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Künstliche Intelligenz, Arbeit und Gesellschaft. Eine qualitative Inhaltsanalyse des Artikels "Künstliche Intelligenz" (APuZ 42/2023) zur Ersetzbarkeit des Menschen

Titel: Künstliche Intelligenz, Arbeit und Gesellschaft. Eine qualitative Inhaltsanalyse des Artikels "Künstliche Intelligenz" (APuZ 42/2023) zur Ersetzbarkeit des Menschen

Forschungsarbeit , 2025 , 38 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lynn Matthay (Autor:in)

Informatik - Künstliche Intelligenz
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit liegt darin, anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse zu untersuchen, wie im APuZ-Heft 42/2023 die Ersetzbarkeit des Menschen durch Künstliche Intelligenz in den verschiedenen Beiträgen dargestellt wird. Im Mittelpunkt steht die Analyse argumentativer Deutungsmuster, die gesellschaftliche und ethische Positionen im Umgang mit KI sichtbar machen. Dadurch soll verständlich werden, wie technologische Entwicklungen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven bewertet werden.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie wird in den Beiträgen des APuZ-Hefts 42/2023 die Ersetzbarkeit des Menschen durch KI argumentativ dargestellt? Zur Beantwortung werden drei Teilfragen betrachtet: Erstens, welche Argumente zeigen die Grenzen der Ersetzbarkeit durch KI auf? Zweitens, welche gesellschaftlichen Risiken und Potenziale von KI werden thematisiert? Drittens, wie bewerten die Autorinnen und Autoren die Rolle des Menschen bei der Gestaltung und Kontrolle von KI-Systemen?
Die Analyse dieser Fragen ermöglicht es, grundlegende Argumentationsstrukturen und Diskurse im aktuellen KI-Debattenkontext zu erfassen und zentrale gesellschaftliche Perspektiven auf die Ersetzbarkeit des Menschen durch technische Systeme herauszuarbeiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Künstliche Intelligenz – Grundlagen und Entwicklungen

2.1.1 Begriff und technische Funktionsweise

2.1.2 Relevante Konzepte: Maschinelles Lernen und Generative KI

2.1.3 Schlussfolgerung für die Analyse

2.2 Automatisierung und Wandel der Arbeit

2.2.1 Substitutionstheorien und Automatisierungspotenziale

2.2.2 Kreativität und Entscheidungsfindung als menschliche Kernbereiche

2.2.3 Ableitung für die Analyse

2.3 Techniksoziologische Perspektiven

2.3.1 Technikdeterminismus vs. soziale Gestaltung

2.3.2 Diskurse und Narrative als Analyseeinheit

2.4 Integration und Ableitung der Fragestellung

2.4.1 Theoretische Zusammenführung

2.4.2 Präzisierung der Forschungsfrage

3 Methodisches Vorgehen

3.1 Auswahl und Beschreibung des Untersuchungsmaterials

3.2 Qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz

3.3 Kategorienbildung (Codiersystem)

3.4 Einsatz von MAXQDA

3.5 Gütekriterien und Reflexion des Vorgehens

4 Ergebnisse der Analyse

4.1 Häufigkeitsanalyse zentraler Themen mit MAXQDA

4.2 Ersetzbarkeit menschlicher Fähigkeiten

4.2.1 Kreativität

4.2.2 Entscheidungen mit Wertebezug

4.2.3 Menschliche Einzigartigkeit

4.2.4 Emotionale Intelligenz

4.2.5 Kontextverständnis und Intuition

4.3 Technische Leistungsgrenzen

4.3.1 Abhängigkeit von Daten

4.3.2 Black-Box-Problematik

4.3.3 Fehlerrisiken und Bias

4.3.4 Fehlende Generalisierungsfähigkeit

4.3.5 Energieverbrauch und Ressourcenaufwand

4.4 Gesellschaftliche Verantwortung

4.4.1 Gestaltung durch Menschen

4.4.2 Politische und ethische Entscheidungen

4.4.3 Aufklärung und Kompetenzaufbau

4.4.4 Verantwortung im Unternehmen und Institutionen

4.4.5 Partizipation und Mitbestimmung

4.5 Neue Anforderungen an Menschen

4.5.1 Prompt Engineering

4.5.2 Rollenwandel

4.5.3 Digitale Kompetenzen und Weiterbildung

4.5.4 Reflexionsfähigkeit

4.5.5 Interdisziplinäre Zusammenarbeit

4.6 Deutungsmuster und Narrative

4.6.1 Bedrohung oder Ermächtigung

4.6.2 Missverständnisse über KI

4.6.3 Anthropomorphisierung von KI

4.6.4 Zukunftserwartungen und Utopien/Dystopien

4.6.5 Mediennarrative und öffentliche Bilder

4.7 Fazit der Analyse

5 Diskussion

5.1 Rückbindung an den theoretischen Rahmen

5.2 Kritische Bewertung des methodischen Vorgehens

5.3 Schlussfolgerungen für die gesellschaftliche Diskussion

5.4 Forschungsperspektiven und offene Fragen

6 Fazit

6.1 Zentrale Erkenntnisse

6.2 Bewertung der Analysemethode

6.3 Implikationen für Politik, Bildung und Forschung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse zu untersuchen, wie die Thematik der Ersetzbarkeit des Menschen durch Künstliche Intelligenz in der Fachzeitschrift "Aus Politik und Zeitgeschichte" (APuZ-Heft 42/2023) argumentativ verhandelt wird. Dabei wird insbesondere beleuchtet, wie technische Möglichkeiten mit gesellschaftlichen Werten, ethischen Bedenken und kulturellen Narrativen verknüpft werden, um das Spannungsfeld zwischen technischer Machbarkeit und menschlicher Rolle zu ergründen.

  • Analyse der Grenzen menschlicher Ersetzbarkeit durch KI
  • Untersuchung gesellschaftlicher Risiken und Potenziale von KI-Systemen
  • Bewertung der Rolle des Menschen bei Gestaltung und Kontrolle
  • Identifikation zentraler Deutungsmuster und Diskurse
  • Darstellung technischer Leistungsgrenzen wie Datenabhängigkeit und Bias

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Relevante Konzepte: Maschinelles Lernen und Generative KI

Maschinelles Lernen bildet das technologische Fundament moderner KI. Dabei erkennen Algorithmen eigenständig Muster in großen Datenmengen, ohne dass Entscheidungsregeln vorab programmiert werden müssen. Wie Zweig (2023, S. 4 f.) betont, handelt es sich nicht um „intelligente“ Systeme, sondern um statistische Werkzeuge, die Wahrscheinlichkeiten berechnen.

Diese Systeme basieren auf Trainingsdaten, die vergangene Strukturen und Entscheidungen abbilden. Da solche Daten oft Verzerrungen (Bias) enthalten, ist ihre kritische Reflexion essenziell, um KI-gestützte Entscheidungen richtig einzuordnen.

Ein besonderer Bereich ist die generative KI, die eigenständig Inhalte wie Texte oder Bilder erstellt. Systeme wie ChatGPT oder DALL·E wirken dabei oft „menschlich“, obwohl sie laut Ruschemeier (2023, S. 34) weder Intention noch echtes Verstehen besitzen. Sie erzeugen lediglich den statistisch wahrscheinlichsten nächsten Ausdruck.

Zweig warnt vor der Gefahr falscher Zuschreibungen: Wenn Maschinen menschliches Verhalten imitieren, entsteht schnell der Eindruck von echtem Denken oder Verstehen – mit potenziell problematischen Folgen. Daher ist eine klare Unterscheidung zwischen technischer Funktionalität und kognitiver Interpretation notwendig.

Insgesamt zeigen sich in maschinellem Lernen und generativer KI große Potenziale, deren Einsatz jedoch gesellschaftlich und ethisch sorgfältig bewertet werden muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz der KI-Debatte ein, definiert die Problemstellung und formuliert die Forschungsfragen hinsichtlich der Ersetzbarkeit menschlicher Leistungen.

2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden technische Grundlagen, soziotechnische Perspektiven sowie Erkenntnisse zur Automatisierung und der Rolle des Menschen theoretisch fundiert dargestellt.

3 Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel erläutert die Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz sowie den Einsatz der Software MAXQDA zur systematischen Auswertung.

4 Ergebnisse der Analyse: In diesem Hauptteil werden die Analyseergebnisse hinsichtlich Ersetzbarkeit, technischer Grenzen und gesellschaftlicher Verantwortung sowie Narrativen detailliert dargelegt.

5 Diskussion: Die Ergebnisse werden hier kritisch reflektiert, an den theoretischen Rahmen zurückgebunden und hinsichtlich ihrer Implikationen für die Gesellschaft bewertet.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, bewertet die angewandte Methode und skizziert Implikationen für Politik, Bildung und zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Künstliche Intelligenz, qualitative Inhaltsanalyse, Ersetzbarkeit, Arbeitswelt, Automatisierung, Ethik, Diskursanalyse, Techniksoziologie, Maschinelles Lernen, gesellschaftliche Verantwortung, Prompt Engineering, Narrative, Datenabhängigkeit, menschliche Einzigartigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie das APuZ-Heft 42/2023 das Thema der Ersetzbarkeit menschlicher Arbeit und Fähigkeiten durch Künstliche Intelligenz argumentativ darstellt.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die technischen Grenzen von KI, der Einfluss von Daten auf die Arbeitswelt sowie gesellschaftliche und ethische Deutungsmuster im Umgang mit neuen Technologien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie die Ersetzbarkeit des Menschen durch KI in den analysierten Beiträgen begründet wird und welche Argumente dabei für oder gegen die KI-Technologie angeführt werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Verfasserin nutzt die qualitative Inhaltsanalyse nach Udo Kuckartz und verwendet die Analysesoftware MAXQDA für die systematische Codierung der Textinhalte.

Welche Inhalte werden in den Ergebniskapiteln behandelt?

Es werden diverse Aspekte analysiert: von der Kreativität und Entscheidungsfindung über technische Probleme wie die Black-Box-Problematik bis hin zur gesellschaftlichen Verantwortung und neuen Anforderungen an den Menschen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Relevante Begriffe sind unter anderem KI-Ethik, qualitative Datenanalyse, technologische Diskurse, menschliche Urteilskraft und soziale Gestaltung von Technik.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Menschen bei der Nutzung von KI?

Die Arbeit schlussfolgert, dass der Mensch unverzichtbar bleibt, insbesondere in komplexen Entscheidungssituationen, da er die Verantwortung für Gestaltung, Training und moralische Bewertung von KI trägt.

Welchen Stellenwert nimmt die "Black-Box-Problematik" ein?

Sie gilt als zentrale technische Grenze, da die Intransparenz neuronaler Netze ein tiefgreifendes Verständnis und eine verantwortungsvolle Fehlerkontrolle durch den Menschen erschwert.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Künstliche Intelligenz, Arbeit und Gesellschaft. Eine qualitative Inhaltsanalyse des Artikels "Künstliche Intelligenz" (APuZ 42/2023) zur Ersetzbarkeit des Menschen
Hochschule
SRH Fernhochschule  (Hochschule)
Veranstaltung
Empirischer Forschungsbericht
Note
1,3
Autor
Lynn Matthay (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
38
Katalognummer
V1589433
ISBN (eBook)
9783389133033
ISBN (Buch)
9783389133040
Sprache
Deutsch
Schlagworte
künstliche Intelligenz MAXQDA Arbeit Gesellschaft qualitative Inhaltsanalyse maschinelles Lernen generative KI Gütekriterien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lynn Matthay (Autor:in), 2025, Künstliche Intelligenz, Arbeit und Gesellschaft. Eine qualitative Inhaltsanalyse des Artikels "Künstliche Intelligenz" (APuZ 42/2023) zur Ersetzbarkeit des Menschen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1589433
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Leseprobe aus  38  Seiten
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