Das richtige Planen und Konzipieren einer wissenschaftlichen Arbeit ist mit Sicherheit einer der wichtigsten Faktoren beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit. Denn wird die Bearbeitung richtig angegangen, kann sich viel Zeit, Aufwand und Nerven gespart werden.
Also stellte ich mir die Forschungsfrage: Wie plane bzw. konzipiere ich eine wissenschaftliche Arbeit richtig?
Das erste Problem ist natürlich wie begonnen werden soll und hier zu passt folgendes Zitat perfekt:
„Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.“
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Vier Etappen der Entstehung einer wissenschaftlichen Arbeit
3. Tipps zur Planung
3.1 Zeiteinteilung
3.2 Vorarbeiten
4. Materialübersicht und Themenabgrenzung
4.1 Materialauswahl
4.2 Materialbewertung
4.3 Materialbeschaffung
4.4 Erarbeitung der Themenstellung
4.5 Abgrenzung des Themas
5. Festlegung von Ziel und Aufgabe
6. Erste Grobgliederung
7. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, einen strukturierten Leitfaden für die Planung und Konzeption wissenschaftlicher Arbeiten zu vermitteln, um den Schreibprozess effizienter zu gestalten und häufige Fehler in der Vorbereitung zu vermeiden.
- Methodische Phasen der Entstehung wissenschaftlicher Texte
- Strategien für die effektive Zeitplanung und Arbeitsorganisation
- Systematische Vorgehensweisen bei der Literaturrecherche und Materialbewertung
- Techniken zur Themenabgrenzung und Gliederung
- Formale und inhaltliche Anforderungen an Einleitung, Hauptteil und Schluss
Auszug aus dem Buch
3. Tipps zur Planung
Jede schriftliche Arbeit, sei es eine Seminar-, Bachelor- oder Diplomarbeit, erfordert eine Mindestplanung. So sollte die Zeit gut eingeplant werden an einer Vorlesung teilzunehmen oder die erforderlichen Hilfsmittel zu recherchieren und auszuwerten. Denn die Abfassung einer schriftlichen Arbeit verlangt eine inhaltlich wie zeitlich komplexe Planung. (Vgl. Theisen 2006a, S.3-6; zit. nach Theisen 2006b, S.5)
3.1. Zeiteinteilung
Es sollte genügend Zeit für die Verfassung einer wissenschaftlichen Arbeit eingeplant werden. Karmasin und Ribing empfehlen hierzu, dass nach der Phase der Vorbereitung, wie die Themenfindung, Literaturüberblick, die Formulierung der Forschungsfrage, etc., jeweils 20% für Erkundungs- und Strukturierungsphase (Literaturrecherche, Konzeption, inhaltlicher Aufbau, usw.) sowie jeweils 30% für Schreib- und Reflexionsphasen einzuplanen sind.
Als Tipp fügen sie hinzu, dass der Bearbeiter bei der Zeiteinteilung nicht die Reflexionsphase, Korrekturlesen, Fehlerkorrektur, Überdenken, Überarbeiten und eventuell Umgestaltung der Arbeit sowie das Layout der Endfassung unterschätzen sollte. Denn diese Punkte nehmen erfahrungsgemäß einen beträchtlichen Anteil der zeitlichen Ressourcen in Anspruch. (Vgl. Karmasin 1999, S.20)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenwahl und definiert die zentrale Forschungsfrage nach der korrekten Planung und Konzeption einer wissenschaftlichen Arbeit.
2. Vier Etappen der Entstehung einer wissenschaftlichen Arbeit: Hier werden die Phasen Sammeln, Strukturieren, Formulieren sowie Überarbeiten als Grundlage für den wissenschaftlichen Schreibprozess erläutert.
3. Tipps zur Planung: Das Kapitel behandelt die notwendige zeitliche Planung und die Bedeutung vorbereitender Maßnahmen für einen effizienten Arbeitsbeginn.
4. Materialübersicht und Themenabgrenzung: Es wird dargelegt, wie systematisch Literatur ausgewählt, bewertet und beschafft wird sowie die Bedeutung der präzisen Themenabgrenzung hervorgehoben.
5. Festlegung von Ziel und Aufgabe: Dieses Kapitel unterstreicht die Wichtigkeit der Klärung von Zielsetzung, Aufgabenstellung und methodischem Vorgehen vor Beginn der eigentlichen Bearbeitung.
6. Erste Grobgliederung: Hier wird der klassische Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit in Einleitung, Hauptteil und Schluss sowie deren jeweilige inhaltliche Anforderungen beschrieben.
7. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel reflektiert die Wichtigkeit der strukturierten Vorarbeit für den Erfolg der gesamten wissenschaftlichen Arbeit.
Schlüsselwörter
Wissenschaftliches Arbeiten, Seminararbeit, Zeitplanung, Materialrecherche, Themenabgrenzung, Gliederung, Forschungsprozess, Literaturrecherche, Schreibkonzept, Projektplanung, Forschungsfrage, Methodik, Korrekturphase, Strukturierung, Studienarbeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem systematischen Prozess der Planung und Konzeption wissenschaftlicher Arbeiten, um Studierenden bei der Erstellung von Seminar- oder Diplomarbeiten als Orientierung zu dienen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den Schwerpunkten zählen Zeitmanagement, die methodische Gliederung, die systematische Literaturrecherche sowie die inhaltliche Abgrenzung des Themas.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage „Wie plane bzw. konzipiere ich eine wissenschaftliche Arbeit richtig?“ zu beantworten und einen roten Faden für den Schreibprozess aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt eine literaturbasierte Analyse, indem er bewährte Standards und Empfehlungen aus der Fachliteratur (u.a. Theisen, Pyerin, Karmasin) zusammenführt und kritisch reflektiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Phasen der Entstehung, gibt praktische Tipps zur Zeitplanung, erklärt die Materialsuche und -bewertung sowie die Erstellung einer strukturierten Gliederung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Wissenschaftliches Arbeiten, Zeitplanung, Literaturrecherche, Themenabgrenzung und Gliederung geprägt.
Was versteht man laut dem Dokument unter einer „minus-erste“-Woche?
Dies bezeichnet eine Vorbereitungsphase unmittelbar vor der eigentlichen Themenvergabe oder dem Start der Bearbeitung, um organisatorische Fragen und den Arbeitsplatz vorzubereiten.
Warum ist eine flexible Handhabung des Ablaufschemas wichtig?
Da wissenschaftliches Arbeiten selten ein linearer Prozess ist, müssen Schritte oft parallel durchgeführt oder wiederholt werden, weshalb starre Schemata flexibel an die Anforderungen angepasst werden sollten.
- Arbeit zitieren
- BA Dominik Hauser (Autor:in), 2007, Planung und Konzeption einer wissenschaftlichen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159032