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Möglichkeiten und Grenzen der Evaluierung von Hedgefonds für den Einsatz in der privaten und unabhängigen Vermögensverwaltung

Titel: Möglichkeiten und Grenzen der Evaluierung von Hedgefonds für den Einsatz in der privaten und unabhängigen Vermögensverwaltung

Hausarbeit , 2010 , 48 Seiten

Autor:in: Leif Richter (Autor:in), Prof. Ludomir Slahor (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Begriff der Hedgefonds ist in der heutigen Zeit zum Standard geworden und gehört in den Wertpapierportfolios – sowohl bei privaten als auch bei institutionellen Anlegern – zu den Standardinstrumenten. Können diese Anlegealternativen aber mit herkömmlichen Mitteln untersucht, beurteilt und verfolgt werden und eigenen sie sich damit überhaupt für den Einsatz in der privaten und unabhängigen Finanzportfolioverwaltung? Diese Fragen sollen im Rahmen dieser Arbeit des Autors untersucht werden bzw. geklärt werden, ob hier weiterer Untersuchungsbedarf angebracht ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 AUFBAU UND BESCHREIBUNG DER VERMÖGENSVERWALTUNG

2.1 DEFINITION DER VERMÖGENSVERWALTUNG

2.2 RECHTLICHE GRUNDLAGEN DER VERMÖGENSVERWALTUNG

2.3 GRUNDSÄTZE EINER ANLEGER- UND ANLAGEGERECHTEN BERATUNG

2.4 KLASSIFIZIERUNG DES KUNDENPROFILS

2.5 PFLICHTEN WÄHREND DER VERWALTUNG

2.5.1 GRUNDSÄTZE DER ORDNUNGSGEMÄßEN VERMÖGENSVERWALTUNG

2.5.2 ANLEGER- UND OBJEKTGERECHTE VERWALTUNG

2.5.3 GRUNDSÄTZE ZUR SICHEREN GELDANLAGE

2.5.4 PFLICHT ZUR INFORMATIONSBESCHAFFUNG FÜR ANLAGEOBJEKTE

2.5.5 PFLICHT ZUR ÜBERWACHUNG

2.6 DIE PRIVATE UND UNABHÄNGIGE FINANZPORTFOLIOVERWALTUNG ALS PRAKTISCHES BEISPIEL FÜR DIESE ARBEIT

3 DEFINITION DER HEDGEFONDSSTRATEGIEN

3.1 MANAGED FUTURES

3.1.1 DIE IDEE DER MANAGED FUTURES IM GRUNDSATZ

3.1.2 CTA HANDELSMETHODEN

3.1.3 GRUNDSÄTZLICHE UNTERSCHEIDUNG DER HANDELSANSÄTZE

3.1.3.1 Systematische Trendstrategien

3.1.3.2 Diskretionäre Trendfolgestrategien

3.1.4 FOCUS AHL BZW. GLOBAL FUTURE FUND ZERTIFIKAT

4 RISIKOBETRACHTUNG

4.1 GRUNDLAGEN

4.2 MARKT RISIKO

4.3 KREDITRISIKO

4.4 STYLE RISIKO

4.5 HEBELRISIKO

4.6 SONSTIGE RISIKEN

5 INSTRUMENTE ZUR ANLAYSE VON HEDGEFONDS

5.1 GRUNDSÄTZLICHE BEMERKUNG

5.2 DIE AHL STRATEGIE IN DER ZEIT VON 08.2008 BIS 02.2010

5.2.1 DIE FINANZKRISE ALLGEMEIN

5.2.2 DIE ENTWICKLUNG DES GLOBAL FUTURES FONDS

6 BEURTEILUNG DER HEDGEFONDSSTRATEGIEN IM HINBLICK AUF DEREN EINSATZ IN DER FINANZPORTFOLIOVERWALTUNG

6.1 GRUNDSÄTZLICHE BEMERKUNG

6.2 ERWARTUNGEN AN DIE INVESTMENTS

6.3 KLASSIFIZIERUNG DER KUNDENPROFILE IN DER PRIVATEN UND UNABHÄNGIGEN FINANZPORTFOLIOVERWALTUNG

6.4 AUSWIRKUNGEN AUF DIE RISIKOPROFILE

6.4.1 AUSWIRKUNGEN AUF DIE DEFENSIVE ANLAGESTRATEGIE

6.4.2 AUSWIRKUNGEN AUF DIE AUSGEWOGENE ANLAGESTRATEGIE

6.4.3 AUSWIRKUNGEN AUF DIE AGGRESSIVE ANLAGESTRATEGIE

6.5 ABGLEICH DER ERWARTUNGEN UND ABSCHLIEßENDE BEURTEILUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit Hedgefonds-Strategien, insbesondere Managed Futures, mit herkömmlichen Mitteln in der privaten und unabhängigen Finanzportfolioverwaltung analysiert und eingesetzt werden können, um Portfolios zu diversifizieren und die Performance zu verbessern.

  • Grundlagen der Finanzportfolioverwaltung und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Definition und Funktionsweise von Hedgefonds-Strategien, speziell Managed Futures
  • Risikobetrachtung bei Hedgefonds-Investments
  • Methodik der Analyse und Beurteilung von Hedgefonds
  • Praktische Untersuchung anhand der MAN AHL Strategie während der Finanzkrise 2008–2010

Auszug aus dem Buch

2.5.3 Grundsätze zur sicheren Geldanlage

Das Verbot der Spekulation ergibt sich nach zutreffender Auffassung von Schäfer und Müller bereits begrifflich daraus, dass eine Verwaltung geradezu das Gegenteil einer Spekulation darstellt. Allerdings ist nicht jeder Erwerb auch risikobehafteter Anlageformen direkt und unmittelbar als Spekulation anzusehen, da ansonsten nahezu jeder Wertpapiererwerb, der in Erwartung (Spekulation) einer Kurssteigerung oder eines (unsicheren) Ertrages erfolgt, hierunter fallen würde. Das Verbot der Spekulation ist vielmehr im Licht der mit dem Anleger getroffenen Vereinbarungen und Anlagerichtlinien zu sehen; es soll zusätzlich sicherstellen, dass sich die Vermögensverwaltung innerhalb der getroffenen Vereinbarungen bewegt.

Das Spekulationsverbot korrespondiert mit dem Gebot der Diversifikation. Hiernach ist der Finanzportfolioverwalter verpflichtet, das ihm anvertraute Vermögen in unterschiedlichen Anlageobjekten mit verschiedenem Risikogehalt anzulegen, um dadurch das Risiko eines Verlustes, soweit möglich zu minimieren.

Der Grad und der Umfang der Streuung hängen sowohl von der Risikoneigung des Anlegers als auch vom Risikogehalt des entsprechenden Papiers ab.

Es liegt auf der Hand, dass risikoträchtigere Anlageformen wie beispielsweise Optionsscheine eine höhere Streuung erfordern als risikoärmere Anlageformen wie beispielsweise Industrieanleihen oder öffentliche Anleihen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Fragestellung, ob Hedgefonds mit herkömmlichen Methoden beurteilt werden können und als Instrument in der unabhängigen Vermögensverwaltung geeignet sind.

2 AUFBAU UND BESCHREIBUNG DER VERMÖGENSVERWALTUNG: Darstellung der rechtlichen und strukturellen Anforderungen an die Vermögensverwaltung, einschließlich der Pflichten des Verwalters gegenüber dem Anleger.

3 DEFINITION DER HEDGEFONDSSTRATEGIEN: Vorstellung von Managed Futures als Strategie, inklusive der Erklärung von Handelsmethoden und der Unterscheidung zwischen systematischen und diskretionären Ansätzen.

4 RISIKOBETRACHTUNG: Systematische Analyse verschiedener Risikokategorien bei Hedgefonds, wie Marktrisiko, Kreditrisiko, Style-Risiko und Hebelrisiko.

5 INSTRUMENTE ZUR ANLAYSE VON HEDGEFONDS: Untersuchung der Analyseinstrumente anhand einer Momentaufnahme der MAN AHL Strategie während der Finanzkrise.

6 BEURTEILUNG DER HEDGEFONDSSTRATEGIEN IM HINBLICK AUF DEREN EINSATZ IN DER FINANZPORTFOLIOVERWALTUNG: Abgleich der Erwartungen an Hedgefonds mit den praktischen Erfahrungen aus der Analyse und abschließende Bewertung ihrer Einsatzmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Finanzportfolioverwaltung, Vermögensverwaltung, Hedgefonds, Managed Futures, CTA, Diversifikation, Marktrisiko, Finanzkrise, Performancemessung, Anlagestrategie, Risikomanagement, Transparenz, Assetklassen, Anlageberatung, AHL Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Eignung von Hedgefonds-Strategien, speziell Managed Futures, für den Einsatz in der privaten und unabhängigen Finanzportfolioverwaltung unter Berücksichtigung rechtlicher und praktischer Aspekte.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und rechtliche Einordnung der Vermögensverwaltung, die Struktur von Managed-Futures-Strategien, die Analyse von Anlagerisiken sowie die praktische Bewertung von Performance-Daten in Krisenzeiten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es soll geklärt werden, ob Hedgefonds mit herkömmlichen Mitteln beurteilt werden können und ob sie sich für den Einsatz in der unabhängigen Finanzportfolioverwaltung eignen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor kombiniert theoretische Grundlagen der Vermögensverwaltung mit einer praktischen Analyse von Kursdaten (Momentaufnahme) der MAN AHL Strategie während der Finanzkrise 2008–2010.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Vermögensverwaltung, die Definition der Managed-Futures-Strategien, die detaillierte Betrachtung von Risiken, die Vorstellung von Analyseinstrumenten und die Beurteilung der Strategien anhand einer Anlagematrix.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Finanzportfolioverwaltung, Managed Futures, Diversifikation, Risikomanagement und Performancemessung charakterisiert.

Welche Rolle spielen Managed Futures in dieser Analyse?

Managed Futures dienen als praktisches Beispiel für eine Hedgefonds-Strategie, da sie aufgrund ihrer relativen Transparenz und Handelbarkeit am ehesten in der Lage waren, die Qualitätsanforderungen des Autors an eine Anlageklasse zu erfüllen.

Welche Erkenntnis lässt sich aus der Betrachtung der MAN AHL Strategie gewinnen?

Die Untersuchung zeigt, dass der erhoffte Vorteil der Managed Futures (negative Korrelation zu Aktien in fallenden Märkten) in der betrachteten Verlustphase des Betrachtungszeitraums nicht nachhaltig erzielt werden konnte.

Warum ist laut Autor die Überwachung bei Managed Futures so schwierig?

Der Autor weist darauf hin, dass Informationen laut Prospekt nur monatlich veröffentlicht werden, was eine zeitnahe Überwachung und Steuerung der Investments durch den Finanzportfolioverwalter in der Praxis erheblich erschwert.

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Möglichkeiten und Grenzen der Evaluierung von Hedgefonds für den Einsatz in der privaten und unabhängigen Vermögensverwaltung
Hochschule
Univerzita Komenského v Bratislave
Autoren
Leif Richter (Autor:in), Prof. Ludomir Slahor (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
48
Katalognummer
V161064
ISBN (eBook)
9783640773763
ISBN (Buch)
9783640773626
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Möglichkeiten Grenzen Evaluierung Hedgefonds Einsatz Vermögensverwaltung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Leif Richter (Autor:in), Prof. Ludomir Slahor (Autor:in), 2010, Möglichkeiten und Grenzen der Evaluierung von Hedgefonds für den Einsatz in der privaten und unabhängigen Vermögensverwaltung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161064
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  48  Seiten
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