Die Darstellung des Orients und Okzidents in Karl Mays "Durch die Wüste"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009
26 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Person des Autors

3. Historischer Kontext

4. Die Darstellung des Okzidents und des Orients in ‚Durch die Wüste‘
4.1. Kara vs. Halef
4.2 Imperialismus oder Pazifismus? Die Darstellung der orientalischen Völker
4.3 Tot und lächerlich - Repräsentanten der Kolonialmächte Frankreich und England
4.4 Unwissenheit oder Absicht? Mays Beschreibung von Christentum und Islam

5. Zusammenfassung

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Herr Herrmann weiß jetzt viel mehr über den Islam. Darüber ist er froh. ‚Das, was ich anfangs über Muslime wusste, hatte ich von Karl May‘, sagt er. Dann hält er kurz inne und blickt flüchtig über die Schulter aus dem Fenster: ‚Und da kommen die ja nicht besonders gut weg.‘“1

Mit diesen Worten beginnt ein Artikel auf der Internetseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über Konflikte, die der Bau einer Moschee in Mannheim auslöste. Das Zitat verdeutlicht zweierlei. Zum einen, dass Karl May selbst heute, bald 100 Jahre nach seinem Tod, immer noch in den Köpfen der Menschen verankert ist - zumindest bei der heutigen Erwachsenengeneration. Außerdem wird hier ein Punkt angesprochen, über den sich auch gegenwärtig die Wissenschaft noch streitet - wie Karl Mays Islambild zu interpretieren ist. Zu welchen Ergebnissen man diesbezüglich gekommen ist, soll im abschließenden Kapitel dieser Hausarbeit näher erläutert werden. Grundlage derselben ist Karl Mays Werk ‚Durch die Wüste‘. Es bildet den Auftakt zum so genannten Orientzyklus, einer Reihe von Abenteuerromanen, die im Osmanischen Reich spielen. Textgrundlage ist die Ausgabe letzter Hand von 1909, die, wie auch der gesamte Zyklus, idealerweise von der 1969 gegründeten Karl-May-Gesellschaft, die sich wissenschaftlich mit Leben und Werk Mays auseinandersetzt,2 im Internet zugänglich gemacht worden ist.3 Vorangestellt ist ein Kapitel, das die wichtigsten Stationen aus Mays Biographie kurz wiedergibt. Anschließend folgt eine kurze Einführung in den historischen Hintergrund der Entstehungszeit von ‚Durch die Wüste‘. Der Hauptteil der Arbeit konzentriert sich auf die Darstellung des Orients im Vergleich zum Okzident. Zunächst sollen die beiden wichtigsten Hauptfiguren, der Deutsche Kara Ben Nemsi und der Beduine Hadschi Halef Omar, einander gegenübergestellt werden. In den folgenden zwei Kapiteln wird näher auf die Beschreibung der verschiedenen Völker, die im Roman vorkommen, eingegangen - sowohl auf die orientalischen, als auch auf die europäischen. Zuletzt steht, wie bereits erwähnt, Mays Bild des Islam im Kontrast zum Christentum im Fokus. Dabei wird in allen Kapiteln auch immer wieder gefragt, wie sich die Wissenschaft zum betreffenden Thema äußert, um möglicherweise verschiedene Interpretationsansätze aufzuzeigen.

2. Zur Person des Autors

Karl May, geboren am 25. Februar 1842 im ostdeutschen Ernstthal, wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Nach seiner Ausbildung zum Volksschullehrer war er nur zwei Monate im Amt bevor ihm aufgrund eines kriminellen Delikts die weitere Lehrtätigkeit untersagt wurde. Von 1864 bis 1874 unterhielt May seinen Lebensunterhalt mit kleineren Diebstählen und Betrügereien und musste schließlich für vier Jahre ins Zuchthaus. Nach seiner Entlassung begann seine Karriere als Schriftsteller. Er zog nach Dresden, wo er zunächst als Redakteur tätig war. Nachdem er bereits verschiedene Erzählungen veröffentlichen konnte, erschienen seine Texte ab 1879 regelmäßig in der Wochenzeitschrift ‚Deutscher Hausschatz‘, so auch der Orientzyklus. Seinen schriftstellerischen Durchbruch erlangte May 1891, als er sich mit dem Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld zusammentat, um seine ‚Hausschatz‘-Erzählungen in Buchform zu publizieren. Das Projekt wurde ein kommerzieller Erfolg und May gelangte zu landesweiter Berühmtheit. Der Schriftsteller inszenierte sich in der Öffentlichkeit zunehmend als Hauptfigur seiner eigenen Romane, die er als Niederschriften selbst erlebter Abenteuer vermarktete, und stattete seine Radebeuler Villa mit exotischem Mobiliar aus. 1899 begab er sich auf eine Reise in den Orient. Bis dahin hatte er, trotz eigener gegenteiliger Behauptungen, Deutschland nie verlassen. Die Erfahrungen, die er während seines Aufenthalts in der Ferne machte, bewegten den Autor zu einer pazifistischen und antikolonialistischen Einstellung, die auch sein Spätwerk auszeichnet. Sein Bild in der Öffentlichkeit hatte sich derweil ins Negative verkehrt. May sah sich nach seiner Rückkehr einer massiven medialen Hetzkampagne ausgesetzt, als herauskam, dass es sich bei seinen Erzählungen um reine Fiktion handelte. Rehabilitation erfuhr er erst kurz vor seinem Tod am 13. März 1912 in Radebeul.4

3. Historischer Kontext

In diesem Kapitel soll ein kurzer Einblick in das späte 19. Jahrhundert, die Entstehungszeit von ‚Durch die Wüste‘, gegeben werden. Schwerpunkte sind hierbei die politischen, wirtschaftlichen und sozialen, aber auch die kulturellen Hintergründe, die Mays Arbeit als Schriftsteller beeinflusst haben.

Der wichtigste Faktor eines großen wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungsprozesses ist die fortschreitende Industrialisierung in Deutschland, die erst mit dem Entstehen eines Nationalstaats 1871 das Niveau von Frankreich oder England erlangt. Es entstehen neue Industriezweige, die nach immer neuen Arbeitskräften verlangen. Diese ziehen vom Land in die wachsenden Großstädte und bilden als Proletariat eine neue Gesellschaftsschicht, die den Staat mit Fragen nach sozialer Gerechtigkeit konfrontiert, die jedoch größtenteils unbeantwortet bleiben.5

Die Außenpolitik vieler europäischer Staaten steht zu Mays Lebzeiten ganz im Zeichen des Kolonialismus. Doch während Großmächte wie England oder Frankreich bereits seit Jahrhunderten koloniale Bestrebungen verfolgen, ist Deutschland überhaupt erst mit der Reichsgründung 1871 „in der Lage, Kolonien zu besetzen und zu kontrollieren.“6 In der Folge kommt es zur Gründung einiger deutscher Kolonien, die aber für die Volkswirtschaft ohne jede Bedeutung bleiben.7 Viel wichtiger sind gerade in Bezug auf den Handlungsort von Mays Romanzyklus die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen, die Deutschland mit dem Osmanischen Reich unterhielt, welches sich Ende des 19. Jahrhunderts in seiner Auflösung befand. Im Gegensatz zu England und Frankreich setzte das Deutsche Reich im Nahen Osten nicht auf Kolonialismus, sondern „führte […] die Orientpolitik Preußens weiter, die seit dem frühen 19. Jahrhundert auf politische Vermittlung, staatliche Kooperation und nichtstaatliche Einflussnahme gesetzt hatte“.8

Nachdem bereits die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Kontexte angesprochen wurden, soll auch kurz auf die kulturellen Hintergründe eingegangen werden. Die Übersetzung der Märchen von ‚Tausendundeiner Nacht‘ löst im Frankreich des 18. und 19. Jahrhunderts eine wahre Orientbegeisterung aus, die sich u.a. in der Ausprägung einer ganz eigenen orientalistischen Malerei widerspiegelt.9 In Deutschland ist es vor allem Goethes ‚West-östlicher Diwan‘, der „der Rezeption orientalischer Dichtung und Literatur endgültig den Weg bahnt[…].“10 In der Folge setzen sich u.a. Achim von Arnim, Friedrich Rückert, Franz Grillparzer und Hugo von Hofmannsthal literarisch mit dem Orient auseinander. Nach Nina Berman „dokumentieren [diese Texte] die europäische Expansion durch das deutliche Bemühen, Sprach-, Kultur- oder Weltgeschichte in einer Weise zu interpretieren, welche die Legitimation der Herrschaft Europas über den Rest der Welt ermöglicht.“11 Ob sich die Anschuldigung auch auf Karl May übertragen lässt, wird sich im folgenden Hauptteil der Arbeit zeigen.

4. Die Darstellung des Okzidents und des Orients in ‚Durch die Wüste‘

4.1. Kara vs. Halef

Die beiden wichtigsten Figuren in ‚Durch die Wüste‘ und im gesamten Orientzyklus sind der deutsche Reisende Kara Ben Nemsi und sein getreuer Gefährte, der Araber Hadschi Halef Omar. Ihrer Abstammung entsprechend repräsentieren die Beiden zwei unterschiedliche Kulturbereiche, den Okzident und den Orient bzw. Europa und das Osmanische Reich. In der folgenden Betrachtung soll analysiert werden, wie die beiden Figuren im Roman charakterisiert und beschrieben werden und welche Rückschlüsse sich daraus auf die Darstellung des Orients und des Okzidents bei May ziehen lassen.

„Ja, Sihdi, ich weiß, daß du alles verstehst und alles kannst.“ (S. 332) So beschreibt Halef Kara gegenüber einem anderen Araber. Tatsächlich tritt dieser als nahezu allwissende Figur auf, die sich zahlreicher Fähig- und Fertigkeiten hmen darf. In einer Szene werden beispielweise seine medizinischen Künste gerühmt („‚Ich selbst verstehe es. Ich bin so gut wie ein Dscherrah […]; ich habe ihm seine Wunde verbunden und auch sein Bein geschient. Er hat keine Schmerzen mehr und ist mit mir zufrieden.‘“ S. 170). Im späteren Verlauf der Handlung freundet er sich mit dem Stamm der Haddedihn an und belehrt diese in der Kunst der Kriegsführung (S. 325), was in der Folge zu einem ganz anderen Erscheinungsbild der Reiter im Kampf führt.

„Eine halbe Stunde später setzten sich die Haddedihn in Bewegung, nicht etwa in einer ordnungslosen, aufgelösten Wolke, wie es gewöhnlich bei den Arabern der Fall zu sein pflegt, sondern in festen, parallel miteinander reitenden Körpern. Ein jeder wußte, wohin er gehörte.“ S. 349

Nach der gewonnenen Schlacht berät er sie in Fragen der gerechten Gefangenenbehandlung und Beuteaufteilung (s. S. 370 f.). In einer anderen Szene wünscht sich ein Araber von ihm das Fechten beigebracht zu bekommen (S. 169). Die Auflistung macht deutlich, wie positiv, nahezu übermächtig Kara Ben Nemsi in ‚Durch die Wüste‘ beschrieben wird.12 Auch für die weiteren Bände des Orientzyklus kann Berman nachweisen, dass sich Karas Überlegenheit weniger auf seine körperliche Stärke stützt, sondern „in erster Linie auf Wissen, psychologische Analyse, Glück, geschickte Tricks und den Besitz effektiver Waffen.“13 Auch im Koran kennt sich Kara bestens aus, wie Halef erstaunt feststellen muss (S. 3) und nutzt dieses Wissen immer wieder, um sein Gegenüber damit zu überraschen oder bloßzustellen (z.B. S. 277).

Aber erst im direkten Vergleich mit den Einheimischen wirkt Kara wie ein Übermensch. „Er tritt auf als der Kultivierte unter den Barbaren, als der Christ unter den Ungläubigen.“14 Gerade im Kontrast zu seinem Mitstreiter Hadschi Halef Omar fällt dies besonders auf. Er, der seinen „Sihdi“ in den höchsten Tönen lobt, wird selbst deutlich negativer gezeichnet. Das beginnt schon mit seiner Beschreibung zu Beginn des ersten Kapitels aus Karas Perspektive:

„Halef war ein eigentümliches Kerlchen. Er war so klein, daß er mir kaum bis unter die Arme reichte, und dabei so hager und dünn, daß man hätte behaupten mögen, er habe ein volles Jahrzehnt zwischen den Löschpapierblättern eines Herbariums in fortwährender Pressung gelegen. Dabei verschwand sein Gesichtchen vollständig unter einem Turban, der drei volle Fuß im Durchmesser hatte, und sein einst weiß gewesener Burnus, welcher jetzt in allen möglichen Fett- und Schmutznuancen schimmerte, war jedenfalls für einen weit größeren Mann gefertigt worden, so daß er ihn, sobald er vom Pferde gestiegen war und nun gehen wollte, empornehmen mußte wie das Reitkleid einer Dame.“ (S. 1 f.)

Diese Deskription macht zweierlei deutlich. Zum einen die körperliche Unterlegenheit Halefs gegenüber Kara und zum anderen wird die Figur bereits mit den ersten Seiten als komische Figur, als jemand, den man nicht vollständig ernst nehmen kann eingeführt. „Karl May hat eine wilde Lust an solchen Groteskzeichnungen.“15 Auch in anderen Werken des Schriftstellers tauchen solche Charaktere auf, wie z.B. Sam Hawkens bei ‚Winnetou‘. Das hat zunächst einmal neben der Belustigung des Lesers eine erzähltechnische Funktion. „Die übertriebenen Grotesken reichen den übertriebenen Heldentaten die Hand. Sie geben dem Heroischen im Komischen ein Gegengewicht“.16 Doch, dass Halef hier mit einer Frau verglichen wird, geschieht nicht ohne Grund. Nach Nina Berman nimmt Halef symbolisch die feminine Rolle ein, d.h. die Rolle des Schwächeren und des Untergeordneten.17 Dazu passt beispielsweise auch, dass sein Bartwuchs äußerst kümmerlich erscheint („Bei diesen Worten […] zupfte [er] sich an den sieben Fasern seines Kinns, zerrte an den acht Spinnenfäden rechts und an den neun Partikeln links von seiner Nase, Summa Summarum Bart genannt“ S. 3). Kara hingegen wird mit zahlreichen männlichen Attributen belegt, nimmt die Rolle des Führers ein, obwohl er sich in einem für ihn fremden Land bewegt.

Doch nicht nur diese Feminisierung Halefs verdeutlicht seine Negativzeichnung. Er wird in vielen Belangen als Kara nicht ebenbürtig beschrieben. Er entpuppt sich als schlechter Händler, bezahlt einen überhöhten Preis für einen nahezu wertlosen Gegenstand (S. 226). Als sie zu Beginn des Romans in der Wüste einen toten Franzosen finden, bedauert er das neben der Leiche liegende tote Kamel mehr als den Menschen (S. 12). Was ihn aber am meisten auszeichnet, und sich durch die gesamte Erzählung zieht, sind seine unablässigen Missionierungsversuche gegenüber Kara. Es ist bezeichnend, dass Halefs erste Worte (die gleichzeitig den ersten Satz des Buchs ausmachen) lauten: „Und ist es wirklich wahr, Sihdi (* Herr.), daß du ein Giaur bleiben willst, ein Ungläubiger, welcher verächtlicher ist als ein Hund, widerlicher als eine Ratte, die nur Verfaultes frißt?“ (S. 1) Damit wird die Figur direkt als eine von missionarischem Eifer getriebene eingeführt. Kara selbst bezeichnet ihn als „fanatische[n] Muselmann“ (S. 2). Welche Auswirkungen das auf die Darstellung des Islam und seiner Anhänger hat, wird später noch erläutert. Zunächst lässt sich festhalten, dass Halefs Bekehrungsversuche sowohl seine Funktion als skurrile Nebenfigur betonen (da ihnen ein durchaus amüsanter Kern innewohnt) als auch zu einer negativen Beschreibung seines Charakters beitragen.

Die bisher ausgewählten Zitate und Erläuterungen lassen den Rückschluss zu, May zeichne ein ausschließlich schlechtes Bild von Halef. Diesem Trugschluss kann man leicht erliegen, da der Autor einen Großteil der Figuren im Orientzyklus sehr eindimensional und in ihren Wesenszügen determiniert beschreibt. Besonders die Verbrecher „sind in den meisten Fällen abgrundtief schlecht, wahre Ungeheuer in Menschengestalt […]; sie sind, wenn sie dem Leser begegnen fertige Schurken“.18 Doch Christoph F. Lorenz und Bernhard Kosciuszko weisen in ihrem Essay ‚Hadschi Halef Omar. Die Genese eines Dieners‘ nach, dass es sich bei Karas Gefährten nicht um eine Figur handelt, die man nur auf die oben erwähnten negativen Charaktermerkmale reduzieren darf, was bei einer oberflächlichen Betrachtung durchaus passieren könnte. Sie sehen in Halef die „vielleicht originellste, unverwechselbarste und humorigste Diener- bzw. Gefährten-Gestalt, die Karl May schuf“.19 So folgen auf Karas bereits angeführte zunächst negative Beschreibung lobende Worte:

[...]


1 Erhardt, Christoph: Ganz anders als bei Karl May. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung (16.12.2007). <http://www.faz.net/s/RubC4DECHC008142959199A04A6FD8EC44/Doc~E925E276EF09C419E9B8133CBD175 D03F~ATpl~Ecommon~Scontent.html> (zuletzt abgerufen am 08.03.2009).

2 Vgl. Schmiedt, Helmut: Karl May. Studien zu Leben, Werk und Wirkung eines Erfolgsschriftstellers. 2., vollig uberarb. u. erganzte Auflage. Frankfurt a. M.: Athenaum 1987. S. 16.

3 May, Karl: Durch die Wuste. Digitale Version nach der Fassung letzter Hand von 1909. <http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/primlit/reise/orient/wueste/gr01/index.htm> (zuletzt abgerufen am 10.03.2009). Die in der Hausarbeit angefuhrten Zitate sowie die Angabe der Seiten, die der Ubersichtlichkeit halber direkt hinter dem Zitat folgt, entsprechen allesamt der Online-Fassung.

4 Lowsky, Martin: Karl May. Stuttgart: Metzler 1987. S. 16-35.

5 Vgl. Schmiedt: Karl May. S. 24 f.

6 Berman, Nina: Orientalismus, Kolonialismus und Moderne. Zum Bild des Orients in der deutschsprachigen Kultur um 1900. Stuttgart: M & P 1996. S. 53.

7 Ploetz, Carl (Begr.): Der groRe Ploetz. Die Daten-Enzyklopadie der Weltgeschichte. Daten, Fakten, Zusammenhange. 32., neubearb. Auflage. Freiburg: Herder 1998. S. 865.

8 Polaschegg, Andrea: Durch die Wuste ins Reich des silbernen Lowen. Kara Ben Nemsi reitet durch den deutschen Orientalismus. In: Karl May. Imaginare Reisen. Hg. v. Sabine Beneke u. Johannes Zeilinger. Berlin: Deutsches Historisches Museum 2007. S 118 f.

9 Vgl. Beyme, Klaus von: Die Faszination des Exotischen. Exotismus, Rassismus und Sexismus in der Kunst. Munchen: Wilhelm Fink 2008. S. 120.

10 Kohl, Karl-Heinz: Kultmouflagen. Der Orient und Nordamerika als Fluchtraume deutscher Phantasie. In: Karl May. Imaginare Reisen. S. 102.

11 Berman: Orientalismus, Kolonialismus und Moderne. S. 31.

12 Vgl. dazu auch Schmiedt: Karl May. S. 118.

13 Berman: Orientalismus, Kolonialismus und Moderne. S. 85.

14 Klotz, Volker: Durch die Wuste und so weiter. Zu Karl May. In: Trivialliteratur. Hg. v. Gerhard Schmidt-Henkel, Horst Enders, Friedrich Knilli u. Wolfgang Maier. Berlin: Literarisches Colloquium 1964. S. 43.

15 Ebd. S. 50.

16 Ebd.

17 Berman: Orientalismus, Kolonialismus und Moderne. S. 83 f.

18 Schmiedt: Karl May. S. 112.

19 Lorenz, Christoph F., Bernhard Kosciuszko: Hadschi Halef Omar. Die Genese eines Dieners. In: Karl Mays Orientzyklus. Hg. v. Dieter Sudhoff u. Hartmut Vollmer. Paderborn: Igel-Verl. Wissenschaft. 1991. S. 171.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die Darstellung des Orients und Okzidents in Karl Mays "Durch die Wüste"
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
26
Katalognummer
V159713
ISBN (eBook)
9783640724284
ISBN (Buch)
9783640724482
Dateigröße
500 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Karl May, Orient, Okzident, Durch die Wüste, Rassismus, Pazifismus, Orientzyklus
Arbeit zitieren
Sebastian Schürmann (Autor), 2009, Die Darstellung des Orients und Okzidents in Karl Mays "Durch die Wüste", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159713

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