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"Du... bitte erzähl mir eine Geschichte...?"

Schizophrenie in dem Film "Die Anruferin"

Titel: "Du... bitte erzähl mir eine Geschichte...?"

Essay , 2010 , 7 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Henrike Höpker (Autor:in)

Soziologie - Medizin und Gesundheit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird vordergründig der Film "die Anruferin" untersucht, der 2008 erschien und in der Presse hochgelobt wurde, sowie mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet wurde. Hierbei wurde er mit der psychischen Erkrankung „Schizophrenie“ in Verbindung gebracht. Die Arbeit geht zunächst darauf ein, was eigentlich „Schizophrenie“ ist, und dann, nach einem kurzen Einblick in den Film, wird diskutiert in wie weit hier von einer Schizophrenie zu sprechen ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.1 Schizophrenie- Was ist das eigentlich?

2.2 Ursachen der Schizophrenie

3. „Die Anruferin“

4. Schizophrenie in „Die Anruferin?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Film „Die Anruferin“ unter dem Aspekt der psychischen Erkrankung „Schizophrenie“. Ziel ist es, das Verhalten der Protagonistin Irm anhand klinischer Symptombeschreibungen sowie soziogenetischer Theorien zu analysieren, um zu prüfen, ob die in der Rezeption häufig genannte Diagnose einer Schizophrenie medizinisch und sozialpsychologisch haltbar ist.

  • Grundlagen und Symptomatik der Schizophrenie
  • Die soziogenetische Theorie der Schizophrenie
  • Filmanalyse unter psychologischen Gesichtspunkten
  • Familiendynamik und Traumata als Krankheitsfaktoren
  • Kritische Reflexion diagnostischer Zuschreibungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Schizophrenie- Was ist das eigentlich?

„Schizophren“ wird umgangssprachlich sehr oft verwendet, allerdings herrscht meist ein diffuses Bild darüber, was Schizophrenie tatsächlich ist. Dies mag mitunter daran liegen, dass „Schizophrenie“ medizinisch gesehen eine ganze Gruppe von Erkrankungen ist, „die mit Realitätsverlust, Trugwahrnehmungen, Wahnvorstellungen, Bewusstseinsstörungen, Störungen des Denkens und der Gefühlswelt verbunden sind.“ Anzumerken ist hierbei, dass „Schizophrenie“ relativ häufig auftritt; somit ist in fast jeder Nachbarschaft jemand erkrankt und dies mag zusätzlich das Halbwissen über die Krankheit befördern.

Man unterteilt die Schizophrenie in drei grundsätzliche Untergruppen: 1.) Paranoide Schizophrenie: Die am häufigsten assoziierte Form der Schizophrenie wird von Wahnideen und Halluzinationen begleitet. Betroffene fühlen sich häufig verfolgt, glauben oft etwas sehr Wichtiges getan zu haben oder jemand ganz Besonderes zu sein (Stichwort: Größenwahn). Die Halluzinationen können jede Sinneswahrnehmung bertreffen, wobei das „Hören von Stimmen“ am verbreitesten und auch am bekanntesten ist.

2.) Katatonie: Ein typisches Symptom ist „das Einnehmen einer starren oder fast bewegungslosen Haltung, in der sie stundenlang oder sogar tagelang ausharren können, falls sie nicht gestört werden“. Dieses Verhalten wird in der Psychologie dahingehend gedeutet, dass die Betroffenen mit einer aggressiven Emotion umzugehen versuchen, wofür auch spricht, dass die starren Phasen in einigen Fällen von Erregungsphasen abgelöst werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenstellung der Arbeit ein, den Film „Die Anruferin“ kritisch auf die psychische Erkrankung Schizophrenie hin zu untersuchen.

2.1 Schizophrenie- Was ist das eigentlich?: Dieses Kapitel definiert Schizophrenie als medizinische Erkrankungsgruppe und erläutert die drei Hauptuntergruppen Paranoide Schizophrenie, Katatonie und Desorganisierte Schizophrenie.

2.2 Ursachen der Schizophrenie: Der Abschnitt diskutiert die Debatte zwischen genetischen Ursachen und soziogenetischen Ansätzen, wobei der Fokus auf dem Einfluss familiärer Interaktionsstrukturen liegt.

3. „Die Anruferin“: Eine inhaltliche Zusammenfassung der Filmhandlung, die das Verhalten der Protagonistin Irm im Kontext ihrer belasteten Familiengeschichte darstellt.

4. Schizophrenie in „Die Anruferin?: Hier wird Irms Verhalten anhand der zuvor eingeführten Symptome und des soziogenetischen Verständnisses analysiert, um die Diagnose Schizophrenie zu hinterfragen.

5. Fazit: Das Fazit schließt, dass keine eindeutige Interpretation von Irms Verhalten möglich ist, da psychische Erkrankungen oft nicht den starren Lehrbuchmustern folgen.

Schlüsselwörter

Schizophrenie, Die Anruferin, Soziogenetik, Familiendynamik, Realitätsverlust, Symptomatik, psychische Erkrankung, Sozialisation, Identitätsverlust, Traumata, Filmmaterial, Klinische Psychologie, soziale Isolation, Verhaltensauffälligkeiten, Filmanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit analysiert den Film „Die Anruferin“ aus soziologischer und psychologischer Sicht, insbesondere im Hinblick auf die Frage, ob das Verhalten der Hauptfigur als Schizophrenie diagnostiziert werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen die Definition und Symptomatik der Schizophrenie, die Rolle der familiären Sozialisation bei der Entstehung psychischer Störungen sowie die Analyse filmischer Charaktere.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, inwieweit die mediale und fachliche Zuschreibung der Diagnose „Schizophrenie“ auf die Filmfigur Irm zutrifft oder ob alternative Erklärungsmodelle plausibler sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein theoretisch-analytischer Ansatz gewählt, der filmische Szenen mit klinischen Symptombeschreibungen und der soziogenetischen Theorie vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in das Krankheitsbild, die inhaltliche Vorstellung des Films und die anschließende Zusammenführung beider Bereiche zur Prüfung der Diagnose.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schizophrenie, soziogenetische Theorie, familiäre Interaktion, Sozialisation und Identität sind die zentralen Begriffe.

Wie spielt der Tod der Schwester für Irms Charakterentwicklung eine Rolle?

Der Tod der Schwester wirkt als traumatischer Kern, der Irms Handeln, ihre „Spiele“ und das familiäre Klima (z.B. der „Altar“) maßgeblich bestimmt und als Konfliktbewältigungsstrategie gedeutet werden kann.

Warum kommt die Autorin zu keinem eindeutigen Ergebnis im Fazit?

Die Autorin argumentiert, dass der Film das Innenleben der Figur bewusst offen lässt und psychische Störungen in der Realität selten so eindeutig verlaufen wie in Lehrbüchern, was verschiedene Interpretationen zulässt.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Du... bitte erzähl mir eine Geschichte...?"
Untertitel
Schizophrenie in dem Film "Die Anruferin"
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Soziolgie)
Veranstaltung
Soziologie im Exil
Note
1,3
Autor
Henrike Höpker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
7
Katalognummer
V161463
ISBN (eBook)
9783640773817
ISBN (Buch)
9783640774067
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anruferin Schizophrenie deutscher Film Krull Familie psychische Erkrankung psychische Störung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Henrike Höpker (Autor:in), 2010, "Du... bitte erzähl mir eine Geschichte...?", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161463
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  7  Seiten
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