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Smartphones und kognitive Leistungsfähigkeit von Schüler:innen

Eine experimentelle Untersuchung

Titre: Smartphones und kognitive Leistungsfähigkeit von Schüler:innen

Thèse de Bachelor , 2025 , 63 Pages , Note: 1,3

Autor:in: El Amin Boukas (Auteur)

Pédagogie - Général
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Wie beeinflusst die Anwesenheit von Smartphones die geistige Leistungsfähigkeit von Schüler:innen?

Diese experimentelle Studie untersucht erstmals an Schüler:innen, ob schon die bloße Anwesenheit eines ausgeschalteten Smartphones – auf dem Tisch, in der Tasche oder in einem anderen Raum – das Arbeitsgedächtnis und die fluide Intelligenz beeinträchtigt. Eine Thematik, die in den aktuellen Debatten über Handyverbote an Schulen zunehmend an Relevanz gewinnt.

Zunächst werden die Bedeutung und das Nutzungsverhalten von Smartphones bei Schüler:innen erläutert. Daraufhin erfolgt eine Definition der kognitiven Leistungsfähigkeit, bevor das Arbeitsgedächtnis und die fluide Intelligenz begrifflich bestimmt und ihre Relevanz für schulische Leistungen erläutert wird. Anschließend wird der aktuelle Forschungsstand hinsichtlich der Auswirkungen der Smartphone-Präsenz auf diese kognitiven Fähigkeiten vorgestellt.
Im empirischen Teil wird das methodische Vorgehen detailliert beschrieben. Im Zuge dessen werden das Forschungsdesign, die verwendeten Messinstrumente, die Durchführung der Studie und die anschließende Auswertung der Daten vorgestellt.
Daraufhin werden die erhobenen Ergebnisse präsentiert und ausgewertet. Abschließend werden die Ergebnisse kritisch diskutiert und mögliche praktische Implikationen für den Schulalltag abgeleitet. Zudem werden Empfehlungen für zukünftige Forschungsarbeiten gegeben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Smartphones

2.1 Begriffserklärungen

2.2 Das Smartphone als fester Bestandteil des Alltags von Schüler:innen

2.3 Nutzung von Smartphones im schulischen Kontext

3. Kognitive Leistungsfähigkeit

3.1 Begriffserklärung

3.2 Arbeitsgedächtnis

3.3 Fluide Intelligenz

3.4 Bedeutung der kognitiven Leistungsfähigkeit für schulische Leistung

4. Forschungsstand

4.1 Die Studie von Ward et al. (2017)

4.2 Weitere Studien zur Smartphone-Anwesenheit und kognitiven Leistung

4.3 Forschungslücke und wissenschaftliche Relevanz der vorliegenden Studie

4.4 Hypothesen

5. Methodik

5.1 Forschungsdesign

5.2 Messinstrumente zur Erfassung der kognitiven Leistungsfähigkeit

5.2.1 Test „Silben vergleichen“

5.2.2 Test „Zahlen vergleichen“

5.2.3 Test „Vordersten Buchstaben wählen“

5.2.4 Test „Zahlen verbinden“

5.3 Durchführung der Untersuchung

5.4 Statistische Analyse und Auswertung

5.4.1 Deskriptive Analyse

5.4.2 Inferenzstatistische Analyse

6. Ergebnisse der Untersuchung

6.1 Stichprobe

6.2 Ergebnisse: Silben vergleichen

6.3 Ergebnisse: Zahlen vergleichen

6.4 Ergebnisse: Vordersten Buchstaben wählen

6.5 Ergebnisse: Zahlen verbinden

7. Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht experimentell, inwiefern die bloße physische Anwesenheit eines Smartphones das Arbeitsgedächtnis und die fluide Intelligenz von Schüler:innen beeinflusst, um den sogenannten „Brain-Drain-Effekt“ bei dieser Altersgruppe zu erforschen.

  • Einfluss der Smartphone-Präsenz auf kognitive Prozesse
  • Analyse von Arbeitsgedächtnis und fluider Intelligenz
  • Experimentelles Design in schulischen/labornahen Settings
  • Messung kognitiver Leistungsfähigkeit durch standardisierte Tests
  • Kritische Reflexion der Bedeutung für den Schulalltag

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Studie von Ward et al. (2017)

Die Studie „Brain Drain: The Mere Presence of One’s Own Smartphone Reduces Available Cognitive Capacity“ von Ward et al. (2017) untersucht die Auswirkungen der bloßen Anwesenheit von Smartphones auf die kognitive Leistungsfähigkeit. Dabei stellt sich heraus, dass Smartphones die kognitive Leistung der Menschen selbst dann beeinflussen können, wenn sie nicht aktiv genutzt werden. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammengefasst.

Ward et al. (2017) gehen davon aus, dass Smartphones, sogar wenn sie nicht aktiv genutzt werden, die Aufmerksamkeit von Nutzer:innen beanspruchen und infolgedessen kognitive Ressourcen verbrauchen. Die Autor:innen bezeichnen dieses Phänomen als „Brain-Drain-Effekt“. Damit beschreiben sie die kognitive Belastung, welche allein durch die bloße Smartphone-Präsenz entsteht (Ward et al., 2017, S. 140f.). In der Studie heißt es diesbezüglich: „Wir nehmen an, dass allein die bloße Anwesenheit des eigenen Smartphones einen ‚Brain-Drain‘ verursachen kann, indem begrenzte kognitive Ressourcen beansprucht werden, die eigentlich für die Steuerung der Aufmerksamkeit benötigt werden“ (Ward et al., 2017, S. 141). Dies bedeutet, dass Teile der Aufmerksamkeit dafür verbraucht werden, nicht an das Smartphone zu denken oder sich nicht ablenken zu lassen. Als Konsequenz dessen bleiben weniger kognitive Ressourcen übrig, die für andere Aufgaben maßgeblich wären. Folglich untersucht diese Studie, ob die bloße Anwesenheit eines Smartphones dazu führt, dass Menschen bei Aufgaben, die das Arbeitsgedächtnis und die fluide Intelligenz beanspruchen, schlechter abschneiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Relevanz des Smartphones im Alltag und in der Schule sowie Darstellung der Forschungsfrage zur kognitiven Beeinflussung.

2. Smartphones: Erläuterung der technologischen Grundlagen und des Nutzungsverhaltens von Schüler:innen im schulischen Kontext.

3. Kognitive Leistungsfähigkeit: Definition der zentralen Konzepte Arbeitsgedächtnis und fluide Intelligenz und deren Bedeutung für den schulischen Erfolg.

4. Forschungsstand: Zusammenfassung bestehender Studien zum „Brain-Drain-Effekt“ und Ableitung der Hypothese für die eigene Untersuchung.

5. Methodik: Beschreibung des experimentellen Laborstudien-Designs, der eingesetzten Messinstrumente und der statistischen Auswertungsverfahren.

6. Ergebnisse der Untersuchung: Darstellung der deskriptiven und inferenzstatistischen Ergebnisse zu den vier durchgeführten kognitiven Tests.

7. Diskussion und Ausblick: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Interpretation der fehlenden signifikanten Effekte und Empfehlungen für zukünftige Forschung.

Schlüsselwörter

Smartphone, Arbeitsgedächtnis, fluide Intelligenz, Brain-Drain-Effekt, kognitive Leistungsfähigkeit, Schüler:innen, Aufmerksamkeit, experimentelle Untersuchung, Medienpädagogik, schulische Leistung, kognitive Ressourcen, Smartphone-Präsenz, Ablenkung, statistische Analyse, ANOVA.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob allein die physische Anwesenheit eines Smartphones – auch wenn es ausgeschaltet ist und nicht genutzt wird – die kognitive Leistungsfähigkeit von Schüler:innen beeinträchtigt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die kognitive Psychologie (insbesondere das Arbeitsgedächtnis und die fluide Intelligenz), die Mediensoziologie (Smartphone-Nutzung bei Jugendlichen) und die pädagogische Forschung (Einfluss auf die Schulleistung).

Was ist das primäre Ziel bzw. die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage: „Inwieweit beeinflusst die Anwesenheit des eigenen Smartphones das Arbeitsgedächtnis und die fluide Intelligenz von Schüler:innen?“

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine experimentelle, quantitative Laborstudie, in der Probanden randomisiert drei verschiedenen Versuchsbedingungen (Smartphone auf dem Tisch, in der Tasche oder in einem anderen Raum) zugeteilt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Neben dem theoretischen Rahmen zu kognitiven Fähigkeiten und Smartphone-Nutzung beschreibt der Hauptteil das methodische Vorgehen, die vier eingesetzten kognitiven Testverfahren sowie die detaillierte statistische Auswertung und Interpretation der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Smartphone-Anwesenheit, kognitive Leistungsfähigkeit, Arbeitsgedächtnis, Brain-Drain-Effekt und Schüler:innen beschreiben.

Warum zeigen die Ergebnisse der Studie keine signifikanten Effekte?

Die Arbeit diskutiert, dass die statistische Power aufgrund der begrenzten Stichprobengröße möglicherweise zu gering war, um kleine Effekte nachzuweisen, oder dass die Schüler:innen aufgrund ihrer ausgeprägten Medienkompetenz und Konzentrationsfähigkeit im schulischen Kontext weniger anfällig für die reine Smartphone-Präsenz sind.

Welche Tests wurden zur Messung der kognitiven Leistung konkret verwendet?

Zur objektiven Erfassung wurden vier standardisierte Tests genutzt: „Silben vergleichen“, „Zahlen vergleichen“, „Vordersten Buchstaben wählen“ sowie „Zahlen verbinden“.

Welche Rolle spielt die „Medienkompetenz“ in der Diskussion?

Der Autor spekuliert, dass die untersuchten Schüler:innen durch ihren regelmäßigen Umgang mit digitalen Geräten im Unterricht gelernt haben könnten, sich trotz der physischen Nähe von Smartphones gezielt auf kognitive Aufgaben zu konzentrieren.

Was wird für zukünftige Forschungsarbeiten empfohlen?

Empfohlen werden größere Stichproben, die Durchführung einer a-priori-Power-Analyse sowie die Ergänzung durch Fragebögen, um individuelle Nutzungsmerkmale wie Gewohnheiten, Abhängigkeit oder Selbstkontrolle besser erfassen zu können.

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Résumé des informations

Titre
Smartphones und kognitive Leistungsfähigkeit von Schüler:innen
Sous-titre
Eine experimentelle Untersuchung
Université
University of Siegen
Note
1,3
Auteur
El Amin Boukas (Auteur)
Année de publication
2025
Pages
63
N° de catalogue
V1600972
ISBN (PDF)
9783389149232
ISBN (Livre)
9783389149249
Langue
allemand
mots-clé
smartphones leistungsfähigkeit schüler eine untersuchung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
El Amin Boukas (Auteur), 2025, Smartphones und kognitive Leistungsfähigkeit von Schüler:innen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1600972
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Extrait de  63  pages
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