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Stationenlernen am Beispiel Regionalgeschichte

Title: Stationenlernen am Beispiel Regionalgeschichte

Seminar Paper , 2010 , 36 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anna-Lena Blanke (Author)

Didactics - History
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Beim Stationenlernen können die SchülerInnen lernen, sich Materialien und Themen mit gewissen Vorgaben selbstständig zu erschließen. Dabei bestimmen sie ihr Lern- und Arbeitstempo selbstständig. Auch Interessenschwerpunkte der Schüler können zur Geltung kommen: Wenn viele unterschiedliche Stationen angeboten werden, von denen einige Pflicht- und andere Wahlstationen sind, ist es möglich, dass die Schüler selbstständig wählen. Die Festlegung einer Minimalanforderung berücksichtigt dann die Leistungsfähigkeit einer langsam arbeitenden SchülerIn. Das Maximalangebot stellt die obere Bandbreite innerhalb der Klasse dar. Bei gutem Stationenlernen können die Lernenden auch zwischen Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit wählen. Es soll ein Wissenserwerb über unterschiedliche Lernkanäle ermöglicht werden, so dass für die unterschiedlichen Lerntypen optimale Lernbedingungen entstehen.
Man kann also von einer Individualisierung des Unterrichts sprechen und die Entwicklung allgemeiner Lernfähigkeiten der SchülerInnen sind der Gewinn. Die Schüler lernen Eigenverantwortung und Entscheidungsfähigkeit. Ein Nachteil des Stationenlernens kann sein, dass SchülerInnen überfordert sein können oder sie nicht über die notwendige Lern- und Arbeitshaltung verfügen. Die Autorin meint jedoch, dass sie sich eine positive Lern- und Arbeitshaltung gerade beim Stationenlernen gut aneignen können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Stationenlernen

2.1. Handlungsorientierung

2.2. Schülerorientierung

2.3. Individualisierung

2.4. Andere Vor- und Nachteile des Stationenlernen

2.5. Stationenlernen im Bremer Rahmenplan

3. Regionalgeschichte

3.1. Der Begriff Regionalgeschichte

3.2. Regionalgeschichte im Geschichtsunterricht

3.3. Regionalgeschichte im Bremer Rahmenplan

4. Regionalgeschichte und Stationenlernen

5. Ausgewählte Beispiele aus der Geschichte Bremens (inhaltliche Schwerpunkte)

6. Erstellte Stationen (methodische Umsetzung)

7. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den didaktischen Mehrwert der Verbindung von Stationenlernen und Regionalgeschichte im Geschichtsunterricht. Ziel ist es, ein praxisorientiertes Unterrichtskonzept zu entwickeln, das Schülern durch handlungsorientiertes Lernen ermöglicht, sich die Geschichte der Region Bremen eigenständig zu erschließen und dabei fachliche sowie soziale Kompetenzen zu stärken.

  • Verbindung von Stationenlernen als offene Unterrichtsform mit regionalgeschichtlichen Inhalten.
  • Analyse der didaktischen Potenziale von Handlungsorientierung, Schülerorientierung und Individualisierung.
  • Erarbeitung eines konkreten Unterrichtsentwurfs zur Geschichte der Stadt Bremen.
  • Reflexion der Umsetzungsmöglichkeiten im Rahmen der Lehrpläne für Gesamtschulen, Oberschulen und Gymnasien.
  • Methodische Gestaltung von Lernstationen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lerntypen.

Auszug aus dem Buch

2.1. Handlungsorientierung

Gellner meint, dass als dominierende Unterrichtsprinzipien beim Stationenlernen die Schüler und Handlungsorientierung zu nennen sind. Handlungsorientierung soll bedeuten, dass die Arbeitsaufträge und das angebotene Material für sich selbst sprechen. Die Lehrkraft bietet den Unterrichtsgegenstand und die zu gewinnenden Erkenntnisse nicht mehr dar, sondern sie sollen durch die Auseinandersetzung mit dem Material und die eigene Tätigkeit gewonnen werden.

Sicherlich ist richtig, dass der handlungsorientierte Unterricht die Rezipientenrolle der Schüler überwinden will. Er zielt auf selbstständiges Lernen, Schüleraktivität und praktisches Tun ab. Doch in der einschlägigen Literatur wird unter Handlungsorientierung noch sehr viel mehr verstanden: So sollen die subjektiven Interessen der SchülerInnen berücksichtigt werden und sich der Unterrichtsstoff auf ihre Lebenswirklichkeit beziehen. Weiterhin ist es wichtig, dass möglichst viele Sinne ins Lernen einbezogen werden und die praktische Tätigkeit mit begrifflichen Operationen verknüpft werden. Lernen wird hier als ein aktiver Prozess von Suchen und Forschen verstanden, womit eine allgemeine Handlungskompetenz vermittelt wird. Weiterhin geht es darum Lernergebnisse in Produkten,die die SchülerInnen herstellen, zu konkretisieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit begründet die Relevanz eines schülerorientierten regionalgeschichtlichen Unterrichts und führt in die Fragestellung zur methodischen Verzahnung mit dem Stationenlernen ein.

2. Stationenlernen: Dieses Kapitel definiert das Stationenlernen als Unterrichtsform, beleuchtet zentrale didaktische Prinzipien wie Handlungsorientierung, Schülerorientierung und Individualisierung sowie deren Verankerung im Bremer Rahmenplan.

3. Regionalgeschichte: Hier wird der Begriff der Regionalgeschichte theoretisch hergeleitet und deren Bedeutung sowie didaktische Funktion im Geschichtsunterricht unter Berücksichtigung der Bremer Vorgaben analysiert.

4. Regionalgeschichte und Stationenlernen: Das Kapitel führt beide Konzepte zusammen und erläutert, wie durch das Stationenlernen die Rezipientenrolle der Schüler aufgebrochen und aktives, schülerorientiertes Lernen gefördert werden kann.

5. Ausgewählte Beispiele aus der Geschichte Bremens (inhaltliche Schwerpunkte): Die Autorin konkretisiert hier die inhaltlichen Schwerpunkte ihres Unterrichtsentwurfs, fokussiert auf die Fragestellung „Welcher Stadttyp ist Bremen?“ anhand spezifischer Stationen.

6. Erstellte Stationen (methodische Umsetzung): Es wird dargelegt, wie die methodische Umsetzung der Stationen didaktisch gestaltet wurde, um verschiedene Lerntypen und Eingangskanäle durch Binnendifferenzierung anzusprechen.

7. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass das Stationenlernen eine wertvolle, erweiterbare Methode zur Vermittlung regionalgeschichtlicher Inhalte ist, die besonders für den Sekundarbereich I großes Potenzial bietet.

Schlüsselwörter

Stationenlernen, Regionalgeschichte, Geschichtsunterricht, Handlungsorientierung, Schülerorientierung, Individualisierung, Bremen, Didaktik, Binnendifferenzierung, Projektunterricht, Lernzirkel, Unterrichtsentwurf, historische Identität, Methodenkompetenz, Offener Unterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration der Methode "Stationenlernen" in den Geschichtsunterricht, um regionale Geschichte (hier am Beispiel Bremens) für Schüler greifbar und handlungsorientiert aufzubereiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Fundierung des Stationenlernens, die fachdidaktische Einordnung von Regionalgeschichte sowie die praktische methodische Umsetzung im Unterrichtskontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu zeigen, dass sich Regionalgeschichte und Stationenlernen gegenseitig ergänzen und wie durch diese Kombination ein schülerzentrierter Unterricht gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu didaktischen Konzepten des Geschichtsunterrichts sowie der Entwicklung und Reflexion eines eigenen, praxisorientierten Unterrichtsentwurfs.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Analyse des Stationenlernens, die Begriffsbestimmung der Regionalgeschichte und die konkrete Ausarbeitung von Lernstationen zu Bremer Geschichte, wie z.B. dem Schütting oder den Häfen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Stationenlernen, Regionalgeschichte, Handlungsorientierung, Schülerzentrierung, Binnendifferenzierung und die spezifische Anwendung auf die Stadtgeschichte Bremens.

Warum wird gerade das Beispiel Bremen gewählt?

Bremen dient als Fallbeispiel, um zu verdeutlichen, wie lokale Geschichte trotz knapper Verankerung in manchen Rahmenplänen als integraler Bestandteil des Geschichtsunterrichts sinnvoll genutzt werden kann.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft beim Stationenlernen?

Die Lehrkraft wandelt sich von der steuernden Instanz hin zum Lernbegleiter, Moderator und Beobachter, da die Verantwortung für das Arbeitstempo und die Reihenfolge der Stationen stärker bei den Schülern liegt.

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Details

Title
Stationenlernen am Beispiel Regionalgeschichte
College
University of Bremen
Grade
1,7
Author
Anna-Lena Blanke (Author)
Publication Year
2010
Pages
36
Catalog Number
V159034
ISBN (eBook)
9783640724574
Language
German
Tags
Stationenlernen Beispiel Regionalgeschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna-Lena Blanke (Author), 2010, Stationenlernen am Beispiel Regionalgeschichte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159034
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