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Emotionale Intelligenz als Führungskompetenz der Zukunft

Titel: Emotionale Intelligenz als Führungskompetenz der Zukunft

Hausarbeit , 2025 , 22 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jule Prescher (Autor:in)

Führung und Personal - Führungsstile
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeitswelt ist durch Digitalisierung, Globalisierung und den demografischen Wandel geprägt. Dadurch verändern sich auch die Anforderungen an Führungskräfte. Neben fachlicher und analytischer Kompetenz gewinnen emotionale Fähigkeiten wie Empathie, Selbstwahrnehmung und soziale Kompetenz an Bedeutung.

Die Arbeit untersucht, welche Rolle emotionale Intelligenz für erfolgreiche Führung spielt und welche Herausforderungen bei Personalauswahl, Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung entstehen. Zudem werden Handlungsempfehlungen aufgezeigt, wie Emotionale Intelligenz in Kompetenzprofile integriert und im organisationalen Kontext gefördert werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 2 Konzeptionelle Grundlagen
    • 2.1 Definition und Einordnung von Führung
    • 2.2 Definition und Einordnung von Emotionaler Intelligenz
    • 2.3 Emotionale Intelligenz in der Führung
  • 3 Herausforderungen von emotionaler Intelligenz als Führungskompetenz
    • 3.1 Herausforderung von emotionaler Intelligenz in der Personalauswahl
    • 3.2 Herausforderung von emotionaler Intelligenz in der Personalentwicklung
    • 3.3 Herausforderung von emotionaler Intelligenz für Kompetenzprofile
    • 3.4 Herausforderung von emotionaler Intelligenz in der Mitarbeiterbindung
  • 4 Handlungsempfehlungen
  • 5 Fazit und Ausblick
  • Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit dem kontinuierlichen Wandel der Arbeitswelt und den daraus resultierenden Anforderungen an Führungskräfte. Das primäre Ziel ist es, die Relevanz der emotionalen Intelligenz (EI) für die Führungskräfteentwicklung zu untersuchen und die damit verbundenen Herausforderungen und Grenzen zu identifizieren. Dabei wird die Forschungsfrage beantwortet, welche spezifischen Fähigkeiten Führungskräfte benötigen, um den Anforderungen des Arbeitsmarkts gerecht zu werden.

  • Emotionale Intelligenz als Schlüsselkompetenz für Führungskräfte
  • Definition und Einordnung von Führung und emotionaler Intelligenz
  • Herausforderungen bei der Personalauswahl und -entwicklung von EI
  • Einfluss von EI auf Mitarbeiterbindung und Teamdynamik
  • Zukünftige Anforderungen an Führungskräfte in einer globalisierten und digitalisierten Arbeitswelt

Auszug aus dem Buch

Emotionale Intelligenz in der Führung

Der Begriff El findet seinen Ursprung im Jahr 1990. Peter Salovey und John Mayer waren der Auffassung, dass es in der traditionellen Intelligenzforschung eine Lücke gibt, die emotionale und soziale Fähigkeiten nicht ausreichend erklärt. Sie forschten, wie Gedanken und Emotionen das Verhalten und zwischenmenschliche Beziehungen beeinflussen. Sie definieren El als die Teilmenge der sozialen Intelligenz, die die Fähigkeit umfasst, Gefühle und Emotionen von sich selbst sowie von anderen zu beobachten, zwischen ihnen zu unterscheiden und die Informationen zu nutzen, um das eigene Denken und Handeln zu lenken.19 El wurde von Daniel Goleman in seinem Werk im Jahr 1995 aufgegriffen und populär gemacht.20 Während Salovey und Mayer die El als eine Reihe kognitiver Fähigkeiten beschrieben, 21 sah Goleman das Potenzial des Konzepts im praktischen Alltags- und Arbeitsleben. Anlass für diese Forschung war sein Interesse daran, zu verstehen, was großartige Führungskräfte von lediglich guten unterscheidet.22 Goleman erweiterte das Modell von Salovey und Mayer, um es für Führungskräfte, das berufliche Umfeld und den Alltag zugänglicher und praxisorientierter zu gestalten. Goleman unterteilt El im Arbeitskontext in fünf Schlüsselkomponenten: Selbstwahrnehmung, Selbstregulation, Motivation, Empathie und soziale Fähigkeiten. Diese Komponenten befähigen Individuen, sich in komplexen sozialen Situationen zurechtzufinden, starke Beziehungen aufzubauen und fundierte Entscheidungen zu treffen, die seine persönliche und berufliche Effizienz steigern.23

In den Neunzigern haben viele große Unternehmen versucht ihre Programme zur Entwicklung von Führungskräften zu verbessern, um die Gesamtleistung am Arbeitsplatz zu steigern. Dies nahm Goleman als Anlass und analysierte deren Kompetenzmodelle. Seine Untersuchung ergab, dass die El eine entscheidende Rolle für die Effektivität von Führungskräften spielt und sich oft als wichtiger erweist als kognitive Fähigkeiten oder technische Fertigkeiten. 24 Goleman entwickelte ein Model, welches die Grundlage für eine effektive und emotional intelligente Führung schafft. Die Schlüsselkomponenten sind miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Eine Führungskraft, die emotional intelligent ist, sollte daher die Fähigkeit entwickeln, alle fünf Bereiche in ihrem Handeln zu berücksichtigen und anzuwenden.25

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel beschreibt den aktuellen Wandel in der Arbeitswelt, die damit verbundenen Herausforderungen für Unternehmen und die zentrale Forschungsfrage zur Rolle der emotionalen Intelligenz in der Führung.

2 Konzeptionelle Grundlagen: Hier werden die Begriffe Führung und Emotionale Intelligenz definiert, wobei die fünf Schlüsselkomponenten der EI nach Goleman erläutert und ihre Bedeutung im Führungskontext herausgestellt werden.

3 Herausforderungen von emotionaler Intelligenz als Führungskompetenz: Dieses Kapitel analysiert die Schwierigkeiten bei der Messung und Entwicklung emotionaler Intelligenz in der Personalauswahl und -entwicklung sowie ihren Einfluss auf die Gestaltung von Kompetenzprofilen und die Mitarbeiterbindung.

4 Handlungsempfehlungen: Es werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, wie Unternehmen emotionale Intelligenz in der Führung fördern können, um ein produktives Arbeitsklima zu schaffen und nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

5 Fazit und Ausblick: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen, betont die zunehmende Wichtigkeit emotionaler Intelligenz für die zukünftige Arbeitswelt und gibt einen Ausblick auf weitere Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Emotionale Intelligenz, Führungskompetenz, Leadership, Personalentwicklung, Personalauswahl, Mitarbeiterbindung, Arbeitswelt, Soft Skills, Empathie, Selbstwahrnehmung, Selbstregulierung, Motivation, soziale Fähigkeiten, Teamarbeit, Management.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die wachsende Bedeutung der emotionalen Intelligenz (EI) als Schlüsselkompetenz für Führungskräfte im Kontext der sich wandelnden Arbeitswelt und beleuchtet die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Definition und Einordnung von Führung und emotionaler Intelligenz, die Herausforderungen bei der Personalauswahl und -entwicklung von EI, die Rolle der EI für die Mitarbeiterbindung sowie Handlungsempfehlungen zur Förderung dieser Kompetenz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Relevanz der emotionalen Intelligenz für die Führungskräfteentwicklung zu analysieren und deren Herausforderungen und Grenzen zu identifizieren. Die Forschungsfrage lautet, welche spezifischen Fähigkeiten Führungskräfte benötigen, um den Anforderungen des Arbeitsmarkts gerecht zu werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Zur Beantwortung der Forschungsfrage wird eine sekundäre qualitative Inhaltsanalyse durchgeführt, da der bestehende Forschungsstand umfangreich ist.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die konzeptionellen Grundlagen von Führung und emotionaler Intelligenz sowie die Herausforderungen, die sich beim Einsatz von emotionaler Intelligenz in der Personalauswahl, Personalentwicklung, bei Kompetenzprofilen und der Mitarbeiterbindung ergeben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Schlüsselwörter wie Emotionale Intelligenz, Führungskompetenz, Leadership, Personalentwicklung, Personalauswahl, Mitarbeiterbindung und Soft Skills charakterisiert.

Warum wird emotionale Intelligenz als Führungskompetenz der Zukunft betrachtet?

Emotionale Intelligenz wird als Führungskompetenz der Zukunft betrachtet, weil in einer zunehmend automatisierten und digitalisierten Arbeitswelt die einzigartigen menschlichen Fähigkeiten, insbesondere soziale und emotionale Kompetenzen, zur Schaffung von Mehrwert unverzichtbar werden.

Welche Herausforderungen bestehen bei der Messung und Entwicklung emotionaler Intelligenz?

Bei der Messung gibt es Herausforderungen hinsichtlich der Objektivität, Kontextabhängigkeit und des Risikos sozialer Erwünschtheit. Bei der Entwicklung erfordert es einen hohen Grad an Motivation, kontinuierliches Üben und gezieltes Feedback über einen längeren Zeitraum.

Welche Rolle spielt emotionale Intelligenz bei der Mitarbeiterbindung?

Eine hohe emotionale Intelligenz ermöglicht Führungskräften, ein positives und kollaboratives Arbeitsklima zu schaffen, die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu verstehen und zu verhandeln, was maßgeblich zur Mitarbeiterzufriedenheit, Loyalität und langfristigen Bindung beiträgt.

Welche fünf Schlüsselkomponenten der emotionalen Intelligenz werden in der Arbeit hervorgehoben?

Die Arbeit hebt nach Goleman folgende fünf Schlüsselkomponenten der emotionalen Intelligenz hervor: Selbstwahrnehmung, Selbstregulation, Motivation, Empathie und soziale Fähigkeiten.

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Details

Titel
Emotionale Intelligenz als Führungskompetenz der Zukunft
Hochschule
Fachhochschule Düsseldorf  (Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Führungskompetenz und Leadership
Note
1,7
Autor
Jule Prescher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
22
Katalognummer
V1612305
ISBN (eBook)
9783389157039
ISBN (Buch)
9783389157046
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Emotionale Intelligenz Soft Skills Empathie Personalentwicklung Mitarbeiterbindung Führungskompetenz Leadership Moderne Führung Organisationsentwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jule Prescher (Autor:in), 2025, Emotionale Intelligenz als Führungskompetenz der Zukunft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1612305
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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