Die Effizienz der Fiskalpolitik Deutschlands und der Europäischen Zentralbank während der Finanzkrise 2007 ff.


Diplomarbeit, 2010
96 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Hinführung zur Thematik
1.2. Problemstellung, Zielsetzung und Vorgehensweise

2. Die Finanzmarktkrise 2007 ff
2.1. Ursachen und Entstehung der Finanzkrise
2.2. Auswirkungen der Krise

3. Wirtschaftstheoretische Grundlagen
3.1. Einblick in die Wohlfahrtsökonomie
3.2. Makroökonomische Schocks

4. Antwort durch Fiskalpolitik
4.1. Instrumente der Fiskalpolitik
4.1.1. Steuersenkung
4.1.2. Modifikation der Sozialbeiträge
4.1.3. Erhöhung des Staatskonsums und der öffentlichen Investitionen
4.1.4. Erhöhung der monetären Sozialleistungen
4.2. Fiskalpolitische Maßnahmen während der Finanzmarktkrise 2007 ff
4.2.1. Reform der Kurzarbeit
4.2.2. Umweltprämie
4.2.3. Finanzmarktstabilisierungsgesetz und weiter Finanzmaßnahmen
4.2.4. Steuersenkungen und Neugestaltung einiger Sozialleistungen
4.2.5. Staatliche Konsumausgaben und Investitionen

5. Geldtheoretische Grundlagen
5.1. Quantitätstheorie der Geldnachfrage
5.2. IS/LM Modell nach J. M. Keynes
5.3. Funktion der Banken im Reservewährungssystem
5.4. Das Europäische System der Zentralbanken

6. Antwort durch Geldpolitik
6.1. Instrumente der EZB
6.1.1. Offenmarktgeschäfte
6.1.2. Ständige Fazilitäten
6.1.3. Mindestreserve
6.1.4. Devisenmarktinterventionen
6.1.5. Ankauf von Staatsanleihen
6.2. Geldpolitische Maßnahmen während der Finanzmarktkrise 2007 ff.
6.2.1. Modifizierung der Offenmarktgeschäfte und Senkung der Leitzinsen
6.2.2. Bereitstellung von Fremdwährung
6.2.3. Ankauf von Staatsanleihen

7. Gesamtbeurteilung
7.1. Zusammenfassung der Ergebnisse
7.2. Ausblick

Literaturverzeichnis

Sonstige Verzeichnisse

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Entwicklung des US-Wirtschaftswachstums und der Federal Funds Rate

Abbildung 2: Volumenveränderung der Einlagenfazilität der EZB im Vergleich zum Vormonat

Abbildung 3: Pareto-Region

Abbildung 4: Steueraufkommen BRD (arithmetisches Mittel 2007-2009)

Abbildung 5: Anzahl Kurzarbeiter und kurzarbeitende Betriebe

Abbildung 6: Umsatz und Anzahl der Beschäftigten der Automobilindustrie

Abbildung 7: Abgesetzte PKW unter Inanspruchnahme der Umweltprämie, nach Herstellerland

Abbildung 8: Volkswirtschaftlicher Gewinn der Umweltprämie

Abbildung 9: Zeitliche Zusammenfassung der Maßnahmen zur Finanzmarktstabilisierung

Abbildung 10: Kredite an Banken, Unternehmen und Haushalte

Abbildung 11: Sichteinlagen von Banken und Nichtbanken in Mrd. €

Abbildung 12: Entwicklung staatlicher und privater Konsum als Kettenindex (preisbereinigt) (2000 = 100)

Abbildung 13: IS/LM – Modell

Abbildung 14: Entwicklung Zinssatz des Hauptrefinanzierungsgeschäftes

Abbildung 15: Zuteilungsvolumen Hauptrefinanzierung und längerfristige Refinanzierung in Mrd. €

Abbildung 16: Devisenbestand des Euroraums und Euro/Dollar Kurs

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Finanzierungssaldo in Mrd. € und Verschuldungsgrad ausgewählter Staaten

Tabelle 2: Währungsreserven der Bundesbank in Mrd. €

Tabelle 3: Verschuldungsgrade ausgewählter Länder sowie BNE pro Kopf

Tabelle 4: Tabellarische Zusammenfassung der Ergebnisse

1. Einleitung

1.1. Hinführung zur Thematik

„Der schwarze Montag, an dem Lehman Brothers bankrott ist, der Investmentriese Merrill Lynch von der Bank of America gekauft wird und der Versicherungsgigant AIG bei der FED um überlebenswichtige Milliardenkredite bettelt, hat die Wall Street kalt erwischt.“[1], schreibt der Nachrichtensender N-TV auf seiner Internetseite am 15. September 2008. Von diesem Tag an waren nun auch die letzten Kritiker davon überzeugt, dass die Finanzmarktkrise, die 2007 bereits ihren Anfang genommen hatte, verheerende Auswirkungen haben wird. Diese Krise ist kein Konjunktureinbruch der zyklisch zu erwarten ist, sondern ein globaler wirtschaftlicher Schock, der die Finanzmärkte vieler souveräner Staaten unter Druck setzen wird. Die Finanzkrise wird sich aufgrund der globalen Vernetzung der Wirtschafts- und Finanzsysteme zu einer der größten ökonomischen Herausforderungen in Friedenszeiten, seit der großen Depression in den 1930er Jahren entwickeln.[2] Die Zweite Große Kontraktion[3], wie die Finanzkrise von Reinhart und Rogoff genannt wird, zwingt Noten- und Zentralbanken sowie Regierungen in den Markt einzugreifen damit das gesamte Finanzsystem nicht kollabiert.[4]

1.2. Problemstellung, Zielsetzung und Vorgehensweise

Die genannten Marktinterventionen müssen vor Ihrer Durchführung sorgfältig hinsichtlich ihrer Auswirkungen analysiert werden um die vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen. Nach Ansicht des Verfassers schmälert ein sehr hoher Kapitaleinsatz, der eine geringe Effizienz bezüglich des erwarteten Outputs aufweist, nicht nur die vorhandenen Ressourcen, er kann auch die Krise verschärfen. Ziel dieser Arbeit ist es, die angewendeten Maßnahmen der Bundesrepublik Deutschland sowie der Europäischen Zentralbank zur Bekämpfung der Finanzmarktkrise 2007 ff., hinsichtlich ihrer Effizienz bezüglich der Stabilisierung der Finanzmärkte und der Eindämmung der Rezession zu beurteilen. Nach einer Erläuterung zur Entstehung der Finanzmarktkrise 2007 ff. und deren Auswirkungen und einer Definition einiger wirtschafts- und geldtheoretischer Grundlagen, werden die Instrumente der Fiskal- und Geldpolitik beschrieben. Die Hauptaufgabe dieser Arbeit besteht anschließend darin, die Effizienz ausgewählter Interventionen der Bundesregierung und der EZB zu beurteilen. Ein abschließender Ausblick soll potenzielle langfristige Folgen der Finanzkrise andeuten.

2. Die Finanzmarktkrise 2007 ff.

Eine Finanzkrise dereguliert Teile oder das gesamte Finanzsystem einer oder mehrerer Volkswirtschaften und wirkt sich unmittelbar negativ auf die Konjunkturentwicklung aus.[5] Dabei kann sie in verschiedenen Formen auftreten. Es können unter anderem Bankenkrisen, Währungs- und Inflationskrisen sowie In- und Auslandsschuldenkrisen entstehen. Auch können die einzelnen Krisentypen gleichzeitig auftreten.[6] In den folgenden Ausführungen wird die Finanzmarktkrise 2007 ff. hinsichtlich ihrer Ursachen und Auswirkungen untersucht.

2.1. Ursachen und Entstehung der Finanzkrise

Das die Entstehung der Finanzmarktkrise geographisch den USA zugeordnet werden kann ist unbestritten, dass aber die Ursachen allein amerikanischen Handeln zuzurechnen sind, ist eher unwahrscheinlich. Mit welchen Argumenten der Verfasser diese These aufstellt, wird in der Ursachenanalyse dargestellt. Die Finanzkrise, die seit 2007 die Weltwirtschaft beeinflusst, hat Ihren Ursprung schon einige Jahre vorher. Nach dem Platzen der New Economy - Blase[7] im März 2000, fiel das Wirtschaftswachstum der USA in 2001 auf 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr zurück.[8] Die US-Notenbank reagierte auf den wirtschaftlichen Rückgang mit einer Niedrigzinspolitik.[9] Die Federal Funds Rate, die mit dem Leitzins der EZB vergleichbar ist wurde 2002 auf durchschnittlich 1,67 % gesenkt.[10] Durch diese Maßnahme konnte die Konjunktur in den darauffolgenden Jahren stabilisiert werden.[11] Abbildung 1 zeigt die Entwicklung der Federal Funds Rate im Vergleich zur Entwicklung des US-Bruttoinlandsprodukts von 1990 bis 2009. Klar zu erkennen ist der Rückgang des Wirtschaftswachstums im Jahr 2000. Kurz darauf reagierte die US-Notenbank mit stetigen Zinssenkungen, um den wirtschaftlichen Abschwung einzudämmen. Der Markt nahm in Folge dessen das Angebot der FED an und erholte sich in kurzer Zeit wieder. Lukrative Investitionen konnten mit Hilfe von günstigem Fremdkapital finanziert werden. Die angestrebte Niedrigzinspolitik und die leichtfertige Vergabe von Finanzierungen waren letztendlich, in einem wesentlichen Umfang mitverantwortlich für das Entstehen der „Subprime-Krise“[12], die dann in die globale Finanzkrise mündete.[13]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Entwicklung des US-Wirtschaftswachstums und der Federal Funds Rate

Quelle: FED[14], US-Gouvernement[15]

Begünstigt durch die niedrigen Zinsen und den anfänglich sehr geringen Annuitäten, konnten sich auch einkommensschwache Haushalte ein Eigenheim leisten. Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen unterstützen diesen Trend. Der DIDMCA (Depository Institutions Deregulation and Monetary Control Act) von 1980 ermöglichte erst die Wirtschaftlichkeit von Subprime-Krediten, also Kredite mit einer hohen Ausfallwahrscheinlickeit. Dieser Beschluss schuf maximale Zinsobergrenzen komplett ab. Den Banken war es nun möglich, für riskante Kredite mehr Zinsen zu verlangen um die Ausfälle zu kompensieren.[16] 1982 folgte der AMPTA (Alternative Mortgage Transaction Parity Act), der mehr Freiheiten bei der Vertragsgestaltung bot. Kredite konnten mit variablen Zinssätzen ausgestattet werden oder es konnten auch nur reine Zinsfinanzierungen gewährt werden, die die monatlichen Raten gering hielten. Einen zusätzlichen Anreiz schuf die Steuerreform von 1986, die die steuerliche Abzugsfähigkeit lediglich auf grundschuldrechtliche Hypothekenkredite bewilligte.[17] Die steigende Nachfrage nach Eigenheimen hatte zur Folge, dass der US-Hauspreisindex seit dem Jahr 2004 ein Rekordhoch nach dem Anderen hinlegte.[18] Durch die stetige Aufwertung des Immobilienvermögens und dadurch gleichzeitig der Kreditsicherheiten, wurden die Möglichkeiten genutzt die Kreditlinien großzügig aufzustocken.

Begünstigt durch die fehlenden Alternativen auf dem Geldmarkt, waren die Banken nun daran interessiert, die als besichert gedachten Privatdarlehen an Kunden mit schlechter Bonität herauszulegen. Die daraus erzielbaren Zinseinkünfte schienen lukrativ und die Risiken wurden aufgrund der hinterlegten Grundschulden, als relativ gering eingeschätzt.[19] Die Rechnung ist vorerst aufgegangen. Durch die steigende Nachfrage nach Immobilien wurden große Teile der Industrie angesprochen. Die großzügigen Kreditgewährungen bewirkten, dass der private Konsum wieder anstieg.[20] Das Interesse großer Investmentbanken und internationaler Investoren war geweckt. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Grundstein dafür gelegt, dass sich die US-Subprime-Krise zu einer internationalen Finanzkrise entwickelte und nicht zu einer amerikanischen Finanzkrise.

Denn es wurden Forderungen regionaler Hypothekenbanken aufgekauft und zu Strukturierten Produkten verpackt. Es entstanden Mortgage Backed Securities (MBS), das verbriefte Hypothekenkredite sind. Die MBS wurden an Investoren weiterverkauft. Diese haben dann die MBS wiederum strukturiert, indem Forderungen unterschiedlicher Risikoklassen gebündelt wurden, um das Gesamtrisiko zu reduzieren. Die nun entwickelten Papiere nennt man Collateralized Mortgage Obligations (CMO). Die CMO wurden dann an Zweckgesellschaften von Banken und Versicherungen verkauft. Hier hört aber die Verflechtung der Forderungen nicht auf. Die neu gegründeten Zweckgesellschaften bündelten ihrerseits die CMO zu Asset Backed Commercial Papers (ABCP), die durch kurzfristige Geldmarktfinanzierungen bzw. durch die Ausgabe kurzfristiger Wertpapiere finanziert wurden.[21] Die einstigen Forderungen der Hypothekenbanken waren nun global verteilt und somit auch die daraus hervorgehenden Risiken.

Bis hierhin hatten alle Marktteilnehmer an der Niedrigzinspolitik der US-Notenbank profitiert. Bürger konnten sich Immobilien leisten, Banken konnten ihr Kreditgeschäft ausbauen, Investoren fanden lukrative Investitionsmöglichkeiten und die Konjunktur konnte ansteigen. Doch die Niedrigzinspolitik hatte im Jahr 2005 ihr Ende gefunden. Durch den Anstieg der Inflationsrate auf 3,4 % im Vergleich zum Vorjahr, musste die FED ihre Pflicht zur Stabilisierung der Währung wahrnehmen und die Leitzinsen erhöhen.[22] Die Erhöhung der Federal Funds Rate ab dem Jahr 2005 mit durchschnittlich 3,22 %, endete im Jahr 2007 mit einem Wert von durchschnittlich 5,02 %.[23] Dadurch, dass es in den Vereinigten Staaten nicht unüblich ist, Kredite mit variablen Zinssätzen zu versehen führten die Zinserhöhungen dazu, dass Schuldner mit einer schlechten Bonität ihre Raten nicht mehr begleichen konnten. Notverkäufe von Immobilien und Kreditausfälle in enormen Volumina waren die Folgen. Die Preise der Immobilien vielen und die Gläubiger (Hypothekenbank, Investmentbanken, Investoren, Privatpersonen, etc.) verloren nicht nur die Deckung der Kredite sondern auch den größten Teil ihrer Forderungen.[24] Durch die immens hohen Abschreibungen, die Investoren vornehmen mussten, gerieten einige große und kleine Finanzinstitute in eine finanzielle Schieflage. Ratingagenturen wie Moody`s oder Standard & Poors werteten die neu geschaffenen Finanzprodukte deutlich ab, dass zum Wertverfall der Investments wesentlich beitrug.[25] Die Finanzkrise war geboren.

Zusammenfassend kann behauptet werden, dass nicht eine einzige Ursache zur Finanzkrise führte. Vielmehr bewirkte eine Verkettung mehrerer Ursachen und Reaktionen die US-Subrime-Krise. Aufgrund der Globalisierung der Finanz- und Gütermärkte, war die US-Subprime-Krise kein nationales Problem der USA, sondern wirkte sich auf das weltweite Finanzsystem aus.

2.2. Auswirkungen der Krise

Die Auswirkungen der Krise sind aufgrund der globalen Dimension sehr hoch. Die ersten Finanzinstitute kamen bereits Anfang 2007 ins Straucheln. Die Abschreibungen der einzelnen Finanzhäuser gingen zum Teil in die Milliarden.[26] Der erste Bankrun[27] fand 2007 statt. Besorgte Bürger standen Schlange vor den Filialen der britischen Hypothekenbank Northern Rock. Eine mögliche Illiquidität war hier die Ursache.[28] Darauf folgten 2008 die ersten Übernahmen. Bear Stearns war eine der ersten großen Investmenthäuser, die zum Opfer der Finanzkrise wurde. Im Mai 2008 übernahm die US-Bank JP Morgan Chase das massiv angeschlagene Investmenthaus. Zusätzlich übernahm die FED bilanzielle Risiken.[29] Finanzkonzerne, die nicht so stark in die Immobilienkrise verwickelt waren, nutzten nun die Chancen um günstig einzukaufen. Dadurch wurde der natürliche Zentralisationsprozess beschleunigt. September 2008 meldete die große Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an. Es hatten sich weder Investoren gefunden noch wollte die US-Regierung die stark angeschlagene Bank retten.[30] Doch auch deutsche Kreditinstitute hatten zu kämpfen. Die IKB war eines der ersten deutschen Geldhäuser, die bekannt gegeben hatte, Investitionen in Subprime-Krediten getätigt zu haben. Nur durch Finanzspritzen der KfW und dem Bundesverband deutscher Banken, konnte die Liquidität aufrecht erhalten werden. Zuletzt hat der Investor Lone Star die Mehrheitsanteile der IKB übernommen um sie zu restrukturieren. Neben der IKB, waren u.a. die Sachsen LB, die Deutsche Bank und die Commerzbank, groß im Subprime-Geschäft tätig.[31] Es kam zu einer Vertrauenskrise unter den Banken. Der Interbankenmarkt kam Mitte 2008 fast komplett zum Erliegen. Bei dem Interbankenmarkt verleihen sich Banken Gelder untereinander. Da nun aber keine Bank wusste, wie der Cashflow und dadurch auch die Liquidität der anderen Bank aussah, wollte man sich gegenseitig kein Geld mehr ausleihen. Die Angst war groß, dass das Geld nicht zurückgezahlt werden konnte. Jede Bank wurde als potentielle Zahlungssäumerin eingestuft. Die überschüssige Liquidität wurde ausschließlich bei der Zentralbank deponiert, obwohl dadurch ein Zinsverlust entstand.[32] Denn die Zinsspanne zwischen dem EONIA (Euro Overnight Index Average), der den Tagesgeldzins im Interbankenmarkt angibt und dem Zins der Einlagenfazilität der EZB lag 2007 bei -1,02 Prozentpunkten und 2008 bei

-0,89.[33] Abbildung 2 zeigt die prozentuale Volumenveränderung der Übernachteinlagen bei der EZB. Ersichtlich ist, dass der Anstieg kurz nach der Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers begann. Zu diesem Zeitpunkt wurde jedem Finanzinstitut bewusst, wie bedrohlich und real die Situation tatsächlich war.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Volumenveränderung der Einlagenfazilität der EZB im Vergleich

zum Vormonat

Quelle: EZB[34]

Zusätzlich kam es zu einer Kreditklemme in der Unternehmensfinanzierung, da Banken jedes Risiko scheuten. Als unsicher geltende Projekte und Investitionen wurden nicht mehr finanziert oder nur gegen sehr hohe Risikozuschläge, die die Investition nicht mehr lohnend machten.[35] Die Finanzkrise zeigte auch Auswirkungen bei den Wechselkursen. Die Weltwährung US-Dollar verlor im Jahr 2007 durchschnittlich 9,15 % im Vergleich zum Euro und im Jahr 2008 waren es 7,32 %.[36] Die Leitzinsänderungen der FED im Jahr 2008 haben dies unter anderem zu verschulden. Die FED senkte die Federal Funds Rate auf durchschnittlich 1,92 % in 2008, wohingegen die EZB den Leitzins auf durchschnittlich 3,85 % hielt.[37] Diese Entwicklung der Wechselkurse hat Vor- und Nachteile für alle Akteure. Europa kann günstiger Importieren und in den USA steigen die Exporte. Wiederum steigen die Lebenshaltungskosten der US-Bürger durch die teuren Importe und das Wirtschaftswachstum der Europäer könnte aufgrund des rückgängigen Exports gedämpft werden. Demnach können u.a. Bankruns, Bankenpleiten, ein beschleunigter Zentralisationsprozess im Bankenbereich, Vertrauensverlust unter den Banken, Kreditklemmen, Leitzins- und Wechselkursänderungen als Auswirkungen der Finanzkrise im Finanzsektor genannt werden.

Volkswirtschaftlich befand sich die Konjunktur in Deutschland und den USA bereits 2006 in der Boom-Phase und das BIP war ab 2007 wieder rückläufig. Das Zusammentreffen der Finanzkrise, mit dem wirtschaftlichen Abschwung des natürlichen Konjunkturzyklus, verursachte einen Hebeleffekt. Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe gingen bereits Ende 2007 zurück.[38] Auch das Exportvolumen Deutschlands flachte 2008 ab bis es im Jahr 2009 deutlich abnahm.[39] Dadurch verringerte sich die Kapazitätsauslastung der Unternehmen und die Produktivität ging zurück. Kosteneinsparungsmaßnahmen waren u.a. die Folgen.[40] Zusätzlich bewirkte eine hohe Inflationsrate einen deutlichen Kaufkraftverlust, sowohl bei den Unternehmen als auch bei den privaten Haushalten. Die Arbeitslosenquote stieg in vielen Ländern deutlich. Spanien verzeichnete 2009 eine Arbeitslosenquote von 18 %, das einen Anstieg von 9,7 Prozentpunkten innerhalb von 3 Jahren entspricht. In den USA verdoppelte sich die Arbeitslosenquote im selbigen Zeitraum. Nur wenige Länder konnten die Arbeitslosenzahlen konstant halten oder sogar reduzieren. Deutschland schaffte es im o.g. Zeitraum die Arbeitslosenquote um über 10 %, auf 7,5 % zu senken.[41] Wie das möglich war wird in Kapitel 4 erklärt. Eine weitere Folge der Krise war der starke Anstieg der Staatsverschuldungen. In der BRD stiegen die Schulden im Jahr 2009 um 7,4 % auf 1.695 Mrd. Euro. Im Verhältnis zum BIP betrug die Schuldenquote der BRD 2009 ca. 73,2 %.[42] Die Finanzkrise hat sich somit auch auf die Realwirtschaft übertragen. Insolvenzen, Arbeitslosigkeit, Produktivitätsrückschritte und Schuldenwachstum waren u.a. die Folgen. In den folgenden Kapiteln wird unter Beurteilung der Effizienz aufgezeigt, welche Maßnahmen die Bundesregierung und die EZB ergriffen haben um die Krise einzudämmen und die wirtschaftlichen und sozialen Folgen zu dämpfen. Zuvor werden jedoch jeweils wirtschafts- und geldtheoretische Grundlagen definiert.

3. Wirtschaftstheoretische Grundlagen

Dieses Kapitel soll einen Einblick in die wirtschaftstheoretischen Grundlagen geben. Der Staat versucht mit den Instrumenten der Fiskalpolitik ein Wohlfahrtsoptimum für die Bevölkerung zu erreichen, bzw. die negativen Auswirkungen von Externalitäten und ökonomischen Schocks abzuschwächen. Deswegen ist es sinnvoll zu erörtern, mit welchen Parametern man die Wohlfahrt einer Gesellschaft messen kann und welche Faktoren die Wohlfahrt beeinflussen können. Es wird die Wohlfahrtsökonomie mit der Konsumenten- und Produzentenrente, das Pareto-Kriterium und andere wohlfahrtsrelevante Themen beschrieben. Anschließend wird die Finanzkrise in die Theorie der makroökonomischen Schocks eingegliedert.

3.1. Einblick in die Wohlfahrtsökonomie

Die Wohlfahrtsökonomie befasst sich mit der Beeinflussung der wirtschaftlichen Wohlfahrt einer Gesellschaft, durch die Allokation der Ressourcen. Bereits im 18. Jahrhundert beschäftigte sich der schottische Philosoph Adam Smith, in seinem Werk „An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations“ mit der allgemeinen Wohlfahrt. Es wurden speziell die Ursachen des Fortschritts, das Kapital, die Systeme der politischen Ökonomie sowie die Finanzen des Staates untersucht.[43] Allgemein wächst der Wohlstand wenn der Gesamtnutzen der Marktteilnehmer, der durch die Konsumenten- und Produzentenrente untersucht wird, steigt. Die Konsumentenrente ergibt sich aus der Zahlungsbereitschaft eines Käufers, abzüglich des tatsächlich bezahlten Preises. Je höher die Differenz, desto höher der Gesamtnutzen für den Käufer. Die Produzentenrente entspricht dem Gewinn des Anbieters. Der soziale Gesamtüberschuss ergibt sich aus der Summe der Konsumenten- und Produzentenrente. Der volkswirtschaftliche Wohlfahrtsgewinn erreicht sein Optimum, wenn ein Marktgleichgewicht vorliegt.[44] Hierzu muss ein vollkommener Markt herrschen und die angebotenen Preise müssen den Grenzkosten der Anbieter entsprechen.[45] Es stellt sich nun die Frage, ob die Konsumenten- und Produzentenrente gute Indikatoren für die volkswirtschaftliche Wohlfahrt sind. Ein Verbrecher dessen Zahlungsbereitschaft für die Beschaffung von Waffen höher ist als der tatsächliche Preis, erzielt auch einen Nutzen, aber die durch den Kauf entstandene Konsumentenrente ist kein Beitrag zur allgemeinen Wohlfahrt.

Die volkswirtschaftliche Wohlfahrt nimmt in diesem Beispiel ab. Generell ist es so, dass auf den meisten Märkten der erwirtschaftete Grenznutzen, die ökonomische Wohlfahrt widerspiegelt, da Ökonomen vom Homo Ökonomikus, dem rational denkenden Akteur, sowie einem vollkommenen Markt ausgehen.[46]

Ein weiterer Parameter für die Bestimmung des Wohlfahrtszustandes ist das Pareto-Kriterium. Das Pareto-Optimum[47] beschreibt Weinmann mit folgendem Satz: „Der erste Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomie beschreibt einen Zustand, in dem sich alle Akteure einer Ökonomie rational und eigennützig verhalten und dabei zu einem Resultat gelangen, dem niemand mehr besser gestellt werden kann, ohne dass ein anderer in seiner Güterversorgung verschlechtert wird“[48]. Im Zitat wird vom rational und eigennützigen Marktteilnehmer ausgegangen, somit muss nach diesen Kriterien jede Markthandlung eine Verbesserung der Wohlfahrt zur Folge haben, da keiner der Marktteilnehmer eine Handlung ausführen würde, ohne das er seinen Nutzen dadurch steigert. All diese Aktivitäten spielen sich deshalb in der sogenannten Pareto-Region ab, denn der dadurch erlangte Zustand, steigert den Wohlfahrtsgewinn. In Abbildung 3 ist die Pareto-Region durch das blau hinterlegte Feld mit dem griechischen Buchstaben δ gekennzeichnet. Welche Aussagen über die Wohlfahrtsveränderung lassen sich nun mit Hilfe der Pareto-Theorie treffen?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Pareto-Region[49]

Gehen wir von den zwei Akteuren Mr. Bank und Mr. Customer aus, deren Nutzenzustand durch Punkt A gekennzeichnet ist. Jede Handlung kann den jetzigen Nutzenzustand verschieben. Die Pareto-Theorie kann jedoch nur die Verschiebung in zwei der vier Quadranten und dessen Auswirkung auf die Wohlfahrt beurteilen. Wenn eine Handlung der beiden vollzogen wird und der Nutzen steigt bei beiden oder mindestens einem von ihnen, hätten wir einen Anstieg des Gesamtnutzen, d.h. dass der soziale Überschuss demnach steigt. Ein solcher Wohlfahrtsgewinn ist in der Abbildung 3 durch die Strecken Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten bzw. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten verdeutlicht. Die Verschiebung findet im δ-Quadranten statt und kann so durch die Pareto-Theorie als Zuwachs beurteilt werden. Nehmen wir nun an, dass Mr. Bank und Mr. Customer nicht rational denken und durch eine Aktion sich der Nutzen beider verschlechtert. Auch dass kann durch die Pareto-Theorie beurteilt werden, denn schlussfolgernd muss bei diesem Beispiel der Gesamtnutzen sinken und der Ursprungszustand A wird in den β-Quadranten, zu Punkt F verschoben. Die Auswirkungen auf die Gesamtwohlfahrt, bei einer Verschiebung in den α- und γ-Quadrant sind nicht so leicht zu beurteilen, da jeder beliebige Punkt in diesen Quadranten neben einer Verbesserung des Nutzen eines Akteurs, gleichzeitig eine Verschlechterung des Anderen mit sich führen würde. Es ist demnach nicht möglich zu beurteilen ob der erhöhte Nutzen des einen, die Schlechterstellung des anderen Akteurs kompensiert und so immer noch von einem Wohlfahrtsgewinn ausgegangen werden kann. Ein weiteres Problem ist die Auswirkung auf das Nutzenniveau eines Dritten, der nicht bei der aktiven Austauschbeziehung teilnimmt. Diese werden als externe Effekte bezeichnet. Das Ergebnis ist, dass Nutzenumverteilungsmaßnahmen zur Steigerung der Wohlfahrt ausgeschlossen sind, es sei denn, das Ergebnis der Umverteilung liegt in der Pareto-Region der Ausgangssituation, was aber aufgrund der Vielzahl der Akteure unmöglich zu beurteilen ist. Man rechtfertigt jedoch Markteingriffe und Maßnahmen zur Umverteilung des Nutzens, eben mit den genannten externen Effekten.[50]

Externe Effekte können positiver oder auch negativer Art sein.[51] Ein positiver externer Effekt ist z.B. die Bildung, denn das angeeignete Wissen führt durch eine geeignete Anwendung zu einem Wachstum der allgemeinen Wohlfahrt, indem durch das Handeln nicht nur eine Bereicherung für sich selbst, sondern auch für Andere entsteht. Negative Externalitäten sind z.B. Schadstoffausstoße in der Industrieproduktion, die sich auf die Gesundheit der Bevölkerung oder der Umweltverschmutzung schädlich auswirken.

Dieses Beispiel zeigt die Ineffizienz der Märkte und führt zur Notwendigkeit der Interaktion bzw. des Eingriffes durch eine Handlungsobrigkeit in das Marktgeschehen. In den vorherigen Ausführungen wurde erklärt, dass die Markthandlungen immer effizient sind, bzw. dass durch das Marktgleichgewicht der soziale Überschuss am höchsten ist, wenn man vom rational denkenden Menschen, in einem vollkommenen Markt ausgeht. Warum wird nun das Gegenteil bewiesen? In den Betrachtungen des Marktgleichgewichtes, fließt nur die private Zahlungsbereitschaft der Nachfrager und die privaten Kosten der Anbieter, wodurch die optimale Menge des Gutes entsteht, sowie der Gleichgewichtspreis. Was bei dieser Betrachtung vernachlässigt wird, sind die Kosten bzw. Nutzen der Dritten welche nicht direkt am Marktgeschehen teilnehmen, aber durch deren Auswirkungen betroffen sind. So entstehen bei negativen Effekten zusätzliche Kosten und bei positiven Effekten ein zusätzlicher Nutzen, die in die Überlegungen mit einbezogen werden müssen, um das Wohlfahrtsmaximum definieren zu können. Die Einbeziehung der genannten Größen, wird eine Verschiebung der Nachfrage- oder Angebotskurve erwirken und somit die angebotene Menge verändern.[52] Das Erreichen der optimalen Menge kann unter anderem durch fiskalpolitische Maßnahmen gelenkt werden. Zum einen können Befehle und Kontrollen direkt das Verhalten von Marktteilnehmern steuern und zum anderen können markbasierte Maßnahmen, Anreize zur selbstständigen Problemlösung führen.[53]

Aber auch private Lösungen können externen Effekten entgegenwirken. Das Coase-Theorem besagt, das die Marktteilnehmer durch eigenständige Verhandlungen externe Effekte und deren Probleme selbst lösen können. Lediglich Transaktionskosten können solche Vorhaben verhindern.[54] Zusammengefasst können Externalitäten dazu führen, dass Märkte ineffizient hinsichtlich ihrer Ressourcenverteilung werden. Durch gezielte Markteingriffe kann die Ressourcenallokation optimiert werden, dass zu einer Maximierung des Wohlfahrtsgewinns führt.

Die Auswirkungen individueller und kollektiver Entscheidungen, können ebenfalls negativ auf die Steigerung der Wohlfahrt wirken. Die Allmende-Problematik[55] stellt ein sehr effektives Beispiel für eine ineffiziente Ressourcenverteilung bei individuell, rationalen Entscheidungen und verdeutlicht die Notwendigkeit einer kollektiven Bestimmung. Allmendegüter sind Güter, die ohne ein den Knappheitsverhältnissen entsprechendes Entgelt, genutzt werden können und bei deren Nutzung, Rivalität besteht. Als Beispiel kann hier der Fischbestand in offenen Gewässern genannt werden. Durch ein bestimmtes Entgelt kann jeder in den Gewässern fischen und Rivalität besteht darin das jeder neu hinzukommende Nutzer, Kosten für die bereits vorhandenen Teilnehmer verursacht, da die Fischbestände schneller minimiert werden. Individuell erhöht die Maximierung der Fangquote die Effizienz für jeden Fischer. Denn egal wie sich ein anderer Fischer entscheiden sollte ist rational gesehen eine hohe Fangquote für den einzelnen sinnvoller und somit die dominante Strategie. Wenn jeder nach der dominanten Strategie handelt, wird es schnell zur Überfischung kommen, da die Regeneration des Bestandes nicht hinterher kommt. Im Gegensatz dazu kann eine Absprache der Fischer untereinander dazu führen, dass der Fischbestand erhalten bleibt, nämlich dann wenn man sich auf eine bestimmte Fangquote festlegt. Das funktioniert aber nur wenn sich alle an der Absprache halten. Hier sind wir nun an dem Punkt der Dilemmata angekommen. Individuell kann in manchen Situationen keine Effizienz erreicht werden und es bedarf kollektiver Entscheidungen einer Weisungshoheit.[56]

Dieser Abschnitt hat gezeigt, dass ein Nutzenzuwachs die Renten der Nachfrager und Anbieter erhöhen kann und möglicherweise zur Wohlfahrtssteigerung beiträgt. Das Pareto-Kriterium hilft dabei zu entscheiden, ob der Gesamtnutzen wächst oder sinkt, wobei das Pareto-Optimum ein erstrebenswerter Zustand ist, der zugleich das Wohlfahrtsoptimum der Wirtschaftsaktivität darstellt. Die Gesamtwohlfahrt kann jedoch durch externe Effekte und gesamtwirtschaftlich, falsche, individuelle Entscheidungen negativ beeinflusst werden. Hierbei ist es notwendig, dass der Staat durch fiskalpolitische Maßnahmen in das Geschehen interveniert. Nach diesem wirtschaftstheoretischen Exkurs, wird nun versucht, die Finanzkrise 2007 ff. mit Hilfe der Theorie makroökonomischer Schocks zu definieren.

3.2. Makroökonomische Schocks

Makroökonomische Schocks sind plötzlich auftretende Ereignisse, die das Marktgleichgewicht stören. Sie können auf der Angebots- und auf der Nachfrageseite auftreten. Auf diese auftretenden Ereignisse, folgen meist langjährige Anpassungsprozesse, die ein neues Marktgleichgewicht hervorrufen. Hohe Inflationsraten, hohe Staatsverschuldungen, Naturkatastrophen und neue Gesetze können u.a. Auslöser solcher Schocks sein.[57] Die Finanzmarktkrise 2007 ff. kann man als solchen makroökonomischen Schock bezeichnen. Sie kann als permanenter, finanzieller, politikbedingter, realer und negativer Schock definiert werden.[58] Permanent, da die Krise keine kurzfristige Erscheinung darstellt, sondern in eine länger anhaltende Rezession geführt hat. Finanziell, da die Anhebung der Federal Fund Rate eine der Ursachen der Kreditausfälle war und die Vertrauenskrise unter den Banken eine Verknappung der liquiden Geldmenge verursachte. Politikbedingt, da eine Reihe von Gesetzen erst ermöglichten, dass das Volumen der Subprime-Kredite ansteigen konnte. Real, wegen den Auswirkungen auf der Nachfrage- und Angebotsseite verschiedener Bereiche der Realwirtschaft. Die Finanzkrise ist somit eindeutig als makroökonomischer Schock definiert. Nun gilt es herauszufinden, welche fiskalpolitischen Maßnahmen die Bundesrepublik Deutschland, als Antwort auf die Krise getroffen hat und wie deren Wirkung beurteilt werden kann.

[...]


[1] N-TV (Hrsg.) (2008), http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Der-schwarze-Montag-article23254.html, Stand 20.07.2010.

[2] Vgl. Reinhart, C. M. et al. (2010), S. 295.

[3] Vgl. Reinhart, C. M. et al. (2010), S. 293 ff.

[4] Vgl. Garnreiter, F. et al. (2008), S. 10.

[5] Vgl. Zobler, M. et al. (2009), S. 11.

[6] Vgl, Reinhart, C. M. et al. (2010), S. 48 ff.

[7] Vgl. Garnreiter, F. et al. (Hrsg.) (2008), S. 7 f.; Sommer, R. (2009), S. 23.

[8] Bureau of Economic Analysis (Hrsg.), Section 1 – Domestic Product and Income. Stand 21.07.2010.

[9] Vgl. Soros, G. (2008), S. 94.

[10] Federal Reserve (Hrsg.), Federal Funds Effective Rate. Stand 21.07.2010.

[11] Vgl. Bloss, M. et al. (2009), S. 15.

[12] Vgl. Bloss, M. et al. (2009), S. 20 f.

[13] Vgl. Schiller, R. J. (2008), S. 61 ff.; Zobler, M. et al. (2009), S. 34 ff.

[14] Federal Reserve (Hrsg.), Federal Funds Effective Rate. Stand 21.07.2010.

[15] Bureau of Economic Analysis (Hrsg.), Section 1 – Domestic Product and Income. Stand 21.07.2010.

[16] Vgl. Bloss, M. et al. (2009), S. 23; Schiller, R. J. (2008), S. 64.

[17] Vgl. Bloss, M. et al. (2009), S. 23 f.

[18] Federal Housing Finance Agency (Hrsg.), FHFA USA Indexes. Stand 21.07.2010.

[19] Vgl. Zobler, M. et al. (2009), S. 12 f.

[20] Bureau of Economic Analysis (Hrsg.), Section 2 – Personal Income and Outlays. Stand 21.07.2010.

[21] Vgl. Bloss, M. et al. (2009), S. 67 ff.; Sommer, R. (2009), S. 85 ff.; Zobler, M. et al. (2009), S. 47 ff.

[22] Bureau of Labor Statistics (Hrsg.), Consumer Price Index. Stand 22.07.2010.

[23] Federal Reserve (Hrsg.), Federal Funds Effective Rate. Stand 21.07.2010.

[24] Vgl. Sommer, R. (2009), S. 103 ff.

[25] Vgl. Sommer, R. (2009), S. 112 f.; Zobler, M. et al. (2009), S. 19.

[26] Vgl. Bloss, M et al. (2009), S. 112 ff.; Zobler, M. et al. (2009) S. 24 ff.

[27] Vgl. Mankiw, N. G. (2004), S. 695.

[28] Vgl. Sommer, R. (2009), S. 132 f.

[29] Vgl. Bloss, M. et al. (2009), S. 132 f.

[30] Vgl. Schäfer, D. (2008), S. 812; Sommer, R. (2009), S. 179 ff.

[31] Vgl. Bloss, M. et al. (2009), S. 117 ff.

[32] Vgl. Schäfer, D. (2008), S. 811 ff.; Sommer, R. (2009), S. 128 f.; Zobler, M. et al. (2009) S. 62 ff.

[33] Euribor-EBF (Hrsg.), http://www.euribor-ebf.eu/euribor-eonia-org/eonia-rates.html, Stand 27.07.2010;

Bundesbank (Hrsg.), Zinssatz der EZB für die Einlagefazilität / Stand am Monatsende. Stand

27.07.2010.

[34] EZB (Hrsg.), Index of National Stocks – Overnight Deposits. Stand 27.07.2010.

[35] Vgl. Zobler, M. et al. (2009), S. 69 ff.

[36] EZB (Hrsg.), ECB Reference Exchange Rate, US-Dollar/Euro. Stand 28.07.2010.

[37] Federal Reserve (Hrsg.), Federal Funds Effective Rate. Stand 21.07.2010; EZB (Hrsg.), Key ECB

Interest Rate. Stand 28.07.2010.

[38] Eurostat (Hrsg.), Auftragseingangsindizes. Stand 28.07.2010.

[39] Vgl. Schmid, F. (2010), S. 10 f.; Zobler, M. et al. (2009), S. 72 ff.

[40] Vgl. Schmid, F. (2010), S. 8.

[41] Eurostat (Hrsg.), Arbeitslosenquoten, Stand 28.07.2010.

[42] Statistisches Bundesamt (Hrsg.), Finanzen und Steuern 2009. Stand 10.08.2010.

[43] Vgl. Smith, A. (2009), S. 5 ff.

[44] Vgl. Mankiw, N. G. (2004), S. 151 ff.

[45] Vgl. Fritsch, M. et al. (2007), S. 47 ff.

[46] Vgl. Mankiw, N. G. (2004), S. 151 ff.

[47] Vgl. Heise, A. (2010), S. 33 f.

[48] Weinmann, J. (2009), S. 238.

[49] Vgl. Fritsch, M. et al. (2007), S. 25.

[50] Vgl. Fritsch, M. et al. (2007), S. 24 ff.

[51] Vgl. Klump, R. (2006), S. 60 ff.

[52] Vgl. Mankiw, N. G. (2004), S. 221 ff.

[53] Vgl. Mankiw, N. G. (2004), S. 232 ff.

[54] Vgl. Heise, A. (2010), S. 50 f.; Mankiw, N. G. (2004), S. 229 ff.

[55] Vgl. Weinmann, J. (2009), S. 137 f.

[56] Vgl. Fritsch, M. et al. (2004), S. 104 ff.; Weinmann, J. (2009), S. 137 ff.

[57] Vgl. Mankiw, N. G. (2003), S. 292 ff.

[58] Vgl. Clement, R. et al. (2006), S. 385 ff.

Ende der Leseprobe aus 96 Seiten

Details

Titel
Die Effizienz der Fiskalpolitik Deutschlands und der Europäischen Zentralbank während der Finanzkrise 2007 ff.
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule  (FOM)
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
96
Katalognummer
V159076
ISBN (eBook)
9783640718290
ISBN (Buch)
9783640718269
Dateigröße
987 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Finanzkrise, Finanzmarktkrise 2007, Fiskalpolitik, Geldpolitik, EZB, Konjunkturpaket, Eurokrise, Konsum, Umweltprämie, Thema Schuldenkrise
Arbeit zitieren
Johann Gross (Autor), 2010, Die Effizienz der Fiskalpolitik Deutschlands und der Europäischen Zentralbank während der Finanzkrise 2007 ff., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159076

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