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Digitale Interventionen in der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung am Beispiel des angeleiteten Selbsthilfeprogramms "Spring"

Titel: Digitale Interventionen in der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung am Beispiel des angeleiteten Selbsthilfeprogramms "Spring"

Studienarbeit , 2025 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Yvonne Numberger (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie wirksam ist das angeleitete Selbsthilfeprogramm „Spring“ in der Reduktion traumabezogener Symptome bei Patienten mit Posttraumatischer Belastungsstörung?
Zur Hinführung an das Thema und zum weiteren Verständnis wird im zweiten Kapitel, ein Überblick über das Krankheitsbild der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) gegeben. Hierfür werden neben den diagnostischen Kriterien und der Symptomatik, auch der Krankheitsverlauf, mögliche Komorbiditäten und Therapieformen beschrieben. Das dritte Kapitel schafft die Grundlage für das Verständnis digitaler Interventionen in der Behandlung einer PTBS. Neben dem Begriff werden auch die aktuellen Entwicklungen und die positiven als auch negativen Aspekte betrachtet und herausgearbeitet. Das Programm „Spring“, als Beispiel einer digitalen Intervention in der Behandlung einer PTBS, wird im vierten Kapitel umfassend vorgestellt. Es werden sowohl das Konzept, die Zielsetzung und der Ablauf beschrieben, um im Anschluss die Wirksamkeit im Hinblick auf die traumabezogene Symptomatik anhand aktueller Studien kritisch zu beleuchten. Ein Fazit mit Ausblick schließen diese Arbeit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung.
  • 2. Grundlagen der Posttraumatischen Belastungsstörung.
    • 2.1 Diagnostische Kriterien und Symptomatik
    • 2.2 Prävalenz, Krankheitsverlauf und Komorbiditäten
    • 2.3 Therapieformen.
  • 3. Digitale Interventionen in der Behandlung der PTBS
    • 3.1 Begrifflichkeit und aktuelle Entwicklungen
    • 3.2 Positive und negative Aspekte
  • 4 Das Selbsthilfeprogramm „Spring"
    • 4.1 Konzept und Zielsetzung
    • 4.2 Ablauf.
    • 4.3 Aktuelle Studienlage zur Wirksamkeit.
  • 5. Fazit und Ausblick.
  • Literaturverzeichnis ..

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der kritischen Auseinandersetzung mit digitalen Interventionen in der Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Im Fokus steht das angeleitete Selbsthilfeprogramm „Spring" als konkretes Beispiel. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie wirksam dieses Programm in der Reduktion traumabezogener Symptome bei Patienten mit PTBS ist.

  • Grundlagen und Krankheitsbild der Posttraumatischen Belastungsstörung
  • Konzept, Entwicklung und Aspekte digitaler Interventionen in der Psychotherapie
  • Detaillierte Vorstellung des Selbsthilfeprogramms „Spring“
  • Analyse der aktuellen Studienlage zur Wirksamkeit digitaler Selbsthilfe bei PTBS
  • Diskussion positiver und negativer Aspekte internetbasierter Therapieansätze

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die posttraumatische Belastungsstörung führt bei den Betroffenen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Zusätzlich ist sie mit einer hohen Komorbidität und signifikanter ökonomischer Belastung verbunden. Schnelle Hilfe ist für die Betroffenen deshalb essenziell (Bisson, 2023, XXI). Zum Leidwesen für die Hilfesuchenden verlängerte sich die Wartezeit auf einen Therapieplatz in Deutschland, nach der Psychotherapiestrukturreform jedoch um durchschnittlich 2 Wochen. Liegt die Wartezeit auf ein psychotherapeutisches Erstgespräch in Deutschland weiterhin bei 3 Wochen, rückt der Therapiebeginn für Patienten in weite Ferne und startet im Schnitt erst nach ca. 5 Monaten (Singer et al., 2022, S.178f.). Zusätzlich ist eine psychotherapeutische Behandlung weiterhin mit zentralen Barrieren, wie mangelndem Zugang, das Fehlen psychotherapeutischer Grundversorgung, finanziellen Hürden sowie Stigma bedingter Vorbehalte, verbunden (Eichenberg, 2021, S. 84). Behandlungen, die helfen diese Hindernisse zur psychotherapeutischen Versorgung zu verringern, die flexibler und zeitsparender sind und sich durch die gleiche Wirksamkeit auszeichnen wie klassische traumfokussierte Therapien könnten die Versorgungslage verbessern, Wartezeiten reduzieren und die Krankheitslast senken (Bisson, 2023, XIX). Digitale Interventionen stellen hier eine vielversprechende Entwicklung dar, diesen Herausforderungen in der Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung zu begegnen. Diese Arbeit setzt sich kritisch mit dem angeleiteten Selbsthilfeprogramm «Spring», als Beispiel für eine digitale Intervention in der Behandlung einer posttraumatischen Belastungsstörung, auseinander. Im Verlauf soll folgende Forschungsfrage beantwortet werden:

Wie wirksam ist das angeleitete Selbsthilfeprogramm „Spring“ in der Reduktion traumabezogener Symptome bei Patienten mit Posttraumatischer Belastungsstörung?

Zur Hinführung an das Thema und zum weiteren Verständnis wird im zweiten Kapitel, ein Überblick über das Krankheitsbild der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) gegeben. Hierfür werden neben den diagnostischen Kriterien und der Symptomatik, auch der Krankheitsverlauf, mögliche Komorbiditäten und Therapieformen beschrieben. Das dritte Kapitel schafft die Grundlage für das Verständnis digitaler Interventionen in der Behandlung einer PTBS. Neben dem Begriff werden auch die aktuellen Entwicklungen und die positiven als auch negativen Aspekte betrachtet und herausgearbeitet. Das Programm „Spring", als Beispiel einer digitalen Intervention in der Behandlung einer PTBS, wird im vierten Kapitel umfassend vorgestellt. Es werden sowohl das Konzept, die Zielsetzung und der Ablauf beschrieben, um im Anschluss die Wirksamkeit im Hinblick auf die traumabezogene Symptomatik anhand aktueller Studien kritisch zu beleuchten. Ein Fazit mit Ausblick schließen diese Arbeit ab.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) ein, beleuchtet die Herausforderungen bei der Versorgung und stellt die Forschungsfrage zur Wirksamkeit des Selbsthilfeprogramms „Spring“ vor.

Kapitel 2: Grundlagen der Posttraumatischen Belastungsstörung: Hier werden die diagnostischen Kriterien und Symptome der PTBS, ihr Verlauf, Komorbiditäten sowie verschiedene Therapieformen ausführlich dargestellt, um ein fundiertes Verständnis des Krankheitsbildes zu vermitteln.

Kapitel 3: Digitale Interventionen in der Behandlung der PTBS: Dieses Kapitel erläutert die Begrifflichkeit digitaler Interventionen, beleuchtet deren aktuelle Entwicklungen und diskutiert sowohl positive als auch negative Aspekte ihres Einsatzes in der PTBS-Behandlung.

Kapitel 4: Das Selbsthilfeprogramm „Spring": In diesem Kapitel wird das Programm „Spring“ umfassend vorgestellt, inklusive seines Konzepts, seiner Zielsetzung, des Ablaufs und einer kritischen Betrachtung der aktuellen Studienlage zu seiner Wirksamkeit.

Kapitel 5: Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zur Rolle digitaler Interventionen und des Programms „Spring“ zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen und Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), digitale Interventionen, Selbsthilfeprogramm „Spring“, Traumafolgestörungen, Psychotherapie, Kognitive Verhaltenstherapie, Wirksamkeit, Wartezeiten, Versorgungslücke, Symptomreduktion, psychische Störungen, E-Health, Online-Therapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich grundsätzlich mit der Rolle und Wirksamkeit digitaler Interventionen bei der Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), wobei das Selbsthilfeprogramm „Spring“ als konkretes Beispiel kritisch beleuchtet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Grundlagen und das Krankheitsbild der PTBS, das Konzept und die Entwicklung digitaler Interventionen in der Psychotherapie, die detaillierte Vorstellung des Selbsthilfeprogramms „Spring“ sowie die Analyse seiner Wirksamkeit anhand aktueller Studien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten: "Wie wirksam ist das angeleitete Selbsthilfeprogramm „Spring“ in der Reduktion traumabezogener Symptome bei Patienten mit Posttraumatischer Belastungsstörung?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer kritischen Auseinandersetzung und Analyse der Literatur und aktuellen Studienlage zu digitalen Interventionen und dem Programm „Spring“ im Kontext der PTBS-Behandlung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die diagnostischen Kriterien, Symptomatik, Krankheitsverlauf und Therapieformen der PTBS dargelegt, digitale Interventionen allgemein beschrieben sowie das Selbsthilfeprogramm „Spring“ hinsichtlich Konzept, Ablauf und Wirksamkeit detailliert vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter, die die Arbeit charakterisieren, sind: Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), digitale Interventionen, Selbsthilfeprogramm „Spring“, Traumafolgestörungen, Psychotherapie, Kognitive Verhaltenstherapie, Wirksamkeit, Wartezeiten, Versorgungslücke, Symptomreduktion, psychische Störungen, E-Health, Online-Therapie.

Warum sind digitale Interventionen in der Behandlung von PTBS wichtig?

Digitale Interventionen sind wichtig, um zentrale Barrieren in der psychotherapeutischen Versorgung zu überwinden, wie lange Wartezeiten auf Therapieplätze, mangelnden Zugang und finanzielle Hürden, und können so die Versorgungslage verbessern.

Was sind die Besonderheiten des Selbsthilfeprogramms „Spring“?

„Spring“ ist ein browserbasiertes, angeleitetes Selbsthilfeprogramm, das auf kognitiver Verhaltenstherapie (CBT-TF) basiert, 8 modulare Stufen umfasst, psychoedukative Inhalte mit traumabezogenen Übungen kombiniert und durch therapeutische Unterstützung begleitet wird.

Welche positiven und negativen Aspekte digitaler Interventionen werden diskutiert?

Positive Aspekte sind die Überbrückung von Versorgungslücken und Wartezeiten, höhere Effizienz, geringere Hemmschwellen und Kosten, sowie Flexibilität. Negative Aspekte umfassen technische Barrieren, Datenunsicherheit, das Ausbleiben nonverbaler Kommunikation und mögliche Einschränkungen bei Begleiterkrankungen.

Wie wirksam ist das Programm „Spring“ laut den Studien?

Aktuelle Studien zeigen, dass „Spring“ zu einer signifikanten Symptomreduzierung bei leichter bis mittelschwerer PTBS führt und in seiner Wirksamkeit einer klassischen traumafokussierten kognitiven Verhaltenstherapie nicht unterlegen ist, was es zu einer evidenzbasierten Behandlungsoption macht.

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Details

Titel
Digitale Interventionen in der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung am Beispiel des angeleiteten Selbsthilfeprogramms "Spring"
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule  (Psychologie)
Veranstaltung
Klinische Psychologie
Note
1,3
Autor
Yvonne Numberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
17
Katalognummer
V1608519
ISBN (eBook)
9783389157299
ISBN (Buch)
9783389157305
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Digitale Interventionen posttraumatische Belastungsstörung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Yvonne Numberger (Autor:in), 2025, Digitale Interventionen in der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung am Beispiel des angeleiteten Selbsthilfeprogramms "Spring", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1608519
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Leseprobe aus  17  Seiten
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