Nach dem Zerfall der Sowjetunion entstanden mit den Nachfolgestaaten
Usbekistan und Tadschikistan zwei autoritäre Regime, in denen Wahlen einen Mechanismus zum Machterhalt darstellen. Diese Arbeit untersucht die letzten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen beider Staaten unter besonderer Berücksichtigung des politischen Pluralismus und Wettbewerbs.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Gliederung
- Einleitung
- Forschungsproblem
- Stand der Forschung
- Fragestellung
- Begründung der Fallauswahl
- Methodik
- Autoritäre Regime und Wahlen
- Usbekistan
- Präsidentschaftswahlen im Dezember 2007
- Pluralismus
- Wettbewerb
- Parlamentswahlen im Dezember 2009 / Januar 2010
- Pluralismus
- Wettbewerb
- Tadschikistan
- Präsidentschaftswahlen im November 2006
- Pluralismus
- Wettbewerb
- Parlamentswahlen im Februar 2010
- Pluralismus
- Wettbewerb
- Elektoraler Autoritarismus
- Politischer Pluralismus und Wettbewerb in autoritären Regimen
- Wahlprozesse in Usbekistan und Tadschikistan
- Vergleichende Analyse der Wahlen in beiden Staaten
- Die Rolle von Wahlen in autoritären Regimen zur Machterhaltung
- Einleitung: Die Einleitung stellt das Forschungsproblem, den Stand der Forschung, die Fragestellung und die Begründung der Fallauswahl dar. Sie erläutert den Begriff des elektoralen Autoritarismus und die Bedeutung von Wahlen in autoritären Regimen.
- Methodik: Dieser Abschnitt beschreibt die methodischen Ansätze und die gewählte Vorgehensweise zur Analyse der Wahlprozesse in Usbekistan und Tadschikistan.
- Autoritäre Regime und Wahlen: Dieser Abschnitt beleuchtet die Rolle von Wahlen in autoritären Regimen und analysiert die verschiedenen Formen der Wahlmanipulation.
- Usbekistan: Der Abschnitt befasst sich mit den letzten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Usbekistan und analysiert den Grad des politischen Pluralismus und des Wettbewerbs.
- Tadschikistan: Dieser Abschnitt untersucht die letzten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Tadschikistan und beleuchtet den politischen Pluralismus und den Wettbewerb in diesem Kontext.
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wahlprozesse in den autoritären Regimen Usbekistan und Tadschikistan und betrachtet dabei insbesondere den politischen Pluralismus und den Wettbewerb. Ziel ist es, die Ausprägungen des elektoralen Autoritarismus in diesen beiden Staaten zu analysieren und zu vergleichen.
Zusammenfassung der Kapitel
Schlüsselwörter
Elektoraler Autoritarismus, Wahlprozesse, autoritäre Regime, politische Pluralismus, Wettbewerb, Usbekistan, Tadschikistan, Präsidentschaftswahlen, Parlamentswahlen, Machterhalt.
Häufig gestellte Fragen
Was ist elektoraler Autoritarismus?
Es bezeichnet ein Regierungssystem, das zwar Wahlen abhält, diese aber so kontrolliert oder manipuliert, dass kein echter politischer Wettbewerb möglich ist und die Macht des Regimes gesichert bleibt.
Welche Rolle spielen Wahlen in Usbekistan und Tadschikistan?
In beiden Staaten dienen Wahlen primär als Mechanismus zum Machterhalt und zur Legitimation der herrschenden Elite nach außen, nicht dem demokratischen Wechsel.
Gibt es in diesen Ländern echten politischen Pluralismus?
Die Analyse zeigt, dass politischer Pluralismus stark eingeschränkt ist. Oppositionelle Parteien werden oft nicht zugelassen oder systematisch behindert.
Wie wird der Wettbewerb bei den Wahlen beeinflusst?
Durch staatliche Kontrolle der Medien, Einschüchterung von Kandidaten und administrative Hürden wird ein fairer Wettbewerb unterbunden.
Was passierte nach dem Zerfall der Sowjetunion in diesen Staaten?
Usbekistan und Tadschikistan entwickelten sich zu autoritären Regimen, die sowjetische Machtstrukturen teilweise transformierten, um die Kontrolle über den Staat zu behalten.
- Quote paper
- René Springer (Author), 2010, Elektoraler Autoritarismus und seine Ausprägungen in Usbekistan und Tadschikistan, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159734