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Lernstile und effektiver Unterricht. Eignung der Modelle VARK und Felder-Silverman

Titel: Lernstile und effektiver Unterricht. Eignung der Modelle VARK und Felder-Silverman

Hausarbeit , 2025 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Leah Göldenitz (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Lernprozess wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst - von Motivation und Interesse über Vorwissen und Emotionen bis hin zu individuellen Lernstilen. Letztere spielen eine besondere Rolle, da sie bestimmen, wie Lernende Informationen aufnehmen, verarbeiten und erinnern. Ein vertieftes Verständnis dieser Unterschiede eröffnet die Möglichkeit, Unterrichtsinhalte gezielt an die Bedürfnisse der Schüler anzupassen und damit Lernerfolge zu steigern. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Lernstilforschung und untersucht zwei zentrale Modelle: das VARK- sowie das Felder-Silverman-Modell. Neben der Darstellung und dem Vergleich beider Ansätze werden die Chancen und Grenzen von Lernstilmodellen kritisch reflektiert. Abschließend wird ihre praktische Relevanz für die Unterrichtsgestaltung analysiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Einleitung
  • 2 Theoretische Grundlagen zu Lernstilen
    • 2.1 Definition „Lernen"
    • 2.2 Lernstile: Definition, Modelle und Relevanz
  • 3 Theoretische Grundlagen des VARK- und des Felder-Silverman-Modells
    • 3.1 Das VARK-Modell
    • 3.2 Das Felder-Silverman-Modell
    • 3.3 Vergleich zwischen dem VARK- und Felder-Silverman-Modell
  • 4 Kritische Betrachtung von Lernstilen
  • 5 Strategien zur Berücksichtigung verschiedener Lernstile im Unterricht
  • 6 Fazit
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, einen umfassenden Überblick über das Thema Lernstile zu bieten, indem zwei prominente Modelle, das VARK- und das Felder-Silverman-Modell, detailliert untersucht und verglichen werden. Die zentrale Forschungsfrage, die beantwortet werden soll, lautet: „Inwiefern sind Lernstilmodelle wie VARK und Felder-Silverman für die Gestaltung eines effektiven Unterrichts geeignet?"

  • Detaillierte Definition und Relevanz von Lernstilen.
  • Umfassende Beschreibung und Analyse des VARK-Modells.
  • Umfassende Beschreibung und Analyse des Felder-Silverman-Modells.
  • Vergleichende Betrachtung der beiden Lernstilmodelle.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Lernstilhypothese und ihren Einschränkungen.
  • Vorstellung praktischer Strategien zur Berücksichtigung verschiedener Lernstile im Unterricht.

Auszug aus dem Buch

3.1 Das VARK-Modell

Das VARK-Modell wurde von Neil Fleming entwickelt und basiert auf der Kartierung von Lernstilen. Die VARK-Technik – visual, aural, read, kinestethic – entspricht den vier Kanälen, die der Einzelne zur Aufnahme und Verarbeitung von Informationen nutzt (Dantas & Cunha, 2020, S. 3; zit. nach Fleming, 2001).

Personen mit einem visuellen Lernstil verarbeiten Informationen am effektivsten durch bildhafte Darstellungen und Beschreibungen wie Zeichnungen, Grafiken und Bilder. Sie strukturieren ihre Gedanken bevorzugt mithilfe von Listen und Diagrammen. Für diese Lernenden eignen sich besonders Vorlesungen mit visuellen Hilfsmitteln, Folienpräsentationen, Diagramme, Grafiken, Videos, Bilder, Übungsaufgaben, Umfragen und andere Materialien, die visuelle Inhalte vermitteln.

Menschen mit einer akustischen Präferenz nehmen Informationen am besten über das Gehör auf. Sie bevorzugen akustische Inhalte wie gesprochene Anweisungen, Diskussionen, mündliche Präsentationen, Gespräche, Musik sowie Audio- und Videomedien. Auch Rollenspiele und interaktive Gespräche fördern ihr Lernverständnis.

Personen, die den Lesen/Schreiben-Stil bevorzugen, lernen besonders gut durch das Lesen und Verfassen von Texten. Sie nutzen häufig Notizen, Diagramme und schriftliche Materialien, um Inhalte besser zu verarbeiten. Textbasierte Aufgaben wie das Lesen von Artikeln, das Verfassen von Aufsätzen, Zusammenfassungen oder Kommentaren unterstützen diesen Lernstil optimal.

Kinästhetische Lernende benötigen Bewegung, körperliche Aktivität und den direkten Kontakt zur Umwelt, um Informationen aufzunehmen und Wissen zu entwickeln. Für sie sind praktische Übungen, Problemlösungen, Fallstudien, Demonstrationen oder andere interaktive und körperlich aktive Lernformen besonders geeignet (Dantas & Cunha, 2020, S. 3; zit. nach Fleming, 2001).

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema Lernstile ein, beleuchtet deren Relevanz für den Lernprozess und stellt die zentrale Forschungsfrage der Arbeit vor.

Kapitel 2 Theoretische Grundlagen zu Lernstilen: Hier werden die Begriffe „Lernen“ und „Lernstile“ definiert, ihre Abgrenzung zum Lerntyp erläutert und die Relevanz der Lernstiltheorie dargelegt.

Kapitel 3 Theoretische Grundlagen des VARK- und des Felder-Silverman-Modells: Dieses Kapitel beschreibt detailliert das VARK- und das Felder-Silverman-Modell zur Erfassung von Lernstilen und vergleicht anschließend deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Kapitel 4 Kritische Betrachtung von Lernstilen: Das Kapitel diskutiert Kritikpunkte an Lernstilinventaren, die „Lernstilhypothese“ sowie empirische Befunde zu deren Annahmen.

Kapitel 5 Strategien zur Berücksichtigung verschiedener Lernstile im Unterricht: Dieses Kapitel zeigt auf, wie ein ausgewogener Unterricht unterschiedliche Lernstile berücksichtigen kann und welche Strategien Lehrkräfte sowie Lernende zur Optimierung des Lernprozesses anwenden können.

Kapitel 6 Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage, fasst die Erkenntnisse über die Eignung der Lernstilmodelle zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfelder.

Schlüsselwörter

Lernstile, VARK-Modell, Felder-Silverman-Modell, Lernprozess, Unterrichtsgestaltung, Lerntypen, Lernpräferenzen, Bildung, Pädagogik, Didaktik, kognitive Prozesse, E-Learning, Forschungsfrage, kritische Betrachtung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Diese Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Lernstile, indem sie zwei etablierte Modelle – das VARK- und das Felder-Silverman-Modell – detailliert untersucht, kritisch hinterfragt und ihre Anwendbarkeit im effektiven Unterricht analysiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition und Relevanz von Lernstilen, die detaillierte Vorstellung und der Vergleich des VARK- und Felder-Silverman-Modells, eine kritische Betrachtung der Lernstilhypothese sowie die Entwicklung von Strategien zur Berücksichtigung verschiedener Lernstile im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über Lernstile zu geben. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Inwiefern sind Lernstilmodelle wie VARK und Felder-Silverman für die Gestaltung eines effektiven Unterrichts geeignet?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der bestehende wissenschaftliche Publikationen und Modelle zu Lernstilen analysiert, verglichen und kritisch bewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen von Lernstilen, stellt die Modelle VARK und Felder-Silverman vor und vergleicht sie, führt eine kritische Betrachtung von Lernstilen durch und präsentiert Strategien zu deren Berücksichtigung im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Lernstile, VARK-Modell, Felder-Silverman-Modell, Lernprozess, Unterrichtsgestaltung, Lerntypen, Lernpräferenzen, Bildung, Pädagogik, Didaktik, kognitive Prozesse, E-Learning, Forschungsfrage, kritische Betrachtung.

Was ist der Hauptunterschied zwischen dem VARK- und dem Felder-Silverman-Modell?

Das VARK-Modell fokussiert auf vier Sinneskanäle (visuell, auditiv, lesen/schreiben, kinästhetisch) zur Informationsaufnahme, während das Felder-Silverman-Modell Lernende anhand von vier Dimensionen (Wahrnehmung, Input, Verarbeitung und Verständnis) differenzierter betrachtet.

Warum wird die „Lernstilhypothese“ kritisch betrachtet?

Die Lernstilhypothese, oft als „Lernstilmythos“ bezeichnet, wird kritisch betrachtet, da empirische Studien keinen direkten Zusammenhang zwischen der Anpassung des Unterrichts an den bevorzugten Lernstil und einer besseren Gedächtnisleistung belegen konnten.

Welche Strategien werden für einen ausgewogenen Unterricht vorgeschlagen?

Es wird empfohlen, den Lernstoff auf unterschiedliche Weise zu präsentieren, relevante Kontexte zu schaffen, visuelle Elemente einzubinden, Pausen zur Reflexion zu ermöglichen und Schüler aktiv in Gruppeninteraktionen einzubeziehen, um verschiedene Lernstile zu berücksichtigen.

Wie können Lernende ihre eigenen Lernstile aktiv nutzen?

Lernende sollen durch das Bewusstsein ihrer individuellen Lernstile befähigt werden, ihr Lernverhalten gezielt an die jeweiligen Lernangebote anzupassen, beispielsweise durch das aktive Ausgleichen von Defiziten in passiven Lernumgebungen oder das bewusste Einplanen von Reflexionszeiten.

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Details

Titel
Lernstile und effektiver Unterricht. Eignung der Modelle VARK und Felder-Silverman
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,3
Autor
Leah Göldenitz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
15
Katalognummer
V1610253
ISBN (PDF)
9783389154885
ISBN (Buch)
9783389154892
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lernstile Unterricht VARK Felder-Silverman
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Leah Göldenitz (Autor:in), 2025, Lernstile und effektiver Unterricht. Eignung der Modelle VARK und Felder-Silverman, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1610253
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Leseprobe aus  15  Seiten
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