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Soziales Umfeld und Tabakkonsum im Jugendalter

Title: Soziales Umfeld und Tabakkonsum im Jugendalter

Term Paper , 2009 , 8 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Daniel Otto (Author), Alexander Knipping (Author), Falco Bäckert (Author)

Sociology - Children and Youth
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem sozialen Umfeld von Jugendlichen und geht der Frage nach, ob und inwieweit die Faktoren Familie, Freunde und Schule die Entscheidung für den Konsum von Tabak beeinflussen. Insbesondere wird untersucht, welche Rolle Raucher im Haushalt und Freundeskreis der Jugendlichen spielen und welche Bedeutungen sozialer Status sowie Schul- bzw. Ausbildungstyp haben. Mit den Erkenntnissen dieser Analyse soll eine Hilfestellung zur Entwicklung von gezielten Präventionsmaßnahmen gegen die genannten Einflussfaktoren gegeben werden.

Um dies zu leisten, werden folgende Fragestellungen beantwortet und Thesen überprüft: Eine Annahme ist, dass mit sinkendem sozialen Status die Tabakkonsumquote bei Jugendlichen steigt. Des Weiteren soll beantwortet werden, ob rauchende Eltern und Freunde die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein Jugendlicher ebenfalls zu Rauchen beginnt. Hierbei werden die Ergebnisse des Einflusses von Eltern und Freunden getrennt dargestellt. Abschließend wird die Frage nach einem Zusammenhang zwischen der besuchten Schulform und dem Rauchverhalten erörtert. Die These hierzu ist, dass mit niedrigerem Schultyp die Raucherquote steigt.

Datenbasis dieser Arbeit ist die Wiederholungsbefragung „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2004 – Teilband Rauchen“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Köln. Mit ihren bisher elf seit 1973 in mehrjährigen Abständen durchgeführten Wiederholungsbefragungen ist anzunehmen, dass die Studie besonders fundiert und die ihr zu Grunde liegende Methodik ausdifferenziert und modifiziert ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Tabakkonsumverhalten Kinder und Jugendlicher

2.1 Einflussfaktor Familie

2.2 Einflussfaktor Freundeskreis

2.3 Einflussfaktor Schule

3. Diskussion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des sozialen Umfelds – konkret Familie, Freundeskreis und Schule – auf das Tabakkonsumverhalten von Jugendlichen, um fundierte Grundlagen für effektive Präventionsmaßnahmen zu identifizieren und Thesen zum Zusammenhang zwischen sozialem Status, Umfeld und Rauchverhalten zu prüfen.

  • Einfluss sozioökonomischer Faktoren auf den Tabakkonsum
  • Rolle des familiären Umfelds und rauchender Eltern
  • Peer-Group-Effekte und die Bedeutung des Freundeskreises
  • Zusammenhang zwischen Schultyp und Rauchintensität
  • Analyse von Präventionsmöglichkeiten im Jugendalter

Auszug aus dem Buch

2.1 Einflussfaktor Familie

Da der überwiegende Teil der Jugendlichen noch bei den Eltern lebt (BzgA 2004: 25) und gerade diese Sozialisationsphase entscheidend für die Entwicklung eines Menschen ist, kommt dem Faktor besondere Aufmerksamkeit zu. Welche Rolle spielen rauchende Elternteile? Hat der soziale Status Einfluss auf das Konsumverhalten?

In mehr als der Hälfte der Haushalte, in denen Jugendliche leben, wird täglich Tabak konsumiert (BzgA 2004: 25). So weisen auch Weiland et al. (1994: 295) darauf hin, dass die Hemmschwelle bei Jugendlichen automatisch sinkt, wenn mindestens ein Elternteil raucht, und konstatieren, dass fast die Hälfte der rauchenden Jugendlichen aus rauchenden Familien stammt. Hinsichtlich des sozioökonomischen Status’ zeigt sich, dass die Rauchintensität in niedrigen sozialen Familienverhältnissen deutlich ansteigt (Weiland et al. 1994: 296). Außerdem kann ausgeführt werden, dass das Risiko, als Jugendlicher selbst mit dem Rauchen zu beginnen, erheblich mit sinkendem beruflichen Status der Eltern und familiären Wohlstand steigt (Richter 2008: 284). Umso mehr Personen in einem Haushalt rauchen, desto höher ist der Anreiz, selbst zur Zigarette zu greifen (BzgA 2004: 26).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik des Tabakkonsums im Jugendalter ein, definiert den Altersbereich der Zielgruppe und formuliert die zentralen Forschungsfragen sowie die methodische Datengrundlage.

2. Das Tabakkonsumverhalten Kinder und Jugendlicher: Hier werden die Ergebnisse der BzgA-Studie im Hinblick auf die Einflussfaktoren Familie, Freundeskreis und Schule detailliert dargestellt und analysiert.

3. Diskussion und Fazit: In diesem Teil werden die Ergebnisse zusammengeführt, die anfänglichen Thesen bewertet und gesundheitspolitische Schlussfolgerungen zur Prävention gezogen.

Schlüsselwörter

Jugendliche, Tabakkonsum, Rauchen, soziales Umfeld, Prävention, Familie, Freundeskreis, Schule, sozioökonomischer Status, Sozialisation, Suchtverhalten, Gesundheitsrisiko, Peer-Group, Drogenaffinität, Rauchintensität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie das soziale Umfeld von Jugendlichen – insbesondere Familie, Freunde und Schule – deren Entscheidung zum Tabakkonsum beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Auswirkungen des elterlichen Vorbilds, der soziale Druck innerhalb von Freundeskreisen und die Korrelation zwischen schulischem Umfeld und Rauchverhalten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, inwieweit familiäre, soziale und schulische Faktoren den Einstieg in den Tabakkonsum begünstigen, um daraus Empfehlungen für effektive Präventionsmaßnahmen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Sekundäranalyse der Wiederholungsbefragung „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2004“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die statistischen Zusammenhänge zwischen den genannten Einflussfaktoren und dem Tabakkonsum unter Einbeziehung sozioökonomischer Variablen detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Jugendalter, Tabakkonsum, soziales Umfeld, Prävention und Peer-Group-Einfluss charakterisiert.

Welche Rolle spielt der Schultyp für das Rauchverhalten?

Die Untersuchung zeigt, dass Jugendliche an Schulen mit niedrigerem Anforderungsniveau, wie Haupt- oder Realschulen, häufiger rauchen als Schüler an Gymnasien.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede beim Einstieg ins Rauchen?

Ja, laut den Ergebnissen hängt der Einstieg bei Jungen stärker vom Rauchverhalten des besten Freundes ab, während bei Mädchen rauchende Elternteile einen größeren Einfluss ausüben.

Wie bewerten die Autoren die aktuellen Präventionsmaßnahmen?

Die Autoren kritisieren die derzeitigen Maßnahmen als unzureichend und fordern ein Umdenken, das über schulische Aufklärung hinausgeht, inklusive strikter Werbeverbote.

Hat die Größe des Freundeskreises einen direkten Einfluss auf den Konsum?

Die Studie konnte zwar einen Zusammenhang zwischen der Anwesenheit von Rauchern im Freundeskreis und dem eigenen Konsumrisiko feststellen, aber keinen direkten Zusammenhang mit der absoluten Größe des Freundeskreises.

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Details

Title
Soziales Umfeld und Tabakkonsum im Jugendalter
College
University of Leipzig
Grade
1,7
Authors
Daniel Otto (Author), Alexander Knipping (Author), Falco Bäckert (Author)
Publication Year
2009
Pages
8
Catalog Number
V160364
ISBN (eBook)
9783668349315
ISBN (Book)
9783668349322
Language
German
Tags
soziales umfeld tabakkonsum jugendalter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Otto (Author), Alexander Knipping (Author), Falco Bäckert (Author), 2009, Soziales Umfeld und Tabakkonsum im Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160364
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