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Portfolio "Konzeption und Leitbild". Eine Reflexion

Title: Portfolio "Konzeption und Leitbild". Eine Reflexion

Term Paper , 2024 , 17 Pages , Grade: 1

Autor:in: Sonja Schilling (Author)

Social Studies (General)
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Dieses Portfolio beschäftigt sich mit der Reflexion zu dem Schwerpunkt „Leitbild“ und „Konzeption“ in Kindertagesstätten. In drei Kapiteln werden diese Begriffe in den Kontext gestellt, erörtert und analysiert. Die Konzeption beschreibt die pädagogische Ausrichtung, spiegelt das Profil der Betreuungseinrichtung wider und setzt somit eine Auseinandersetzung der pädagogischen Fachkräfte mit dem Leitbild und der Konzeption der Einrichtung voraus. Die Entstehung einer Konzeption unterliegt einem dynamischen Entwicklungsverlauf, Es ist entscheidend, im Vorfeld personelle, zeitliche und monetäre Kapazitäten zu klären und einzuplanen. Grundlegende Voraussetzung für die Erteilung der Betriebserlaubnis einer Kinderbetreuungseinrichtung ist nach § SGB VIII des Kinder- und Jugendhilfegesetzes die Erstellung einer Konzeption. In dieser wird festgelegt, dass Kinder und Jugendliche das Recht haben an allen ihnen betreffenden Entscheidungen beteiligt zu werden. Benannt werden der Raum und das Spielangebot, die Ernährung, der Ablauf des Tages, der Umgang miteinander, die Regeln und Grenzen, sowie das pädagogische Konzept. Das Leitbild ist eine klare Vision der Einrichtung, die in einem Motto oder Slogan die Ausrichtung der Einrichtung vorgibt.
Im Kapitel 1.1. werden die Begriffe „Leitbild“ und „Konzeption“ visuell und strukturiert in einer Mindmap präsentiert. In Kapitel 1.2. werden die Aspekte, die dazu gehören erläutert und kommentiert.
Im zweiten Kapitel wird ein ausgewähltes Teilthema der Leitbild- und Konzeptionsentwicklung tiefergehend erörtert. In der Debatte um die Evaluation der Konzeption- und Leitbildentwicklung sind die verschiedenen interperspektivischen Diskurse, aus der diese betrachtet werden können, in den Fokus gerückt. Im 2. Kapitel wird die Perspektive der Eltern in diesem Kontext untersucht.
Das 3. Kapitel beinhaltet die kritische Auseinandersetzung mit dem Artikel „Der feine Unterschied“ von Sandra Piper. Grafisch dargestellt und erläutert wird die Frage, ob Gewalt, Macht und Zwang legitimiert in der Kinderbetreuung eingesetzt werden. Das Fazit bietet eine kurze Zusammenfassung mit einem Ausblick zum Thema „Leitbild“ und „Konzeption“, sowie eine Reflexion.
Die vorliegende Arbeit verwendet geschlechterneutrale Begriffe.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Leitbild und Konzeptionsentwicklung

2.1. Abbildung der Mindmap zum Thema „Leitbild und Konzeptionsentwicklung“

2.2. Kommentar zu der Mindmap „Konzeption und Leitbild“

3. Konzeptionsentwicklung mit Blick auf das Thema „Elternperspektiven“

4. Kommentierung zum Fachartikel „Der feine Unterschied“

4.1. Grafik zum Artikel

4.2. Gewalt, Zwang und Macht: „Der feine Unterschied“

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist die fundierte Reflexion und Analyse der Begriffe „Leitbild“ und „Konzeption“ im Kontext von Kindertagesstätten. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie diese Steuerungsinstrumente pädagogisches Handeln strukturieren und welche Rolle die Elternperspektive sowie der diskursive Umgang mit Macht und Gewalt in der professionellen Frühpädagogik spielen.

  • Theoretische Fundierung und strategische Bedeutung von Leitbildern und pädagogischen Konzeptionen.
  • Analyse der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen Fachkräften und Eltern.
  • Diskussion über Macht, Zwang und Gewalt in der Interaktion mit Kindern.
  • Bedeutung der Reflexion und Partizipation für die Qualitätssicherung in Kitas.
  • Methodische Ansätze zur Entwicklung und Evaluierung von Konzeptionen im Team.

Auszug aus dem Buch

4.2. Gewalt, Zwang und Macht: „Der feine Unterschied“

Der Artikel „Der feine Unterschied“ von Sandra Pieper kommentiert die Bedeutung von Gewalt, Zwang und Macht im Rahmen der frühkindlichen Bildung und Erziehung von pädagogischen Fachkräften, von Eltern und anderen Erziehungsbeteiligten. Die Autorin ist Erziehungswissenschaftlerin, Kita-Fachberaterin und Lehrbeauftragte an der Hochschule in Berlin. Bereits ansprechend ist die dazugehörende Abbildung im Artikel, die eine Frau am Rande eines roten Weges an einem Abgrund zeigt. Diese scheint ihr Gleichgewicht zu verlieren. Im Zusammenhang mit dem Titel und dem Einstiegswort „Gewalt“ projiziert sie bewusst negativ besetzte Bilder in die Vorstellung des Lesers. Sabrina Pieper kritisiert, dass das Thema Gewalt von pädagogischen Fachkräften oft kategorisch abgelehnt wird und betont wird, dass es keine Gewalt im erzieherischen Arbeitsalltag eine Kindertagesstätte gibt. Aus meiner eigenen Erfahrung stimme ich dieser These zu. In der pädagogischen Praxis wird häufig darüber diskutiert, wie in herausfordernden Situationen zu handeln ist, vor allem wenn die pädagogische Fachkraft keine weiteren Lösungsstrategien kennt und die Situation sich im erzieherischen Alltag wiederholen.

In den verschiedenen pädagogischen Konzepten in den Einrichtungen wird das Wohl der Kinder betont und ein partizipatorisches, partnerschaftliches und gleichberechtigtes Erziehungsverständnis steht im Mittelpunkt. Die Autorin widerspricht dieser These, indem sie die Behauptung aufstellt, dass pädagogische Gewalt gegen Kinder legitim ist, wenn sie der Verantwortung, dem Schutz und der Unterstützung der kindlichen Entwicklung und Bildung dient, sowie Gefahrensituationen abgewendet werden. Sie greift dazu drei pädagogische Situationen auf, die ähnlich in der erzieherischen Praxis zu finden sind:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz von Leitbildern und Konzeptionen für Kindertagesstätten ein und erläutert den Aufbau sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.

2. Leitbild und Konzeptionsentwicklung: Dieses Kapitel visualisiert die theoretischen Grundlagen in einer Mindmap und kommentiert diese hinsichtlich der pädagogischen Anthropologie und der Bedeutung für die Einrichtungsführung.

3. Konzeptionsentwicklung mit Blick auf das Thema „Elternperspektiven“: Der Fokus liegt hier auf der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft sowie der Frage, wie Eltern in den Prozess der Qualitätsentwicklung von Kindertageseinrichtungen einbezogen werden können.

4. Kommentierung zum Fachartikel „Der feine Unterschied“: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit der Rolle von Macht, Gewalt und Zwang in pädagogischen Situationen auseinander und reflektiert die Legitimierbarkeit von Interventionen durch pädagogische Fachkräfte.

Schlüsselwörter

Leitbild, Konzeption, Kindertagesstätte, Erziehungspartnerschaft, Bildungsqualität, Pädagogische Haltung, Machtgefälle, Gewaltprävention, Partizipation, Elternperspektive, Qualitätsentwicklung, Frühpädagogik, Diskurse, Sozialmanagement, Professionalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert die Bedeutung von Leitbildern und Konzeptionen als grundlegende Steuerungsinstrumente für die pädagogische Qualität in Kindertagesstätten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die strukturelle Entwicklung von Kita-Konzeptionen, die Kooperation mit Eltern sowie die kritische Reflexion von Macht und Gewalt in der pädagogischen Interaktion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse und Reflexion darüber, wie diese Basiskonstrukte und ein wertschätzender Diskurs zu einer demokratischen und partizipatorischen Erziehung beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung basierend auf Fachliteratur, Studien (z. B. CoRe-Studie) und der Kommentierung eines wissenschaftlichen Fachartikels.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Begriffe Leitbild und Konzeption beleuchtet, anschließend die Rolle der Eltern als Partner analysiert und abschließend ein Fachartikel zur pädagogischen Gewalt kritisch reflektiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Leitbildentwicklung, Bildungspartnerschaft, pädagogische Haltung, Qualitätssicherung und Partizipation charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen „Leitbild“ und „Konzeption“ wichtig?

Die Konzeption beschreibt den pädagogischen Weg und die tägliche Planung, während das Leitbild als visionäre Orientierung und Slogan die Identität der Einrichtung nach außen und innen trägt.

Inwieweit kann Gewalt in der Pädagogik als legitim angesehen werden?

Basierend auf dem im Artikel diskutierten Ansatz von Sandra Piper wird Gewalt als Eingriff in die Freiheit definiert, wobei sie nur in Gefahrensituationen unter strenger fachlicher Reflexion zur Unterstützung des Kindes als ultima ratio betrachtet werden kann.

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Details

Title
Portfolio "Konzeption und Leitbild". Eine Reflexion
College
University of Applied Sciences Koblenz
Course
Qualitätsmanagement
Grade
1
Author
Sonja Schilling (Author)
Publication Year
2024
Pages
17
Catalog Number
V1603979
ISBN (PDF)
9783389150405
ISBN (Book)
9783389150412
Language
German
Tags
Portfolio Konzeption Leitbild
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sonja Schilling (Author), 2024, Portfolio "Konzeption und Leitbild". Eine Reflexion, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1603979
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