Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › German Studies - Linguistics

Die Lorelei in vier Gedichten: Stilistische Untersuchung

Title: Die Lorelei in vier Gedichten: Stilistische Untersuchung

Seminar Paper , 2009 , 12 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Bérénice Lafont (Author)

German Studies - Linguistics
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die literarische Figur der Lorelei wurde in verschiedenen Gedichten aus verschiedenen Epochen verwendet. In dieser Arbeit wurden vier Gedichte ausgewählt, um sie miteinander zu vergleichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Wiederholungsvariationen

2.1 In „Zu Bacharach am Rheine“

2.2 In „Ich wei nicht, was soll es bedeuten“

2.3 In „La Loreley“

2.4 In „Der Handstand auf der Loreley“

3 Die Apokope, die Elision, die Kontraktion und die Verlängerung mit dem zusätzlichen -e

3.1 Die Apokope und die Elision

3.2 Die Kontraktion und die Verlängerung mit einem zusätzlichen –e

4 Das Temporasystem

4.1 In „Zu Bacharach am Rheine“

4.2 In „Ich wei nicht, was soll es bedeuten“

4.3 In „La Loreley“

4.4 In „Der Handstand auf der Loreley“

5 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht vier unterschiedliche literarische Bearbeitungen des Loreley-Motivs (Brentano, Heine, Apollinaire und Kästner), um die stilistischen Unterschiede sowie die Verwendung rhetorischer Mittel und Zeitformen herauszuarbeiten. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die verschiedenen Wiederholungssysteme und die Anwendung poetischer Freiheiten zur Sprachgestaltung.

  • Stilistischer Vergleich von vier Gedichten zum Loreley-Motiv.
  • Analyse rhetorischer Figuren wie Polyptoton, Anapher und Parallelismen.
  • Untersuchung der Sprachökonomie durch Apokope, Elision und Kontraktion.
  • Betrachtung des Tempusgebrauchs innerhalb der narrativen Strukturen.
  • Differenzierung zwischen archaischer und moderner poetischer Perspektive.

Auszug aus dem Buch

2 Die Wiederholungsvariationen

Die Wiederholung und ihre rhetorischen Ableitungen gehören zu den figurae per adiectionem, die einen der vier Bereiche der rhetorischen Figuren bilden. Man benutzt sie, wenn man in einem literarischen Text ein Element hinzufügt.

2.1 In „Zu Bacharach am Rheine“

In der sechsten Strophe entwickelt sich ein Parallelismus im Satzbau auf folgendem Schema: O + Imperativform im Plural + Personalpronomen der ersten Person: „O legt mich in die Flammen! // O brechet mir den Stab!“ Es ist eine Art Litanei.

Der Ausdruck „Ich will noch einmal sehen“ wird zwei Mal (18. und 19. Strophen) gebraucht, um den Herzenswunsch der Lore Lay zu betonen.

Der Dichter benutzt in der zwölften Strophe ein Trikolon, um eine pathetische Steigerung zu entwickeln:

„Die Augen sanft und wilde,

Die Wangen roth und wei,

Die Worte still und milde“

Eine Alliteration in [r] und in [x] ist auch da: „Bacharach am Rheine“ (1. Strophe), sowie in [s], in [z] und in [ ], wie zum Beispiel in „Sie war soschön und feine, // Und ri“ (1. Strophe). Sie zeigt, wie man die Lore Lay verspotten kann, denn diese Laute sind aggressiv.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Motiv der Loreley ein und stellt die vier ausgewählten Autoren sowie ihre jeweiligen Werke und historischen Kontexte vor.

2 Die Wiederholungsvariationen: Das Kapitel analysiert den Einsatz von rhetorischen Wiederholungsfiguren wie Parallelismus, Trikolon, Polyptoton und Anapher in den vier Gedichten.

3 Die Apokope, die Elision, die Kontraktion und die Verlängerung mit dem zusätzlichen -e: Hier wird untersucht, wie die Autoren durch gezielte Auslassungen oder Hinzufügungen von Elementen die Regeln der Versifikation zugunsten der poetischen Lizenz und Sprachökonomie modifizieren.

4 Das Temporasystem: In diesem Kapitel wird aufgezeigt, wie die Dichter durch den Wechsel und die spezifische Kombination von Zeitformen unterschiedliche Erzählebenen und atmosphärische Wirkungen erzeugen.

5 Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass Brentanos Werk durch eine archaische Perspektive geprägt ist, während die übrigen Autoren moderne Stilmittel bevorzugen, um die Legende neu zu verankern.

Schlüsselwörter

Loreley, Literaturvergleich, Brentano, Heine, Apollinaire, Kästner, Rhetorik, Wiederholung, Polyptoton, Anapher, Sprachökonomie, Apokope, Elision, Temporasystem, Poetik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht vier verschiedene literarische Bearbeitungen des Loreley-Motivs auf ihre stilistischen Besonderheiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Untersuchung konzentriert sich auf rhetorische Wiederholungsfiguren, Sprachökonomie durch phonetische Eingriffe und die Struktur der Zeitformen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die stilistischen Unterschiede zwischen der romantischen Dichtung Brentanos und den moderneren Ansätzen von Heine, Apollinaire und Kästner herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vergleichende literaturwissenschaftliche Analyse angewandt, die sich auf rhetorische und linguistische Merkmale der Texte stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert Wiederholungsmuster, Mittel der poetischen Lizenz wie Apokope und Elision sowie den Einsatz verschiedener Tempora.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Loreley, Poetik, rhetorische Figuren, Wiederholung, Sprachökonomie und temporale Analyse.

Warum wird zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert unterschieden?

Die Arbeit stellt fest, dass die modernen Autoren des 20. Jahrhunderts (Apollinaire, Kästner) andere rhetorische Stilmittel bevorzugen als der Vertreter der Hochromantik, Brentano.

Welche Rolle spielt das „Echosystem“ in der Analyse?

Das Echo wird als strukturelles Prinzip betrachtet, das sich in den Wiederholungen der Texte widerspiegelt und die Legende räumlich sowie narrativ verankert.

Excerpt out of 12 pages  - scroll top

Details

Title
Die Lorelei in vier Gedichten: Stilistische Untersuchung
College
University of Bonn
Grade
2,3
Author
Bérénice Lafont (Author)
Publication Year
2009
Pages
12
Catalog Number
V159353
ISBN (eBook)
9783640719280
ISBN (Book)
9783640719693
Language
German
Tags
Lorelei Gedichten Stilistische Untersuchung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bérénice Lafont (Author), 2009, Die Lorelei in vier Gedichten: Stilistische Untersuchung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159353
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  12  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint