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Frida - Leben und Werk der Frida Kahlo in Julie Taymors Film

Titel: Frida - Leben und Werk der Frida Kahlo in Julie Taymors Film

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 21 Seiten , Note: 2

Autor:in: Rebecca Tyralla (Autor:in)

Filmwissenschaft
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Als ich mich daran machte, diese Arbeit über den Film Frida von der Regisseurin Julie Taymor aus dem Jahr 2002 zu schreiben, stellte ich fest, dass es gar nicht so einfach sein würde, das eigentliche Thema dieser Arbeit (die Filmanalyse des Künstler-Biopics) im Auge zu behalten. Dies liegt wohl daran, dass sich dieses Filmgenre mit Menschen beschäftigt, die durch ihre künstlerische Ausdruckskraft und bisweilen exzentrische Persönlichkeit ihre Umgebung in einen unwiderstehlichen Bann ziehen. Die Versuchung ist dann groß, sich auf die Person und ihre Kunst zu konzentrieren. Schließlich ist der Film in diesen Fällen vorrangig ein Transportmittel. Er transportiert die Künstlerin und ihr Werk aus der Vergangenheit, der Erinnerung, der Perzeption des Biographen und aus der Galerie in die Gegenwart, auf die Leinwand, ins Bewusstsein des Zuschauers. Hier stellt sich unweigerlich die Frage, ob der Film der Künstlerin gerecht werden kann. Und wenn ja, ist er dann selber als Kunstwerk zu betrachten?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung Plot

2. Filmanalyse

2.1 Fiktion und Geschichte

2.2 Narrative Struktur

2.3 Mis-en-scene

3. Zusammenfassung und Stellungnahme

4. Kurzbiographie Frida Kahlo

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Künstler-Biopic "Frida" der Regisseurin Julie Taymor aus dem Jahr 2002. Ziel ist es, mittels einer detaillierten Filmanalyse zu erörtern, ob der Film der historischen Künstlerin Frida Kahlo gerecht wird und inwiefern er selbst als eigenständiges Kunstwerk betrachtet werden kann.

  • Analyse des Verhältnisses von Fiktion und historischen Fakten
  • Untersuchung der narrativen Filmstruktur und Rückblenden
  • Einsatz von Stilmitteln wie Mis-en-scène, Malerei und Animationen
  • Bedeutung der Filmmusik für die Atmosphäre (Mexicanidad)
  • Reflexion über die filmische Inszenierung einer Künstlerbiografie

Auszug aus dem Buch

2.3 mis-en-scène

Julie Taymor hat ganz offensichtlich versucht, sich auch durch die Verwendung bestimmter Stilmittel der Künstlerin Frida anzunähern.

Hierzu gehört beispielsweise die Wahl der Drehorte. Der Film wurde ausschließlich in Mexiko aufgenommen, wenn eben möglich an Originalschauplätzen. Hierfür wurden eine ganze Reihe Sondergenehmigungen erteilt. Da dies beim Blauen Haus in Coyoacán nicht möglich war, wurde es detailliert in Studios nachgebaut. Die städtische Umgebung Mexiko Stadts und die Landschaftsaufnahmen außerhalb fügen dem Film eine atmosphärische Qualität zu, die in reiner Studioarbeit nur schwer zu erreichen ist.

Desweiteren wurde viel Wert gelegt auf die Ausstattung. Die überwältigende Farbenpracht Mexikos durchflutet den gesamten Film. Hier sind mir zwei Aspekte aufgefallen. Einerseits ist diese Suche nach Authentizität sicher bewundernswert und hat den gewünschten Effekt des sinnlichen Eintauchens in die Geschichte. Andererseits ist es gerade dieser Perfektionismus, der die Atmosphäre doch etwas schmälert. Auffallend ist nämlich, dass sowohl Kostüme, Maske und das Setdressing vielleicht etwas zu perfekt sind. Kleider, Frisuren, Häuser, Requisiten – alles erscheint in voller Pracht, sehr ordentlich und sauber, so als wären die Dinge gerade aus der Fabrik gekommen. Hier stellt sich die Frage, ob dies wohl so der Realität Mexikos in den der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entspricht. Aus Aufzeichnungen geht auch eindeutig hervor, dass vor allem Diego sehr chaotisch und zuweilen geradezu verdreckt war.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zusammenfassung Plot: Das Kapitel bietet einen chronologischen Abriss der im Film dargestellten Lebensstationen von Frida Kahlo, von ihrer Jugend über den schweren Unfall bis zu ihrem künstlerischen Aufstieg und Tod.

2. Filmanalyse: Dieser Hauptteil befasst sich detailliert mit der filmischen Umsetzung, dem Verhältnis zur historischen Wahrheit, der erzählerischen Struktur sowie der gestalterischen und musikalischen Inszenierung.

3. Zusammenfassung und Stellungnahme: Die Autorin zieht ein Fazit zur Qualität des Biopics und bewertet, inwieweit Taymor eine respektvolle und ästhetisch anspruchsvolle Annäherung an Frida Kahlo gelungen ist.

4. Kurzbiographie Frida Kahlo: Eine tabellarische Übersicht der wichtigsten Lebensdaten der Künstlerin, die den Kontext zum Film historisch fundiert einordnet.

Schlüsselwörter

Frida Kahlo, Julie Taymor, Filmanalyse, Biopic, Diego Rivera, Fiktion und Geschichte, Narrative Struktur, Mis-en-scène, Mexicanidad, Künstlerleben, Kunstfilm, Authentizität, Mexiko, surrealistische Malerei, filmische Inszenierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Film "Frida" aus dem Jahr 2002 unter der Regie von Julie Taymor, um die filmische Darstellung der Künstlerin Frida Kahlo kritisch zu hinterfragen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die filmische Erzählweise, die historische Genauigkeit im Vergleich zur Biografie und der Einsatz ästhetischer Stilmittel wie Malerei und Musik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, ob der Film der realen Künstlerin Frida Kahlo gerecht wird und ob er selbst als eigenständiges Kunstwerk Bestand hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine klassische Filmanalyse durchgeführt, die das Werk inhaltlich, strukturell und gestalterisch untersucht und durch einen Vergleich mit der Biografie von Hayden Herrera untermauert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Fiktion und Geschichte, die narrativen Strukturen (Rahmenhandlung und Rückblende) sowie eine detaillierte Analyse der Mis-en-scène.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Filmanalyse, Künstler-Biopic, Mexicanidad, narrative Struktur und die künstlerische Umsetzung des Lebens von Frida Kahlo.

Wie bewertet die Autorin die Verwendung der Gemälde im Film?

Die Autorin sieht darin ein zentrales Stilmittel, das nicht nur die ästhetische Dichte erhöht, sondern auch direkt mit dem Innenleben und den Inspirationen Kahlos verknüpft ist.

Welche Kritik übt die Autorin am "Perfektionismus" der Ausstattung?

Sie merkt an, dass die Kulissen und Kostüme teilweise "zu sauber" wirken und somit die historische Realität des teils chaotischen Umfelds der Künstlerin verfälschen könnten.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frida - Leben und Werk der Frida Kahlo in Julie Taymors Film
Hochschule
Universität Siegen
Veranstaltung
Historischer Film/Biopics
Note
2
Autor
Rebecca Tyralla (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
21
Katalognummer
V159411
ISBN (eBook)
9783640759736
ISBN (Buch)
9783640760121
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Filmwissenschaft Künstlerbiographie Frida Kahlo Julie Taymor
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rebecca Tyralla (Autor:in), 2010, Frida - Leben und Werk der Frida Kahlo in Julie Taymors Film, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159411
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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