Diese Arbeit untersucht die Rolle von Online-Medien als Substitutionsprodukte im Alltag und vergleicht sie mit klassischen analogen Medienformaten. Mithilfe einer quantitativen Befragung (N = 31) wird analysiert, wie verschiedene Altersgruppen digitale Medien wie Smartphones, digitale Karten, E-Books oder Online-Kommunikation nutzen und bewerten. Die Ergebnisse zeigen nicht nur die weitreichende Nutzung von Online-Angeboten, sondern auch kritische Sichtweisen hinsichtlich gesellschaftlicher Risiken, Digitalisierung und der durch Corona beschleunigten Medienverlagerung. Die Arbeit bietet wertvolle Einblicke für Studierende, Medienwissenschaftler:innen und Praktiker:innen in digitalen Feldern.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Fragebogen
3. Explorative / deskriptive Beschreibung der erhobenen Daten
3.1. Umfang der Erhebung (N)
4. Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen der Seminararbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der Mediennutzung, insbesondere die Substitution analoger Medien durch Onlinemedien im Alltag, und analysiert die Einstellung sowie das Nutzungsverhalten verschiedener Altersgruppen im Kontext der zunehmenden Digitalisierung.
- Analyse der täglichen Nutzungsdauer von Onlinemedien
- Untersuchung der Wahrnehmung gesellschaftlicher Risiken bei vollständiger Medienumstellung
- Identifikation von Lebensbereichen mit gewünschter vs. kritischer Substitution durch Onlinemedien
- Evaluation des Einflusses der Corona-Pandemie auf die Beschleunigung digitaler Prozesse
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Der zunehmende Wandel der online Medien bringt in der heutigen Gesellschaft viele positive Aspekte mit sich und hat nicht nur Auswirkungen auf unser privates Leben sondern auch auf das Berufsleben. Aufgrund der gigantischen Entwicklung von analogen Medien auf online Medien haben wir uns dazu entschieden uns mit dem Thema auseinander zu setzen und ihm genauer auf den Grund zu gehen. Unser Ziel ist es zu untersuchen, wie bestimmte Altersgruppen zu diesem Thema stehen und wie sie analoge Medien im Verhältnis zu online Medien heutzutage noch nutzen.
So beschreibt es auch die erste Auflage von „Mediatisierten Gesellschaften“ welche 2018 veröffentlicht wurde, wo die wachsende Bedeutung von Medien, digitaler Kommunikation und globalen Netzwerken offen diskutiert wird. Auch der Blogbeitrag von Smart/PR vergleicht den Wandel der Internet- und täglichen Mediennutzung zwischen den 10 Jahren von 2009 bis 2019. Ein weiteres Buch „Online-Medien und Wandel: Konvergenz, Diffusion, Substitution“ thematisiert gezielt die Veränderungen, die sich durch die zunehmende Popularität von Online-Medien in den Bereichen Medienangebot und Mediennutzung ergeben. Es werden mögliche Vorteile aber auch die Nachteile der Substitution traditioneller Medien aufgegriffen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Medienwandels ein und definiert das Ziel, die Einstellung verschiedener Altersgruppen zur Substitution analoger durch Onlinemedien zu erforschen.
2. Fragebogen: Hier wird der methodische Aufbau der Datenerhebung beschrieben, inklusive der verwendeten Frageformate, der Zielgruppe und der Durchführung der Befragung.
3. Explorative / deskriptive Beschreibung der erhobenen Daten: Dieser Abschnitt präsentiert die detaillierte Auswertung der 20 Fragen zur Mediennutzung und deren Skalenniveaus.
3.1. Umfang der Erhebung (N): Es wird der statistische Umfang der Antworten pro Frage sowie die Beteiligung an spezifischen Fragestellungen dargelegt.
4. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, wonach Onlinemedien zwar weit verbreitet sind, jedoch ein kritisches Bewusstsein für Risiken und Grenzen der Substitution besteht.
Schlüsselwörter
Onlinemedien, Medienwandel, Substitution, Digitalisierung, Nutzungsverhalten, Mediennutzung, analoge Medien, Fragebogen, empirische Analyse, Corona-Pandemie, gesellschaftliches Risiko, Medienangebot, Mediatisierung, Alltagssituationen, Internetnutzung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der zunehmenden Substitution traditioneller, analoger Medien durch digitale Onlinemedien im alltäglichen Leben und Beruf.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Arbeit thematisiert Nutzungsdauern, die Akzeptanz digitaler Lösungen in verschiedenen Alltagssituationen sowie die Wahrnehmung von Risiken bei einer vollständigen digitalen Umstellung.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist die Untersuchung der Einstellung unterschiedlicher Altersgruppen zum Medienwandel und der Art und Weise, wie sie analoge Medien heutzutage im Vergleich zu digitalen Alternativen einsetzen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Autoren nutzten eine quantitative Methode in Form eines Fragebogens mit 20 verschiedenen Fragen, um Daten von Personen im Alter zwischen 15 und 62 Jahren zu erheben und explorativ-deskriptiv auszuwerten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung des Fragebogens sowie eine detaillierte deskriptive Analyse der erhobenen Daten zu den 20 Einzelfragen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Medienwandel, Substitution, Onlinemedien, Digitalisierung und Nutzungsverhalten geprägt.
Welche Alltagssituationen bewerten die Befragten besonders kritisch bezüglich der digitalen Ersetzbarkeit?
Die Befragten sehen insbesondere Bereiche wie Arztbesuche und Sportangebote als schwer durch Onlinemedien ersetzbar an.
Welchen Einfluss hatte die Corona-Pandemie laut der Untersuchung?
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Pandemie den Prozess der Digitalisierung beschleunigt hat und die Bereitschaft gestiegen ist, Veranstaltungen künftig virtuell durchzuführen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2021, Online Medien als Substitutionsprodukte im Alltag, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1596434