Planung und Kalkulation eines Notebook-Systems gemäß Kundenauftrag einschl. Anforderungsanalyse, Beratung und Schulung

Externes Projekt


Projektarbeit, 2008

21 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Projektverlauf
1.1 verbale Darstellung
1.2 grafische Darstellung

2. Problemstellung
2.1 Externes Projekt
2.1.1 Ist-Zustand
2.1.2 Soll-Zustand
2.1.3 Finanzrahmen
2.2 Vor- und Nachteile eines Notebooks
2.3 Vor-, Nachteile und Risiken des Wireless-LAN
2.3.1 Voraussetzungen für das geplante WLAN
2.3.2 Vergleich von WLAN Technik

3. Betriebliche Dokumentation der Ergebnisse
3.1 Angebotsvergleich
3.1.1 Hardwarevergleich
3.1.2 Softwarevergleich
3.1.3 Preisvergleich
3.1.4 Vergleich Service- und Garantieleistungen
3.2 UMTS (Universal Mobile Telecommunication System)
3.2.1 HSDPA (High Speed Downlink Packet Access)
3.2.1.1 Datenübertragungsraten und Verbreitung
3.2.1.2 Anbieter und Tarife
3.2.2 Vergleich mit Kundenanforderungen

4. Kundengerechte Dokumentation der Ergebnisse
4.1 Hard- und Softwareempfehlung
4.2 Netzwerkfunktionalität
4.3 Anbieter- und Tarifempfehlung
4.4 Sicherheitsmaßnahmen
4.5 Kursempfehlungen und Preise
4.5.1 Textverarbeitung
4.5.2 Tabellenkalkulation
4.5.3 Bild- und Videobearbeitung

5. Zusammenfassung

6. Literatur- u. Quellenverzeichnis

7. Anlagenverzeichnis

8. persönliche Erklärung

9. Hilfsmittel für die Präsentation

1. Projektverlauf

1.1. verbale Darstellung

Projektbezeichnung:

- Externes Projekt

Planung und Kalkulation eines Notebook-Systems gemäß Kundenauftrag einschl. Anforderungsanalyse, Beratung und Schulung

Projektbeschreibung:

Eine 54jährige Kundin ohne IT-Erfahrung möchte ein Notebook erwerben. Der Zugang ins Internet kann nur mit einer WLAN-Lösung erfolgen. Dies ist notwendig, da keinerlei technische Voraussetzungen wie z. B. ISDN-DSL vorhanden sind. Die Tochter der Kundin lebt im gleichen Haus und nutzt vorwiegend geschäftlich das eigene Notebook. Unsere Kundin möchte ihre Tochter bei der Arbeit unterstützen. Aus diesem Grund ist die Netzwerkfähigkeit und Internetanbindung des neuen Notebooks sicherzustellen. Softwareseitig müssen alle Funktionen für TV, Internet und E-Mail in das System integriert sein, sowohl die notwendige Software für die Video- und Bildbearbeitung als auch ein Textverarbeitungs- u. Tabellenkalkulationsprogramm. Das Notebook soll mit einem großen Display mit guter Auflösung und einem Akku mit hoher Laufzeit ausgestattet sein. Eine Festplatte mit hoher Speicherkapazität, eine leistungsstarke Grafikkarte sowie ein DVD DL Brenner mit integriertem CD-R/RW-Laufwerk ist für die Bild- und Videobearbeitung hardwareseitig entsprechend einzuplanen. Ebenso wird ein Drucker benötigt.

Zeitplanung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Problemstellung

2.1 Externes Projekt

Im Unterschied zu den eher einmaligen und sehr unterschiedlichen internen Projekten sind externe Projekte meistens Kundenprojekte, d. h. sie sind mit einer Leistung und/oder einem Produkt, das das Unternehmen verkauft, verbunden. Dies ist auch in meinem Fall so.

Externe Kunden haben zunächst einen Bedarf oder ein Problem. Meist beginnt ein externes Projekt mit einer Angebotsanfrage. Die Erstellung eines Angebotes ist eine aufwendige Angelegenheit. Da über die Hälfte der Angebote im Papierkorb landen, soll die mit der Erstellung des Angebotes betraute Person vorerst die Echtheit der Kaufabsicht prüfen und herausfinden, ob der Kunde genau weiß, was er will. Ein Vorgespräch mit dem potenziellen Kunden soll mindestens folgende Fragen klären:

- Wann benötigt der Kunde das Angebot?
- Entscheidet der Kunde allein über die Auftragsvergabe?
- Was sind die Entscheidungskriterien?
- Was sind die Muss-Ziele?
- Was sind die wichtigsten Wunsch-Ziele?
- Worauf kommt es noch an?
- Will der Kunde kaufen?

Das Angebot für den Kunden muss termingerecht, vollständig und inhaltlich korrekt erstellt werden. Anbieter und Kunde sollen in der Angebotsphase in sachlicher, formaler und finanzieller Hinsicht, ihre Risiken in Bezug auf die Verwirklichung des Projektes abwägen und sich als loyale Partner kennen lernen. Beide Partner sollten bestrebt sein, einen gegenseitig ausgewogenen Vertrag auszuhandeln. Da der Anbieter mit Fachwissen meist einem Laien gegenübertritt, ist es besonders wichtig, dass er nicht erkennbare Umstände und Tatsachen auf den Tisch bringt. Falsche Angaben in der Angebotsphase ermächtigen den Kunden zum Rücktritt vom Vertrag und bei bewusst gemachten falschen Angaben, haftet das Unternehmen.

2.1.1 Ist-Zustand

Die Ermittlung des Ist-Zustandes erfolgte in einem 2stündigem Gespräch mit der Kundin. Hier wurden die Eckpunkte des Auftrags ermittelt.

Da unsere Kundin Ihre Tochter bei der Arbeit unterstützen möchte, ist es wichtig zu wissen, mit welchem System die Tochter arbeitet, um auch später Kompatibilitätsprobleme ausschließen zu können.

Die Tochter arbeitet mit einem 17`` Schenker Notebook-System mit eingebautem SIM-Karten-Modul. Installiert ist eine OEM-Version von Microsoft Windows XP Home. Dazu ist Office Home and Student 2007 von Microsoft mit allen dazugehörigen Programmen eingebunden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Zugang zum Internet erfolgt über das integrierte UMTS Broadband von .

In der Wohnung der Kundin ist außer einer Telefondose keinerlei geeignete Technik bzw. Verkabelung vorhanden, die einen reibungslosen und schnellen Internetzugang ermöglicht. Der Aufwand für eine nachträgliche Verkabelung im Haus ist der Kundin zu hoch und kommt somit nicht in Frage. Des Weiteren hat unsere Kundin im Umgang mit PC und Software keinerlei Vorkenntnisse, so dass ausführliche Beratung und Schulung notwendig sind.

2.1.2 Soll-Zustand

Ziel ist es, der Kundin ein Notebook-System zu planen und zu kalkulieren, das den neuesten technischen Anforderungen entspricht und ohne größere bauliche Maßnahmen oder technische Änderungen netzwerk- und internetfähig ist. Die Einbeziehung neuer Technologien ist deshalb von Bedeutung, um die Kundin auf den derzeitigen Stand der Technik entsprechend zu schulen, ohne dass sie im naheliegenden Zeitraum hard- oder softwareseitig umrüsten muss und somit Erlerntes sofort anwenden kann. Dieses Ziel soll in einem angemessenen Finanz- und Zeitrahmen erreicht werden.

2.1.3 Finanzrahmen

Im weiteren Gesprächsverlauf mit der Kundin wurden die finanziellen Aspekte geklärt. Grundlage des Gesprächs waren die zuvor mit ihr festgelegten technischen Voraussetzungen an das Notebook-System. Der finanzielle Rahmen wurde auf 2.000,00 € seitens der Kundin festgelegt. Inbegriffen sind auch die Kosten für die Erstinstallation des WLAN-Modells. Anfallende Kosten für evtl. Schulungen sind in diesem Rahmen nicht berücksichtigt.

2.2 Vor- und Nachteile eines Notebooks

Notebooks haben heute genau die gleiche Funktionalität wie Desktop PCs. Sie eignen sich als Heimkino als auch zur großformatigen Bild- u. Videobearbeitung. Notebooks sind handlich und platzsparend. Ihre Mobilität ermöglicht u. a. die Verwendung im Freien oder im Zug. Internet-Zugang und Homebanking sind daher überall möglich. Notebooks werden immer leichter, der Monitor verschwindet vom Schreibtisch. Zahlreiche externe Geräte, d. h. solche, die nicht ins Notebook eingebaut sind, lassen sich problemlos anschließen.

Bei allen Annehmlichkeiten, die ein Notebook besitzt gibt es auch Nachteile. Notebooks sind teurer als Desktop PCs; sie sind weniger leistungsfähig und empfindlicher. Die Geräte können eine kürzere Lebenszeit haben und sind weniger ergonomisch. Sie haben eine geringere Soundqualität und das Display ist - je nach Preisklasse - oft schlechter als bei Desktop PCs (geringere Leuchtdichte, weniger brilliante Farben, geringerer Kontrast etc).

Man muss vor dem Kauf die benötigten Komponenten möglichst genau bestimmen, denn Nach- und Aufrüstung bzw. Reparatur durch den Eigentümer ist oft unmöglich; häufig sind nur Festplatte und Speicher austauschbar. Besonders für preisgünstige Notebooks sind keine Ersatzteile mehr erhältlich und wenn dann sind sie sehr preisintensiv. Kommt ein Notebook mit Flüssigkeiten in Kontakt, passiert es oft, dass das ganze Gerät entsorgt werden muss, während beim Desktop PC nur die Tastatur ausgetauscht wird.

Späteres Upgrading auf neuere Betriebssystemversionen ist wegen fehlender Spezialtreiber für die Notebook-Hardware schlechter und teurer bzw. nicht möglich. Deshalb sollte ein neues Notebook-System auch dem gegenwärtigen Stand der Technik entsprechen.

Beim Notebook-Vergleich ist man hohen Qualitätsschwankungen ausgesetzt. Daher ist die Prüfung vor Ort wichtig: ist der Bildschirm so, dass man davor stundenlang arbeiten kann, ist das Notebook leise genug, hat es die richtige Ausstattung, so dass Aufrüstung im naheliegendem Zeitraum nicht notwendig wird.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.3 Vor-, Nachteile und Risiken des WLAN

Dank Wireless-LAN können Notebook-Besitzer in Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon oder im Garten bzw. im Lieblingscafé surfen. So bieten Funknetzwerke eine wesentlich höhere Flexibilität als kabelgebundene Netze.

Eine lokale Verkabelung am Endgerät des Anwenders wird unnötig. Die kosten- und zeitintensive Verlegung von Kabeln entfällt. Der Installationsaufwand ist hier um ein vielfaches geringer und es entstehen keine Fehler durch mangelhafte Kabelverbindungen.

Wireless-LAN ist zwar einfach, aber auch gefährdet gegenüber Eingriffe von außen. Bei entsprechender Implementierung von Verschlüsselungs- und Authentifizierungsmaßnahmen ist jedoch ein Funknetzwerk nicht weniger sicher oder unsicher als ein kabelgebundenes LAN. Auf Netzwerkebene existieren die betriebssystemspezifischen Sicherheitsmöglichkeiten, so dass ein Funknetzwerk auch als Standleitungsnetz bestehen kann. Die Sicherheit der Funktechnologie liegt hier in eigener Hand, denn das Sicherheitssystem lässt sich genau den gewünschten Anforderungen anpassen. Wirkliche Nachteile hingegen sind:

- beschränkte Reichweite
- höhere monatliche Kosten
- höherer Planungsaufwand auf Grund der Vielzahl von Lösungen am Markt

2.3.1 Voraussetzungen für das geplante WLAN

Das geplante WLAN-Modell soll die höchstmöglichen Sicherheitsstandards erfüllen und die bestmögliche Abdeckung erreichen. In diesem Punkt waren wir uns mit der Kundin einig und haben unsere Recherche begonnen.

Moderne Notebooks sind bereits im Standard mit einer integrierten, unsichtbaren Antenne und einem Chip mit Sender und Empfänger ausgerüstet. Damit kann ein kabelloses Netzwerk aufgebaut werden. Für das drahtlose Surfen ist eine Empfangs- und Sendestation (Access Point) notwendig. Dieser ist für jedermann zugänglich und meist kostenlos.

Da im Wohnungsumfeld der Kundin kein DSL-Anschluss vorhanden ist, muss ein WLAN-Modell geplant werden, welches außerhalb der Notebook-Hardware keinerlei Anschlusstechnik benötigt.

Das Ziel unserer Recherche war, die grundlegenden technischen Informationen über Wireless-LAN und verfügbare Standards herauszufinden.

2.3.2 Vergleich der WLAN-Technik

Derzeit existieren eine Vielzahl miteinander konkurrierender Lösungen am Markt. Viele Hersteller versuchen sich durch die Entwicklung eigener Standards und die Ausprägung besonderer Merkmale eine aussichtsreiche Startposition auf dem Markt zu verschaffen.

Durch eine Vielzahl von Vorschriften und Gesetzen in den unterschiedlichen Ländern, in denen WLAN betrieben wird, sowie durch immer höhere Sicherheitsanforderungen werden entsprechende Standards benötigt. Diese ermöglichen den Herstellern von WLAN-Produkten eine Kompatibilität untereinander. Somit ist eine Nutzung der Geräte in fast allen Ländern möglich.

Als einen der wichtigsten Standards bezeichnet man den IEEE Standard. Die IEEE ist eine amerikanische Vereinigung von Ingenieuren zur Erstellung von Industriestandards und Normen. Die WLANA (Wireless LAN Association) ist eine gemeinnützige Handels-Vereinigung und versteht sich als Wegbereiter für öffentlich drahtlose Netzwerke. Sie unterstützt die Vermarktung des IEEE801.11 Standards durch Öffentlichkeitsarbeit und Marketing. Die WECA (Wireless Ethernet Compatibility Alliance) ist ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen mit einem unabhängigen Testlabor. Sie überwacht und zertifiziert unter der Bezeichnung Wi-Fi (Wireless Fidelity) die Kompatibilität zwischen den nach IEEE Standard arbeitenden Geräten. Beim Kauf von WLAN Produkten sollte auf das Vorhandensein dieses Zertifikates geachtet werden, um uneingeschränkt auch andere WLAN-Umgebungen, wie z. B. Hotspots nutzen zu können. Vom benannten IEEE Standard 802.11 gibt es inzwischen mehrere Abwandlungen, die von fast allen Herstellern in die Produkte integriert wurden.

Alle großen Hersteller setzen auf den neuen Funk-Standard IEEE802.11n, der auch unter dem Namen MIMO (Multiple Input Multiple Output) bekannt ist. Im Nahbereich versprechen die Hersteller mit bis zu 300 Mbit/s bis zu 6 mal höhere Datenraten als mit dem 802.11g Standard. Vor allem über größere Entfernungen soll diese Technik deutlich höhere Datenraten ermöglichen.

Um die hohe Geschwindigkeit nutzen zu können, sollten n-Router und WLAN-Karte vom gleichen Hersteller stammen.

Alle Netzwerkstandards sind miteinander kompatibel. Das bedeutet: Auch in einem schnellen n-Netz können Geräte mit b- oder g-Standard funken und Daten tauschen, nur etwas langsamer.

Weitere Standards zur Datenübertragung per Funk im Nahbereich sind HiperLAN Typ 1 und 2, HomeRF und Bluetooth. Von diesen 3 Standards hat aber lediglich Bluetooth praktische Bedeutung.

Diese Vielzahl von bestehenden Standards kann in Kundenkreisen zu hohen Verunsicherungen führen. Aber man kann davon ausgehen, dass die meisten Standards mittlerweile eine gewisse Reife erreicht haben und durch ihre enorme Verbreitung auf dem Weltmarkt höchstmögliche Kompatibilität ermöglichen. In Zukunft werden lediglich weitere Standards zur Sicherheits- und länderübergreifenden Kompatibilitätsverbesserung in Funknetzwerden entwickelt werden. Die meisten öffentlichen WLAN basieren auf dem 802.11g Standard weltweit. Durch die Anschaffung entsprechender Technik kann man überall auf der Welt einen störungsfreien Zugang zu einem öffentlichen WLAN erhalten. Durch immer höhere Anforderungen wird die Weiterentwicklung Übertragungsraten von mehr als 100 Mbit zulassen, so dass es keine großen Unterschiede mehr zum heutigen Ethernet geben wird.

[...]

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Planung und Kalkulation eines Notebook-Systems gemäß Kundenauftrag einschl. Anforderungsanalyse, Beratung und Schulung
Untertitel
Externes Projekt
Veranstaltung
Abschlussprüfung Sommer 2008
Note
1
Autor
Jahr
2008
Seiten
21
Katalognummer
V160270
ISBN (eBook)
9783640768370
ISBN (Buch)
9783640768868
Dateigröße
3247 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
IT-Kaufmann, IT-Kauffrau, Externes Projekt, Angebotsvergleich, Hard- und Softwareempfehlung, HSDPA, Informations- und Telekommunikationssystem-Kauffrau, Planung und Kalkulation eines Notebook-Systems gemäß Kundenauftrag einschl. Anforderungsanalyse, Beratung und Schulung
Arbeit zitieren
Daniela Weller (Autor), 2008, Planung und Kalkulation eines Notebook-Systems gemäß Kundenauftrag einschl. Anforderungsanalyse, Beratung und Schulung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160270

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