Autoritarismus und sozialpädagogische Alternativen


Vordiplomarbeit, 2009

31 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.) Zielsetzung und Themenstellung der Diplomarbeit

2.) Zentrale Annahmen des Autoritarismuskonzepts

3.) Bearbeitungsweise der Themenstellung

4.) Detailliertere Darstellung des Inhalts
Autoritarismus
Kinderfreundebewegung, Rühle, Kanitz
Reich
Neill
Berkeley Group
Altemeyer
Exemplarische kurze Darstellung einiger Studienergebnisse Altemeyers:
Zivilcourage und prosoziales Verhalten
Kritische Theorie
General Theory of Oppression
Rechtsextremismus, Rechtsruck und Neoliberalismus
Sozialpädagogische Alternativen
Kinderfreunde
Alfred Adler
Rühle und Kanitz
Neill
Liedloff
Freire

5.) Zentrale Literatur

Konzept zur Erstellung einer Diplomarbeit mit dem Titel: Autoritarismus Theorie – Relevanz – sozialpädagogische Alternativen

1.) Zielsetzung und Themenstellung der Diplomarbeit

Im Rahmen meiner Diplomarbeit möchte ich das Hauptaugenmerk auf Autoritarismus legen. Es sollen unterschiedliche Autoritarismusansätze dargestellt werden und auf ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin durchleuchtet werden. Besonders wichtig erscheint es mir, die Entwicklung des Autoritarismuskonzepts im Zeitverlauf darzustellen. Zum einen soll die geschichtliche Entwicklung von zu Beginn nur theoretischen Erklärungen und Annahmen (Fromm, Reich, Rühle, Kanitz) über die ersten empirischen Untersuchungen des Instituts für Sozialforschung (Studien über Autorität und Familie, The authoritarian personality) zu der Entwicklung eines Messinstruments zur Erfassung der präfaschistischen Persönlichkeit, der F-Skala, welche leider an zu geringer Reliabilität und Validität scheiterte; bis hin zu Altemeyers Entwicklung einer validen und reliablen Autoritarismus- Skala, der RWA- Skala dargestellt werden Ebenfalls möchte ich in meiner Diplomarbeit sozialpädagogische Ansätze anführen, die zum Ziel haben, der autoritären Persönlichkeitsstruktur entgegenzuwirken.

2.) Zentrale Annahmen des Autoritarismuskonzepts

Die zentrale Annahme des Autoritarismuskonzepts besagt, dass Herrschafts- und Machtverhältnisse sich in den psychischen Strukturen der Menschen verfestigen und dadurch von diesen reproduziert werden. Die zentralen Fragen des Autoritarismuskonzepts nach “freiwillige(r) Unterordnung unter gesellschaftliche Herrschaft[1] “, nach der breiten gesellschaftlichen Unterstützung antidemokratischer, faschistischer Politik, nach der Entstehung von Hass gegen Minoritäten und des Widerstands gegen progressive, demokratische Ansätze, beantwortet das Autoritarismuskonzept mittels Konstatierung einer sich unter gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen entwickelten autoritären, antidemokratischen Persönlichkeitsstruktur, deren konstant faschistisches Potential jederzeit mobilisiert werden könne[2].

3.) Bearbeitungsweise der Themenstellung

Um eine möglichst breite und präzise Darstellung des Themenkomplexes Autoritarismus geben zu können, werde ich verschiedene Ansätze, insbesondere im Rahmen der historischen Entwicklung der Forschungen zu diesem Thema, bearbeiten.

Das Autoritarismuskonzept entstand zu Beginn des 20en Jahrhunderts, als sozialistische TheoretikerInnen (Reich, Rühle, Adler, Kanitz und die KinderfreundInnen)erkannten, dass die vulgärmarxistische Annahme, dass sich durch die fortschreitende Entwicklung der Produktivkräfte automatisch Klassenbewusstsein der ArbeiterInnen herausbilden und dadurch eine sozialistische Revolution ergeben müsse, nicht zutraf. Diese TheoretikerInnen sahen die Ursache hierfür darin, dass das kapitalistische System durch repressive Erziehung die Ausbildung einer autoritären Persönlichkeit, charakterisiert durch rassistische, sexistische, konformistische und reaktionäre Einstellungen, im Individuum bedinge; diese generierten psychischen Dispositionen würden eine libertäre Gesellschaftsordnung unmöglich machen. Diese rein theoretischen Annahmen der österreichischen und deutschen ForscherInnen stellen Pionierarbeit auf dem Gebiet des Autoritarismus dar, alle weiteren Forschungen orientierten sich an deren Ausgangspunkten und viele deren Annahmen wurden durch die spätere und empirische Autoritarismusforschung bestätigt.

Als nächstes werde ich in meiner Diplomarbeit die Forschungen der Berkeley Group darstellen. Nach der Machtergreifung des Faschismus führten die in die USA emigrierten Kritischen TheoretikerInnen die Forschung um die autoritäre Persönlichkeit weiter. Die erste, noch vor der Emigration begonnene Großstudie des Instituts für Sozialforschung (Fromm, Marcuse, Horkheimer et al: Studien über Autorität und Familie) wurde in den USA abgeschlossen und unter anderer Besetzung (Adorno, Frenkel- Brunswik et al.) führten nun die Kritschen TheoretikerInnen an der Universität von Berkeley ihre Großstudie “The authoritarian personality“ durch, in welcher die F-Skala, eine Skala zur Messung der autoritären, präfaschistischen Persönlichkeitsstruktur, entwickelt wurde. Die autoritäre Persönlichkeit wurde als eine Verbindung von 9 verschiedenen Persönlichkeitsdimensionen beschrieben, welche gemeinsam ein faschistisches, jederzeit zu mobilisierendes Potential bilden. Altemeyer konnte später bestätigen, dass Autoritarismus mit einer Reihe von teilweise bereits von der Berkeley- Group erkannten Einstellungen korreliert. Diese ersten empirischen Untersuchungen der Berkeley Group prägten die Autoritarismusdiskussion in der Nachkriegsgesellschaft und leiteten eine Reihe anderer Untersuchungen (z. B. zum Thema Vorurteil) ein.

Jedoch scheiterte die F- Skala wissenschaftlich aufgrund zu geringer interner Konsistenz und Reliabilität und erst Altemeyer gelang Ende der 80er die Schaffung einer validierten und ausbalancierten Autoritarismusskala, die so genannte Right-Wing- Authoritarianism- Skala (RWA-Skala). Der kanadische Universitätsprofessor Bob Altemeyer ist heutzutage wohl der führende Forscher auf dem Gebiet des Autoritarismus und seine umfangreichen Forschungen bringen empirisch gesicherte Ergebnisse über die ansonsten meistens nur theoretischen Annahmen zum Thema Autoritarismus. Aus diesem Grunde werde ich die Studien Altemeyers in meiner Diplomarbeit ausführlich behandeln.

Ebenso werde ich mich mit einer Studie von Labhuhn im Rahmen meiner Diplomarbeit auseinandersetzen. In ihrer Studie wurde erstmals nicht nur die Rolle klassischer sozialpsychologischer Variablen aus der Hilfeleistungsforschung als Determinanten für prosoziales und zivilcouragiertes Verhalten untersucht, sondern sie analysierte auch die Bedeutung von Autoriatarismus und Vorurteilen für prosoziales und zivilcouragiertes Verhalten. Da sie in ihrer Studie zu dem Ergebnis kommt, dass der Variablenkomplex Autoritarismus und “der Variablenkompex Fremdenfeindlichkeit/ Vorurteile[3] sich in der Vorhersage von Zivilcourage als geeigneter erweis(en) als der Komplex Hilfeleistung[4] “, werde ich diese für die Autoritarismusforschung wichtigen Ergebnisse in meiner Arbeit thematisieren.

Neben diesen empirischen Arbeiten werde ich weitere in der Nachkriegszeit entstandene theoretische Auseinandersetzungen mit Autoritarismus behandeln: Fromm, Mitscherlich, Brückner, Marcuse, Adorno. Diese theoretischen Arbeiten sind als (erweiterte) kritische Theorie zu verstehen, beziehungsweise stehen in der Tradition der Kritischen Theorie. Es lohnt sich eine Auseinandersetzung mit diesen Theoretikern, da diese tiefgehende (sozial)psychologische Analysen zu Autoritarismus und den Interdependenzen zwischen Sozialstruktur, Ideologie und Charakter darstellen. Besonders beschäftigten sich diese Theoretiker mit den Fragestellungen Vorurteilen, Mitläufertum[5], Gehorsam und Konformität und Anpassung aus Angst vor Abweichung unter den Bedingungen des Zeitalters des „totalitären Kapitalismus“ (Kritische Theorie). Ebenso zentral waren die Fragen nach Manipulation und Lenkung durch Massenmedien und nach Destruktivität und Aggression in der spätkapitalistischen Industriegesellschaft. Besonders Fromms Konzept des Gesellschaftscharakters, welches einige Elemente von Bourdieus Habitusbegriff vorwegnimmt, vermag es, einige Annahmen der frühen kritischen Theorie zur Genese der autoritären Persönlichkeit, zu konkretisieren.

Im Anschluss daran werde ich die General Theory of Oppression behandeln. Diese Theorie hat ihren Ausgangspunkt im sozialistischen Autoritarismuskonzept (z.B. Nelson) und wurde durch die Kritische Theorie (Horkheimer, Marcuse, Adorno) und durch deren Analysen zum Vorurteilskomplex präzisiert. Die zentrale Aussage dieser Theorie besagt, dass alle Unterdrückungsformen (Rassismus, Sexismus, Speziezismus, Kapitalismus) miteinander zusammenhängen und auf einer Interdependenz von Vorurteils- und Unterdrückungsmustern beruhen, deren Grundstruktur in einer Trennung zwischen in-group und out-group und der damit verbundenen Aufwertung der eigenen in-group gegenüber out-groups bestehe[6].

Als nächste Themenstellung meiner Diplomarbeit werde ich mich der Frage nach der gegenwärtigen Relevanz von Autoritarismus stellen. Dazu Bob Altemeyer: “Our societies presently produce millions of highly authoritarian personalities…Turning a blind eye to this could someday point guns at all our heads, and the fingers on the triggers will belong to right- wing authoritarians. We ignore this at our peril.[7]

Zahlreiche Studien belegen für Deutschland und Österreich ein latentes rechtsextremes, autoritäres Einstellungspotential der Bevölkerungen, das konstant bei etwa 20% liegt.[8] In der Nachkriegsgesellschaft vermochten die demokratischen Parteien “aufgrund der Vollbeschäftigung und der sozialstaatlichen Sicherungen viel von diesem Potential[9] “ zu binden, “rechtsextremistisch Eingestellte… wählten meist mehrheitlich die großen Volksparteinen[10] “, während sich gegenwärtig immer mehr dieser Menschen wieder offen rechtsextremen Parteien zuwenden, eine “Erosion der Bindungskraft der (politischen) Mitte[11] “ stattfindet.

Oesterreichs (auch durch empirische Studien unterlegte) Theorie der autoritären Reaktion sieht das Zuwenden zu autoritären und faschistischen Ideologien als Reaktion auf nicht zu bewältigende Angst und Unsicherheit, als “Flucht in die Sicherheit.[12] “ “In Krisenzeiten (nimmt) die Orientierung an Autorität (zu), indem sich die Menschen[13] “… “in den Schutz von Sicherheit bietenden Instanzen flüchten[14] “. In Situationen sozialer Verunsicherung und politischem Krisensituationen “wird denjenigen vertraut, die Schutz und Sicherheit anbieten können… Im Ruf nach einer starken Regierung, die nun endlich einmal durchgreife, einem starken Mann an der Spitze, äußert sich ein solches Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit[15].“ Rechtsextreme Parteien werden dem Ruf nach einer starken Führungspersönlichkeit und Recht und Ordnung durch das Lenken auf vermeintliche Sündenböcke (Nationalisierung der sozialen Frage), besonders leicht gerecht. Dass sich autoritäre Potentiale in “Gewaltakte gegen (Sündenböcke und) Minderheiten oder politische Rechtsentwicklung“ umsetzten, geschieht, “wenn das Feld der politischen Öffentlichkeit und die Eliten der Gesellschaft solche Artikulationen zulassen oder gar mobilisieren[16].“ Davon ausgehend, dass autoritäre Aggression (definiert als generelle Aggression und allgemeiner Feindseligkeit gegenüber verschiedenen Personen beziehungsweise Personengruppen, die durch die bestehenden Autoritäten sanktioniert werden oder als sanktioniert wahrgenommen werden[17] ) eine der 3 zentralen Dimensionen der autoritären Persönlichkeit darstellt, schließt Altemeyer, dass, wenn autoritäre Aggressionen gegen jegliche Opfer von den gesellschaftlichen Autoritäten erst einmal befürwortet oder geduldet werden, dem offenen Ausbruch autoritärer Aggression nichts mehr im Wege stehe; während bei Nicht-Unterstützung durch gesellschaftliche Autoritäten wohl nur in einer Minderheit der Fälle autoritäre Einstellungen auch tatsächlich in gewalttätigen Handlungen ausgelebt würden[18].

Heitmeyer erklärt das Erstarken autoritärer Entwicklungen und Tendenzen, indem er das Vorherrschen eines neuen, neoliberalen und autoritären Kapitalismus konstatiert, welcher durch Demokratieentleerung und Kontroll- und Repressionspolitik gekennzeichnet sei; dieser neoliberal- autoritäre Kapitalismus kolportiere auch eine Rechtsentwicklung[19]. Heitmeyers ebenso empirisch untermauerte Desintegrationsthese besagt, dass aufgrund im derzeitigen neoliberalen, autoritären Kapitalismus stattfindenden Krisenerscheinungen, wie Abbau des Sozialstaates, steigende Arbeitslosigkeit und den damit verbundenen Deprivationsängsten, sich die Menschen autoritären Ideologien zuwenden, wobei jene Personengruppen, welche am stärksten Krisenerscheinungen und Deprivationsängsten ausgesetzt sind, sich im größten Maße autoritären Ideologien zuwenden würden[20].

Das letzte Kapitel meiner Diplomarbeit werde ich sozialpädagogischen Alternativansätzen zu Autoritarismus (Adler, Reich, Rühle, Kanitz, Kinderfreundebewegung, Neill, Liedloff, Freire) widmen.

Die Theorien von Adler, Reich, Rühle, Kanitz und der Kinderfreundebwegeung, Neill und Liedloff teilen zentrale Annahmen und Argumentationslinien, die Kinderfreundebewegung, Reich, Rühle und auch Neill mit seiner Summerhillschule arbeiteten allesamt mit konkreten pädagogischen Konzepten, welche zum Ziel hatten, solidarische, glückliche, freiheitsliebende Menschen als Gegenstück zum autoritären, herrschsüchtigen, freiheitsunfähigen Durschnittsmenschen der kapitalistischen Gesellschaft zu ermöglichen[21]. Dabei sticht als zentrales Element all dieser Ansätze das Konzept der Selbstregulierung und deren Fokussierung deutlich hervor: Auf Herrschaft, Hierarchien und Unterordnung basierende Erziehung bedinge die Perpetuierung gesamtgesellschaftlicher Hierarchien und schaffe freiheitsunfähige, weil selbstregulationsunfähige Menschen[22]. Ohne Repression von Seiten der Gesellschaft, ohne repressive Erziehung in Familie und Schule würden die Menschen ihren angeborenen Sozialtrieb (Adler: Gemeinschaftsgefühl), die Fähigkeit zu Kooperation und Solidarität, nicht verlieren[23]. Adlers Individualpsychologie, welche die Herausbildung einer autoritären Persönlichkeit durch repressive Erziehung thematisiert, wurde von der Kinderfreundebewegung und der mit ihr verbundenen TheoretikerInnen (Rühle, Kanitz) aufgegriffen. Die Kinderfreunde führten Zeltlager durch, in welchen sich die Kinder selbst verwalteten, allmählich entwickelte sich eine Theorie der sozialistischen Erziehung durch die KinderfreundInnen, welche von Kanitz als Erziehung zu Solidarität, sittlicher Verantwortung (bei Reich und Neill als Selbstregulierungsfähgkeit definiert), Klassengefühl und Klassenbewusstsein definiert ist[24].

Rühle betonte insbesondere die Notwendigkeit von Abschaffung der patriarchalen Kleinfamilie und der Forcierung selbstverwalteter Kindergemeinschaften, in welchen sich die Kinder durch Interaktion untereinander zu freien, kooperativen Menschen entwickeln würden. Weiters erarbeitete Rühle Konzepte für ein antiautoritäres Schulsystem.

Der eng mit Reich befreundete Neill teilte dessen zentrale Ansichten. Neills Summerhill-Schule existiert auch heute noch bei Beibehaltung deren ursprünglichen Prinzipien von, Selbstverwaltung, Selbstregulation und dem Recht auf Glück. In Summerhill sind Lehrer und Schüler gleichberechtigt. Radikal dem Prinzip der Selbstbestimmung folgend, ist die Teilnahme am Unterricht freiwillig, die notwendigen Gesetze zur Regelung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens werden gleichberechtigt von Lehrern und Kindern in den allwöchentlichen Schulversammlungen ausgehandelt.

Liedloff führte eine anthropologische Studie über eine gewaltlose und glücklich zusammenlebende Inigenenkultur, die Yequana in Venezuela, durch. Sie nimmt den Grund für deren friedliches Zusammenleben in deren Kindererziehung nach dem Selbstregulationsprinzip an: Yequana-Kinder wachsen ohne Bevormundung, Befehle, Strafen oder Drohungen auf. Liedloff beschreibt die Kinder als frei von jeglicher Aggressivität, gemeinschaftsorientiert und schon früh selbstständig[25].

Auch werde ich im Rahmen meiner Diplomarbeit noch auf die Volkspädagogik Freires eingehen, der eine Methode der herrschaftsfreien, die Schüler-Lehrer-Dichotomie hinter sich lassenden Alphabetisierung und gleichzeitigen Erziehung zur Mündigkeit entwickelte und mit seinem Team auch umsetzte.

Auch andere TheoretikerInnen führten mehr oder weniger hilfreiche Vorschläge zur Bekämpfung von Autoritarismus an: Adorno, Fromm und Marcuse brachten für dieses Ziel eher Schlagwörter als umsetzbare Konzepte ein[26], Altemeyer und Labhuhn hingegen stellten konkrete, auf den Ergebnissen ihrer empirischen Arbeiten fußende, Vorschläge vor.

[...]


[1] siehe Oesterreich, Detlef In: Loch/Heitmeyer (Hrsg) (2001): Schattenseiten der Globalisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 275

[2] vgl. Altemeyer, Bob (1988): Enemies of freedom. Jossey- Bass Publishers, San Francisco, S. XVIII

[3] Bereits in der F-Skala wurden Vorurteile als Teildimension einer autoritären Persönlichkeit angesehen und auch Altemeyer bestätigte den Zusammenhang zwischen Autoritarismus und Vorurteilen durch hohe Korrelation zwischen RWA- Skala und Vorurteils- Skalen wie der ETH (Ethozentrismus)-Skala und der ATM (Einstellung gegenüber Minoritäten)- Skala

[4] Siehe: Labhuhn, Andju (2004): Zivilcourage. Inhalte, Determinanten und ein erster empirischer Zugang. Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt, S. 167

[5] Besonders angeregt wurden diese Forschungen durch die Erfahrung des Nazifaschismus, als auch durch das Milgram- und das Stanfordexpermiment.

[6] vgl. Mütherich, Birgit (2004): Die Problematik der Mensch-Tier- Beziehung in der Soziologie. Lit Verlag, Münster, S. 171

[7] siehe Altemeyer, Bob (1996): The authoritarian specter. Harvard University Press, Cambridge, S. 306

[8] siehe z.B: Pfahl- Traughber, Armin (2006): Rechtsextremismus. Beck, München, S. 91 und Loch, Dietmar/ Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2001): Schattenseiten der Globalisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 29

[9] siehe Vester In: Loch, Dietmar/ Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2001): Schattenseiten der Globalisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 327

[10] siehe Pfahl- Traughber, Armin (2006): Rechtsextremismus. Beck, München, S. 111 und eine empirische Bestätigung: siehe z.B: Pfahl- Traughber, Armin (2006): Rechtsextremismus. Beck, München, S. 91 und Loch, Dietmar/ Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2001): Schattenseiten der Globalisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 223

[11] siehe Vester In: Loch, Dietmar/ Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2001): Schattenseiten der Globalisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 330

[12] siehe Oesterreich In: Loch, Dietmar/ Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2001): Schattenseiten der Globalisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 282

[13] siehe Oesterreich In: Loch, Dietmar/ Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2001): Schattenseiten der Globalisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 283

[14] siehe Oesterreich In: Loch, Dietmar/ Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2001): Schattenseiten der Globalisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 282

[15] siehe: Oesterreich In: Loch, Dietmar/ Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2001): Schattenseiten der Globalisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 284

[16] siehe Vester In: Loch, Dietmar/ Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2001): Schattenseiten der Globalisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 300

[17] siehe Altemeyer, Bob (1996): The authoritarian specter. Harvard University Press, Harvard,

[18] vgl. Altemeyer; Bob (1988): Enemies of freedom. Understanding right-wing authoritarianism. Jossey- Bass Publishers, San Francisco, S. 190

[19] vgl: Heitmeyer In: Loch, Dietmar/ Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2001): Schattenseiten der Globalisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 500

[20] vgl: Heitmeyer In: Loch, Dietmar/ Heitmeyer, Wilhelm (Hrsg.) (2001): Schattenseiten der Globalisierung. Suhrkamp, Frankfurt am Main, S. 517

[21] vgl. Rühle, Otto (1970): Zur Psychologie des proletarischen Kindes. März Verlag, Frankfurt, S. 131

[22] vgl. Rühle, Otto (1970): Zur Psychologie des proletarischen Kindes. März Verlag, Frankfurt, S. 42

[23] vgl. Kanitz, Otto (1970): Kämpfer der Zukunft- Für eine sozialistische Erziehung. März Verlag, Frankfurt am Main, S. 109

[24] vgl. Kanitz, Otto (1970): Kämpfer der Zukunft- Für eine sozialistische Erziehung. März Verlag, Frankfurt am Main, S. 115-172

[25] vgl. Liedloff, Jean (2005): Auf der Suche nach dem verlorenen Glück. Beck, München, S. 106 und 136

[26] Adorno: Erziehung zur Mündigkeit; Marcuse: Erweckung anderer Bedürfnisse und Befreiung der psychischen Energien und der emotionalen Fähigkeiten des Menschen Fromm: Bewusstmachung der verdrängten Gefühle

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Autoritarismus und sozialpädagogische Alternativen
Hochschule
Johannes Kepler Universität Linz
Autor
Jahr
2009
Seiten
31
Katalognummer
V160672
ISBN (eBook)
9783668175846
ISBN (Buch)
9783668175853
Dateigröße
466 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Autoritarismus, sozialpädagogische Alternativen, autoritäre Persönlichkeit, Neill, Summerhill, Rühle, Reich, Kanitz, Kinderfreunde, Kinderfreundebwegung, Autoritarismusforschung, Selbregulierung, Liedloff, Freire, kritische Theorie, Berkeley Group, Altemeyer, Fromm, Brückner, RWA, F-Skala, Sozialpsychologie, Alterntivpädagogik, kritische Psychologie, Heitmeyer
Arbeit zitieren
Katharina Bergmaier (Autor), 2009, Autoritarismus und sozialpädagogische Alternativen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160672

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