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Zorn und Strafe Gottes im Alten und Neuen Testament

Título: Zorn und Strafe Gottes im Alten und Neuen Testament

Trabajo , 2009 , 19 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: cand. Dipl. Theol. Nicole Kaiser (Autor)

Teología - Estudio bíblico
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Beim Versuch das „Böse“ zu umschreiben, merkt man schnell, dass dieses sich nicht so einfach fassen lässt. Beim Umschreibungsversuch bringt man immer wieder unterschiedlichste Begriffe in Verbindung mit „dem Bösen“: die Freiheit des Menschen und seine Veranlagung zur Sünde, aber ebenso die Liebe Gottes, die scheinbar in absolutem Widerspruch zum Leid in der Welt zu stehen scheint.
In dieser Arbeit möchte ich einen Überblick über das alt- und neutestamentliche Gottesbild schaffen, um das in diesem Zusammenhang stehende Verständnis von Zorn und Strafe Gottes, als Folge von Sünde und Verfehlungen des Menschen gegen Gott, vorzustellen.
Was Sünde ist, tritt erst in trinitarischer Perspektive mit seinem ganzen unheilvollen Gewicht hervor: Sie ist das dunkle „Gegen-Mysterium“ zur Helle des sich verschenkenden dreifaltigen Gottes. Während dieser Communio ist und den Menschen zur Communio einlädt, ist Sünde ihrem Wesen nach ein Sich-auf-sich-selbst-Zentrieren und Sich-selbst-Isolieren, also: Verweigerung von Communio mit Gott und den Mitgeschöpfen.
Menschliche Verfehlungen, auch gegen die Mitmenschen, sind immer zugleich Verfehlungen gegen Gott und eine Absage gegen den von ihm aus Liebe geschenkten Bund. Dieser Communio-Gedanke steht in engem Zusammenhang mit der Gottesvorstellung und dem Bundesgedanken im Alten Testament.
Werden im Neuen Testament seltener und weniger radikal Aussagen über einen strafenden Gott gemacht werden, darf man sich nicht verleiten lassen, generell über einen zornigen, rachsüchtigen, strafenden Gott des Alten Testaments zu sprechen und über einen Gott der Erlösung, Barmherzigkeit und Liebe im Neuen Testament.
Ebenso unmöglich, wie eine radikale Trennung und Abgrenzung des alttestamentlichen vom neutestamentlichen Gottesbild, ist es, in der Betrachtung der neutestamentlichen Verkündigung, die alttestamentliche Botschaft außen vor lassen.
Zwar zeichnet sich bei Jesus ein viel intensiveres und scheinbar neues, so nicht bekanntes Gottesverhältnis ab, jedoch ist das Alte Testament, die Tora, Grundlage seines, des jüdischen Glaubens, an welches er in seiner Verkündigung vom Reich Gottes, in seinem besonderen Sohnschaftsverhältnis zu Gott anknüpft.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Grundzüge des alttestamentlichen Gottesbildes
  • Neues Gottesbild im Neuen Testament?
  • Zorn und Strafe Gottes im Verständnis des biblischen Kontextes
  • Resümee

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit soll einen Überblick über das alttestamentliche und neutestamentliche Gottesbild schaffen und das Verständnis von Zorn und Strafe Gottes als Folge von Sünde und menschlichen Verfehlungen gegen Gott vorstellen. Dabei soll untersucht werden, wie sich das Gottesbild im Laufe der biblischen Geschichte entwickelt hat und welche Auswirkungen dies auf die Vorstellung von Strafe und Vergebung hat.

  • Die Entwicklung des alttestamentlichen und neutestamentlichen Gottesbildes
  • Das Verhältnis von Zorn und Strafe Gottes zur menschlichen Sünde
  • Die Bedeutung des Bundesschlusses und des Communio-Gedankens
  • Die Frage nach einem neuen Gottesbild im Neuen Testament
  • Die Auswirkungen des Gottesbildes auf die Verkündigung des Reiches Gottes

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung

Die Einleitung stellt die Thematik „Zorn und Strafe Gottes“ in den Kontext des „Bösen“ und der menschlichen Verfehlung. Sie führt die zentrale Frage der Arbeit ein, welche die Entwicklung des alttestamentlichen und neutestamentlichen Gottesbildes sowie das Verständnis von Strafe und Vergebung im Lichte der menschlichen Sünde beleuchtet.

Grundzüge des alttestamentlichen Gottesbildes

Dieses Kapitel geht auf die zentralen Vorstellungen des alttestamentlichen Gottesbildes ein. Es behandelt die Bedeutung des Bundesgedankens, den Monotheismus Jahwes als übervölkischen und überregionalen Gott und dessen kosmische Ungebundenheit. Weiterhin werden die personale Lebensfülle, die Schöpfung als Ausdruck der Macht, Weisheit und Liebe Gottes sowie die Bedeutung des „Meereswunders“ für Israel beleuchtet.

Häufig gestellte Fragen

Wie wird "Zorn Gottes" im Alten Testament verstanden?

Zorn wird als Reaktion Gottes auf den Bruch des Bundes und menschliche Verfehlungen (Sünde) gesehen, wobei Gott stets als personal und souverän handelnd dargestellt wird.

Gibt es einen strafenden Gott auch im Neuen Testament?

Ja, obwohl das Bild von Barmherzigkeit und Liebe dominiert, bleibt die Vorstellung von Gottes Gerechtigkeit und der Konsequenz der Sünde auch im NT präsent.

Was wird unter dem Begriff "Sünde" in dieser Arbeit verstanden?

Sünde wird als Verweigerung der Communio (Gemeinschaft) mit Gott und den Mitmenschen sowie als eine Form der Selbst-Isolierung definiert.

Ist der Gott des Alten Testaments ein anderer als der des Neuen Testaments?

Die Arbeit argumentiert gegen eine radikale Trennung; Jesus knüpft in seiner Verkündigung direkt an die Tora und das jüdische Gottesbild an.

Welche Bedeutung hat das "Meereswunder" für das israelitische Gottesbild?

Es ist das zentrale Rettungserlebnis, das Gott als mächtigen Beschützer und Bundespartner Israels legitimiert.

Was bedeutet "trinitarische Perspektive" bei der Betrachtung der Sünde?

Sünde wird als Gegen-Mysterium zur Liebe des dreifaltigen Gottes verstanden, der sich dem Menschen verschenkt.

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Detalles

Título
Zorn und Strafe Gottes im Alten und Neuen Testament
Universidad
University of Freiburg
Calificación
2,0
Autor
cand. Dipl. Theol. Nicole Kaiser (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
19
No. de catálogo
V160980
ISBN (Ebook)
9783640742097
ISBN (Libro)
9783640742196
Idioma
Alemán
Etiqueta
Zorn Strafe Gottes Alten Neuen Testament
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
cand. Dipl. Theol. Nicole Kaiser (Autor), 2009, Zorn und Strafe Gottes im Alten und Neuen Testament, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160980
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