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Ausgewählte Kennzahlen der Rentabilitätsanalyse

Auswertung und Interpretation von Unternehmensinformationen

Titel: Ausgewählte Kennzahlen der Rentabilitätsanalyse

Hausarbeit , 2010 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Andreas Gripp (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung und Aufbau der Arbeit

Die Hausarbeit gliedert sich in 4 Abschnitte. Im ersten Abschnitt wird in die Thematik eingeleitet und die Rolle der Bilanzanalyse in der Ermittlung der entscheidungsrelevanten Informationen über die gegenwärtige wirtschaftliche Lage und über die künftige wirtschaftliche Entwicklung beschrieben. In dem 2. Abschnitt wird die Rentabilitätsanalyse tiefgehend dargelegt. Dabei werden der Begriff der Rentabilität, die Aufgaben und Zwecke der Rentabilitätsanalyse erläutert, die dabei helfen sollen die Ausarbeitung besser zu verstehen. Der Abschnitt 3 befasst sich mit den ausgewählten Kennzahlen der Rentabilitätsanalyse und ist der Kern dieser Arbeit. Die Hausarbeit schließt im 4. Teil mit Fazit.

Ziel der Bilanzanalyse

Im Rahmen der Bilanzanalyse werden alle relevanten Unternehmensinformationen methodisch und zielgerichtet aufbereitet sowie ausgewertet, mit dem Ziel Informationen zu wirtschaftlichen Verhältnissen eines Unternehmens zu vermitteln.
Allgemein wird bei der Rentabilitätsanalyse zwischen der erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse, die sich mit der Ertragslage und mit der künftigen Ertragskraft beschäftigt und der finanzwirtschaftlichen Bilanzanalyse, die sich mit Stabilität und Solidität der Finanzierung und Liquidität beschäftigt, unterschieden.
Die Rentabilitätsanalyse, die in dieser Facharbeit behandelt wird, ist ein Teil der erfolgswirtschaftlichen Bilanzanalyse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Aufbau der Arbeit

1.2 Ziel der Bilanzanalyse

2. Rentabilitätsanalyse

2.1 Begriff der Rentabilität

2.2 Aufgaben und Zweck der Rentabilitätsanalyse

3. Ausgewählte Rentabilitätskennzahlen

3.1 Gesamtkapitalrentabilität

3.2 Eigenkapitalrentabilität

3.3 Umsatzrentabilität

3.4 Betriebsrentabilität

3.5 Gewinn je Aktie

3.6 Price Earnings Ratio

3.7 Dividendenrendite

3.8 EBIT- Kennzahlen

4. Analyse des Jahresabschlusses der Nordex AG (Geschäftsjahr 2008)

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung und Anwendung von Rentabilitätskennzahlen im Kontext der Bilanzanalyse zu erläutern und diese methodisch fundiert an einem praktischen Beispiel anzuwenden, um die wirtschaftliche Ertragskraft eines Unternehmens beurteilbar zu machen.

  • Theoretische Grundlagen der Rentabilitätsanalyse
  • Systematische Darstellung ausgewählter Rentabilitätskennzahlen
  • Methodik der Bilanzanalyse zur Erfolgsbeurteilung
  • Praktische Anwendung und Zeitvergleich am Beispiel der Nordex AG

Auszug aus dem Buch

3.1 Gesamtkapitalrentabilität

Die Gesamtkapitalrentabilität gibt an, wie viel Cent ein Unternehmen an jedem eingesetzten Euro des gebundenen Kapitals erwirtschaftet hat und ist allgemein mit folgender Formel definiert:

Die Struktur der Finanzierung eines Unternehmens, d. h. Aufteilung des Gesamtkapitals in Eigenkapital und Fremdkapital, ist hier nicht relevant. Die Fremdkapitalzinsen sind in der gleichen Periode erwirtschaftet worden und schmälern den (handelsrechtlichen) Jahresüberschuss. Somit sind sie für eine bessere Vergleichbarkeit der Erfolge der Unternehmen, dem Jahresüberschuss bzw. dem Jahresfehlbetrag hinzuzuaddieren.

An dieser Stelle ist der Leverage-Effekt zu erwähnen. Sind in diesem Fall die Fremdkapitalzinsen geringer als die Gesamtkapitalrentabilität, erhöht sich die Eigenkapitalrentabilität durch die Erhöhung des Verschuldungsgrades, also durch eine weitere Aufnahme von Fremdkapital. Sind die Fremdkapitalzinsen höher als die Gesamtkapitalrentabilität, verringert sich die Eigenkapitalrentabilität durch einen höheren Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital.

Die Formel 1 ist eine Grundformel der Gesamtkapitalrentabilität und kann variiert werden. Um beispielsweise bessere Vergleichbarkeit der Unternehmen aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Rechtsformen und Steuersätzen herzustellen, sollten auch die Ertragssteuern mit Blick auf die Rendite aus der Sicht der Anteilseigner berücksichtigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Bilanzanalyse ein und skizziert den Aufbau sowie die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit.

2. Rentabilitätsanalyse: Hier werden der Begriff der Rentabilität sowie die Aufgaben und Zwecke der Rentabilitätsanalyse theoretisch fundiert dargelegt.

3. Ausgewählte Rentabilitätskennzahlen: Dies ist der Kern der Arbeit, in dem verschiedene Rentabilitätskennzahlen methodisch vorgestellt und ihre jeweiligen Formeln erläutert werden.

4. Analyse des Jahresabschlusses der Nordex AG (Geschäftsjahr 2008): In diesem Abschnitt werden die zuvor erläuterten Kennzahlen auf das konkrete Beispiel der Nordex AG für das Geschäftsjahr 2008 angewendet und ein Zeitvergleich durchgeführt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und kritisiert die Problematik von Verzerrungen durch bilanzpolitische Maßnahmen bei der Anwendung der Kennzahlen.

Schlüsselwörter

Bilanzanalyse, Rentabilitätsanalyse, Gesamtkapitalrentabilität, Eigenkapitalrentabilität, Umsatzrentabilität, Betriebsrentabilität, Gewinn je Aktie, Price Earnings Ratio, Dividendenrendite, EBIT-Kennzahlen, Nordex AG, Ertragskraft, Leverage-Effekt, Kapitalumschlag, Jahresabschluss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Anwendung von Rentabilitätskennzahlen zur Beurteilung der Ertragskraft eines Unternehmens im Rahmen der Bilanzanalyse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretische Herleitung von Rentabilitätsmaßen sowie deren praktische Anwendung auf den Jahresabschluss eines realen Unternehmens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Effizienz der Mittelverwendung eines Unternehmens durch vergleichbare Kennzahlen messbar und für Entscheidungsträger interpretierbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die methodische Aufbereitung und Auswertung von Unternehmenskennzahlen (Bilanzanalyse) sowie einen Zeitvergleich der Daten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden verschiedene Kennzahlen wie Gesamtkapital-, Eigenkapital- und Umsatzrentabilität sowie aktienanalytische Kennzahlen detailliert definiert und formelmäßig dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Rentabilitätsanalyse, Bilanzanalyse, Nordex AG und verschiedene spezifische Rentabilitätskennzahlen charakterisiert.

Warum ist der Leverage-Effekt für die Eigenkapitalrentabilität relevant?

Der Leverage-Effekt beschreibt den Zusammenhang, dass die Eigenkapitalrentabilität durch die Aufnahme von Fremdkapital gesteigert werden kann, sofern die Gesamtkapitalrentabilität über dem Fremdkapitalzinssatz liegt.

Wie wird das betriebsnotwendige Vermögen in der Arbeit ermittelt?

Die Arbeit zeigt, dass die Abgrenzung nicht trivial ist und schlägt hierfür verschiedene rechnerische Ansätze vor, um das für den Betriebszweck notwendige Vermögen zu isolieren.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ausgewählte Kennzahlen der Rentabilitätsanalyse
Untertitel
Auswertung und Interpretation von Unternehmensinformationen
Hochschule
Hochschule Emden/Leer
Veranstaltung
Bilanzanalyse
Note
1,0
Autor
Andreas Gripp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V160593
ISBN (eBook)
9783640738922
ISBN (Buch)
9783640739172
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rentabilitätsanalyse Bilanzanalyse Kennzahlen Gesamtkapitalrentabilität Eigenkapitalrentabilität Rentabilität Umsatzrentabilität Gewinn je Aktie Price-Earnings-Ratio Betriebsrentabilität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Gripp (Autor:in), 2010, Ausgewählte Kennzahlen der Rentabilitätsanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160593
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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