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Schwarzbuch Jugendamt. Eine Streitschrift gegen die Masseninobhutnahmen durch deutsche Jugendämter

Titel: Schwarzbuch Jugendamt. Eine Streitschrift gegen die Masseninobhutnahmen durch deutsche Jugendämter

Ausarbeitung , 2009 , 250 Seiten

Autor:in: Dr. M.-J. Leonard (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Derzeit herrscht aufgrund der demographischen Entwicklung, insbesondere der Abwanderung von Fachkräften ins Ausland und des starken Geburtenrückganges ein Mangel an Kindern in Deutschland. Dieser Mangel wird sich laut einer Studie des europäischen statistischen Amtes EUROSTAT bis 2030 derart auswirken, dass Deutschlands Bevölkerung sinkt, überaltert und es trotz Zuwanderungen aus dem Ausland seine wirtschaftliche und politische Vormachtstellung in Europa einbüßen wird.

Das Buch sucht eine Antwort auf die Frage, weshalb die Geburtenzahlen in Deutschland rückläufig sind und hat dabei die Jugendämter als einen der Hauptschuldigen ausgemacht.

Die Jugendämter in Deutschland sind vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg verklagt und schon mehrfach wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilt worden.

Immer wieder nehmen sie Kinder in Obhut, bei denen keine Notwendigkeit für eine Inobhutnahme besteht, weil sinnvolle Alternativen zur Verfügung stehen, die eine Isolation der Kinder von ihren Familien verhindern könnten.
Aus Bequemlichkeit entscheiden sich die Jugendamtsmitarbeiter jedoch in den meisten Fällen für die Inobhutnahme und lassen die ambulanten Alternativen unberücksichtigt. Ein anderer Grund sind massive Qualifizierungslücken. Die Jugendamtsmitarbeiter sind vielfach schlecht ausgebildet und können daher keine ambulanten Hilfen mehr durchführen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Jugendämter in Deutschland

1.2. Entstehung der momentanen Situation

2. Historische Entwicklung der Jugendämter

2.1. Rechtsaufsicht durch das Innenministerium

2.2. Selbstkontrolle und fehlende Fachaufsicht

2.3. Das Kinder- und Jugendhilfegesetz: SGB XIII

2.4. Die Rolle des Verwaltungsgerichtes

3. Ambulante und stationäre Maßnahmen

3.1. Hysterie bei den Inobhutnahmen und Abkehr von den ambulanten Hilfen

3.2. Kostenübernahme durch den Steuerzahler und die Eltern

3.3. Ansatzpunkte für eine neue Familienpolitik

3.4. Wurzeln des Jugendamtes in Nazi-Deutschland

3.5. Jugendämter haben eine große Lobby in Kirche und Politik

4. Scheidungsfall: Schutz der Kinder vor dem Jugendamt

4.1. Gehen Sie nicht (allein) zum Jugendamt

4.2. Wenn Ihr Expartner mit dem Jugendamt zusammenarbeitet

4.3. Pest oder Cholera: Das familienpsychologische Gutachten

4.4. Vom Jugendamt zur kostenlosen „Leihmutter“ degradiert

5. Akzeptanzproblem des Jugendamtes in der Bevölkerung

5.1. Der Fall „Kevin“ aus Bremen als Auslöser

5.2. Erziehungsaufgabe der Eltern

5.3. Ist die Inobhutnahme eine „freiheitsentziehende Maßnahme“?

6. Hilfe zur Selbsthilfe: Wenn das Jugendamt klingelt

6.1. Es kann jeden treffen, der Kinder hat

6.2. Versagen von Jugendförderung und Jugendhilfe

6.3. Die Wegnahme der Kinder

6.3. Kooperation zwecklos: Wenn das Jugendamt auf Briefe nicht reagiert

6.4. Vorwürfe des Gerichtes: Weshalb Sie angeblich alles falsch machen werden

6.5. Besuche untersagt: Weshalb Sie nun plötzlich eine Gefahr für ihr Kind sind

6.6. Ein Trost: Sie sind nicht allein, pro Tag werden bis zu 100 Kinder in Obhut genommen

7. Trübe Zukunftsaussichten

7.1. Die Macht der Jugendämter: Der Fluch der „kommunalen Selbstverwaltung“

7.2. Familien haben in Deutschland keine Lobby

7.3. Die Meinung der Kirche: Familie ist durch nichts zu ersetzen

7.4. Streit in der Europäischen Union: Das Jugendamt verletzt die Menschenrechte

8. Abschluß

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in einer kritischen Auseinandersetzung mit der Praxis der Jugendämter in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf die hohen Fallzahlen bei Inobhutnahmen und die Rolle staatlicher Eingriffe in das Familienleben. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, inwiefern die derzeitige behördliche Handhabung – weg von ambulanten Hilfen hin zur stationären Trennung von Eltern und Kindern – den gesetzlichen Kinderschutz ad absurdum führt und die strukturelle Verantwortung der Behörden für psychosoziale Folgeschäden bei Kindern hinterfragt.

  • Die historische Genese der Jugendämter und ihre Strukturen seit dem Nationalsozialismus
  • Die wirtschaftlichen und politischen Interessen hinter der "Pflegeindustrie"
  • Die Problematik familienpsychologischer Gutachten in Scheidungskonflikten
  • Die Auswirkungen der Inobhutnahmen auf das Kindeswohl und die psychosoziale Entwicklung
  • Die Forderung nach einer fachlichen Aufsicht und der Rückbesinnung auf ambulante Hilfeangebote

Auszug aus dem Buch

3.1. Hysterie bei den Inobhutnahmen und Abkehr von den ambulanten Hilfen

Die Zahl der Heimunterbringungen hat in den letzten Jahren unverhältnismäßig stark zugenommen. Die ambulanten Hilfen werden hingegen aufgrund der angespannten Haushaltslage in den Kommunen immer weiter in den Hintergrund gedrängt.

Dabei besteht ein enormes Kostengefälle zwischen beiden Formen der Hilfe. Während eine stationäre Unterbringung eines Kindes im Durchschnitt 4.000,00 bis 6.000,00 EUR pro Monat kostet (für 2009: bis zu 7.000,00 EUR pro Monat), was einem Kostenaufkommen von bis zu 72.000,00 EUR pro Jahr entspricht (für 2009: bis zu 84.000,00 EUR pro Jahr), belaufen sich die Kosten für ambulante Hilfen im Vergleich auf nur ca. 12.000,00 EUR pro Jahr.

Neben der Kosteneinsparung haben die ambulanten Hilfen noch weitere Vorteile. Die Kinder müssen nicht aus ihren Familien und ihrem gewohnten sozialen Umfeld herausgenommen werden. Bindungen zu Freunden, Geschwistern und anderen Verwandten bleiben erhalten. Die Eltern werden beraten oder durch ambulante Hilfen entlastet, damit sie die Überforderungs-Situation schnell bewältigen können und wieder in ihr Gleichgewicht zurückfinden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die umstrittene Stellung der Jugendämter in Deutschland und skizziert ihre historische Entwicklung sowie den Identitätswandel von der Weimarer Republik bis zur heutigen Zeit.

2. Historische Entwicklung der Jugendämter: Dieses Kapitel analysiert die Strukturen der Jugendämter, insbesondere die fehlende Fachaufsicht und die Rolle des Verwaltungsgerichtes in einem historisch gewachsenen System.

3. Ambulante und stationäre Maßnahmen: Der Autor erörtert den Trend zur stationären Unterbringung statt ambulanter Unterstützung und kritisiert die ökonomischen Anreize der Pflegeindustrie.

4. Scheidungsfall: Schutz der Kinder vor dem Jugendamt: Hier wird die Rolle des Jugendamtes im Scheidungsprozess, inklusive der Problematik psychologischer Gutachten, dargelegt.

5. Akzeptanzproblem des Jugendamtes in der Bevölkerung: Dieses Kapitel zeigt das schwindende Vertrauen der Bevölkerung durch den "Kevin-Effekt" und diskutiert, inwiefern Inobhutnahmen als freiheitsentziehende Maßnahmen zu werten sind.

6. Hilfe zur Selbsthilfe: Wenn das Jugendamt klingelt: Ein praktischer Leitfaden für betroffene Eltern, der aufzeigt, wie Behördenwillkür zu begegnen ist und warum Kooperation mit dem Jugendamt oft missverstanden wird.

7. Trübe Zukunftsaussichten: Abschließend warnt der Autor vor den langfristigen sozialen Folgen der "Kinderklaubehörde" und der Gefährdung der menschlichen Bindungen durch die aktuelle Familienpolitik.

8. Abschluß: Das Fazit fordert ein sofortiges Ende der Masseninobhutnahmen und plädiert für eine Wiedereinführung der Fachaufsicht über die Jugendämter.

Schlüsselwörter

Jugendamt, Inobhutnahme, Kinderheim, Kindeswohl, Familienrecht, Psychologische Gutachten, Kindschaftsrecht, Ambulante Hilfen, Erziehungsfähigkeit, Pflegeindustrie, SGB VIII, Sorgerecht, Trennungskinder, Behördenwillkür, Menschenrechte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Das Buch ist eine kritische Streitschrift gegen die aktuelle Praxis der Jugendämter in Deutschland, die vermehrt auf Masseninobhutnahmen und stationäre Heimunterbringung von Kindern setzt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die historische Entwicklung der Jugendämter, die ökonomischen Anreize der "Pflegeindustrie", die Rolle familienpsychologischer Gutachter und die Auswirkungen staatlicher Eingriffe auf das Kindeswohl.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit hinterfragt, warum trotz der nachgewiesenen Effektivität ambulanter Hilfen eine forcierte Trennung von Kindern und Eltern stattfindet und wie diese Politik die familiäre Struktur und psychische Gesundheit nachhaltig schädigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse von Gesetzesgrundlagen, offiziellen Statistiken (u.a. Statistisches Bundesamt), Fachliteratur zur Bindungstheorie und eine Vielzahl von medialen sowie dokumentierten Einzelfallbeispielen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Mechanismen der "vorsorglichen" Inobhutnahme, das Zusammenspiel von Jugendämtern, Familiengerichten und Gutachtern sowie die Folgen dieser Praxis für betroffene Kinder und Eltern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Jugendamt, Inobhutnahme, Kinderheim, Kindeswohl, Familienrecht, Gutachten, SGB VIII, Sorgerecht, Behördenwillkür.

Warum kritisieren viele Eltern die Jugendämter als "Kinderklaubehörde"?

Diese Bezeichnung resultiert aus der Erfahrung vieler Eltern, dass Kinder ohne ausreichende Prüfung der Notwendigkeit und oft gegen den Willen der Familie in Heime eingewiesen werden, wobei der Kontakt zu den Eltern massiv eingeschränkt oder unterbunden wird.

Können sich Eltern gegen die Maßnahmen der Jugendämter wehren?

Der Autor zeigt auf, dass dies aufgrund fehlender Fachaufsicht über die Jugendämter und der engen Verflechtung mit den Familiengerichten äußerst schwierig ist, empfiehlt jedoch dringend die Hinzuziehung eines spezialisierten Rechtsanwalts und die Dokumentation aller Vorgänge.

Ende der Leseprobe aus 250 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schwarzbuch Jugendamt. Eine Streitschrift gegen die Masseninobhutnahmen durch deutsche Jugendämter
Veranstaltung
-
Autor
Dr. M.-J. Leonard (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
250
Katalognummer
V159340
ISBN (eBook)
9783640725434
ISBN (Buch)
9783640725700
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jugendamt Erziehung Erziehungswissenschaften Pädagogik Kinder Kindererziehung Sozialwissenschaften Soziologie Demographie KJH Kinder- und Jugendhilfe SGB VIII Familie Familiengericht Geburtenrückgang Jugendamtsmitarbeiter Gewalt gegen Kinder Elternrechte Eltern Elternteil Scheidung Trennung Scheidungskinder ambulante Hilfe stationäre Hilfe Fremdunterbringung Inobhutnahme Kindesinobhutnahme § 42 SGB VIII Wegnahme Amtsgericht Oberlandesgericht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. M.-J. Leonard (Autor:in), 2009, Schwarzbuch Jugendamt. Eine Streitschrift gegen die Masseninobhutnahmen durch deutsche Jugendämter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159340
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