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Kokain und seine vielen Gesichter

Darstellung einer so genannten Leistungsdroge

Title: Kokain und seine vielen Gesichter

Term Paper , 2003 , 27 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Bernd Kammermeier (Author)

Social Work
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Ich habe mich für das Thema „Kokain und seine vielen Gesichter – Darstellung einer so genannten Leistungsdroge“ entschieden, da ich feststellte, über diese Droge und ihre gesellschaftliche Nutzung und Verbreitung, nur sehr wenig zu wissen.

Dies ist natürlich für mich als Sozialarbeiter in der Ausbildung und auch später im Hinblick auf meine berufliche Tätigkeit, nicht hinnehmbar. Besonders in den letzten Jahren, kommen ja immer wieder öffentlichkeitswirksame Berichte, über diese illegale Droge und ihrer meist in der Gesellschaft bekannten und populären „User“ auf.

Ob es da um den umstrittenen Populisten und Hamburger Innensenator Ronald Schill(Schill Partei) geht, der von einem Zeugen in der ARD Sendung Monitor öffentlich des Konsums von Kokain bezichtigt wurde, oder um den in der Zwischenzeit verurteilten Bundesligatrainer Christoph Daum. Immer wieder fällt auf, dass die Öffentlichkeit zwar empört darüber ist, aber eigentlich gar nicht weiß warum. Diese Leute sind überdurchschnittlich erfolgreich und nach außen hin auch nicht besonders auffällig, geschweige denn ein öffentliches Ärgernis im allgemeinen Sinn. Genau dieser Umstand ist es, der mich dazu bewegt hat, darüber zu referieren und etwas zur allgemeinen Aufklärung beizutragen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.1 Deckblatt

2.1 Gliederung

3.1 Einleitung

4.1 Koka

5.1 Von der Kokapflanze zum Kokain

6.1 Die Kokablätter in Europa

7.1 Medizinische Verbreitung

8.1 Die so genannten Kokainwellen

9.1 Kokain

9.1.1 Kokain und seine Wirkung

9.1.2 Der Crash

9.1.3 Der Kreislauf der Verstärkung

9.1.4 Medizinische Risiken

9.1.4.1 Kokainpsychosen

9.1.4.2 Kokain während der Schwangerschaft

9.1.4.3 Wechselwirkungen mit Alkohol

9.1.5 Konsumformen von Kokain

9.1.5.1 Oraler Konsum

9.1.5.2 Nasaler Konsum

9.1.5.3 Injektion, i.m. und i.v.

10.1 Crack/Freebase

10.2 Die rauchbaren Formen von Kokain (Pulmonaler Konsum)

10.2.1 Freebase

10.2.2 Crack

10.2.2.1 Die Wirkung von Crack und mögliche Folgeschäden

10.2.2.2 Die Geschichte und Verbreitung von Crack

10.2.2.3 Die Verbreitung von Crack in der BRD

11.1 Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, über Kokain als sogenannte Leistungsdroge aufzuklären, ihre gesellschaftliche Nutzung zu beleuchten und ein tieferes Verständnis für die Mechanismen hinter dem Konsum und die damit verbundenen Risiken für Konsumenten im sozialen Umfeld zu schaffen.

  • Historische Entwicklung und Verbreitung von Koka und Kokain.
  • Pharmakologische Wirkungsweise von Kokain und Crack auf das Gehirn.
  • Risiken der verschiedenen Konsumformen und gesundheitliche Folgen.
  • Soziologische und epidemiologische Aspekte der Verbreitung in den USA und der Bundesrepublik Deutschland.

Auszug aus dem Buch

9.1.1. Wirkung des Kokains

Die stimulierenden Kräfte von Kokain liefern für den Konsumenten meist das Gefühl von verstärkter Energie‚ Wachsamkeit, psychischer und intellektueller Stärke, sexueller Stimulation und Leistungsfähigkeit. Das Gefühl von Durchsetzungsfähigkeit bis hin zu deutlich gesteigerter Aggressivität ist nicht selten. Man fühlt sich kontaktfreudiger, spontaner, hat Größenideen und überwindet Angst und Schüchternheit.

Diese Effekte sind eine Auswirkung der chemischen Reaktion von Kokain im Gehirn.

„Die Droge unterbricht die normale chemische Aktivität der so genannten Neurotransmitter, also der Substanzen, die von den Nervenzellen freigesetzt werden, um Signale an andere Nervenzellen abzugeben. Diese Signale kontrollieren die chemische Grundlage unserer Stimmungen und Gefühle. Wenn diese Substanzen ersetzt oder zerstört werden, ergibt dies eine Veränderung der Wahrnehmung unserer Gefühlslage. Die Aktivitäten der Neurotransmitter Dopamin, Norepinephren und Epinephren sind bekannt als die zentralwirksamen Stoffe für sehr starke Gefühlszustände. So entwickelt sich das Kokain - High, was als Rauschhöhepunkt des Konsumenten bezeichnet wird, durch die Zerstörung der potentesten chemischen Zyklen im Hirn, nämlich derjenigen, die den grundlegenden Status unseres Seins, die Fundamente unseres Fühlens bestimmen: gut oder schlecht, traurig oder glücklich, motiviert oder niedergeschlagen.“

Zusammenfassung der Kapitel

3.1 Einleitung: Begründung der Themenwahl durch das Interesse an der gesellschaftlichen Verbreitung und Wirkung einer Droge, die oft mit erfolgreichen Persönlichkeiten assoziiert wird.

4.1 Koka: Überblick über die historischen Ursprünge und den traditionellen Gebrauch der Kokapflanze bei den südamerikanischen Indios.

5.1 Von der Kokapflanze zum Kokain: Beschreibung der Isolierung des Hauptalkaloids Kokain und der industriellen Produktion ab dem 19. Jahrhundert.

6.1 Die Kokablätter in Europa: Analyse der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Wahrnehmung der Pflanze nach ihrer Einführung in Europa.

7.1 Medizinische Verbreitung: Historischer Rückblick auf die medizinischen Experimente, insbesondere die Verwendung als Lokalanästhetikum.

8.1 Die so genannten Kokainwellen: Darstellung der historischen Konsumwellen und der Entwicklung der Sicherstellungsmengen durch den Zoll.

9.1 Kokain: Erläuterung der chemischen Gewinnung, der Applikationsformen und der grundlegenden psychischen sowie physischen Wirkungen.

10.1 Crack/Freebase: Einführung in die Weiterentwicklung zu rauchbaren Formen und die Spezifika des Konsums.

10.2 Die rauchbaren Formen von Kokain (Pulmonaler Konsum): Detaillierte Betrachtung der Herstellung, Wirkung und epidemiologischen Ausbreitung von Freebase und insbesondere Crack.

11.1 Schlusswort: Fazit mit dem Fokus auf die Notwendigkeit eines bewussten Umgangs mit Drogen und der Verantwortung in der sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Kokain, Crack, Koka, Leistungsdroge, Sucht, Neurotransmitter, Dopamin, Konsumformen, Medizinische Risiken, Kokainpsychose, Freebase, Drogenwelle, Prävention, Abhängigkeit, Sozialarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit Kokain als gesellschaftliches Phänomen und untersucht dessen Darstellung als sogenannte Leistungsdroge, Wirkung und Verbreitung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung der Droge, ihrer pharmakologischen Wirkung, den gesundheitlichen Risiken verschiedener Konsumformen sowie der Verbreitung von Crack.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuklären und ein Verständnis für die drogenbedingten Gefahren zu vermitteln, um den Umgang mit dieser Thematik insbesondere im Kontext der Sozialarbeit zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Quellenanalyse, um Informationen aus wissenschaftlichen Berichten, Studien und statistischen Daten zusammenzutragen und zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die botanische und historische Einordnung, die chemische Wirkung im Gehirn, die verschiedenen Konsumformen (oral, nasal, injiziert, rauchbar) und die daraus resultierenden medizinischen sowie psychosozialen Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Kokain, Crack, Suchtpotenzial, Neurotransmitter, Abhängigkeit und der bewusste Umgang mit Drogen im sozialen Kontext.

Warum gilt Kokain im Text als „Leistungsdroge“?

Der Begriff bezieht sich auf das vom Konsumenten subjektiv empfundene Gefühl von erhöhter Wachsamkeit, Durchsetzungsfähigkeit und intellektueller Stärke, das oft in kompetitiven Umfeldern gesucht wird.

Wie unterscheidet sich der Konsum von Crack von herkömmlichem Kokain?

Crack ist eine rauchbare Form von Kokain, die aufgrund des schnellen Anflutens über die Lunge eine intensivere, aber kürzere Rauschwirkung mit einem sehr hohen Suchtpotenzial entfaltet.

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Details

Title
Kokain und seine vielen Gesichter
Subtitle
Darstellung einer so genannten Leistungsdroge
College
Leuphana Universität Lüneburg  (Fachbereich Sozialwesen)
Course
Drogen und Medikamente/Hauptstudium
Grade
1,5
Author
Bernd Kammermeier (Author)
Publication Year
2003
Pages
27
Catalog Number
V16118
ISBN (eBook)
9783638210539
ISBN (Book)
9783638686891
Language
German
Tags
Kokain Gesichter Darstellung Leistungsdroge Drogen Medikamente/Hauptstudium
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bernd Kammermeier (Author), 2003, Kokain und seine vielen Gesichter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16118
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