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Wissenschaft und Journalismus – Krieg der Welten oder Allianz des Wissens?

Die Astrophysik zwischen Sensation und Wissensvermittlung

Title: Wissenschaft und Journalismus – Krieg der Welten oder Allianz des Wissens?

Term Paper , 2012 , 43 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Ellen A. Korei (Author)

History - Miscellaneous
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Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung von Wissenschaften in den Massenmedien und deren Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung, mit Fokus auf die Astrophysik. Wissenschaftliche Inhalte gelangen durch journalistische Formate an ein breites Publikum – dabei prägen Auswahl, Darstellung und Kontext entscheidend das Ansehen und die Bekanntheit einzelner Theorien.
Zunächst wird die journalistische Perspektive betrachtet: Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl wissenschaftlicher Themen? Welche Zielsetzungen und Vorgaben beeinflussen den Journalisten? Welchen Problemen sehen sich Journalisten als Mittler zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft gegenüber?
Anschließend wird anhand der Astrophysik analysiert, wie wissenschaftliche Inhalte konkret medial inszeniert werden. Verglichen werden Fernsehsendungen aus dem Free-TV und den Öffentlich-rechtlichen, sowie Artikel aus allgemeinen Printmedien innerhalb einer Fünf-Jahres-Zeitspanne. Im Zentrum stehen dabei Formate, die keine explizite wissenschaftliche Ausrichtung besitzen, sondern Wissenschaft lediglich punktuell aufgreifen.
Ziel ist es, herauszuarbeiten, welche Inhalte vermittelt werden, wie stark Unterhaltung gegenüber faktenbasierter Information überwiegt und wie sich unterschiedliche Darstellungsformen auswirken.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1 Astrophysik

1.1 Die Frage nach dem Warum

1.2 Medienauftritt der Astrophysik

2 Die Medien und ihre Vertreter

2.1 Das Fernsehen

2.2 Zeitungen und Zeitschriften

2.3 Die Journalisten

3 Astrophysik im Fernsehen

3.1 Berichte im privaten FreeTv

3.2 Berichte in den Öffentlich-rechtlichen

4 Astrophysik in den Printmedien

5 Endbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht kritisch die Darstellung astrophysikalischer Themen in deutschen Massenmedien (Fernsehen und Print), um zu ergründen, inwiefern ein Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Wissensvermittlung und journalistischer Sensationalisierung besteht.

  • Vergleich der Berichterstattungsqualität zwischen privatem Free-TV und öffentlich-rechtlichen Sendern.
  • Analyse journalistischer Selektionskriterien bei der Themenwahl.
  • Untersuchung der inszenatorischen Mittel (Musik, Dramaturgie, Sprache) in Wissenschaftsformaten.
  • Herausarbeitung der Rolle des Fachjournalismus für eine sachgerechte Vermittlung.
  • Bewertung des Einflusses der Medienpräsenz auf das öffentliche Ansehen wissenschaftlicher Disziplinen.

Auszug aus dem Buch

3.2 Berichte in den Öffentlich-rechtlichen

Sucht man nach Sendungen mit wissenschaftlichen Inhalten stößt man trotz aller Show, die Galileo und Co. bieten, immer gleich auf diese, auch wenn der Gehalt an Wissenschaft recht gering bleibt. Doch Galileo oder auch Welt der Wunder sind wie schon erwähnt Produkte des Privatfernsehens. Sieht man sich nun die Formate an, die in den Öffentlich-rechtlichen gezeigt werden, erkennt man ähnliche Inhalte, bemerkt jedoch schon bei der Suche einen gravierenden Unterschied.

3Sat hat zwei Sendungen: nano und scobel. Aus diesen beiden werden einige Ausschnitte genauer betrachtet. Die Auswahl an Themen scheint auf den ersten Blick ähnlich wie bei Galileo oder Welt der Wunder. Von „Entspannter Leben“ über eine „Heilung durch Drogen“ bis zur „Wellness für die Milchkuh“ ist wieder alles vertreten.

Die Suche nach Themen aus der Astrophysik gestaltet sich jedoch auffällig einfach. Eine Eingabe des Begriffes selbst führt sofort zu direkten Sendungen und Berichten bei nano oder scobel.

Betrachten wir ein Thema, das bei Galileo in 100 Sekunden und relativ unspektakulär abgeklärt wurde, finden wir hier einen Bericht aus der Sendung nano. Der Bericht von einer Länge von 05:11 Minuten verzichtet, anders als der „Todesmetorit über Berlin“ oder der „Maya-Kalender“, auf Schauspieler und Gefühlsverstärkungen durch Musik und andere Gimmicks. Dafür lässt er immer wieder Astrophysiker aus Genf oder London zu Wort kommen und zeigt sie in ihrer Begeisterung für die Entdeckung. Der Bericht wird durch diverse Animationen aus dem Bereich des Weltalls unterstützt, überlagert mit seinen Bildern jedoch nicht die Informationen, die im Vordergrund stehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Journalismus und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.

1 Astrophysik: Dieses Kapitel erläutert die fachlichen Grundlagen der Astrophysik und begründet, warum dieses spezialisierte Fach zunehmend auf eine Vertretung in der Öffentlichkeit angewiesen ist.

2 Die Medien und ihre Vertreter: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung der gewählten Medien (Fernsehen und Print) sowie eine Betrachtung der Rolle des Journalisten als Mittler zwischen Fachwelt und Publikum.

3 Astrophysik im Fernsehen: Das Kapitel vergleicht empirisch die Darstellungsformen von astrophysikalischen Inhalten im privaten Free-TV und in den öffentlich-rechtlichen Programmen.

4 Astrophysik in den Printmedien: Die Untersuchung analysiert die Qualität und Aufmachung astrophysikalischer Artikel in allgemeinen Printmedien am Beispiel bekannter Zeitschriften.

5 Endbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Möglichkeiten einer reibungslosen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Medien.

Schlüsselwörter

Astrophysik, Wissenschaftsjournalismus, Medienanalyse, Fernsehen, Öffentlich-rechtliche, Free-TV, Sensationalisierung, Wissensvermittlung, Printmedien, Medialisierung, Wissenschaftskommunikation, Dokumentation, Nachrichten, Sachlichkeit, Dramaturgie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie wissenschaftliche Inhalte – speziell aus der Astrophysik – in deutschen Massenmedien dargestellt werden und welchen Einfluss diese Berichterstattung auf die öffentliche Wahrnehmung hat.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die journalistische Aufbereitung von Wissenschaft, der Vergleich von Medienformaten (Privatsender vs. öffentlich-rechtlicher Rundfunk) und die Gefahr der Sensationalisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es herauszuarbeiten, in welchem Maße Unterhaltungsaspekte gegenüber faktenbasierten Informationen in den Medien überwiegen und wie Wissenschaftler sich im Umgang mit Medien positionieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Analyse von ausgewählten Fernsehsendungen und Printartikeln innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren, ergänzt durch medientheoretische Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert konkret die Sendepraxis bei privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern sowie die Darstellungsweise in Printmedien wie dem Spiegel, um Unterschiede in der Qualität und Tiefe der Berichterstattung aufzuzeigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Astrophysik, Wissensvermittlung, Sensationalisierung, Wissenschaftsjournalismus und Medienkritik.

Wie unterscheidet sich die Berichterstattung in privaten Sendern von den öffentlich-rechtlichen?

Private Sender setzen stärker auf Unterhaltung, dramatische Musik und emotionale Inszenierung, während öffentlich-rechtliche Formate meist einen sachlicheren und tiefergehenden Zugang zur Wissenschaft wählen.

Warum wird die Astrophysik als Beispiel gewählt?

Die Astrophysik dient als komplexes, aber faszinierendes Beispiel, um zu zeigen, wie ein fachfremdes Publikum durch unterschiedliche mediale Aufbereitungen entweder fundiert informiert oder lediglich oberflächlich unterhalten wird.

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Details

Title
Wissenschaft und Journalismus – Krieg der Welten oder Allianz des Wissens?
Subtitle
Die Astrophysik zwischen Sensation und Wissensvermittlung
College
University of Tubingen  (Philosophische Fakultät)
Course
Hauptseminar: Wissenschaft und politische Öffentlichkeit in den USA und Deutschland seit 1970
Grade
2,3
Author
Ellen A. Korei (Author)
Publication Year
2012
Pages
43
Catalog Number
V1606207
ISBN (eBook)
9783389145265
ISBN (Book)
9783389145272
Language
German
Tags
Geschichtswissenschaft Astrophysik Wissenschaft Zeitgeschichte Medien TV Fernsehen Journalismus Fachjournalismus Journalismus und Wissenschaft FreeTV Öffentlich-rechtliche ARD ZDF 3Sat Pro7 RTL2 Hausarbeit Geschichte Öffentlichkeit Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ellen A. Korei (Author), 2012, Wissenschaft und Journalismus – Krieg der Welten oder Allianz des Wissens?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1606207
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