Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Jura - Strafrecht

Inwiefern hat die Legalisierung von Cannabis Einfluss auf den illegalen Konsum bei Minderjährigen?

Gesundheitswidrige Teillegalisierung von Cannabis im Jahr 2024 in Bezug auf Jugendliche und Heranwachsende bis einschließlich deren fünfundzwanzigsten Lebensjahr

Titel: Inwiefern hat die Legalisierung von Cannabis Einfluss auf den illegalen Konsum bei Minderjährigen?

Ausarbeitung , 2025 , 24 Seiten , Note: 1,9

Autor:in: Sirko Archut (Autor:in), Cècile-Charlotte Grund (Autor:in)

Jura - Strafrecht
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bezüglich des im Jahr 2024 teillegalisierten Cannabiskonsums für Personen ab achtzehn Jahren und dem weiterhin gesetzlich verbotenen Konsum bei Personen unter achtzehn Jahren, wird in dieser Arbeit zunächst Cannabis (Hanf) an sich, mit all seinen Eigenschaften, möglichen Anwendungen und Auswirkungen beschrieben. Damit soll klargestellt werden, warum der Cannabiskonsum teilweise legalisiert wurde und ob und wie sich die gesetzliche Teillegalisierung von Cannabis auf den illegalen Konsum Minderjähriger auswirkt.

Es soll auch festgestellt werden, ob die gesetzliche Teillegalisierung von Cannabis sinnvoll und zeitgemäß war, insbesondere weil der Konsum von Drogen insgesamt ansteigt und die Legalisierung einer zuvor eingestuften Droge diese als solche ja im Nachhinein nicht weniger gefährlich macht. Die Politik könnte hierbei mit der Teillegalisierung von Cannabis ein missverständliches Zeichen für Personen unter achtzehn Jahren gesetzt haben, als dass mit beispielsweise beginnendem Teenageralter, ab dreizehn Jahren, der illegale Konsum, nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit betrachtet wird, da der Konsum mit achtzehn Jahren auch für Teenager erlaubt ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Fortgang der Arbeit

C. Änderung der Rechtslage 2024

I. Ziele der neuen Rechtslage

II. Wesentliche Inhalte der neuen Rechtslage

III. Grenzen des Erlaubten

IV. Jugend- und Minderjährigen-Schutz

D. Hanf (Cannabis)

I. Definierende Erläuterung der Substanz

II. Nutzungsmöglichkeiten

1. Arzneimittel

2. Rauschmittel

III. Jugendliche (minderjährige) Cannabis-Konsumenten und Konsumverhalten

1. Allgemein steigender Konsum

2. Erstkonsum Minderjähriger – Altersgruppe

a) Gründe für den Konsum

b) Wirkungen des Cannabiskonsums

E. Risiken des Cannabiskonsums

I. Gelegentlicher Cannabiskonsums

II. Regelmäßiger Konsum / Suchtverhalten

1. Auswirkungen auf die Gesundheit

a) Allgemeine körperliche Gesundheit

b) Psychische Auswirkungen

c) Finanzielle Auswirkungen

2. Soziale und persönliche Auswirkungen

F. Hanf / Cannabis Genussmittel oder Droge

G. Studien & Studienergebnisse

H. Berichte jugendlicher und minderjähriger Cannabis-Konsumenten

I. Einschätzung und persönliche Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der gesetzlichen Teillegalisierung von Cannabis im Jahr 2024 in Deutschland auf den illegalen Konsum bei Minderjährigen und Heranwachsenden bis zum 25. Lebensjahr. Dabei wird kritisch hinterfragt, ob die geänderte Rechtslage einen effektiven Jugend- und Gesundheitsschutz gewährleistet oder ob sie durch die erhöhte Verfügbarkeit („Griffnähe“) das Risiko für den illegalen Konsum in dieser Altersgruppe sogar verschärft.

  • Analyse der neuen Rechtslage (Konsumcannabisgesetz und Medizinal-Cannabisgesetz)
  • Untersuchung der physiologischen und psychologischen Risiken des Cannabiskonsums
  • Diskussion der sozioökonomischen Faktoren für den Erst- und Dauerkonsum bei Jugendlichen
  • Evaluierung der politischen Entscheidung vor dem Hintergrund medizinischer Erkenntnisse zur Gehirnentwicklung

Auszug aus dem Buch

I. Einschätzung und persönliche Stellungnahme

Einschätzend könnte der Vorteil der Teil-Legalisierung von Cannabis jener sein, dass der illegale Handel mit Cannabis unter Umständen reduziert werden könnte. Zudem scheint allem nach Cannabis in der Medizin auch sehr hilfreich zu sein, um beispielsweise Schmerzen zu lindern oder Angststörungen und Schlafstörungen zu beheben zu können. Weiterfort ist Cannabis auch zur Linderung von chronisch entzündlichen Erkrankungen nützlich. So berichten viele Menschen, dass ihre Leiden nicht mit medizinischen Produkten, wie Tabletten oder Cremes, sondern eher durch den Konsum von Cannabis vermindert wurden.

Ein nicht unerheblicher Nachteil der Teillegalisierung könnte jedoch sein, dass es, letztendlich, noch mehr Konsum gibt als vorher. Weitere, höchst bedenkliche Nachteile sind die vielen aufgezeigten Gesundheitsrisiken, wie psychische Erkrankungen, Minderung der Leistungsfähigkeit, vermindertes Kurzzeitgedächtnis. Darüber hinaus könnte auch Krebs beim Konsumenten durch den dauerhaften Konsum von Cannabis durch das Rauchen entstehen, sowie soziale Nachteile. Der Konsum von Cannabis kann also im Grunde genommen nicht nur die Zukunft von Minderjährigen zerstören, sondern vielmehr die aller Konsumenten bis zum fünfundzwanzigsten Lebensjahr.

Mithin kann im Ergebnis festgestellt werden, dass die Teillegalisierung von Cannabis vor allem für Minderjährige aber auch Erwachsene problematisch werden kann. So ist die Gefahr von gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch den möglichen regelmäßigen Konsum groß, vor allem, weil Minderjährige als auch junge Erwachsene sich körperlich noch in der Entwicklung befinden, Gehirnzellen können absterben, Psychosen entstehen. Außerdem kann die Folge von dauerndem Konsum von Cannabis abhängig machen, was einen Besuch in der Entzugsklinik notwendig machen kann. Diese Folge geht in der Regel mit sozialen Nachteilen einher.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Stellt das Ausmaß des Cannabiskonsums dar und formuliert die zentrale Fragestellung, inwieweit die Teillegalisierung den illegalen Konsum bei Minderjährigen beeinflusst.

B. Fortgang der Arbeit: Erläutert den Aufbau der Untersuchung und das Ziel, die Auswirkungen der Rechtsänderung kritisch zu beleuchten.

C. Änderung der Rechtslage 2024: Analysiert die neuen Gesetze, deren Ziele der Marktregulierung und die spezifischen Schutzvorschriften für Minderjährige.

D. Hanf (Cannabis): Definiert die Pflanze, beschreibt ihre Nutzung als Arznei- und Rauschmittel und untersucht die Gründe sowie Wirkungen des Konsums bei Jugendlichen.

E. Risiken des Cannabiskonsums: Detailliert die gesundheitlichen, psychischen und sozialen Gefahren, die besonders für junge Menschen in der Entwicklungsphase bestehen.

F. Hanf / Cannabis Genussmittel oder Droge: Diskutiert die Einstufung von Cannabis und die Problematik, dass trotz Teillegalisierung die Substanz weiterhin als Suchtmittel mit Einstiegspotenzial gilt.

G. Studien & Studienergebnisse: Führt wissenschaftliche Belege an, die verdeutlichen, dass Cannabis gerade für sich in der Entwicklung befindliche Jugendliche nicht harmlos ist.

H. Berichte jugendlicher und minderjähriger Cannabis-Konsumenten: Liefert qualitative Einblicke durch persönliche Erfahrungsberichte über Sucht und Gruppenzwang.

I. Einschätzung und persönliche Stellungnahme: Zieht ein kritisches Fazit und bewertet die Teillegalisierung als aus gesundheitspolitischer Sicht unverantwortbaren Fehlgriff.

Schlüsselwörter

Cannabis, Teillegalisierung, Minderjährigenschutz, Jugendkonsum, Suchtverhalten, Gesundheitsrisiken, Gehirnentwicklung, KCanG, Drogenprävention, Einstiegsdroge, Psychosen, Suchtprävention, Cannabinoide, THC, Sozialpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der im Jahr 2024 in Deutschland eingeführten Teillegalisierung von Cannabis und deren Auswirkungen auf den Konsum bei Jugendlichen und Heranwachsenden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der rechtlichen Neuregelung, den gesundheitlichen Risiken für junge Menschen, den soziokulturellen Faktoren des Konsums und der Wirksamkeit des Jugendschutzes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu analysieren, ob die Teillegalisierung das beabsichtigte Ziel des Gesundheitsschutzes erreicht oder ob sie aufgrund der Verfügbarkeit das Risiko für Minderjährige erhöht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristisch überarbeitete Ausarbeitung, die auf einer umfassenden Literaturanalyse, der Auswertung aktueller Gesetzesvorgaben sowie auf Studien und Fallberichten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Rechtslage, die botanische Definition, die Analyse von Risiken für Körper und Psyche sowie die Betrachtung der Auswirkungen auf soziale Gefüge und die Persönlichkeitsentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Cannabis, Teillegalisierung, Minderjährigenschutz, Gehirnentwicklung und Suchtprävention.

Warum wird besonders das 25. Lebensjahr als kritisch hervorgehoben?

Die Arbeit weist darauf hin, dass wesentliche Reifeprozesse im Gehirn erst mit dem 25. Lebensjahr abgeschlossen sind, weshalb der Konsum in dieser Phase besonders gesundheitsgefährdend ist.

Wie bewertet der Autor die Rolle der „Griffnähe“?

Die „Griffnähe“ wird als ein entscheidender Faktor gesehen, der durch die höhere Verfügbarkeit im sozialen Umfeld dazu führen kann, dass gesetzliche Verbote für Minderjährige faktisch unterlaufen werden.

Welche Position vertritt die Arbeit zur Haltung der Bundesärztekammer?

Die Arbeit unterstützt die kritische Haltung der Bundesärztekammer und betont, dass Cannabis trotz gesetzlicher Änderungen weiterhin als eine nicht harmlose Droge eingestuft werden muss.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inwiefern hat die Legalisierung von Cannabis Einfluss auf den illegalen Konsum bei Minderjährigen?
Untertitel
Gesundheitswidrige Teillegalisierung von Cannabis im Jahr 2024 in Bezug auf Jugendliche und Heranwachsende bis einschließlich deren fünfundzwanzigsten Lebensjahr
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Veranstaltung
Gesundheitspolitische Rechtsänderung und ihre Auswirkungen in der Gesellschaft
Note
1,9
Autoren
Sirko Archut (Autor:in), Cècile-Charlotte Grund (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
24
Katalognummer
V1609681
ISBN (eBook)
9783389147467
ISBN (Buch)
9783389147474
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jugenschutz Minderjährigenschutz Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sirko Archut (Autor:in), Cècile-Charlotte Grund (Autor:in), 2025, Inwiefern hat die Legalisierung von Cannabis Einfluss auf den illegalen Konsum bei Minderjährigen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1609681
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  24  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum