Das Ziel dieser Arbeit wird sein, ein Design für die Umsetzung dieses Forschungsvorhabens zu entwickeln. Hierfür erfolgt zunächst die Formulierung einer präzisen Forschungsfrage, sowie eine grundlagentheoretische Einbettung. Daran anschließend erfolgt die Darlegung einer entsprechenden methodologischen Positionierung. Im nächsten Schritt folgt die Bestimmung eines adäquaten Forschungsfeldes, eine Reflexion der Wahl der Erhebungs- und Auswerteverfahren sowie eine Entscheidung über das passende Sampling. Im letzten Schritt wird ein entsprechendes Erhebungsinstrument erstellt. Die zentralen Erkenntnisse dieser Arbeit werden dann im Fazit abschließend zusammengefasst und reflektiert, sowie an das Forschungskonzept anknüpfende qualitative Forschungsvorhaben vorgeschlagen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Ausgangslage
2. Forschungsfrage
2.1. Anforderungen und formale Aspekte
2.2. Formulierungsschritte und Finalisierung der Forschungsfrage
3. Grundlagentheoretische Einbettung
4. Methodologische Positionierung
5. Bestimmung des Forschungsfeldes
6. Wahl der Erhebungs- und Auswertungsverfahren
6.1. Festlegung des Untersuchungsplans: Einzelfallanalyse
6.2. Festlegung des Erhebungsverfahrens: Experteninterviews
6.3. Festlegung des Aufbereitungsverfahrens: Einfache Transkription
6.4. Festlegung des Auswertungsverfahrens: Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring
7. Sampling
7.1. Feldzugang
8. Erstellung des Experteninterviewleitfadens
9. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit entwickelt ein qualitatives Forschungsdesign, um die Ursachen für die geringe Teilnahme von Familien aus einkommensschwachen Stadtteilen an Familienbildungsangeboten in Beispielhausen zu untersuchen und darauf aufbauend Lösungsansätze zu identifizieren.
- Entwicklung eines methodischen Forschungsdesigns
- Qualitative Einzelfallanalyse mittels Experteninterviews
- Anwendung der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring
- Identifikation von Barrieren für einkommensschwache Familien
- Transfer von Erfolgsfaktoren aus ähnlichen Kommunen
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung und Ausgangslage
Dem Leitungsteam der Familienbildungsstelle in Beispielhausen ist jüngst aufgefallen, dass sie mit Ihrem qualitativ hochwertigen Bildungsangebot (z.B. bzgl. Mediennutzung von Kindern, Übergang KiTa-Grundschule, frühkindlicher Erziehung, etc.) nur einen Bruchteil der Eltern der Kommune erreichen: Fast ausschließlich Familien aus dem Süden Beispielhausens mit hohem Einkommen, nehmen die Beratungsangebote in Anspruch. Insbesondere bei den einkommensschwachen Familien aus dem Norden der Stadt, ist die Teilnahme sehr gering. Das Leitungsteam der Familienbildungsstelle steht nun vor der Frage, wie die geringe Teilnahmequote hier verbessert werden kann. Das Team entscheidet sich daher, diesem Sachverhalt mittels qualitativer Forschungsmethoden auf den Grund zu gehen.
Das Ziel dieser Arbeit wird sein, ein Design für die Umsetzung dieses Forschungsvorhabens zu entwickeln. Hierfür erfolgt zunächst die Formulierung einer präzisen Forschungsfrage, sowie eine grundlagentheoretische Einbettung. Daran anschließend erfolgt die Darlegung einer entsprechenden methodologischen Positionierung. Im nächsten Schritt folgt die Bestimmung eines adäquaten Forschungsfeldes, eine Reflexion der Wahl der Erhebungs- und Auswertungsverfahren sowie eine Entscheidung über das passende Sampling. Im letzten Schritt wird ein entsprechendes Erhebungsinstrument erstellt. Die zentralen Erkenntnisse dieser Arbeit werden dann im Fazit abschließend zusammengefasst und reflektiert, sowie an das Forschungskonzept anknüpfende qualitative Forschungsvorhaben vorgeschlagen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung und Ausgangslage: Die Arbeit beleuchtet die Problematik der geringen Teilhabe einkommensschwacher Familien an Bildungsangeboten und skizziert das Ziel, ein qualitatives Forschungsdesign zur Untersuchung dieses Sachverhalts zu entwickeln.
2. Forschungsfrage: In diesem Kapitel werden die Anforderungen an eine wissenschaftliche Forschungsfrage erläutert und das spezifische Thema der Untersuchung durch eine Literaturrecherche hergeleitet.
3. Grundlagentheoretische Einbettung: Hier werden theoretische Ansätze zur sozialen Ungleichheit und zum Bildungszugang diskutiert, um die Barrieren für die Zielgruppe besser zu verstehen.
4. Methodologische Positionierung: Das Kapitel begründet die Entscheidung für einen qualitativen Forschungsansatz, um subjektive Perspektiven und komplexe Lebenswelten erfassen zu können.
5. Bestimmung des Forschungsfeldes: Hier wird der Untersuchungsraum definiert, indem Akteure, Strukturen und Praktiken im Kontext der Fragestellung eingegrenzt werden.
6. Wahl der Erhebungs- und Auswertungsverfahren: Dieses Kapitel legt die methodischen Details fest, inklusive der Einzelfallanalyse, Experteninterviews, Transkriptionsregeln und der Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
7. Sampling: Es wird die Vorgehensweise zur Auswahl der Untersuchungseinheiten erläutert, inklusive der Strategien für den Zugang zum Feld.
8. Erstellung des Experteninterviewleitfadens: Dieses Kapitel befasst sich mit der methodisch korrekten Konstruktion des Interviewleitfadens, um eine zielgerichtete Datenerhebung zu gewährleisten.
9. Fazit: Das Fazit fasst die methodischen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Ausblicke auf weiterführende Forschungsfragen.
Schlüsselwörter
Qualitative Forschung, Familienbildung, soziale Ungleichheit, Einzelfallanalyse, Experteninterview, Inhaltsanalyse nach Mayring, Bildungszugang, Forschungsdesign, Sampling, Sozialraumorientierung, Partizipation, Methodik, Empowerment, Datenerhebung, Fallstudie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik, dass Familien mit geringem sozioökonomischem Status in Beispielhausen kaum an bestehenden Familienbildungsangeboten teilnehmen, und entwickelt ein Forschungsdesign, um dieses Phänomen zu untersuchen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Arbeit verknüpft Themen der Familienbildung, sozialer Ungleichheit und der qualitativen Sozialforschung, insbesondere hinsichtlich des Zugangs zu einkommensschwachen Zielgruppen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines fundierten qualitativen Forschungsdesigns, das es ermöglicht, die Barrieren für die geringe Teilnahmequote zu identifizieren und Lösungsstrategien abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit nutzt die qualitative Einzelfallanalyse, wobei Daten durch Experteninterviews erhoben und anschließend mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring (QIAM) ausgewertet werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden neben der theoretischen Einbettung vor allem die methodologischen Entscheidungen – von der Formulierung der Forschungsfrage über das Sampling bis hin zur Gestaltung des Interviewleitfadens – detailliert dargelegt.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie qualitative Forschung, Familienbildung, soziale Ungleichheit, Einzelfallanalyse und Experteninterview beschreiben.
Warum wird für diese Untersuchung ein "Gatekeeper" benötigt?
Ein Gatekeeper ist notwendig, um als Schlüsselperson den Zugang zu den zu untersuchenden Einrichtungen und Experten zu ermöglichen, was für den erfolgreichen Feldzugang unerlässlich ist.
Warum spielt das "Schneeballprinzip" beim Sampling eine Rolle?
Das Schneeballprinzip dient dazu, ausgehend von bereits identifizierten Experten weitere relevante Akteure zu finden, die über vertieftes Wissen zur Forschungsfrage verfügen, was besonders bei schwer erreichbaren Zielgruppen hilfreich ist.
- Arbeit zitieren
- Sara Schumacher (Autor:in), 2025, Geringe Teilnahme an Familienbildungsangeboten in Beispielhausen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1599303