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Der Fall Microsoft vor dem Hintergrund der Netzwerkökonomie

Title: Der Fall Microsoft vor dem Hintergrund  der Netzwerkökonomie

Seminar Paper , 2010 , 25 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Stephanie Haas (Author)

Economics - Case Scenarios
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Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1 Einleitung
2 Grundlagen der Netzwerkökonomie
2.1 Externe Effekte
2.2 Horizontale und vertikale Netzwerke
3 Die Entwicklung Microsofts zum Marktführer im
Bereich der Webbrowser
3.1 Ausgangslage und Intention Microsofts
3.1.1 Microsoft als Monopolist mit dem
Betriebssystem Windows
3.1.2 Microsofts Intention zur Partizipation am
Browsermarkt – die Bedrohung durch Middleware
3.2 Investitionen und Produktqualität
3.3 Exklusivverträge Microsofts im Bereich
der Webbrowser
3.4 Tying und Bundling
3.4.1 Abgrenzung von Tying und Bundling
3.4.2 Auswirkungen von Bundling in Bezug
auf Netzeffekte
4 Auswirkungen der Ergebnisse auf die Verbraucher
4.1 Allgemeine positive und negative Auswirkungen
von Netzeffekten auf Verbraucher
4.2 Auswirkungen im Fall des Internet Explorers
4.2.1 Vorteile für den Verbraucher
4.2.2 Nachteile für den Verbraucher
4.3.3 Abwägung der Vor- und Nachteile
5 Ausblick
Literaturverzeichnis
Erklärung

1 Einleitung
Der Fall Microsoft in Form eines Kartellrechtsprozesses gegen die amerikanische
Firma Microsoft, der 1998 in den USA begann und dem in der Europäischen Union seit dem Jahr 2003 weitere Prozesse folgten1, steht im Mittelpunkt zahlreicher Arbeiten juristischen und ökonomischen Ursprungs. Weitgehend losgelöst von den rechtlichen Fragestellungen, die diesbezügliche Urteile aufwerfen, soll in der vorliegenden Arbeit der wirtschaftliche Hintergrund des Geschehens unter den theoretischen Aspekten der Netzwerkökonomie näher beleuchtet werden. So wird im Folgenden untersucht,ob Microsoft sich nur aufgrund der Qualität seiner Produkte oder vielmehr durch gezielte Ausnutzung von Netzwerkeffekten und Produktbündelung am Markt durchgesetzt hat und seine monopolistische Stellung durch Markteintrittsbarrieren verteidigt. Ein entscheidender Aspekt ist zugleich die Auswirkung des Prozesses auf den Konsumenten, der dementsprechend Berücksichtigung finden soll.
Da der gesamte Umfang dieser Problematik nicht im Rahmen dieser Arbeit ausreichend abgebildet werden kann, werde ich mich im Folgenden überwiegend auf den in den USA vor Richter Thomas Penfield Jackson verhandelten Abschnitt mit Fokus auf den Internet Explorer (IE) beschränken, der interessante Aspekte aus dem Bereich der Netzwerkökonomie enthält...

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Netzwerkökonomie

2.1 Externe Effekte

2.2 Horizontale und vertikale Netzwerke

3 Die Entwicklung Microsofts zum Marktführer im Bereich der Webbrowser

3.1 Ausgangslage und Intention Microsofts

3.1.1 Microsoft als Monopolist mit dem Betriebssystem Windows

3.1.2 Microsofts Intention zur Partizipation am Browsermarkt – die Bedrohung durch Middleware

3.2 Investitionen und Produktqualität

3.3 Exklusivverträge Microsofts im Bereich der Webbrowser

3.4 Tying und Bundling

3.4.1 Abgrenzung von Tying und Bundling

3.4.2 Auswirkungen von Bundling in Bezug auf Netzeffekte

4 Auswirkungen der Ergebnisse auf die Verbraucher

4.1 Allgemeine positive und negative Auswirkungen von Netzeffekten auf Verbraucher

4.2 Auswirkungen im Fall des Internet Explorers

4.2.1 Vorteile für den Verbraucher

4.2.2 Nachteile für den Verbraucher

4.3.3 Abwägung der Vor- und Nachteile

5 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den wirtschaftlichen Hintergrund des Kartellrechtsprozesses gegen Microsoft vor dem theoretischen Aspekt der Netzwerkökonomie, um zu analysieren, ob Microsoft seine marktbeherrschende Stellung durch Produktqualität oder durch gezielte Ausnutzung von Netzwerkeffekten und Produktbündelungen verteidigt hat.

  • Grundlagen der Netzwerkökonomie und Netzexternalitäten
  • Die Rolle von Middleware als Bedrohung für Betriebssystem-Monopole
  • Analyse von Bundling-Strategien und Exklusivverträgen
  • Bewertung der Auswirkungen auf Verbraucherwohl und Wettbewerb

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Microsofts Intention zur Partizipation am Browsermarkt – die Bedrohung durch Middleware

Der Erfolg von Microsoft Windows und den Office-Anwendungen von MS beruhen zum Großteil auf positiven Netzeffekten, den externen Effekten (vgl. Kapitel 2.1). Diese wirken sich in Form von direkten Netzeffekten in der Art aus, dass der Nutzen des Produktes für den einzelnen Nutzer mit zunehmender Anzahl von Benutzern steigt, indem seine Programme und Dateien, die er weitergeben und tauschen möchte, mit denen anderer Windows-Nutzer und somit einem sich kontinuierlich vergrößernden Personenkreis kompatibel sind. Vorteilhaft ist dies speziell für Firmenkunden, aber auch für Privatnutzer und Bildungseinrichtungen profitieren davon, dass ein Word-Dokument oder eine Excel-Tabelle von den meisten Empfängern problemlos verarbeitet werden kann.

Überwiegen dürften indessen die indirekten Netzeffekte, die in virtuellen Netzwerken wie der Plattform Windows wirken. Economides beschriebt virtuelle Netzwerke als eine Ansammlung kompatibler Güter, die eine gemeinsame technische Plattform teilen. Wie in Abbildung 2 graphisch dargestellt führt ein steigender Marktanteil von Windows dazu, dass Entwickler eine größere Anzahl von komplementärer Software bereitstellen. Dies erhöht den Nutzen von Windows und führt dazu, dass die Produktnachfrage steigt. Der daraus entstehende sich selbst erhaltende Kreislauf wird laut Jackson auch „positive feedback loop“ genannt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in den Kartellrechtsprozess gegen Microsoft ein und erläutert die wirtschaftswissenschaftliche Herangehensweise unter Berücksichtigung der Netzwerkökonomie.

2 Grundlagen der Netzwerkökonomie: Es werden die theoretischen Konzepte wie externe Effekte sowie horizontale und vertikale Netzwerke definiert, die für das Verständnis von Netzmärkten essenziell sind.

3 Die Entwicklung Microsofts zum Marktführer im Bereich der Webbrowser: Das Kapitel analysiert die Ausgangslage von Microsoft als Betriebssystem-Monopolist und beschreibt die strategischen Maßnahmen wie Investitionen, Exklusivverträge und das Bundling des Internet Explorers zur Marktdurchdringung.

4 Auswirkungen der Ergebnisse auf die Verbraucher: Hier erfolgt eine kritische Abwägung der Vor- und Nachteile, die sich durch Microsofts Vorgehen für Konsumenten ergaben, unter Einbezug ökonomischer Debatten.

5 Ausblick: Es wird die langfristige Entwicklung des Browsermarktes und die Bedeutung des Urteils für zukünftige juristische und ökonomische Betrachtungen von Monopolen diskutiert.

Schlüsselwörter

Netzwerkökonomie, Microsoft, Internet Explorer, Kartellrecht, Netzwerkeffekte, Middleware, Bundling, Monopol, Wettbewerb, Konsumentenwohl, Pfadabhängigkeit, Betriebssystem, Lock-in, Markteintrittsbarrieren, Innovation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das wettbewerbsrechtliche Vorgehen von Microsoft gegen Wettbewerber wie Netscape aus der Perspektive der ökonomischen Theorie der Netzwerkökonomie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entstehung von Netzwerkeffekten, die Bedeutung von Komplementärgütern, Strategien der Produktbündelung (Bundling) und die Auswirkungen auf den Wettbewerb in Softwaremärkten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Untersuchung, ob Microsofts Dominanz am Browsermarkt auf die Überlegenheit der Produktqualität oder auf eine strategische Ausnutzung von Netzwerkeffekten zurückzuführen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse auf Basis ökonomischer Modelle (Netzwerkökonomie) in Kombination mit einer Fallstudie zum US-Kartellprozess durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Marktstrategie Microsofts, einschließlich der Rolle von Middleware, Investitionen in den Internet Explorer sowie der rechtlich und ökonomisch kontroversen Praxis des Bundlings mit Windows.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Netzwerkeffekte, Bundling, Monopolstellung, Middleware und Konsumentenwohl charakterisiert.

Wie bewerten Experten den Nutzen für den Verbraucher?

Die Bewertung ist ambivalent: Während die kostenlose Bereitstellung des Browsers kurzfristig Vorteile bot, wird langfristig über eine mögliche Schädigung durch eingeschränkten Wettbewerb diskutiert.

Welche Rolle spielte der Internet Explorer im Kartellprozess?

Der Internet Explorer galt als zentrales Instrument, um die durch Middleware drohende Schwächung der Markteintrittsbarrieren von Windows abzuwehren und Netscape als Konkurrenten zu verdrängen.

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Details

Title
Der Fall Microsoft vor dem Hintergrund der Netzwerkökonomie
College
University of Hagen
Grade
2,0
Author
Stephanie Haas (Author)
Publication Year
2010
Pages
25
Catalog Number
V159856
ISBN (eBook)
9783640765942
ISBN (Book)
9783640766390
Language
German
Tags
Fall Microsoft Hintergrund Netzwerkökonomie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Haas (Author), 2010, Der Fall Microsoft vor dem Hintergrund der Netzwerkökonomie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159856
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