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Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen verschiedener Vertriebskanäle

Title: Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen verschiedener Vertriebskanäle

Seminar Paper , 2008 , 14 Pages , Grade: 1,00

Autor:in: Birgit Herrmann (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Kunden haben derzeit die Möglichkeit ihre Bankgeschäfte über den stationären, mobilen oder medialen Vertrieb abzuwickeln. Der traditionelle Absatzweg in der Vergangenheit waren und sind auch heute die Geschäftsstellen der Banken. Dazu kamen Außendienstmitarbeiter der Kreditinstitute, die den Kunden zuhause besuchen. Zu Beginn der 90er-Jahre wurde der mediale Vertrieb als neue Distributionsmöglichkeit entwickelt. Allein durch die technologische Entwicklung der letzten Jahre müssen Banken ihre Vertriebskanäle anpassen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Die zunehmende Globalisierung sowie Innovationen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik erleichtern das Eindringen in den Markt für ausländische Kreditinstitute, Non- und Nearbanks sowie Direktbanken, was eine Verschärfung des Wettbewerbs auslöst. Die Entwicklung im Bankensektor vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt macht es notwendig, das veränderte Kundenverhalten, das geprägt ist von Mobilität, Informationsbedürfnis, Innovationsoffenheit, Preissensibilität, Bequemlichkeit und Unabhängigkeit, zu befriedigen. Der steigende Wettbewerbsdruck, technologische Fortschritte und nicht zuletzt die Änderung der Kundenbedürfnisse erfordern es, dem Kunden nahezu alle Möglichkeiten zur Erledigung der Bankgeschäfte zur Verfügung zu stellen. Entscheidend für das Anbieten verschiedener Vertriebswege sind jedoch auch die Geschäftspolitik, die Vertriebsstrategie und die anzusprechenden Kundensegmente der Bank.
Beim Einsatz verschiedener Absatzwege ist es u. a. wichtig, das Für und Wider die-ser Vertriebskanäle aus Banken- und Kundensicht zu identifizieren, um einen gezielten Einsatz zu gewährleisten und den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden. Im Folgenden werden Vor- und Nachteile anhand einer Auswahl an Vertriebskanälen gegenübergestellt. Zunächst wird auf die Vor- und Nachteile der stationären Vertriebswege Zweigstelle und Banking-Shop eingegangen. Anschließend werden diese beim mobilen Distributionsweg Bankaußendienst dargestellt und schließlich folgt das Pro und Kontra des Internet- und Mobile-Bankings, die zu der Gruppe der medialen Absatzkanäle zählen. Am Schluss werden in der Zusammenfassung die bedeutendsten Vor- und Nachteile der zuvor einzeln betrachteten Vertriebswege miteinander verglichen. Bei der Auswahl der unterschiedlichen Vertriebskanäle wurde darauf geachtet, jeweils einen stationären, mobilen und medialen Vertriebsweg aufzuführen und neben den klassischen auch innovative ...

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verschiedene Vertriebskanäle und deren Vor- und Nachteile

2.1 Zweigstelle und deren Vor- und Nachteile

2.2 Banking-Shop und dessen Vor- und Nachteile

2.3 Bankaußendienst und dessen Vor- und Nachteile

2.4 Internet-Banking und dessen Vor- und Nachteile

2.5 Mobile-Banking und dessen Vor- und Nachteile

3. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die verschiedenen Vertriebskanäle von Kreditinstituten, indem sie deren Vor- und Nachteile aus Banken- und Kundensicht gegenüberstellt, um die Notwendigkeit eines integrierten Multi-Channel-Vertriebs zur Bewältigung des Wettbewerbsdrucks und veränderter Kundenbedürfnisse aufzuzeigen.

  • Vergleich stationärer Vertriebswege wie Zweigstellen und Banking-Shops
  • Analyse des mobilen Vertriebskanals durch Bankaußendienst
  • Bewertung medialer Absatzkanäle inklusive Internet- und Mobile-Banking
  • Kosten-Nutzen-Betrachtung der jeweiligen Vertriebsformen
  • Entwicklungstendenzen hin zum Multi-Channel-Banking

Auszug aus dem Buch

2.1 Zweigstelle und deren Vor- und Nachteile

Der stationäre Vertrieb über die Zweigstelle gilt als der klassische Vertriebsweg der Kreditinstitute und stellt somit die dominierende Vertriebsform der Banken in Deutschland dar. Hierunter versteht man eine räumlich von der Hauptverwaltung der Bank getrennt operierende und rechtlich unselbständige Betriebseinheit.

Die wohl wichtigsten Stärken der Geschäftsstellen sind die räumliche Nähe und der persönliche Kontakt zum Kunden, was sich positiv auf die Kundenbindung sowie die Cross- und Up Selling-Quote auswirkt. Hohe Abschlussquoten können umgesetzt werden, da große Effizienzreserven alleine in der aktiven Ansprache des Kunden durch den Bankangestellten stecken. Der Filialvertrieb gewährleistet zudem ein qualifiziertes Beratungsniveau beim Vertrieb von standardisierten und erklärungsbedürftigen Produkten. Somit ist es einem Kreditinstitut möglich, die Erklärungsbedürftigkeit von zunehmend komplexer werdenden Bankprodukten abzudecken, woraus sich das Unsicherheitsempfinden des Kunden gegenüber neuen Produkten verringert und letztendlich mehr Abschlüsse generiert werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert den Wandel im Bankensektor und die Notwendigkeit, aufgrund veränderter Kundenbedürfnisse und technologischem Fortschritt verschiedene Vertriebskanäle anzubieten.

2. Verschiedene Vertriebskanäle und deren Vor- und Nachteile: Das Kapitel vergleicht detailliert die Stärken und Schwächen von stationären, mobilen und medialen Bankvertriebswegen.

2.1 Zweigstelle und deren Vor- und Nachteile: Hier werden die klassische Filiale, deren hohe Beratungsqualität und persönliche Kundennähe gegen hohe Fixkosten und eingeschränkte Öffnungszeiten abgewogen.

2.2 Banking-Shop und dessen Vor- und Nachteile: Dieses Kapitel behandelt innovative Filialkonzepte an frequenzstarken Orten, die durch hohe Standortflexibilität bestechen, aber ein reduziertes Leistungsangebot aufweisen.

2.3 Bankaußendienst und dessen Vor- und Nachteile: Der Fokus liegt auf der persönlichen, mobilen Kundenbetreuung, die durch Flexibilität und Marktdurchdringung überzeugt, jedoch mit hohen Kosten verbunden ist.

2.4 Internet-Banking und dessen Vor- und Nachteile: Es werden die Kosteneffizienz und Zeitunabhängigkeit des Online-Bankings den Risiken der Kundenentfremdung und Sicherheitsbedenken gegenübergestellt.

2.5 Mobile-Banking und dessen Vor- und Nachteile: Dieses Kapitel erörtert die Potenziale internetgestützter Finanzdienste auf mobilen Endgeräten sowie die derzeitigen Sicherheitsdefizite und technologischen Grenzen.

3. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer strategischen Kombination der Vertriebswege im Rahmen des Multi-Channel-Bankings.

Schlüsselwörter

Banken, Vertriebskanäle, Filialvertrieb, Direktbanken, Internet-Banking, Mobile-Banking, Kundenbindung, Multi-Channel-Banking, Beratungsqualität, Bankmarketing, Finanzdienstleistungen, Kundennähe, Wettbewerb, Kostenmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich verschiedener Vertriebskanäle von Banken und bewertet deren Vor- und Nachteile hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Kundennutzen.

Welche Vertriebswege werden betrachtet?

Es werden stationäre Wege wie die Zweigstelle und der Banking-Shop, der mobile Bankaußendienst sowie mediale Kanäle wie Internet- und Mobile-Banking untersucht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, für Kreditinstitute eine Entscheidungsgrundlage zu schaffen, wie sie verschiedene Vertriebswege effizient kombinieren können, um den Kundenbedürfnissen optimal zu entsprechen.

Welche methodische Vorgehensweise liegt zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Konzepte und Strategien des Bankmarketings gegenüberstellt.

Was sind die Kernthemen im Hauptteil?

Im Hauptteil werden die unterschiedlichen Absatzwege hinsichtlich Kosteneffizienz, Beratungsintensität, Kundenakquisition und Sicherheitsaspekten detailliert analysiert.

Welche Keywords beschreiben die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Multi-Channel-Banking, Vertriebskanäle, Bankmarketing, Kundenzufriedenheit und Kostenstruktur charakterisiert.

Warum sind Banken zum Wechsel auf Multi-Channel-Strategien gezwungen?

Durch steigenden Wettbewerbsdruck, technologische Fortschritte und ein verändertes Kundenverhalten, das Bequemlichkeit und Unabhängigkeit fordert, reicht ein singulärer Vertriebsweg nicht mehr aus.

Wie unterscheidet sich der Banking-Shop von einer klassischen Filiale?

Ein Banking-Shop fokussiert sich auf frequenzstarke Standorte und effizientes Mengengeschäft, während die klassische Filiale eine umfassende Beratung für komplexere Produkte bietet.

Welches Sicherheitsrisiko besteht beim Mobile-Banking?

Hauptprobleme sind der aktuelle Mangel an Schutz bei mobilen Transaktionen sowie die Gefahr von Hackerangriffen bei zunehmender Standardisierung dieser Technologie.

Wie wird sich die Nutzung der Vertriebskanäle bis 2010 entwickeln?

Die Prognose geht dahin, dass sich die Mehrheit der Kunden als Multi-Kanal-Nutzer positioniert und die klassische Filiale sowie das Internet als parallele Zugangswege an Bedeutung behalten.

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Details

Title
Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen verschiedener Vertriebskanäle
College
Frankfurt School of Finance & Management
Grade
1,00
Author
Birgit Herrmann (Author)
Publication Year
2008
Pages
14
Catalog Number
V159238
ISBN (eBook)
9783640726127
ISBN (Book)
9783640726387
Language
German
Tags
Vertriebswege Distributionswege Distributionskanäle Online-Banking Mobile-Banking Bankaußendienst Zweigstelle Banking-Shop
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Birgit Herrmann (Author), 2008, Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen verschiedener Vertriebskanäle, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159238
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