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Handlungs- und produktionsorientierter Umgang mit dem Gedicht „Der Frühling“ von Mascha Kaléko

Titel: Handlungs- und produktionsorientierter Umgang mit dem Gedicht „Der Frühling“ von Mascha Kaléko

Unterrichtsentwurf , 2010 , 19 Seiten

Autor:in: Silvia Armbruster (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschreibt eine Unterrichtsstunde, in der eine 5. Klasse einer Hauptschule sich auf verschiedene Weise handlungs- und produktionsorientiert mit dem Gedicht "Der Frühling" von Mascha Kaleko auseinandersetzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Reflexionen zur Lerngruppe

2 Nennung der zu fördernden und zu erreichenden Kompetenzen

3 Überlegungen zum Inhalt und zur Sache

4 Didaktische Analyse

5 Methodische Analyse

6 Anhang

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel des Unterrichtsentwurfs ist die handlungs- und produktionsorientierte Erschließung des Gedichtes „Der Frühling“ von Mascha Kaléko in einer 5. Klasse. Dabei soll die Motivation der Schüler gesteigert werden, sich individuell mit lyrischen Texten auseinanderzusetzen, ihre Ausdrucksfähigkeit zu schulen und durch verschiedene methodische Zugänge ein tiefgreifendes Verständnis des Gedichtinhalts zu entwickeln.

  • Förderung der Lesekompetenz und Freude am Umgang mit Gedichten.
  • Einsatz handlungs- und produktionsorientierter Verfahren (Vertonung, Leporello, Knete, Parallelgedicht).
  • Auseinandersetzung mit den Sinnen (Sehen, Riechen, Hören) anhand der Frühlingssymbolik.
  • Stärkung der Präsentations- und Feedbackkultur innerhalb der Lerngruppe.
  • Individuelle Differenzierung durch verschiedene Lernstationen und Aufgabenformate.

Auszug aus dem Buch

3 Überlegungen zum Inhalt und zur Sache

Die Autorin des Gedichtes Mascha Kaléko (1907-1975) wurde im damaligen Österreich-Ungarn (heute Polen) geboren, verbrachte aber die meiste Zeit ihrer Kindheit und Jugend in Deutschland, unter anderem in Berlin. Dort kam sie auch mit anderen Künstlern dieser Zeit, wie z.B. Erich Kästner und Joachim Ringelnatz, in Kontakt. 1929 veröffentlichte sie ihre ersten Gedichte. Ihr Leben war geprägt von Heimatlosigkeit, denn nachdem sie aus Angst vor Pogromen mit ihrer Familie nach Deutschland geflohen war, ging sie 1938 ins Exil nach New York und zog später nach Israel. Die daraus resultierende Sehnsucht nach der Heimat spiegelt sich auch immer wieder in ihren Gedichten wieder, die einerseits von einer gewissen Melancholie und andererseits aber auch von gewisser Ironie und Witz geprägt sind. Gleichzeitig ist auch eine gewisse Einfachheit in ihren Gedichten zu erkennen. Sie berichten oft von Alltagserfahrungen, die jeder nachvollziehen kann.

Dies trifft auch auf das Gedicht „Der Frühling“ zu. Kaléko erklärt hier, mit welchen Boten der Frühling zu uns kommt. Dies macht sie in sehr anschaulichen Bildern. Sie nennt eine Pflanze (Veilchen) und drei Tiere (Käfer, Biene, Schwalbe). Diese bringt sie dem Leser durch ihre Eigenschaften näher. Die Käfer und die Bienen werden mit ihrem Aussehen beschrieben, die Schwalben durch den Ton, den sie von sich geben, und die Veilchen durch ihren Duft. Der Frühling wird in diesem Gedicht also mit drei Sinnen wahrgenommen: sehen, riechen, hören. Interessant sind auch die beiden letzten Verse. Hier wird deutlich, wie überraschend der Frühling manchmal kommt. Damit spricht Mascha Kaléko wie so oft die Alltagserfahrungen der Menschen an. Vermutlich hatte jeder schon ähnliche Empfindungen, wie sie Kaléko in diesem Gedicht beschreibt. Die beiden letzten Verse stechen auch deshalb hervor, da sich hier das Reimschema ändert. Während in den ersten vier Versen ein Kreuzreim verwendet wurde, handelt es sich bei den beiden letzten Versen um einen Paarreim.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Reflexionen zur Lerngruppe: Dieses Kapitel beschreibt die soziokulturelle Zusammensetzung der Klasse 5 sowie die gruppendynamischen Herausforderungen und Lernvoraussetzungen der Schüler im Hinblick auf die geplante Unterrichtseinheit.

2 Nennung der zu fördernden und zu erreichenden Kompetenzen: Hier werden die spezifischen Lernziele aus dem Bildungsplan abgeleitet, wobei die Schwerpunkte auf Sprechen, Schreiben und dem handlungsorientierten Umgang mit Texten liegen.

3 Überlegungen zum Inhalt und zur Sache: Dieses Kapitel beleuchtet den biographischen Hintergrund der Autorin Mascha Kaléko und analysiert die inhaltlichen sowie formalen Aspekte des Gedichtes „Der Frühling“.

4 Didaktische Analyse: Hier wird begründet, warum der handlungs- und produktionsorientierte Ansatz besonders geeignet ist, um Hauptschüler zur Beschäftigung mit Lyrik zu motivieren und ihre Lesekompetenz zu stärken.

5 Methodische Analyse: Dieser Teil erläutert das methodische Vorgehen, insbesondere den Einsatz eines stummen Impulses zum Einstieg sowie die Konzeption der vier verschiedenen Arbeitsstationen.

6 Anhang: Dieses Kapitel enthält das Literaturverzeichnis sowie die verwendeten Internetquellen.

Schlüsselwörter

Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht, Mascha Kaléko, Gedichtanalyse, Lesekompetenz, Unterrichtsentwurf, Stationenlernen, Lyrik in der Schule, Schreibgespräch, Frühling, Grundschule, Hauptschule, kreatives Schreiben, ästhetische Erziehung, Interpretation, Differenzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt einen ausführlichen Unterrichtsentwurf für eine Prüfungslehrprobe im Fach Deutsch in einer 5. Klasse dar, bei dem ein handlungsorientierter Zugang zu einem Gedicht im Mittelpunkt steht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen den handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht, die Lyrikdidaktik, die Arbeit mit Schülern mit heterogenen Vorerfahrungen sowie die konkrete Gestaltung einer Unterrichtseinheit zum Frühling.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Schülern durch verschiedene Stationen einen individuellen und kreativen Zugang zu Mascha Kalékos Gedicht „Der Frühling“ zu ermöglichen, um dadurch die Motivation und das Textverständnis zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf didaktisch-methodischen Ansätzen des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts, wie er in der Fachliteratur (z.B. von Haas, Menzel und Spinner) definiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Lerngruppenreflexion, eine didaktische Begründung des gewählten Verfahrens, eine fachwissenschaftliche Sachanalyse des Gedichtes sowie eine detaillierte methodische Planung der Unterrichtsstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie handlungs- und produktionsorientierter Unterricht, Mascha Kaléko, Schülerzentrierung, kreatives Schreiben, Stationenlernen und Förderung der Lesekultur.

Warum wurde ausgerechnet das Gedicht „Der Frühling“ gewählt?

Das Gedicht wurde gewählt, da es sehr bildhaft ist, keine sprachlichen Barrieren aufweist und die Schüler durch die Thematisierung von Frühlingsboten (Veilchen, Tiere) zur multisensorischen Auseinandersetzung einlädt.

Warum liegt ein Fokus auf der Arbeit an Stationen?

Die Arbeit an Stationen ermöglicht eine binnendifferenzierte Lernumgebung, in der Schüler individuell nach ihren Stärken und ihrem Tempo zwischen verschiedenen kreativen und kognitiven Aufgaben (wie Verklanglichung, Kneten oder Schreiben) wählen können.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Handlungs- und produktionsorientierter Umgang mit dem Gedicht „Der Frühling“ von Mascha Kaléko
Autor
Silvia Armbruster (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V160383
ISBN (eBook)
9783640750801
ISBN (Buch)
9783640751464
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Handlungs- Umgang Gedicht Frühling“ Mascha Kaléko HPL
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Silvia Armbruster (Autor:in), 2010, Handlungs- und produktionsorientierter Umgang mit dem Gedicht „Der Frühling“ von Mascha Kaléko, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160383
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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