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Gibt es die Persönlichkeit des Amateursportlers?

Titel: Gibt es die Persönlichkeit des Amateursportlers?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 , 9 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Daniel Scheibelhut (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit jeher empfindet der Mensch eine große Begeisterung und Befriedigung in sportlicher Betätigung und trachtet danach sich zu verbessern und sich im Wettkampf mit anderen zu messen. Dabei kann die Motivation eines Sportlers in durchaus sehr verschiedenen Absichten begründet liegen, die nicht zuletzt in hohem Maße von seiner Persönlichkeit und seinem Charakter abhängig ist.
Sport kann sowohl auf professionelle als auch auf amateurhafte Weise ausgeübt werden. Die Zugehörigkeit zu der einen oder anderen Gruppe von Sportlern ist dabei maßgeblich von der persönlichen Einstellung und den Prioritäten eines Athleten ab.
Im Folgenden soll die Persönlichkeitsstruktur eines Amateursportlers im Vergleich zum Profisportler näher betrachtet und Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2. Begriffsbestimmung Motiv und Motivation

2.1 Motiv

2.2 Motivation

2.3 Alltäglicher vs. fachpsychologischer Motivationsbegriff

2.4 Entstehung von Motiven und Motivarten

2.4.1 Die Triebtheorie nach FREUD

3 Die Leistungsmotivation

4 Intrinsische vs. extrinsische Motivation

5. Motiviert werden, motiviert bleiben

5.1 Die Wirkung der Persönlichkeit auf die Motivation

5.2 Die Beeinflussung der Motivation durch Veränderungen

5.3 Die Auswirkung der Ergebnisanalyse auf die Motivation

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Persönlichkeitsstruktur von Amateur- im Vergleich zu Profisportlern, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten in ihrer Motivation und ihrem sportlichen Handeln herauszuarbeiten.

  • Definition und Abgrenzung der Begriffe Amateur- und Profisport
  • Entwicklung des Amateurverständnisses und Einflüsse der Professionalisierung
  • Psychologische Definitionen des Begriffs Persönlichkeit
  • Zusammenhang zwischen Sport und Persönlichkeitsentwicklung
  • Praktische Gegenüberstellung von Motivationsstrukturen und Freiheitsgraden im Sport

Auszug aus dem Buch

4 Ein Blick in die Praxis

Auf Grund der oben genannten Definitionen lässt sich ableiten, dass es für den Amateur- und Profisportler zumindest gewisse Persönlichkeitseigenschaften geben muss, die für ihn charakteristisch sind.

Der Amateursport zeichnet sich vor allem durch das Verbot von Geldannahmen aus. Demnach hat also ein Sportler, der seine Tätigkeit dennoch im Rahmen des Amateursports ausübt, die Eigenschaft, seine Sportart nicht aus finanziellen Gründen auszuüben. Er tut es rein aus der Freude daran und möchte sich nicht in die Abhängigkeit eines Sponsors oder Anderer begeben. Seine Existenz sichert er aus einem nichtsportlichen Beruf und kann so seinen Sport als reine Freizeitaktivität betreiben, ohne unter dem Druck zu stehen, sein Lebensunterhalt damit finanzieren zu müssen. Ein Amateursportler hegt den Wunsch nach Unabhängigkeit und Freiheit, "... [diesem] Zustand, in dem ein Mensch nicht dem willkürlichen Zwang durch den Willen eines anderen oder anderer unterworfen ist ..." (VON HAYEK, 1991, 14).

Weiterhin wird ein Amateursportler, zumindest im Mannschaftssport, ein ausgeprägtes soziales Bedürfnis besitzen, das er in der Mannschaft ausleben und sein Zugehörigkeitsgefühl stärken kann. Der Sport ist hier, neben dem reinen Interesse am Sport selbst, auch eine Möglichkeit soziale Kontakte zu pflegen und den gemeinsamen Spaß am Sport zu teilen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die sportliche Begeisterung und die Fragestellung, wie die Persönlichkeit die Wahl zwischen Amateur- und Profisport beeinflusst.

2. Begriffsbestimmung Motiv und Motivation: Theoretische Herleitung der psychologischen Grundlagen von Motivation, Motivarten und deren Entstehungsgeschichte.

3 Die Leistungsmotivation: Analyse des Konzepts der Leistungsmotivation im sportlichen Kontext.

4 Intrinsische vs. extrinsische Motivation: Gegenüberstellung der unterschiedlichen Motivationsquellen.

5. Motiviert werden, motiviert bleiben: Untersuchung der Faktoren, die die langfristige Aufrechterhaltung sportlicher Motivation beeinflussen.

6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Erkenntnis, dass trotz ähnlicher sportlicher Leistungsbereitschaft fundamentale Unterschiede in den Motiven von Amateur- und Profisportlern bestehen.

Schlüsselwörter

Amateursport, Profisport, Motivation, Persönlichkeit, Leistungsmotivation, Triebtheorie, Professionalisierung, Kommerzialisierung, Sozialisationshypothese, Selektionshypothese, Existenzsicherung, Freiheit, Abhängigkeit, Sportpsychologie, Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern sich Amateursportler und Profisportler hinsichtlich ihrer Persönlichkeitsmerkmale und ihrer Motivationsgrundlagen unterscheiden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Definition von Sportarten, die psychologische Persönlichkeitsforschung sowie die sozioökonomischen Aspekte von Amateur- und Profisport ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Persönlichkeitsstruktur und den Beweggründen von Athleten in Abhängigkeit von ihrem sportlichen Status aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Grundlagen werden verwendet?

Es werden psychologische Persönlichkeitstheorien (u.a. von Eysenck) sowie sportwissenschaftliche Hypothesen zur Persönlichkeitsentwicklung herangezogen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Amateur- und Profisport, dem geschichtlichen Wandel des Amateurideals und dem praktischen Vergleich der Lebens- und Motivationswelten beider Gruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Amateursport, Profisport, Motivation, Persönlichkeitsstruktur und Existenzsicherung.

Welche Rolle spielt die finanzielle Abhängigkeit im Profisport?

Finanzielle Interessen dominieren das Handeln des Profisportlers, was zu Einschränkungen der persönlichen Freiheit und einer stärkeren Fremdbestimmung durch Sponsoren führt.

Warum betreiben Amateure Sport?

Amateure betreiben Sport primär aus Freude und dem Wunsch nach Unabhängigkeit, während sie ihren Lebensunterhalt unabhängig vom sportlichen Erfolg in einem zivilen Beruf sichern.

Wie unterscheiden sich die Sozialisations- und Selektionshypothese?

Die Sozialisationshypothese sieht den Sport als Einflussfaktor auf die Persönlichkeit, während die Selektionshypothese davon ausgeht, dass bestimmte Persönlichkeitsmerkmale die Wahl und den Erfolg in einer Sportart begünstigen.

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Details

Titel
Gibt es die Persönlichkeit des Amateursportlers?
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Institut für Sportwissenschaften)
Veranstaltung
Sportpsychologie
Note
1,0
Autor
Daniel Scheibelhut (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
9
Katalognummer
V159810
ISBN (eBook)
9783640729678
ISBN (Buch)
9783640730094
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie Amateursportler Persönlichkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Scheibelhut (Autor:in), 2005, Gibt es die Persönlichkeit des Amateursportlers?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159810
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  9  Seiten
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