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Medienkompetenzerwerb für Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule

Title: Medienkompetenzerwerb für Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule

Seminar Paper , 2010 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Isolde Grabner (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Medien sind in der westlichen Gesellschaft omnipräsent. Von den frühesten Jahren an haben Kinder und Jugendliche täglich mit Medien zu tun, sind ständig von ihnen umgeben, seien es Bücher, Radio oder CD-Player, Fernsehen, Zeitungen oder Computer. Ausgehend von dieser Erkenntnis nimmt sich die Wissenschaft seit drei bis vier Jahrzehnten der Frage an, welche Voraussetzungen Menschen benötigen, um mit Medien verantwortungsbewusst und gewinnbringend umzugehen
medienkompetent zu sein.

Medienbildung ist wohl in die Stundenpläne der Schulen aufgenommen worden. Der Kontakt mit Medien findet aber zum Großteil außerhalb der Schulzeit und damit außerhalb des für Kinder und Jugendliche vorgegebenen pädagogischen Rahmens statt. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage, ob Kinder und Jugendliche auch außerhalb der Schule Medien nicht nur nutzen können, sondern auch förderliche
Bedingungen für die Erweiterung ihrer Medienkompetenz finden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmungen

2.1 Medienkompetenz

2.2 Weitere Begriffe

3 Mediennutzung in der Freizeit

3.1 Medien und Alltag

3.2 Bedürfnisse und Medienkonsum

4 Anforderungen an Kinder und Jugendliche bezüglich ihrer Medienkompetenz

4.1 Staatliche Vorgaben

4.2 Erlangung von Medienkompetenz - Medienkompetenz als Ziel

5 Medienkompetenzerwerb außerhalb der Schule

5.1 Elternhaus

5.2 Freundeskreis

5.3 Bibliotheken

5.4 Beispiele für Medienkompetenzvermittlung in Bibliotheken

5.5 Weitere Möglichkeiten des Medienkompetenzerwerbs

6 Fazit und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Kinder und Jugendliche auch außerhalb des schulischen Bildungsrahmens Möglichkeiten zur Erweiterung ihrer Medienkompetenz finden und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen.

  • Mediennutzung im Alltag von Kindern und Jugendlichen
  • Bedürfnistheoretische Hintergründe des Medienkonsums
  • Staatliche Anforderungen und Bildungsstandards zur Medienkompetenz
  • Rolle von Elternhaus und Freundeskreis beim Medienkompetenzerwerb
  • Förderpotenziale außerschulischer Institutionen, insbesondere Bibliotheken

Auszug aus dem Buch

3.2 Bedürfnisse und Medienkonsum

Um zu untersuchen, die Befriedigung welcher Bedürfnisse Kinder und Jugendliche von Medien erwarten, bieten sich als Basis die bedürfnistheoretischen Überlegungen nach Maslow an. Maslow geht zunächst davon aus, dass bewusst wahrgenommene Motive nicht die eigentlichen Gründe für Handlungen sind, sondern zur Befriedigung tiefer liegender Bedürfnisse, s.g. Grundbedürfnisse, dienen (vgl. Maslow, 2005, S. 48 f.). Maslow teilt die menschlichen Grundbedürfnisse in fünf Gruppen ein:

1. Physiologische Bedürfnisse: z.B. essen, trinken, schlafen (Maslow, 2005, S. 62 ff.)

2. Sicherheitsbedürfnis: nach Maslow Sicherheitsbedürfnisse, Erweiterung zu Orientierungsbedürfnis nach Tulodziecki u.a. Tulodziecki will hervorheben, dass nicht nur ein Bedürfnis nach physischer Sicherheit besteht, sondern auch ein psychisch bzw. kognitiv motiviertes Bedürfnis nach gedanklicher Orientierung besteht (Tulodziecki, 2009, S. 22). Das kindliche Sicherheitsbedürfnis schließt auch den Wunsch nach einer voraussagbaren, geregelten, ordentlichen Welt ein (Maslow, 2005, S. 66 ff.).

3. Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Liebe: Menschen haben das Bedürfnis nach liebevollen Beziehungen, nach einem Platz in einer Gruppe (Maslow, 2005, S. 70 ff.).

4. Die Bedürfnisse nach Achtung: Alle Menschen haben den Wunsch nach Achtung und Anerkennung durch Andere und Selbstachtung, einerseits nach Stärke, Leistung, Kompetenz, andererseits nach Prestige, Status und Wertschätzung (Maslow, 2005, S. 72 f.).

5. Die Bedürfnisse nach Selbstverwirklichung: Bedürfnis, Talente, Interessen und Möglichkeiten des Einzelnen zu verwirklichen und seiner Natur treu zu bleiben (Maslow, 2005, S. 73 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Allgegenwärtigkeit von Medien und fragt, ob Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule förderliche Bedingungen zur Erweiterung ihrer Medienkompetenz finden.

2 Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel erläutert zentrale Fachbegriffe wie Medienkompetenz, Medienbildung, Mediendidaktik und Informationskompetenz anhand maßgeblicher Definitionen.

3 Mediennutzung in der Freizeit: Hier wird der Medienumgang im Alltag beleuchtet und analysiert, welche Bedürfnisse Kinder und Jugendliche durch ihren Medienkonsum zu befriedigen suchen.

4 Anforderungen an Kinder und Jugendliche bezüglich ihrer Medienkompetenz: Dieses Kapitel stellt die staatlichen Bildungsstandards gegenüber und definiert Medienkompetenz als ein Ziel der handlungsorientierten Medienerziehung.

5 Medienkompetenzerwerb außerhalb der Schule: Es wird untersucht, wie Elternhaus, Freundeskreis und Institutionen wie Bibliotheken zur Entwicklung von Medienkompetenz beitragen können.

6 Fazit und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen: Das Fazit fasst die Bedeutung des lebenslangen Lernens im Medienbereich zusammen und weist auf die neuen Herausforderungen durch das Social Web hin.

Schlüsselwörter

Medienkompetenz, Medienbildung, Mediennutzung, Medienpädagogik, Informationskompetenz, Freizeit, Elternhaus, Peergroup, Bibliotheken, Bildungsstandards, Medienkonsum, Lebenslanges Lernen, Sozialisation, Digitale Medien, Medienproduktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Kinder und Jugendliche ihre Medienkompetenz außerhalb des schulischen Umfelds entwickeln können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Mediennutzung im Alltag, die psychologischen Bedürfnisse hinter dem Medienkonsum sowie verschiedene außerschulische Lernorte und Einflussfaktoren.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu ermitteln, ob und unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule Möglichkeiten finden, ihre Medienkompetenz zu erweitern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit medienpädagogischer Fachliteratur und einschlägigen Studien (wie z.B. KIM, JIM oder PISA).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit Begriffsdefinitionen, dem Medienverhalten in der Freizeit, staatlichen Anforderungen sowie den informellen und institutionellen Lernorten wie Familie, Freundeskreis und Bibliotheken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Medienkompetenz, Medienbildung, Mediennutzung, außerschulischer Erwerb und Medienpädagogik geprägt.

Welche Rolle spielt das Elternhaus beim Kompetenzerwerb?

Das Elternhaus bildet die Basis; das Medienwissen wird hier oft beiläufig durch den täglichen Kontakt erworben, wobei bildungsspezifische Unterschiede das Nutzungsverhalten prägen.

Warum sind Bibliotheken wichtige Orte für Medienkompetenz?

Bibliotheken fördern durch gezielte Programme, wie etwa das Spiralcurriculum oder medienpädagogische Workshops, den kompetenten Umgang mit digitalen und analogen Medien.

Wie verändert das Social Web die Anforderungen an die Medienkompetenz?

Das Social Web erfordert neue soziale Kompetenzen, insbesondere im Hinblick auf Identitätsmanagement, Datenschutz und die verantwortungsvolle Selbstdarstellung im digitalen Raum.

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Details

Title
Medienkompetenzerwerb für Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule
College
University of Hagen  (Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik)
Course
3A
Grade
1,7
Author
Isolde Grabner (Author)
Publication Year
2010
Pages
20
Catalog Number
V159145
ISBN (eBook)
9783640721122
ISBN (Book)
9783640721597
Language
German
Tags
Medienkompetenzerwerb Kinder Jugendliche Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isolde Grabner (Author), 2010, Medienkompetenzerwerb für Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159145
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