Die Pest - eine Krankheit und ihre Geschichte


Hausarbeit, 2010
24 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichniss

I. Einleitung

II. Die Pest und ihre Geschichte
II.1 Die Entdeckung
II.2 Das Pestbakterium und der Übertragungsweg
II.3 Das Krankheitsbild
II.3.1 Beulenpest
II.3.2 Lungenpest
II.3.3 Pestsepsis
II.3.4 Abortive Pest
II.4 Pestepidemien im geschichtlichen Überblick
II.5 Die Pest heute

III. Die große Pest im Mittelalter
III.1 Herkunft und Verbreitung
III.2 Umgang und Leben mit der Pest
III.3 Theorien über die mittelalterliche Pest

IV. Schlussbetrachtung

V. Quellen- und Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Es gibt, so scheint es, keine Hoffnung auf die ersehnte Rettung. Unzählige Leichenzüge seh’ ich nur, wohin ich meine Augen wende, und sie verwirren meinen Blick. Die Kirchen hallen von Klagen wider und sind mit Totenbahren gefüllt. Ohne Rücksicht auf ihren Stand liegen die Vornehmen tot neben dem gemeinen Volk. Die Seele denkt an ihre letzte Stunde, und auch ich muß mit meinem Ende rechnen. [...] Schon wird die Erde knapp für die Gräber...[1]

Eben jener Auszug einer zeitgenössischen Darstellung schildert die Hoffnungslosigkeit der Menschen, welche sich mit der großen Seuche von 1347 bis 1352 konfrontiert sahen. Heutzutage ist es jedoch umstritten, ob es sich bei dieser Seuche, dem sogenannten Schwarzen Tod, wirklich ausschließlich um die Pest handelte. Jedoch ist die Forschungslage alles andere als eindeutig, auch unter den Wissenschaftlern besteht Uneinigkeit darüber, ob wirklich allein die Pest für den drastischen Bevölkerungsrückgang im 14. Jahrhundert verantwortlich war.[2]

Die Pest galt über Jahrhunderte hinweg als größte Seuche der Menschheitsgeschichte und wurde, mehr oder weniger, erst durch den HIV-Virus abgelöst. Noch heute wird ein großes Übel als „Pest“ bezeichnet. Nicht umsonst steht das lateinische Wort „pestis“ für Unglück, Seuche und Verderben. Die Bezeichnung „Schwarzer Tod“ prägte die Krankheit im Laufe der Zeit selbst, da die braunen oder schwarzen Flecken, nach Simon de Corvino, auch das Gesicht der Infizierten schwärzlich erscheinen ließen[3].

Der antike Autor Homer[4] schreibt in seinem Heldenepos „Ilias“ bereits von einem Phänomen, das für die Menschen über Jahrhunderte unerklärlich blieb – überall wo Ratten in dichtbevölkerte Gebiete einwanderten, breitete sich der Schwarze Tod aus.

In der Ersten großen Pestwelle[5] starben über 20 Millionen Menschen in nur fünf Jahren. Historiker werten diese einschneidendste demographische Katastrophe für den größten apokalyptischen Siegeszug der Pandemie[6], den die Menschheit je erlebt hat.

Im Folgenden sollen verschiedene Aspekte, die Pest betreffend, näher beleuchtet werden. Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen dabei Beschreibungen der verschiedenen Übertagungswege, die vier Pestvorkommen im Allgemeinen, sowie die verheerenden politischen und demographischen Auswirkungen der Pestepidemien im Mittelalter. Zusätzlich muss jedoch immer bemerkt werden, dass es sich dabei lediglich um einen kurzen Überblick über den weit gefächerten Themenkomplex der Pest handelt.

II. Die Pest und ihre Geschichte

II.1 Die Entdeckung

Die Pest ist eine hochgradig ansteckende, in Epidemien auftretende bakterielle Infektionskrankheit, die sowohl Nagetiere, als auch Menschen befallen kann . Sie ist bereits seit der Antike bekannt und hat seitdem unzählige Todesopfer gefordert. Erreger der Erkrankung ist das Bakterium „Yersinia Pestis“. Das Bakterium verdank seinen Namen dem Entdecker des Erregers: Alexandre Yersin.

Aufgrund des Pestausbruchs in Hongkong, entdeckte der Schweizer das Bakterium im Juni 1894. Zeitgleich konnte auch der japanische Arzt Shibasaburo Kitasato den Schlüsselpunkt in der Pestforschung nachweisen. Beide fanden den Erreger in den Leistenlymphknoten von Erkrankten[7]. Unter dem Mikroskop wurde beiden deutlich, dass es sich beim Pesterreger um ein „unbewegliches, stäbchenförmiges und nur zwei Mikrometer kleines Bakterium[8] handelt. Dieses wurde jedoch bis 1971 zunächst als „Pasteurella pestis“ bezeichnet.

Um Yersin und Kitasato entwickelte sich ein Prioritätenstreit. Kitasato entdeckte nur kurz vor Yersin den Erreger, Yersin war jedoch letztendlich derjenige, dem es gelang das Bakterium in einer Reinkultur zu züchten. Somit wurden jegliche Rechte schließlich ihm zugesprochen. Dem Franzosen Paul Louis Simond ist es schließlich zu verdanken, dass der Übertragungsweg der Pest aufgedeckt werden konnte. Der Floh „Xenopsylla Cheopsis Roth“ wurde 1898 durch Simond als „Beginn der Infektionskette[9] diagnostiziert.

II.2 Das Pestbakterium und der Übertragungsweg

Neben dem sogenannten „Pestfloh“[10], dem Xenopsylla Cheopsis, welcher als häufigster Überträger fungiert, eignen sich noch weitere Arten als Infektherd. Die Frage, welche weiteren Floharten, neben dem Rattenfloh, an der Übertragung der Pest beteiligt sind, wurde seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts unter Naturwissenschaftlern und Medizinhistorikern kontrovers diskutiert. Mittlerweile ist Fakt, dass sich etwa dreißig Floharten als Überträger der Pestbakterien eignen[11], darunter auch der Menschenfloh[12]. Flöhe sind Parasiten, die sich von außen an ihren Wirt heften, selber aber gelegentlich auch Parasiten in ihrem Inneren beherbergen und ihren Wirt mit diesem Parasiten infizieren können. Das Pestbakterium ist ein solcher Parasit.

Tatsächlich ist das Pestbakterium ein Kokkobazillus[13] aus der Gruppe der Pasteurellen. Selbst ohne tierischen Wirt kann das Bakterium mehrere Monate überleben. In vor Austrocknung geschützten Erdböden, in Staub, Kot oder auf Tierkadavern ist der Bazillus über Monate vermehrungsfähig und virulent. Auf Lebensmitteln bleibt er bis zu vier Wochen aktiv. Im Wasser kann er mehrere Tage bestehen bleiben.

Der Entwicklung eines Rattenflohs bedarf es bei normalen klimatischen Bedingungen 20 bis 70 Tage. Der Höhepunkt der Flohentwicklung liegt, aufgrund der bevorzugten Temperaturen, die den Entwicklungsprozess bei 24 bis 27 °C positiv beeinflussen und auf 30 Tage verkürzen, im Spätsommer.

1906 entdeckte Charles Rothschild in einer Pionierstudie den Übertragungsmodus von Bakterium und Floh[14]. Wenn der Floh einen erkrankten Wirt sticht, so fand Rothschild heraus, werden Erreger in hoher Konzentration in seinen Proventriculus[15] gesaugt und verklumpen bzw. verstopfen eben diesen. Durch Sterben des infizierten Wirtes und gleichzeitigem Erkalten seines Körpers, geht der wärmeliebende Floh auf das nächste Opfer über. Durch Verstopfen des Magendarmtraktes verspürt der Floh unstillbaren Hunger und sticht somit immer wieder seinen Wirt. Bei jedem Stich pumpt er dadurch jeweils große Mengen von Bakterien in die Bisswunde und dadurch in den Blutkreislauf seines Opfers.

Neben einem Flohstich oder einer Infektion durch Einreibung von infiziertem Kot in eine Hautverletzung, kann der Erreger auch durch eine Tröpfcheninfektion über den Weg des Nasen-Rachen-Raumes übertragen werden[16]. Dabei bedingt der Übertragungsweg die unterschiedlichen Formen der Pest, auf die im Folgenden eingegangen wird.

Als primäre Wirte der Flöhe dienen, in erster Linie, Nagetiere wie Ratten, wobei aus historischer Sicht, zwischen zwei Arten von Ratten unterschieden werden muss: als bevorzugter Infektträger dient die schwarze Hausratte[17], neben der braunen oder grauen Wander- oder Feldratte[18]. „Nur eine einzige Tierfamilie “, so schreibt Georg Sticker, „zeigt sich bei allen Arten der Pestbeteiligung (…) als Vorboten, als Warner, als Verbreiter, als Opfer der Pest.[19] Aber auch Eichhörnchen und Kaninchen oder Hauskatzen konnten bereits als Wirt nachgewiesen werden.

Im Mittelalter spielte besonders die Hausratte eine große Rolle. „Zur Zeit des Albertus Magnus [20]“, so meint Sticker, „(…) war sie in ganz Deutschland als wahres Haustier heimisch.[21] Die Hausratte lebte im Mittelalter quasi in einer Wohngemeinschaft mit dem Menschen. Als sesshaftes Tier lies sie sich, vor dem Zeitalter der Pestizide und Insektizide, nur schwer verjagen und ungemein schlecht bekämpfen. Für gewöhnlich fand man sie direkt unter dem Dach an, wo ihre beliebte Temperaturkonstante von 38 °C herrschte und die Menschen des Mittelalters ihre Nahrungsmittel aufbewahrten. Bei einer Körperlänge von 16 bis 22 Zentimetern (der Schwanz ist in der Regel jedoch etwas länger), ist die Hausratte, noch heute, das ganze Jahr über geschlechtsaktiv. Bei der geringen Tragzeit von nur 24 Tagen wirft ein Weibchen in der Regel acht Junge[22].

Man geht davon aus, dass allein die Hausratte bedeutungstragend für die Pest und die Menschen im Mittelalter war, da die Existenz der Wanderratte, zwar bereits 1553 vom Naturforscher Conrad Gesner in einem Tierbuch skizziert wurde, geschichtlich belegte Erstbeobachtungen jedoch erst aus dem 18. Jahrhundert vorliegen[23].

Vor Entdeckung des Bakteriums war die Frage nach einem spezifischen Pestkeim immer wieder aufgeworfen und erörtert. Nach Sticker waren zum Ersten Pariset und Lagasquie Vertreter der Ansicht, dass „das Pestgift ein Schmutz ist, der unter bestimmten Vorraussetzungen an verschiedenen Orten der Erde entstehen und sich immer wieder neu bilden kann, aus unreinlicher Lebensweise und engem Zusammenleben, aus stinkenden Misthaufen, aus verwesenden Menschen- und Tierleichen.[24] Als Vertreter der Zweiten Ansicht ist Heinrich Häser zu nennen. Er meint, dass die Pest „durch Umwandlung und die Weiterentwicklung bösartiger Fieber entstehen. Pestartige und typhöse Fieber waren die Vorgänger und Erzeuger der wahren Pest.[25] Creighton vereint beide Vorreiter und formuliert so den dritten Aspekt für das Entstehen der Pest: Die Pest sei „als ein Bodengift aus verfaulten Leichen[26] entstanden.

II.3 Das Krankheitsbild

Die Inkubationszeit bei Pesterkrankten ist enorm kurz. Zwischen Ansteckung und ersten Symptomen liegen, abhängig von der Pestart, 48 Stunden bis zehn Tage.

Das Yersiniabakterium ist so gefährlich, weil es das menschliche Abwehrsystem komplett entwaffnet. Aus diesem Grund zählen Fieberschübe, Benommenheit, Schüttelfrost und Kopfschmerzen, zu den ersten Auffälligkeiten[27].

II.3.1 Beulenpest

Die Beulenpest[28], ist die am häufigsten auftretende Form der Pest. Mehr als neunzig Prozent aller Fälle verlaufen auf diese Art[29].

Von der Bissstelle des Flohs aus wandert der Bazillus in die nächstgelegenen Lymphknoten. In den Lymphen pflanzt sich der Erreger fort. An der primären Infektionsstelle lässt sich jedoch keine entzündliche Veränderung nachweisen[30]. Der Mittelwert der Inkubationszeit bei einer Beulenpest liegt bei sechs Tagen. Von scheinbar völligem Gesundheitszustand kommt es anfangs zu einem Fieberanstieg von bis zu 40 °C. Die Symptome reichen von Kopf- und Gliederschmerzen über Schwäche- und Schwindelgefühl bis hin zu Nasenbluten, Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung. Viele Betroffene klagen auch über ein Druckgefühl über dem Herzen. Meist folgen dem noch Bewusstseinsstörungen. Danach verfärben sich die Lymphknoten der Infizierten bläulich und schwellen an. Diese werden dann als Pestbeulen, oder auch Bubonen bezeichnet. Diesem Symptom verdankt diese Form der Pest ihren Namen.

[...]


[1] Vgl. Bergdolt, Klaus: Der Schwarze Tod in Europa. Die große Pest und das Ende des Mittelalters, München 31995, S.101.

[2] David Herlihy stellt fest, dass überlieferte Beschreibungen der Pest, eher zum Krankheitsbild von Tuberkulose und Fleckenfieber passen. Siehe Herlihy, David: Der Schwarze Tod und die Verwandlung Europas, Berlin 1998, S. 18 ff.

[3] Nach Vasold, Manfred: Pest, Not und schwere Plagen. Seuchen und Epidemien vom Mittelalter bis heute, München

[1991], S. 74.

[4] Im achten Jahrhundert vor Christi Geburt.

[5] 1347 bis 1352.

[6] Als Pandemie bezeichnet man eine Erkrankung, die auf einem ganzen Kontinent oder weltweit auftritt.

[7] Nach Jankrift, Kay Peter: Mit Gott und schwarzer Magie. Medizin im Mittelalter, Darmstadt 2005, S. 95.

[8] Vgl. Eberhard-Metzger, Claudia; Ries, Renate: Verkannt und heimtückisch. Die ungebrochene Macht der Seuchen,

Basel 1996, S. 51 f.

[9] Vgl. Jankrift, Kay Peter: Mit Gott und schwarzer Magie. Medizin im Mittelalter, Darmstadt 2005, S. 96.

[10] Umgangssprachliche Bezeichnung für den Xenopsylla Cheopsis.

[11] Nach Eberhard-Metzger, Claudia; Ries, Renate: Verkannt und heimtückisch. Die ungebrochene Macht der Seuchen,

Basel 1996, S. 52.

[12] Der Menschenfloh trägt den wissenschaftlichen Namen „Pulex irritans“.

[13] Ein Kokkobazillus ist ein anaerober, unbeweglicher, gramnegativer Bazillentypus.

[14] Nach Vasold, Manfred: Pest, Not und schwere Plagen. Seuchen und Epidemien vom Mittelalter bis heute, München

[1991], S. 79.

[15] Das Proventricilus ist ein Ventil im Vormagen des Flohs.

[16] Nach Jankrift, Kay Peter: Mit Gott und schwarzer Magie. Medizin im Mittelalter, Darmstadt 2005, S. 96.

[17] Die Wanderratte trägt den wissenschaftlichen Namen „Rattus rattus“.

[18] Die Wanderratte trägt den wissenschaftlichen Namen „Rattus norvegicus“.

[19] Vgl. Sticker, Georg: Abhandlungen aus der Seuchengeschichte und Seuchenlehre, Bd.1 Die Pest, Teil 2 Die Pest als

Seuche und als Plage, Gießen 1910, S. 135.

[20] Albertus Magnus lebte im zwölften Jahrhundert nach Christi Geburt.

[21] Vgl. Sticker, Georg: Abhandlungen aus der Seuchengeschichte und Seuchenlehre, Bd.1 Die Pest, Teil 2 Die Pest als

Seuche und als Plage, Gießen 1910, S. 144.

[22] Eine Hausratte wirft zwischen sechs und zwölf Junge. In Ausnahmefällen können es auch zwanzig sein.

[23] Nach Vasold, Manfred: Pest, Not und schwere Plagen. Seuchen und Epidemien vom Mittelalter bis heute, München

[1991], S. 76f.

[24] Vgl. Sticker, Georg: Abhandlungen aus der Seuchengeschichte und Seuchenlehre, Bd.1 Die Pest, Teil 2 Die Pest als

Seuche und als Plage, Gießen 1910, S. 34.

[25] Vgl. ebd. S. 35.

[26] Vgl. ebd. S. 35.

[27] Nach Eberhard-Metzger, Claudia; Ries, Renate: Verkannt und heimtückisch. Die ungebrochene Macht der Seuchen,

Basel 1996, S. 52f.

[28] Die Beulenpest wird auch als Bubonenpest bezeichnet.

[29] Nach Eberhard-Metzger, Claudia; Ries, Renate: Verkannt und heimtückisch. Die ungebrochene Macht der Seuchen, Basel 1996, S. 52.

[30] Nach Werfing, Johann: Der Ursprung der Pestilenz. Zur Ätiologie der Pest im liomographischen Diskurs der frühen Neuzeit, Wien 1998, S. 9.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die Pest - eine Krankheit und ihre Geschichte
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Der Schwarze Tod in Skandinavien
Note
1,7
Autor
Jahr
2010
Seiten
24
Katalognummer
V161191
ISBN (eBook)
9783640767625
ISBN (Buch)
9783640767984
Dateigröße
506 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pest, Yersinia Pestis, Xenopsylla Cheopsis, Pesttheorien, Beulenpest, Lungenpest, Pest im Mittelalter
Arbeit zitieren
Maxi Pötzsch (Autor), 2010, Die Pest - eine Krankheit und ihre Geschichte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161191

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