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Exegetische Hausarbeit. Mk 16,1-8: Das leere Grab

Title: Exegetische Hausarbeit. Mk 16,1-8: Das leere Grab

Term Paper , 2024 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Leon Minnuto (Author)

Theology / Religion
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In dieser Hausarbeit setzt sich der Verfasser mit der Markus Perikope 16,1 – 8 auseinander. Die Perikope handelt von dem leeren Grab. Maria, die Magdalenerin und Maria, die des Jakobos sowie Salome entdecken das leere Grab. Der Stein ist weg. Der Evangelist Markus lässt ein offenes Ende. Denn die Frauen, die das leere Grab entdecken, fürchten sich und schweigen. Sie teilen in dieser Perikope niemanden etwas mit. Nachträglich wurde der „sekundäre Markusschluss“ ergänzt. Durch die Hausarbeit soll das Verständnis für dieses Schlüsselereignis erweitert werden. Dabei wird nicht nur die Gliederung betrachtet, sondern es wird auch die sprachliche und semantische Analyse durchgeführt. Des Weiteren findet ein synoptischer Vergleich statt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Textabgrenzung

3 Kontextanalyse der Perikope

4 Syntaktische und semantische Analyse

5 Gliederung der Perikope

6 Synoptischer Vergleich

7 Literarkritik der Perikope

8 Form- und Gattungskritik der Perikope

9 Narrative Analyse der Perikope

10 Traditionskritik der Perikope

11 Schlussfazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende exegetische Hausarbeit setzt sich intensiv mit der Markus-Perikope 16,1–8 auseinander, um das Verständnis für dieses zentrale Osterereignis durch eine fundierte wissenschaftliche Analyse zu vertiefen und die Dynamik der Erzählung sowie die Absicht des Evangelisten Markus zu beleuchten.

  • Strukturelle und semantische Untersuchung des Textes
  • Synoptischer Vergleich mit den Grabesberichten bei Matthäus und Lukas
  • Literarkritische und gattungsspezifische Bestimmung der Perikope
  • Narrative und traditionskritische Einordnung in den Gesamtkontext des Markusevangeliums

Auszug aus dem Buch

Syntaktische und semantische Analyse

Dieser Abschnitt widmet sich der syntaktischen und semantischen Analyse. Zunächst liegt der Fokus auf der syntaktischen Analyse beschäftigen. Dort wird die Aufstellung von Wörtern, Sätzen und Satzreihen untersucht. Dabei wird sich an die Schritte von Ebner und Heiniger orientiert. Dafür muss zunächst eine Tabelle, welche sich im Anhang befindet, angefertigt werden. Aus den Häufigkeiten der Wortarten, lässt sich erkennen, ob der Text eher dynamisch oder beschreibend-statisch ist. In der zu analysierenden Perikope finden sich 29 Subjektive, 4 Adjektive und 39 Verben. Daraus lässt sich schließen, dass der Text eher dynamisch ist. Das lässt sich auch gut erklären, denn die jungen Frauen gehen erst Essenzen kaufen und dann zum Grab, welches nicht mehr mit dem Stein verschlossen war. Sie begegnen einem jungen Mann und gehen zurück. Also es sind viele nachfolgenden Ereignisse in der Perikope. So kann von einer dynamischen Perikope gesprochen werden.

Ebenso kann im Rahmen der syntaktischen Analyse der Wortschatz betrachtet werden. Festzuhalten ist, dass die Perikope 164 Wörter enthält. Davon wird viermal das Wort „Grab“ genannt, siebenmal das Wort „und“. Also der Wortschatz ist nicht sehr variabel und klein gehalten. Des Weiteren enthält die Perikope keine Fremdwörter. Es werden viele Fakten genannt, eine Art Ablauf wird beschrieben. Es wird auch im Handbuch empfohlen, zu schauen, ob die Verben im Indikativ oder Imperativ stehen. Dabei fällt aus, dass die Handlungen sowie die wörtliche Rede unter den Frauen im Indikativ stehen. Einen Wechsel gibt es, wenn der junge Mann in der Perikope spricht, dort wird der Imperativ verwendet „Erschreckt nicht! [...] Doch geht fort, sprecht zu seinen Schülern und dem Petros [...]“ (Mk 16,6f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Perikope Mk 16,1–8 und Erläuterung der persönlichen Motivation sowie der methodischen Herangehensweise.

2 Textabgrenzung: Bestimmung der Sinneinheit durch Analyse von Textrennern und sprachlichen Indikatoren.

3 Kontextanalyse der Perikope: Einordnung der Perikope in das Markusevangelium unter Berücksichtigung der vorangegangenen Leidensgeschichte.

4 Syntaktische und semantische Analyse: Untersuchung von Wortarten, Wortschatz und syntaktischen Strukturen zur Feststellung der narrativen Dynamik.

5 Gliederung der Perikope: Strukturierung der Perikope in inhaltliche Sinneinheiten basierend auf den erarbeiteten Textrennern.

6 Synoptischer Vergleich: Analyse der Übereinstimmungen und Differenzen zwischen den Berichten von Matthäus, Markus und Lukas.

7 Literarkritik der Perikope: Überprüfung der Einheitlichkeit des Textes anhand von Kriterien wie Wiederholungen und stilistischen Merkmalen.

8 Form- und Gattungskritik der Perikope: Analyse der gattungsspezifischen Muster, insbesondere der Kombination von Ossilegium und Angelophanie.

9 Narrative Analyse der Perikope: Untersuchung der erzählenden Instanz sowie des Profils der ursprünglichen Leser*innenschaft.

10 Traditionskritik der Perikope: Erforschung der kulturellen und religiösen Hintergründe wie Sabbatruhe und Bestattungsriten.

11 Schlussfazit: Reflektion über den Erkenntnisgewinn durch die exegetische Arbeit und das vertiefte Verständnis der Perikope.

Schlüsselwörter

Markusevangelium, Mk 16,1–8, leeres Grab, Exegese, synoptischer Vergleich, Gattungsanalyse, Ossilegium, Angelophanie, literarkritische Methode, narrative Analyse, Traditionskritik, Osterereignis, Grabesbericht, Evangelist Markus, neutestamentliche Wissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit widmet sich einer exegetischen Untersuchung der Markus-Perikope 16,1–8, die vom leeren Grab Jesu und der Reaktion der Frauen berichtet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die sprachliche Struktur des Textes, der Vergleich mit anderen synoptischen Evangelien sowie die Einordnung in historische und theologische Traditionslinien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für diesen Schlüsseltext des Markusevangeliums zu erlangen, indem die Erzählweise und die Intention des Autors methodisch fundiert analysiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden klassische exegetische Methoden angewandt, darunter Textabgrenzung, syntaktisch-semantische Analyse, Literar-, Form-, Gattungs-, narrative und Traditionskritik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Durchleuchtung der Perikope, beginnend bei der Kontextanalyse bis hin zur traditionskritischen Einordnung der geschilderten Ereignisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Markusevangelium, leeres Grab, Exegese, synoptischer Vergleich und Gattungsanalyse.

Warum ist das Ende der Perikope laut der Arbeit besonders?

Das Werk hebt hervor, dass Markus ein „offenes Ende“ wählt, bei dem die Frauen aus Furcht schweigen, was den Leser zum Nachdenken anregen soll.

Was besagt die Analyse über das Gattungsschema?

Es wird festgestellt, dass keine eindeutige Gattung vorliegt, sondern eine Kombination aus Ossilegium (Suche nach dem Leichnam) und Angelophanie (Engelerscheinung) das Textmuster prägt.

Wie unterscheidet sich die Darstellung bei Markus von anderen Evangelisten?

Im Gegensatz zu Matthäus und Lukas, bei denen die Frauen von ihrer Entdeckung berichten, betont Markus das Schweigen und die Furcht der Frauen.

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Details

Title
Exegetische Hausarbeit. Mk 16,1-8: Das leere Grab
College
University of Münster
Grade
1,7
Author
Leon Minnuto (Author)
Publication Year
2024
Pages
19
Catalog Number
V1599816
ISBN (PDF)
9783389147047
Language
German
Tags
exegetische hausarbeit grab
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Leon Minnuto (Author), 2024, Exegetische Hausarbeit. Mk 16,1-8: Das leere Grab, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1599816
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