Mobile Computing und Wireless Applications

Anwendungen im Internet – Stand und Entwicklungstendenzen


Hausarbeit, 2010
16 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Mobile Computing
2.1 Ubiquitous Computing
2.2 Pervasive Computing
2.3 Wearable Computing
2.4 Nomadic Computing
2.5 Mobile Communications
2.6 Wireless Communications
2.7 Mobile Computing –eine Definition
2.8 Mobile Anwendungen
2.9 Netzwerke
2.10 Zukunft des Mobile Computings

3 Wireless Applications
3.1 Kategorien von Wireless Applications
3.2 Arten der mobilen Interaktion
3.3 Entwicklung des Mobilfunkmarktes
3.4 Upload und Download
3.5 Zukünftige Entwicklungen

4 Zusammenfassung

Quellen

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 – Beispiele für ad hoc Netzwerke –Vgl. [OM05], S. 9.

Abbildung 2 - Mobiltelefone: Deutschland in der Spitzengruppe -Vgl. [BM06].

Abbildung 3 - iPhone Nutzerverhalten -Vgl. [ML09].

Abbildung 4 - Time Division Duplex (TDD) -Vgl. [CD09].

Abbildung 5 - Frequency Division Duplex (FDD) -Vgl. [CD09].

Abbildung 6- Multiplexverfahren -Vgl. [BMBF07], S. 11.

Abbildung 7 - Code Divsion Multiple Access (CDMA) -Vgl. [BMBF07], S. 13.

Abbildung 8 - Space Divsion Multiple Access (SDMA) -Vgl. [BMBF07], S. 14.

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 - Klassifizierung mobiler Endgeräte – Vgl. [ETME07].

Tabelle 2 - Übertragungstechniken in Funknetzwerken –Vgl. [OM05].

Tabelle 3 - Kategorien von Wireless Applications –Vgl. [MMA08], S. 1f.

Tabelle 4 - Duplexverfahren im Überblick -Vgl.[BMBF07], S. 11f.

Tabelle 5 - Multiplexverfahren im Überblick -Vgl.[BMBF07], S.12ff.

1 Einleitung

Diese Ausarbeitung befasst sich mit den beiden Themen „Mobile Computing“ und „Wireless Applications“. Ziel ist es, dem Leser einen möglichst aktuellen Einblick in diese beiden Themengebiete zu verschaffen. Dem Leser soll zudem klar werden, inwiefern diese beiden Themen zusammenhängen.

Zunächst wird näher auf das „Mobile Computing“ eingegangen und erklärt, was mit diesem Begriff gemeint ist und was die Aufgaben des „Mobile Computing“ sind. Anschließend werden Kriterien zur Akzeptanz genannt und einige der verwendbaren Endgeräte vorgestellt. Letztendlich werden unterschiedliche Übertragungstechniken erklärt und abschließend einige Zukunftsweisende Trends aufgezeigt.

In Bezug auf die „Wireless Applications“ wird so vorgegangen, dass auch hier zunächst eine Einordnung des Begriffes gegeben wird. Anschließend werden anhand einiger möglicher Kategorien, die man unter den „Wireless Applications“ einordnen kann, konkrete Praxisbeispiele gegeben. Darauf folgen eine nähere Betrachtung der aktuellen Entwicklung des Mobilfunkmarktes –insbesondere auch im Bereich der Smartphones sowie ein Einblick in den technischen Ablauf der Kommunikationsleitungstechnik –das Multiplex. Abschließend wird auch hier ein Überblick über mögliche zukünftige Entwicklungen gegeben.

2 Mobile Computing

Zunächst einmal soll geklärt werden, was dieser Begriff genau meint. „Mobile Computing“ steht nicht, wie man vielleicht meinen könnte für eine spezielle Form der Kommunikation. Es ist vielmehr ein Oberbegriff unter dem sich verschiedene Formen der mobilen Kommunikation zusammenfassen lassen. Zu ihnen zählen:

- Ubiquitous Computing: Das allgegenwärtige Computing
- Pervasive Computing: Das alles durchdringende Computing
- Wearable Computing: Das tragebare Computing (in Form von Kleidung)
- Nomadic Computing: Das wandernde Computing
- Mobile Communications: Die Mobilkommunikation
- Wireless Communications: Die drahtlose Kommunikation[1]

Im nachfolgenden werden die einzelnen Formen genauer beschrieben. Begonnen wird mit dem „Ubiquitous Computing“ welches in engem Zusammenhang mit dem „Pervasive Computing“ steht. Beide Konzepte befassen sich mit der Allgegenwärtigkeit von Computer in unserem täglichen Leben.

2.1 Ubiquitous Computing

„Ubiquitous Computing“ beschäftigt sich mit dem Phänomen, dass Computer immer mehr Besitz von unserem alltäglichen Leben ergreifen. Der Begriff wurde das erste Mal 1988 von Mark Weiser verwendet und anschließend durch seinem Aufsatz „The Computer for the 21st Century“ geprägt. Mit Computern sind in diesem Fall jedoch nicht handelsübliche Desktop-PCs oder Laptops gemeint sondern kleinste (drahtlos) vernetzte Computer, die beispielsweise auf Dienste zugreifen können.[2]

Die Entwicklung verläuft somit immer mehr hin zu smarten Gebrauchsgegenständen, die in der Lage sind Informationen zu verarbeiten und auch mit dem Menschen zu kommunizieren. Gegenständen wird es somit ermöglicht Wissen darüber aufzubauen wo sie sich befinden und welche anderen Gegenstände in der Nähe sind.[3]

Hieraus resultiert auch einer der Hauptkritikpunkte dieser Kommunikationsform – der Datenschutz. Besonders günstig und unauffällig lässt sich eine Überwachung mit Hilfe von RFID bewerkstelligen. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft den zusätzlichen Energieaufwand und den aus den verbauten Ressourcen resultierenden Müll.[4]

2.2 Pervasive Computing

Der Begriff des „Pervasive Computing“ wird oft als Synonym zum „Ubiquitous Computing“ verwendet.[5] Auch hier geht es in erster Linie um das allgegenwärtige Computing, von dem unser tägliches Leben immer mehr durchdrungen werden soll. Laut Fuchss steht hierbei jedoch mehr der technische Aspekt im Vordergrund –also die Frage wie eine mögliche Realisierung und technische Umsetzung des allgegenwärtigen Computing aussehen kann.[6]

2.3 Wearable Computing

„Wearable Computing“ meint das Tragen von Computern am Körper in Form von Kleidung. Ziel ist es, den Anwender bei seinen Tätigkeiten zu unterstützen. Damit diese Anforderung erfüllt werden kann, sind tragbare Computer meist ohne den Gebrauch von Händen bedienbar. Ferner sind diese Geräte „always on“. Ein einschalten bei Benutzung ist also nicht mehr nötig. Dies ermöglicht eine intuitivere Interaktion mit den Geräten.[7] Beispiele sind Displays in Brillen oder sprachgesteuerte Anwendungen.[8]

2.4 Nomadic Computing

Hiermit ist das umherziehende Computing gemeint. Anwender nutzen bestimmte IT-Dienste (Anwendungs-, Kommunikations- und Transverdienste) mittels mitgebrachter Technik. Hierbei kommt es auf die erfolgreiche Zusammenarbeit von mobilen Geräten und ortsgebundenen Servern an. Die Besonderheiten liegen darin, dass man nie genau weiß, von wo aus sicher der Nomade das nächste Mal in das System einloggt.[9] Außerdem ist der Punkt der Migration der Software zwischen sehr unterschiedlichen Plattformen ein Aspekt, der bei der Entwicklung berücksichtigt werden muss.[10]

2.5 Mobile Communications

Unter „Mobile Communications“ ist die Mobilkommunikation zu verstehen –also Sprach oder Datenkommunikation über mobile Endgeräte. Das hierfür eingesetzte Netzwerk kann entweder ad hoc (beispielsweise per Bluetooth –also ohne Verwendung einer Infrastruktur) gebildet werden oder aber eine feste Infrastruktur (wie z.B. ein WLAN) haben.[11]

2.6 Wireless Communications

Mit „Wireless Communications“ ist die drahtlose Kommunikation gemeint. Geräte werden per Funk an das Internet, Telefonnetz oder lokale Netz angebunden. Dies kann z.B. über GSM, GPRS, UMTS, HSDPA, WLANs oder Bluetooth erfolgen. Ermöglicht werden hierdurch auch ad hoc Verbindungen. Eingesetzt wird diese Technik unter anderem bei drahtlosen Tastaturen, Mäusen oder sonstigen Eingabegeräten.[12] Einschränkend ist anzumerken, dass man „Wireless Communications“ nicht direkt als Teilmenge des „Mobile Computing“ ansehen kann, da drahtlose Kommunikation zwar für „Mobile Computing“ benötigt wird, aber für sich als Thema vielmehr beinhaltet.

2.7 Mobile Computing –eine Definition

Wie im Vorhergehenden dargestellt wurde, lassen sich unter dem Oberbegriff des „Mobile Computing“ viele Formen der Kommunikation zusammenfassen. Es stellt also eine Art Mischform dieser unterschiedlichen Begrifflichkeiten dar. Aus der Sicht von Fuchss ist folgendes eine gute Definition des „Mobile Computing“:

„Das Ziel des Mobile Computing ist es, den Benutzer und dessen Anwendungen mit effektiven rechnerunterstützten Konzepten, Verfahren und Lösungen zu versorgen, die es ihm ermöglichen, in einem heterogenen Umfeld mit stets unsicherer Verbindungslage (private) Daten und Informationen zu lesen und zu bearbeiten und dies unabhängig von Ort und Zeit“.[13]

Zu den Aufgaben des „Mobile Computings“ gehört also nicht nur die Entwicklung von Software für spezielle Hardware wie Laptops, PDAs oder Smartphones. Es geht vielmehr darum verteilte Informationssysteme zu entwickeln und dabei die besonderen Anforderungen an die einzelnen Komponenten und deren Übertragungswege zu berücksichtigen.[14]

2.8 Mobile Anwendungen

Eine entscheidende Rolle für die Akzeptanz mobiler Anwendungen spielen neben den Kommunikationsmöglichkeiten und dem Kommunikations- und Infrastrukturnetz (hiermit sind in diesem Fall nicht die Hardware sondern die Übertragungsmöglichkeiten gemeint) vor allem die mobilen Endgeräte.[15]

Die Geräte lassen sich in unterschiedliche Gerätegruppen klassifizieren:

Tabelle 1 - Klassifizierung mobiler Endgeräte – Vgl. [ETME07]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass mobile Geräte dadurch gekennzeichnet sind, dass sie

- Über eine geringere Rechenleistung verfügen
- Über eine geringere Speicherkapazität verfügen
- In ihrer Darstellungsmöglichkeit (Displaygröße, Auflösung) begrenzt sind
- Abhängig von ihrer Akkuleistung sind
- Kleiner sind als stationäre Geräte[16]

2.9 Netzwerke

Mobile Computing erfordert es, dass man von überall auf seine Daten zugreifen kann. Dies ist technisch nur mit Hilfe von Funknetzwerken realisierbar, da nur diese ortsunabhängige Zugangspunkte bereitstellen können.[17] Im Nachfolgenden werden einige der gängigen Übertragungstechniken beschrieben.

[...]


[1] Vgl. [FTo9], S. 13

[2] Vgl. [FT09], S. 14

[3] Vgl. [UCM10]

[4] Vgl. [WPUC10]

[5] Vgl. [MF08]

[6] Vgl. [FT09], S. 14

[7] Vgl. [FT09], S. 15

[8] Vgl. [RA04]

[9] Vgl. [FT09], S. 16 f

[10] Vgl. [BH07]

[11] Vgl. [WPM10]

[12] Vgl. [BD10]

[13] Vgl. [FT09], S. 17

[14] Vgl. [FT09], S. 17f

[15] Vgl. [FT09], S. 18f

[16] Vgl. [FT09], S. 21

[17] Vgl. [FT09], S. 22

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Mobile Computing und Wireless Applications
Untertitel
Anwendungen im Internet – Stand und Entwicklungstendenzen
Hochschule
Universität Hamburg
Veranstaltung
Mobilnetze, dienstintegrierte Netze und Echtzeitkommunikation
Note
1,7
Autoren
Jahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V160120
ISBN (eBook)
9783640732722
ISBN (Buch)
9783640732920
Dateigröße
995 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Multiplexverfahren, Frequenzmultiplex, Codemultiplex, Duplexverfahren, TDD, FDD, AdHoc Netzwerke, CDMA, SDMA, Mobile Computing, Ubiquitous Computing, Wearable Computing, Nomadic Computing
Arbeit zitieren
Kai Subel (Autor)Michel Schultz (Autor), 2010, Mobile Computing und Wireless Applications, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160120

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