung, Wiesbaden 31999, S. 614.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
"Just-In-Time" als Managementkonzept
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
2,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
11
Katalognummer
V158854
ISBN (eBook)
9783640720279
ISBN (Buch)
9783640720705
Dateigröße
409 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Just-In-Time, Managementkonzept
Arbeit zitieren
David Bruce Hempfling (Autor), 2010, "Just-In-Time" als Managementkonzept, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158854

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