Was Kennzeichnet das Experiment als Forschungsmethode in der Psychologie? Welche vor und Nachteile haben Experimente im Vergleich mit anderen Forschungsmethoden? Welchen Nutzen haben die Sogenannten Bildgebende Verfahren wie z.B. die Computertomographie für die Psychologische Forschung in der Praxis? Wie können solche Verfahren bei der Erforschung Psychischer Prozesse wie z.B. die Schmerzwahrnehmung, von Nutzen sein?
Dieser und weiteren Fragen widmet sich diese Hausarbeit.
Inhaltsverzeichnis
AUFGABE C1
AUFGABE C2
AUFGABEN C3
1. FORSCHUNGSMETHODEN
1.1 QUALITATIVE UND QUANTITATIVE FORSCHUNGSMETHODEN
1.2 EXPERIMENT
1.2.1 MERKMALE VON EXPERIMENTEN
1.2.2 VARIABLEN
1.2.3 MANIPULATION
1.3 EXPERIMENT GEGENÜBER ANDEREN FORSCHUNGSMETHODEN
2 GRUNDLAGEN ZU DEN BILDEBENDEN VERFAHREN
2.1 MRT
2.2 ZUSAMMENHANG ZWISCHEN SCHMERZEN UND PSYCHE
2.2.1 DIE PSYCHE DARGESTELLT IN DER BILDEBUNG DURCH VERSCHIEDENE VERFAHREN
2.2.2 ERFORSCHUNG PSYCHISCHER PROZESSE BEI BEISPIELSWEISE DER SCHMERZWAHRNEHMUNG
3. DIGITALISIERUNG IM BEREICH DES GESELLSCHAFTLICHEN LEBENS
3.1 KINDER VON DREI - FÜNF JAHREN UND DIE ENTWICKLUNGSPROZESSE
3.2 DIGITALISIERUNG BEI KINDERN UNTER FÜNF JAHREN
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Arbeit widmet sich der grundlegenden Einführung in psychologische Forschungsmethoden, der Anwendung bildgebender Verfahren in der psychologischen Diagnostik sowie dem Einfluss der Digitalisierung auf die Entwicklungsprozesse von Kindern im Alter von drei bis fünf Jahren.
- Vergleich und Anwendung quantitativer und qualitativer Forschungsmethoden
- Methodik und Merkmale psychologischer Experimente
- Einsatz bildgebender Verfahren (MRT/CT) zur Erforschung psychischer Prozesse
- Wechselwirkung zwischen chronischen Schmerzen und psychischem Erleben
- Auswirkungen der Digitalisierung auf die kindliche Entwicklung und Erziehungsstile
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Merkmale von Experimenten
Das Experiment hat verschiedene Merkmale, welche sich durch Punkt 1.2 ableiten lassen. Das erste Merkmal ist die Beschreibbarkeit von Versuchsbedingungen. Dies ist die Grundlage das Ergebnisse sinnvoll interpretiert werden können und das andere Forscher/in das Experiment wiederholen können. In der Psychologie wird sich bei dem Beschreiben auf bedeutsamen Dinge beschränkt da es nahezu unmöglich ist alles zu beschreiben. Das zweite Merkmal ist die Willkürlichkeit, dies bezeichnet Variablen, welche frei manipuliert/ verändert werden können. Durch diese Veränderung können Ursachen und Wirkungszusammenhänge überprüft oder gefunden werden. Zu beachten ist dies meist in der Feldforschung nicht möglich ist. Das dritte Merkmal ist die Kontrolle von Störfaktoren, dies ist ein Qualitätsmerkmal von allen Forschungsmethoden, welche in der Praxis auch in der Wissenschaft eine Rolle spielt, da diese Störfaktoren das Ergebnis beeinträchtigen und verändern kann. Störfaktoren wie Lärm, Emotionen, Ablenkung oder Erwartungen vom Versuchsleiter/in sind letztendlich nicht brauchbar und mit äußerster Vorsicht zu betrachten. Das vierte Merkmal ist die Wiederholbarkeit, dies ist von den Störfaktoren, von der Beschreibung und der Willkürlichkeit abhängig. Dies ist Voraussetzung für die wissenschaftliche Forschung da durch die Wiederholbarkeit das Überprüfen von Ergebnissen ermöglicht wie auch die Erweiterung von neuen Fragestellungen. In der Psychologie ist dies etwas schwerer, wenn man dieselbe Person nimmt, können sich bei dieser Person Trainingseffekte bei der Überprüfung zeigen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. FORSCHUNGSMETHODEN: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und differenziert zwischen qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden sowie dem Aufbau und den Merkmalen psychologischer Experimente.
2 GRUNDLAGEN ZU DEN BILDEBENDEN VERFAHREN: Hier werden Verfahren wie das MRT und CT vorgestellt und deren Nutzen bei der Erforschung der Wechselwirkungen zwischen körperlichen Prozessen, wie Schmerzempfinden, und der menschlichen Psyche aufgezeigt.
3. DIGITALISIERUNG IM BEREICH DES GESELLSCHAFTLICHEN LEBENS: Dieses Kapitel analysiert die entwicklungspsychologischen Meilensteine bei Kleinkindern und diskutiert kritisch, wie sich der zunehmende Kontakt mit digitalen Medien in diesem Alter auswirkt.
Schlüsselwörter
Psychologie, Forschungsmethoden, Experiment, Bildgebende Verfahren, MRT, Schmerzwahrnehmung, Psyche, Digitalisierung, Kleinkindentwicklung, Erziehungsstile, Versuchsbedingungen, Variablen, Willkürlichkeit, Störfaktoren, Kognitive Entwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet einen einführenden Überblick über psychologische Grundlagen, insbesondere im Bereich der empirischen Forschung, der neurologischen Diagnostik und der Auswirkungen moderner Technologie auf die kindliche Entwicklung.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Durchführung psychologischer Experimente, der Nutzung bildgebender Verfahren in der klinischen Psychologie sowie den Chancen und Risiken digitaler Medien in der frühkindlichen Erziehung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung eines Basisverständnisses darüber, wie psychologische Forschung funktioniert, welche diagnostischen Werkzeuge zur Verfügung stehen und wie sich das moderne Lebensumfeld auf die Entwicklung des Menschen auswirkt.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und den Vergleich verschiedener empirischer Ansätze, darunter die quantitative und qualitative Forschung sowie das experimentelle Design.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Anforderungen an Experimente, die technische Funktionsweise und Anwendung von bildgebenden Verfahren zur Untersuchung der Psyche sowie eine pädagogische Auseinandersetzung mit digitaler Mediennutzung bei Kleinkindern.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Forschungsmethoden, Experimente, MRT, Schmerzpsychologie, Digitalisierung, Kleinkindentwicklung und Erziehungsstile.
Welche Bedeutung haben Störfaktoren in einem psychologischen Experiment?
Störfaktoren können das Ergebnis eines Experiments verfälschen; daher ist ihre Kontrolle ein wesentliches Qualitätsmerkmal, um valide Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge ableiten zu können.
Warum ist das MRT ein wichtiges Instrument bei der Diagnose von Entwicklungsstörungen?
Das MRT ermöglicht eine hochauflösende Darstellung der Gehirnstruktur und hilft dabei, Fehlbildungen oder pathologische Befunde zu identifizieren, die kognitiven oder emotionalen Entwicklungsverzögerungen zugrunde liegen könnten.
- Arbeit zitieren
- Marie-Christin Dietze (Autor:in), 2021, Einführung in die Psychologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1599797