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Francisco de Goya und die "Desastres de la Guerra"

Titel: Francisco de Goya und die "Desastres de la Guerra"

Hausarbeit , 2014 , 9 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Carolin Keller (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit gibt einen kompakten Überblick über Francisco de Goyas „Desastres de la Guerra“ - seinen eindringlichen Zyklus über die Schrecken des Spanischen Unabhängigkeitskrieges. Nach einem kurzen biografischen Überblick wird insbesondere das Blatt „Desastre 7: ¿Qué valor!“ analysiert, das Goyas schonungsvolle Darstellung von Mut, Leid und Gewalt exemplarisch verdeutlicht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Biographie

2. Die „Desastres de la guerra“

3. Desastres 7: „Welcher Mut!“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über das Leben des spanischen Malers Francisco de Goya und analysiert insbesondere die Entstehung, den inhaltlichen Kontext sowie die künstlerische Gestaltung seines Radierzyklus „Desastres de la guerra“ im Hinblick auf die Auswirkungen des Krieges.

  • Biografische Entwicklung und künstlerischer Werdegang Goyas
  • Entstehung und historische Einordnung der „Desastres de la guerra“
  • Analyse der Darstellung von Kriegsgewalt und menschlichem Leid
  • Rezeption und Bedeutung der Serie im Kontext der Aufklärung
  • Detaillierte Untersuchung ausgewählter Radierungen

Auszug aus dem Buch

Die „Desastres de la guerra“:

Goya befasste sich noch während der französischen Besatzung Spaniens mit deren Auswirkungen in seinen „Desastres de la guerra“. Die Radierungen entstanden zwischen 1810 und 1820 und wurden erst nach Goyas Tod von der Academia de San Fernando in Madrid 1863 veröffentlicht. Der heutige Name der Kunstwerke wurde dabei erst von der Academia festgelegt. Goya nannte seine Sammlung ursprünglich „Verhängnisvolle Folgen des blutigen Krieges in Spanien gegen Bonaparte und andere ergreifende Launen“ („Fatales consequencias de la sangriente guerra en Espana con Buonaparte y otros caprichos enfáticos“).

Das Album mit den insgesamt 85 Probedrucken übergab Goya 1824 seinem Freund Ceán Bermúdez (1749-1829) zur Durchsicht. Das Album war nur mit einem einzigen Wort betitelt: „Capricho“. Die „Desastres“ können daher als Fortsetzung der 1799 veröffentlichten „Caprichos“ betrachtet werden. Die darin enthaltenen Zeichnungen Nr. 81 und 82 kamen erst 1870 in den Besitz der Academia de San Fernando und gehörten somit nicht zur ersten Auflage von 1863. Ebenso waren der Mappe drei weitere Radierungen von Gefangenen hinzugefügt, welche nicht zum Zyklus der „Desastres de la guerra“ zählen. Die Reihenfolge der Drucke wurde von Goya nachdem die Serie fertiggestellt war ein zweites Mal verändert und neu nummeriert. In dieser Anordnung wurden die Werke auch 1863 veröffentlicht. Neben den „Desastres“ gab es auch ein Gemälde Goyas, das die Ereignisse des Unabhängigkeitskrieges der Spanier thematisiert: „Die Erschießung der Aufständischen“ aus dem Jahr 1814. Inhalt und Stil der „Schrecken des Krieges“ werden im nachfolgenden Abschnitt genauer beschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

Biographie: Dieser Abschnitt zeichnet den Lebensweg und die künstlerische Entwicklung von Francisco de Goya nach, von seinen frühen Jahren in Saragossa bis zu seinem Exil in Bordeaux.

Die „Desastres de la guerra“: Hier wird die Entstehungsgeschichte, die inhaltliche Ausrichtung und die formale Gruppierung des Radierzyklus detailliert erläutert.

Desastres 7: „Welcher Mut!“: Dieses Kapitel widmet sich einer exemplarischen Analyse der Radierung Nr. 7, die als eine der wenigen historischen Referenzen innerhalb des Zyklus gilt.

Schlüsselwörter

Francisco de Goya, Desastres de la guerra, Schrecken des Krieges, Radierung, Spanien, Kunstgeschichte, Napoleonische Kriege, Unabhängigkeitskrieg, Academia de San Fernando, Aufklärung, Gewalt, bildende Kunst, Porträtmalerei, Josefa Bayeu, Caprichos

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Leben des Künstlers Francisco de Goya und seinem bedeutenden grafischen Werk „Desastres de la guerra“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der künstlerische Werdegang Goyas, die Darstellung von Kriegsgewalt und die kritische Auseinandersetzung mit der politischen Situation in Spanien während der napoleonischen Besatzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entstehung der „Desastres de la guerra“ zu beleuchten und den künstlerischen Ausdruck von Leid und menschlichem Schicksal im Werk zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine kunsthistorische Analyse, die biografische Fakten mit einer werkimmanenten Betrachtung der Radierungen verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Biografie des Künstlers, der Kontext der Entstehung der Radierfolge sowie die formale Analyse spezifischer Einzelwerke behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Goya, Desastres de la guerra, Radierung, Kriegsdarstellung, Aufklärung und das spanische kulturelle Erbe dieser Epoche.

Welchen Einfluss hatte Goyas Taubheit auf sein Werk?

Nach seinem Schlaganfall 1792 veränderte sich Goyas Wahrnehmung der Umwelt deutlich, was zu einer kritischeren und düstereren Thematik in seinen nachfolgenden Werken führte.

Warum wird die Arbeit als Fortsetzung der „Caprichos“ gesehen?

Da das ursprüngliche Album der „Desastres“ lediglich mit dem Wort „Capricho“ betitelt war, werden sie kunsthistorisch oft als inhaltliche und stilistische Weiterführung der 1799 veröffentlichten Serie betrachtet.

Was ist das Besondere an der Radierung „Welcher Mut!“?

Es ist eine der wenigen Radierungen im Zyklus, die sich auf ein spezifisches historisches Ereignis – den Widerstand von Augustina de Aragón – bezieht.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Francisco de Goya und die "Desastres de la Guerra"
Hochschule
Universität Augsburg  (Phil.-Hist. Fakultät)
Note
1,7
Autor
Carolin Keller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
9
Katalognummer
V1612004
ISBN (PDF)
9783389149423
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Goya Militärgeschichte Francisco de Goya Kulturwissenschaften Kunstgeschichte Künstler 18. Jahrhundert Spanischer Künstler Hofmaler Spanische Kunst Französische Revolution Spanisches Königshaus Französische Besatzung Napoleon 19. Jahrhundert Kunstwerke Unabhängigkeitskrieg Madrid Desastres Spanische Kulturgeschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carolin Keller (Autor:in), 2014, Francisco de Goya und die "Desastres de la Guerra", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1612004
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  9  Seiten
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