HipHop als Ort informeller Bildung


Examensarbeit, 2010
74 Seiten, Note: 13

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. HipHop
2.1 Historische Entwicklung
2.1.1 Musikalische Vorläufer
2.1.2 Der Cross-Bronx-Expressway - Das Gesicht der postindustriellen Stadt
2.1.3 Old School - Die Geburtsstunde des Hip-Hops
2.1.4 New School
2.1.5 Global HipHop
2.2 HipHop-Kultur
2.2.1 HipHop und die Großstadt
2.2.2 HipHop und das Ghetto
2.2.3 HipHop als Repräsentation Marginalisierter
2.2.4 Kulturelle Praktik

3. Informelle Bildung
3.1 Was ist informelle Bildung?
3.2 Orte Informeller Bildung
3.2.1 Familie
3.2.2 Peer-Group
3.2.3 Medien
3.3 Dimensionen informeller Bildung
3.3.1 Teilhabe und Verantwortung
3.3.2 Wirksamkeit des eigenen Handelns und der Veränderbarkeit der Verhältnisse
3.3.3 Aneignung und Gestaltung von Räumen
3.3.4 Kulturelle Praxis
3.3.5 Lebensbewältigung
3.4.Relevanz informeller Bildung im aktuellen Bildungsdiskurs

4. Lernpotential im HipHop
4.1 HipHop als Kultur des Widerstands
4.2 Sexismus im HipHop
4.2.1 Wie kam der Sexismus in den HipHop?
4.2.2 Wieso verschwindet der Sexismus nicht wieder aus dem HipHop?
4.3. HipHop-als Lebenswelt und Wertegemeinschaft

5. HipHop-Tanz als Medium informeller Bildung
5.1 HipHop-Tanztechniken: Breaking, Popping und Locking
5.2 Wie kann durch HipHop-Tanz informell gelernt werden

6. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

HipHop und Bildung sind zwei Begriffe, die nur selten in einem Kontext genannt werden. HipHop ist eine globale Pop-Kultur, die bereits seit über 30 Jahren existiert. Jugendliche auf der ganzen Welt besuchen HipHopVeranstaltungen, hören und praktizieren ihn. Es ist eine sehr vielfältige Kultur, die sowohl zu Empörung, als auch zur Verständigung verschiedener sozialer und/oder ethnischer Gruppen führt. HipHop ist täglich in den Medien präsent, sodass, die meisten Menschen schon auf die eine oder andere Weise mit ihm in Berührung gekommen sind.

HipHop ist eine Kultur, die vorwiegend von Jugendlichen, in deren Freizeit, konsumiert und praktiziert wird. Er findet in einem Raum statt, der losgelöst vom Alltagsleben einen Abstand zum schulischen und beruflichen sowie zum familiären Leben herstellt. Ich möchte in dieser Arbeit herausfinden, ob HipHop, über seinen Ereignischarakter hinaus, als Medium für Bildungsprozesse fungiert. Die zentrale Fragestellung soll also lauten:

Was können Kinder und Jugendliche aus HipHop lernen, und wie geschieht dies?

Um diese Fragestellung weiter einzugrenzen, möchte ich mich ausschließlich auf den Bereich der informellen Bildung beschränken. Dies soll damit begründet werden, dass HipHop eine Jugendkultur ist, die in ihrem Ursprung in der Freizeit von Jugendlichen entstanden ist. Somit befindet sie sich in einem Raum, in der Bildung eher auf informelle Weise geschieht. Um einen Einstieg in die Thematik zu finden, werden die aufgegriffenen Schlagwörter „HipHop“ und “informelle Bildung“ in Kapitel 2 und 3 genauer beschrieben.

Besonders Texte aus Rapsongs werden in den Medien immer wieder diskutiert1. Die Raptexte sind einer der Hauptgründe, weshalb HipHop, auch außerhalb der eigenen Szene, immer wieder diskutiert wird. Ich möchte mich in meiner Arbeit dennoch auf ein anderes Feld der HipHop-Kultur konzentrieren, nämlich die HipHop spezifischen Tanzstile. Der Tanz ist eines der Säulen, auf denen die HipHop-Kultur aufgebaut ist. Er bildet, durch die verschiedenen Stile, eine Ausdrucksform für Jugendlich ein der sich ihnen die Möglichkeit bietet sich ganz anders auszudrücken, als in anderen Bereichen ihres Lebens. Ob in der Ausübung dieser Ausdrucksform ein Bildungsprozess stattfindet, und welche Bildungsinhalte damit übertragen werden können, ist eine weitere Leitfrage dieser Arbeit.

Ich werde damit beginnen, eine Einführung in die HipHop-Kultur zu geben. Zunächst werde ich in Kapitel 2 dazu den Verlauf der Geschichte des HipHop und dessen Entwicklung beschreiben. Hier soll deutlich werden, in welchen Umständen HipHop entstanden ist und auf welche musikalischen Vorbilder er sich stützt. Zusätzlich möchte ich an dieser Stelle eine Einführung in die HipHop-Kultur geben. Aus diesem Grund werde ich einige der kulturellen Praktiken erläutern und die wichtigsten HipHop spezifischen Begriffe erklären.

Kapitel 3 beschäftigt sich mit dem Thema „informelle Bildung“. Hier soll dargestellt werden, was informelle Bildung, vor allem in Abgrenzung zur formalen und non-formalen Bildung, bedeutet. Dazu werden die typischen Orte in denen sich informelle Bildungsprozesse vollziehen, aufgezeigt. Daran soll gezeigt werden, ob HipHop in traditionellen Räumen der informellen Bildung auftaucht. Zusätzlich soll anhand der Dimensionen der informellen Bildung verdeutlicht werden, wie informelle Bildungsprozesse ablaufen. Dabei wird immer wieder geprüft, ob Jugendliche, durch die Auseinandersetzung mit HipHop im Sinne der Dimensionen der informellen Bildung, lernen können. Das dritte Kapitel soll mit einem Abschnitt über die Relevanz von informeller Bildung im aktuellen Bildungsdiskurs schließen. Das darauf folgenden Kapitel beschäftigt sich mit möglichen Bildungsinhalten der HipHop-Kultur. Hier soll herausgefunden werden, welches Bildungspotential im HipHop verborgen liegt. Ich möchte dadurch prüfen, in wie weit HipHop einen Raum darstellt, der sich von der Gesamtgesellschaft abgrenzt. Zudem soll das kontroverse Thema des Sexismus im HipHop aus wissenschaftlicher und historischer Perspektive beleuchtet werden.

Im fünften Kapitel soll dargestellt werden, wie sich die HipHop spezifischen Tanzstile entwickelt haben und inwiefern sie für Jugendlichen ein Medium für Bildungsprozesse sind. Da HipHop, gerade im Mediendiskurs, vorwiegend als orale Kultur betrachtet wird, die sich zum größten Teil über das gesprochene Wort ausdrückt, möchte ich an dieser Stelle den Blickpunkt auf den Körper als Ausdrucksmedium der HipHop-Kultur lenken. Es soll beschrieben werden, welche Möglichkeiten sich im Tanz finden, durch die Bildungsprozesse erlebt werden können.

Die Arbeit schließt mit einem Fazit.

2. HipHop

In diesem Abschnitt möchte ich zunächst eine Einführung in die HipHop- Kultur geben. Erst soll die historische Entwicklung des HipHop beschrieben werden. Hier wird deutlich aus welchem geschichtlichen Kontext heraus und in was für einem sozialen Umfeld HipHop entstanden ist. Anschließend soll die HipHop-Kultur, wie sie heute existiert beschrieben werden. Hier werden die Themen die HipHop behandelt aber auch einige szenespezifischen Begriffe erläutert.

2.1 Historische Entwicklung

Um sich wissenschaftlich mit dem Thema HipHop auseinandersetzen zu können, ist es notwendig, seine Geschichte zu kennen. HipHop hat heutzutage so viele verschiedene Richtungen eingeschlagen, dass es für Außenstehende sehr schwer ist, einen roten Faden zu finden, der all die verschiedenen Hip-Hop-Produkte vereint. Oft bezieht sich ein Song in seiner Instrumentalität oder Texten auf ältere HipHop-Songs oder sogar Songs aus ganz anderen Musikrichtungen. Um verstehen zu können, was HipHop bedeutet und was alles in ihm beinhaltet sein kann, soll zu Beginn dieser Arbeit die HipHop-Kultur in den geschichtlichen Kontext eingeordnet werden. Dies soll helfen, HipHop als Produkt geschichtlicher und gesellschaftlicher Veränderungen zu begreifen, so wie er in dieser Arbeit betrachtet werden soll.

2.1.1 Musikalische Vorläufer

HipHop wurde von verschiedenen Musikrichtungen in seiner Entstehung musikalisch beeinflusst. Er bedient sich sowohl beim Soul, Rythm&Blues und Funk, als auch bei der Diskomusik der 1970er Jahre. Dabei übernimmt der Hip-Hop dessen

- Intensität,
- Beat,
- Tänzerische Kraft,
- Humor,
- Stolz auf die Zugehörigkeit zur afroamerikanischen Gemeinschaft.

Songs wie „Rappers Delight“ von der Shugar Hill Gang oder „Juicy“ von The Notorious B.I.G. sind Beispiele von HipHop-Songs, in denen frühere afroamerikanische Songs eingebaut werden2. Darüber hinaus ist das Rappen von den Techniken der Beatnik-Poeten der 1950er und 1960er Jahre beeinflusst, die ihre Gedichte von Jazz-Musik untermalt vortrugen. Ein weiterer Vorläufer des Rap ist das „Toasting“. Es kommt aus Jamaika und entstammt den so genannten „fliegenden Plattenhändlern“, die ihre neusten (vorwiegend Raggae-) Platten anpriesen, indem sie zur laufenden Musik sprachen (vgl. Dufresne, 1997, S. 19-20). Auch andere Persönlichkeiten der afroamerikanischen Bevölkerung, wie beispielsweise der Boxer Muhammad Ali, trugen ihre Kampfvoraussagen häufig in kleinen Reimen vor, die sehr an eine Rap erinnern3.

Heute gilt die Gruppe „The Last Poets“ als direkte Vorläufer des HipHop. Sie formierte sich bereits 1968 aus vier Literaturstudenten. Die Last Poets sprachen ihre Gedichte, die vorwiegend Black-Power-Parolen enthielten, untermalt von einem Rhythmus. Sie gingen in ihren Texten unter anderem auch auf die Drogenproblematik in ihrem Wohnviertel ein. Obwohl ihre Techniken dem HipHop bereits sehr nahe waren, können sie noch nicht als Rapper bezeichnet werden, denn ein Rap hat, auch ohne die Musik als melodische Begleitung, einen erkennbaren musikalischen Rhythmus, den die Texte der Last Poets noch nicht hatten (vgl. Dufresne, 1997, S. 21-22; Verlan, 2003, S. 10-11).

2.1.2 Der Cross-Bronx-Expressway - Das Gesicht der postindustriellen Stadt

Die Bürgerrechtsbewegung der 1950er und 1960er Jahre hatte die Missstände und Ungleichbehandlung innerhalb der amerikanischen Gesellschaft in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Allerdings wurde die Bewegung zum Teil gewaltsam niedergeschlagen und einige ihrer Führer sogar umgebracht. Die daraus entstandene Hoffnungslosigkeit drückte sich in einer „geistigen Verwahrlosung“ (Kage, 2009, S. 31-32) innerhalb der afroamerikanischen Gemeinschaft aus. Aufgrund von

Umstrukturierungsmaßnahmen in der Arbeitsökonomie (Maschinisierung der Produktionsprozesse) rutschten viele Schwarze während der 1970er Jahre noch tiefer in die Armut (vgl. Kage, 2009, S. 31-32). Dazu gaben städtebauliche Maßnahmen der postindustriellen Stadt ihr Gesicht. Der New Yorker Stadtteil Bronx, in der Mitte der 1970er Jahre der Hip-Hop geboren wird, ist besonders von ihnen betroffen. Bereits in den 1960er Jahren wird mit dem Bau des so genannten Cross-Bronx-Expressway begonnen. Das ist eine Autobahn, die quer durch die South Bronx führt. Diese bedeutete, dass, „nur“ um die Infrastruktur der Region zu verbessern, und den Verkehr zu entlasten, ein Wohngebiet nahezu unbewohnbar gemacht wurde. Der Cross- Bronx-Expressway wird größten Teils dafür verantwortlich gemacht, dass die South Bronx in den 1970er Jahren zunehmend verwahrlost. Nach seiner Fertigstellung zogen diejenigen Bewohner, die es sich leisten konnten, weg. Aus diesem Grund verblieben dort vor allem Angehörige ethnischer Minderheiten. So entwickelten die Jugendlichen aus der Bronx eine Art „trotzigen Stolz“ auf ihr Stadtviertel und sahen sich in der Pflicht ihr Revier zu verteidigen (vgl. Verlan, 2003, S. 7). Diese Art des Lokalpatriotismus lässt sich bis heute in sozial schwächeren Stadtvierteln überall auf der Welt (auch in Deutschland) beobachten. Der HipHop bot und bietet hier eine Möglichkeit, auf unterschiedliche Weise die Geschichten und das Lebensgefühl der unmittelbaren Umgebung nachzuerzählen und ausdrücken zu können.

Unter den sozialen Spannungen der 1970er Jahre fanden sich die Jugendlichen in der South Bronx zusammen und kreierten ihre persönliche Art des Protests, der eine eigene Geschichte schreibt. Eine Geschichte, die nicht der des „Weißen Amerikas“ entspricht sondern die Perspektive der Black Community annimmt (vgl. Stemmler, 2008, S. 10). Somit setzten die Jugendlichen nach und nach die angespannte Lebenssituation in kreative Energie um. „Rap und Hip-Hop entwickeln sich als kulturelle Praktiken der Jugend in den Black Communities großstädtischer Ghettos, die eng mit lokalen Traditionen verbunden sind.“ (Mikos, 2003, S. 67). Dabei fungierten die Platten von James Brown und den Last Poets als Quelle für die neue Jugendkultur (vgl. Dufresne, 1997, S. 20).

2.1.3 Old School - Die Geburtsstunde des Hip-Hops

Zu Beginn gab es die Urban-Dance-Partys (auch Blockpartys genannt). Als Gegenbewegung zu der kommerziellen Discobewegung der 1970er Jahre organisierten Jugendliche ihre eigenen Partys in leer stehenden Lagerhäusern, Turnhallen und in Parks der Southbronx (vgl. Karrer, Fuchs, 1996, S. 6). Den Strom für diese Veranstaltungen besorgten sie sich aus Nachbarhäusern oder der nächstgelegenen Straßenlaterne. Anfangs wurde auf den Blockpartys ironischerweise vorwiegend Discomusik gespielt, ganz so wie in den vornehmen Clubs in Manhattan. Kool DJ Herc (ein jamaikanischer Einwanderer) entwickelte den so genanten „ Break “. Dabei verlängerte er mithilfe eines zweiten Plattenspielers besonders beliebte Passagen der Songs. Meist waren dies gut tanzbare Instrumentalpassagen eines Songs. Kurz darauf kam die Technik des „ Scratchens “ hinzu, durch die der Musik noch eigene (szenespezifische) Akzente hinzugefügt wurde. Damit war das DJing geboren. Die DJ’s verfeinerten ihre Techniken des Mischens der Musik immer weiter. Mit der Zeit wurden sie immer besser und teilweise so gut, dass die Partybesucher ihnen staunend beim Auflegen der Musik zusahen und dabei das Tanzen vergaßen. Aus diesem Grund wurde der MC (Master of Ceremony) eingeführt. Seine Aufgabe bestand darin, die Menge zum Tanzen zu animieren, und den Tanzabend zu moderieren. Zu diesem Zweck ließen sich die MC’s eine Reihe von Reimen und Sprüchen einfallen und erfanden so das Rappen. Um die Menge noch weiter anzuheizen kam es vor, dass mehrere MC’s um die Gunst des Publikums rangen und so in einem Wettstreit gegeneinander traten. Dies ist eine frühe Form des Battles, ein für die Hip-Hop-Kultur berühmtes Wettkampfritual. Auch die MC’s wurden mit der Zeit immer besser und zogen bald den Fokus auf sich und somit weg vom DJ (vgl. Verlan, 2003, S. 8-9).

Der spezifische Tanzstil der Blockpartys ist der Breakdance. Er wird von den B-Boys und B-Girls performt4. Sie treten auf den Blockpartys ebenfalls in Battles gegeneinander an (vgl. Klein, Friedrich, 2008, S. 16). Gleichzeitig entwickelte sich eine Szene um das Sprayen. Dabei besprühten Jugendliche Hauswände und Mauern, und versahen diese mit einer spezifische Signatur, sodass jeder sehen konnte, wer der Urheber des Bildes war. Auch Graffiti, wie das gesprühte Bild genannt wird, entspringt dem bereits beschriebenen „trotzigen Stolz“ auf das Heimatviertel, zum Beispiel der heruntergekommene Southbronx. Dem liegt die Idee zu Grunde, dem Stadtviertel ein eigenes, spezielles Gesicht zu geben, das die Kultur der Southbronx bildlich darstellte. Es fungiert dabei auch als ein Markieren des eigenen Reviers.

Auf diese Weise entstand in der Zeit der 1970er und frühen 1980er Jahre, die Epoche der Old School, die bis heute gültigen vier Grundpfeiler des Hip-Hop:

- DJing,
- Rap,
- Breakdance und
- Graffiti

16.9.1979: Ab diesem Tag war im HipHop „alles verändert“(Mikos, 2003, S. 65), denn an diesem Tag wurde der erste Hip-Hop-Song im Radio gespielt. Es war „Rappers Delight“ von der Shugarhill Gang. Dieser Song machte den Hip-Hop in den ganzen USA bekannt und läutete seinen kommerziellen Erfolg ein (vgl. Mikos, 2003, S. 65-66). Allerdings war der Song auch ein Schock für die Szene, da die Shugarhill Gang noch auf keiner Blockparty zuvor gesehen worden war und dennoch viele der damaligen HipHop-Größen ihre Reime in dem Song wieder erkannten (vgl. Verlan, 2003, S. 11). Als Reaktion darauf fingen viele HipHopper an, ihre Musik zu veröffentlichen, auch wenn es ihnen nur darum ging der Shugarhill Gang den echten, den authentischen Hip-Hop entgegenzusetzen (vgl. ebd. S. 14).

Der bekannteste dieser Songs wird 1982 „The Message“ von Grandmaster Flash and The Furious Five sein. Dieser Song leitet den Hip-Hop, der bis dahin eine reine Partykultur war, in eine neue Richtung. Nun ging HipHop hin zu sozialkritischen Aussagen. Zu dieser Zeit wird „Rap als Sprachrohr einer benachteiligten und diskriminierten Jugend“ (vgl. Verlan, 2003. S. 15) neu definiert.

Die Old School erreicht etwa in den Jahren 1983-1984 ihren Höhepunkt. Zu dieser Zeit kamen die Filme „Wildstyle“ (Ahern, 1983) und „Beatstreet“ (Belafonte, 1984), die die Hip-Hop-Kultur authentisch in ihren Anfängen darstellen und bis heute einen guten Eindruck über diese Zeit bringen, in die Kinos.

2.1.4 New School

Nachdem die Anfänge des Hip-Hops vor allem einer „großen Party“ ähnelten ging mit der Weiterentwicklung (der New School) eine radikale Politisierung einher (vgl. Klein, Friedrich, 2008, S. 25-26). Ein Beispiel für diese Entwicklung ist die Gruppe Public Enemy, die einen poltisch- aufklärerischen Anspruch hat (vgl. Weller, 2003, S. 71). Auch Frauen begannen nun langsam sich einen Namen in der Szene zu machen, wodurch auch Sexismus zu einem Thema im Hip-Hop wurde. Zusätzlich hatten die DJs durch die Erfindung des Samplers5 vielfältige neue Möglichkeiten, sodass sich der Hip-Hop der New School auch musikalisch deutlich von der Old School unterschied. Der kommerzielle Erfolg des Hip-Hops hatte ihn bereits über die Grenzen New York Citys herausgetragen. Los Angeles wurde zum Ende der 1980er Jahre zur zweiten Hip-Hop-Hauptstadt. Hier entwickelte sich eine ganz neue Form des Hip-Hop, der Gangsta Rap (vgl. Klein, Friedrich, 2008, S. 16-18). Gangsta Rap versteht sich als Antwort auf die soziale Situation in den USA. Die Politik der Reagan-Bush-Ära wirkte sich besonders fatal auf das Leben der Menschen in den unteren Gesellschaftsschichten aus (vgl. Rode, 2002, S. 75-76). „Die soziale Lage schafft einen Markt für harte Texte.“( Kage, 2009, S. 79). In Los Angeles gibt es, im Gegensatz zu New York, aber auch zu anderen amerikanischen Großstädten, eine lange Gangtradition, die einen Aufschwung nach dem Niederschlag der Black-Panther-Bewegung erlebt hatte (vgl. Mikos, 2003, S. 67). Gangsta Rap versteht sich selbst als „Berichterstattung aus dem Ghetto“ und ist die wahrscheinlich am meisten diskutierte und kontroverseste Form des HipHop.

Eine andere wichtige Form des HipHop, die sich während der New School entwickelte, sind die Native Tongues. Dies ist eine friedfertige Bewegung, die ihren Fokus auf die Vernunft und die positiven Dinge setzt. Eine zentrale Figur der ersten Tage dieser Sparte ist die Rapperin Queen Latifa. Sie verkörpert eine stolze afroamerikanische Identität, die darauf beruht, dass Afroamerikaner von afrikanischen Königinnen und Königen abstammen. Die Native Tongues verfolgen sowohl ein politisches (an die Gesellschaft gerichtetes) als auch ein metaphysisches (an die Seele gerichtetes) Konzept (vgl. Kage, 2009, S. 88-94).

2.1.5 Global HipHop

Ab der Mitte der 1990er Jahre entwickelten sich eine Fülle von verschiedenen Hip-Hop-Stilen, wie beispielsweise der P.I.M.P-Rap, Dirty South oder der G-Funk. HipHop globalisiert sich und wird zum Sprachrohr für verschiedene jugendliche Minderheiten. Auch im Ausland erfreut sich HipHop einer immer größeren Fangemeinde. So entwickeln sich in jedem Land eigene Stilrichtungen (vgl. Klein, Friedrich, 2008, S. 18). Alle heute existierenden HipHop-Stile zu beschreiben währe nahezu unmöglich und würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Daher werde ich mich in dieser Arbeit auf den HipHop der Old School, New School, Natie Tongues und Gangsta Rap einschränken, da sie die Grundlage des heutigen HipHop bilden.

2.2 HipHop-Kultur

„HipHop ist für mich der Sound unserer Generation, der Weg unsere Generation, die Kommunikation unserer Generation und er bricht all die Barrieren nieder, die die Denkweisen der alten Leute errichtet haben.“ (RZA 2001, zitiert nach Kage, 2009, S. 121)

In diesem Abschnitt soll eine Einführung in die HipHop-Kultur gegeben werden. Dazu beschreibe ich die Typischen Themen mit denen sich HipHop auseinandersetzt, wie das Alltagsleben im Ghetto einer amerikanischen Großstadt. Darüber hinaus sollen an dieser Stelle die kulturellen Praktiken des HipHop dargestellt werden. Im Besonderen möchte ich dabei Begriffe wie battle und Respekt in den HipHop-Kontext setzen.

2.2.1 HipHop und die Großstadt

HipHop ist „ Street-Culture “(vgl. Klein, Friedrich, 2008, S. 42). Eine Kultur der Großstadt, eine Kultur der Strasse. HipHop reproduziert hauptsächlich folgende Themen des Ghettos:

- soziale Probleme,
- den alltäglichen Kampf in der Großstadt und
- die Anonymität

(vgl. Klein, Friedrich, 2008, S. 42)

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage wieso HipHop eine urbane Kultur ist und nicht eine, die die Lebenslage der Landjugend und die der Stadtjugend gleichermaßen behandelt? Um dies zu verstehen, ist es wichtig, zu erkennen, dass HipHop fest im Kontext afroamerikanischer Geschichte steht (vgl. Kage, 2009, S. 9). Zwar wurde HipHop bereits in den ersten Tagen auch von Puertoricanern und Angehörigen anderen Minderheiten praktiziert, dennoch gilt die schwarze Bevölkerung als Hauptinitiator. An ihrem Beispiel lassen sich die Probleme der nicht-weißen Amerikaner besonders gut verdeutlichen (vgl. Rode, 2002, S. 62). Dies hat seinen Ursprung darin, dass die Afroamerikaner, im Gegensatz zu allen anderen Einwanderern, als Sklaven und somit nicht als freie Menschen nach Amerika kamen (vgl. Kage, 2009, S. 30). Noch heute lebt etwa 80% der afroamerikanischen Bevölkerung in den Ballungszentren der USA, was auf die verhältnismäßige Armut hinweist (vgl. Dufresne, 1997, S. 282). Der Zusammenhang zwischen HipHop und der Großstadt ist daher auch aus sozial-strukturellen Gründen nachvollziehbar.

2.2.2 HipHop und das Ghetto

HipHop kommt aus dem Ghetto und reproduziert vor allem das Leben im Ghetto. Dabei wird eine „romantisierte“ Darstellung dieses Lebensraums kreiert. Die Bewohner eines Ghettos treten im HipHop-Kontext sowohl als ethnisch wie auch als sozial homogene Gruppe auf. Das Ghetto ist hier ein Ort, an dem es regelmäßige Schießereien gibt und an dem man täglich Gangstergeschichten (Überfälle, Drogengeschäften und ähnliches) erlebt. In der Realität ist das Ghetto ein Lebensraum in dem einerseits ein Wohlstandgefälle existiert und indem vorwiegend sich schwarze, weiße und hispanische Menschen gemeinsam leben (vgl. Kage, 2009, S. 129). Das Ghetto wird im HipHop also verfälscht. Dies hat seine Begründung in der medialen Vermarktung dieses Lebensraums. „Ghetto ist das Stichwort zum wohligen Schaudern, wenn von Drogen, Mord und Aids die Rede ist.“(Dufresne, 1997, S. 282). Die vereinfachte Darstellung des Ghettos ist medienwirksam und lässt sich vermarkten. Darüber hinaus verfolgt die Verallgemeinerung des Ghettos den Zweck einer besseren Selbstverteidigung, indem eine starke, homogene Gemeinschaft beschrieben wird, die einen gemeinsamen Feind (die Unterdrückung der „weißen“ Mehrheitsgesellschaft) hat (vgl. Dufresne, 1997, S. 283).

2.2.3 HipHop als Repräsentation Marginalisierter

HipHop bietet eine Plattform zur Selbstdarstellung von Unterprivilegierten. Dazu hat er in allen kulturellen Feldern6 Ausdrucksformen entwickelt. HipHop repräsentiert die Randgruppen der Gesellschaft und zeigt laut und deutlich, dass sie auch da sind. (vgl. Kage, 2009, S. 127-131). „HipHop entsteht als kulturelle Artikulation von Marginalisierten, die im öffentlichen Raum, dem Raum des Diskurses, unterrepräsentiert waren.“ (ebd. S. 147) Auf diese Weise tritt HipHop als starke Gemeinschaft, eine Lebenswelt, die Regeln besitzt und traditionsbewusst auf das eigene Werte- und Normensystem verweist auf (vgl. Klein, Friedrich, 2008, S. 159). Dabei sind die wichtigsten Werte, die der HipHop vermitteln will Kreativität, Toleranz und Respekt (vgl. Djibutie, 2008, S. 14).

2.2.4 Kulturelle Praktik

„HipHop ist performativ, eine Kultur des Machens.“ (Klein, Friedrich, 2008, S. 38) HipHop ist eine Wettkampfkultur. Wettkämpfe gibt es in allen HipHop- Genres. Der zentrale Akt ist dabei das Battle. Es ist ein Wettstreit zwischen konkurrierenden Gruppen oder Einzelkünstlern. Durch sie können die Beteiligten sowohl Konflikte austragen als auch auf sportliche Weise ihre Fähigkeiten aneinander messen. Besonders im Tanz erlangt diese Art des Wettstreits durch häufige Anwendung große Berühmtheit. Die anfängliche Hoffnung einiger HipHopper, dass auf diese Weise Gang- Auseinandersetzungen friedlich ausgetragen werden blieb aber leider unerfüllt. Dennoch gibt das Battle den tanzenden Jugendlichen das Gefühl, etwas zu tun zu haben und zu können. Somit verbringen sie weniger Zeit auf der Straße, wo sie Gefahr laufen in die Kriminalität abzurutschen oder einer Gang beizutreten (vgl. Rode, 2002, S. 152-153). Zudem geht von der Tanzcrew ein Gemeinschaftsgefühl aus, was für die Jugendlichen eine Form von Sicherheit bedeutet, wie sie sonst zum Beispiel eine Gang bietet (vgl. ebd. S. 147). Im Sinne der eben benannten Argumente kann HipHop also als eine echte Alternative zur Kriminalität angesehen werden.

Das Battle erfüllt für HipHopper allen Genres noch weitere wichtige Aufgaben wie beispielsweise die Möglichkeit, sich durch einen individuellen Stil (sei es Tanz, Rap, Sprayen oder Djing), seine Finesse und die Persönlichkeit darzustellen und so von anderen abzugrenzen (vgl. Rode, 2002, S. 151). Während eines Battles gilt das Call- and Responseprinzip.

Das bedeutet, dass die Akteure sich gegenseitig nicht stören, unterbrechen oder gar behindern dürfen (vgl. Klein, Friedrich, 2008, S. 171). Durch einen guten Auftritt im Battle erlangt ein HipHopper Respekt innerhalb der Gemeinschaft. Dabei gelten Kreativität, Technik und ein eigener Style als Hauptkriterien. Jede Performance unterliegt einer Prüfung auf die Einhaltung der Werte und Normen der HipHop-Kultur. Möchte beispielsweise ein B-Boy für seinen Auftritt viel Respekt erhalten, so sollte er den Wettstreit fair austragen, einen eigenen Tanzstil entwickelt haben möglichst spektakuläre Figuren und Bewegungen einbauen und auf gar keinen Fall eine HipHop-Legende der ersten Stunden in irgendeiner Form beleidigen. Außerdem wird Wert darauf gelegt, dass der Stil eines anderen nicht einfach kopiert wird. Dies wird biten genannt und ist unter HipHoppern verpönt. Das Battle ist ein Ort an dem man viel lernen kann und Kontakte zu Gleichgesinnten knüpft.

HipHop ist also eine Popkultur, die ihre eigene Geschichte hat. Sie existiert bereits seit den 1970er Jahren und hat sich mehrmals verändert. HipHop ist eine Straßenkultur, die ihren Ursprung in der Repräsentation einer marginalisierten Randgruppe hat. Mit dem globalen Erfolg hat er sich in den verschiedenen sozialen Umfeldern der Welt vielfältig entwickelt. Dennoch lässt sich feststellen, dass vor allem Angehörige von Minderheiten HipHop produzieren und performen. Dabei lebt HipHop durch die verschiedenen kulturellen Praktiken, welche sich auf die „eigene“ Geschichte (die Geschichte des HipHop) beziehen. Viele Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt üben diese kulturellen Praktiken aus. Aus diesen Gründen wird HipHop auf absehbare Zeit ein aktuelles Thema im öffentlichen Diskurs und eine Lebenswelt in der Freizeit von Kindern und Jugendlichen sein.

3. Informelle Bildung

In diesem Abschnitt der Arbeit befasse ich mich mit dem Bereich der informellen Bildung. Dazu soll zunächst einmal erklärt werden, was informelle Bildung, gerade in Abgrenzung zu Formen der formalen und non-formalen Bildung, bedeutet. Anschließend möchte ich die Orte vorstellen, an denen informelle Bildung größtenteils geschieht. Abschließend möchte ich darstellen, inwieweit informelle Bildung als Thema in der Debatte um Bildung wahrgenommen wird und welche Relevanz sie dort hat.

3.1 Was ist informelle Bildung?

Unter modernen Betrachtungsweisen geschieht Bildung vielschichtig. Das bedeutet, dass Bildung in verschiedenen Bereichen des Lebens stattfindet und nicht allein auf Bildungsinstitutionen beschränkt ist. Diese Betrachtungsweise ändert die Perspektive vom Kind als ein Objekt, dass in Bildungsinstitutionen von außen gebildet wird, zu einem Subjekt des eigenen Bildungsgeschehens (vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2004, S. 20). Ein Ziel der Bildung ist, ein Teilhaben des Individuums an der Gesellschaft zu ermöglichen. Dazu gehört der Aufbau einer beruflichen Existenz, die Entwicklung einer Persönlichkeit, sowie die Fähigkeit, sich in einem familiären und sozialen Umfeld eingliedern zu können (vgl. ebd. 21). Dabei wird in die formale, non-formale und informelle Bildung unterschieden. Die formale Bildung beschreibt die Bildung, die Kinder und Jugendliche in Bildungsinstitutionen, wie der Schule, Ausbildung oder Hochschule, erlangen. Die non-formale Bildung ist ebenso eine organisierte Form der Bildung, geschieht aber auf freiwilliger Basis. Ein Beispiel für non-formale Bildung wäre somit ein Jugendzentrum. Informelle Bildung hingegen geschieht im Alltag (vgl. ebd. S. 29). Sie ist im Gegensatz zur non-formalen Bildung nicht auf das Ziel einer Bildung ausgelegt (vgl. ebd. S. 33). Als informelle Bildungsprozesse gelten sowohl bewusste als auch unbewusste Formen des Lernens, die außerhalb der formalen Bildungsinstitutionen oder anderer Lernveranstaltungen stattfinden. Die Bildung geschieht hier zumeist ungeplant und beiläufig. Der Akteur eignet sich dabei Fähigkeiten in unmittelbaren Zusammenhängen des Lebens an (vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2004, S. 39). Die typischen Orte an denen informelle Bildung stattfindet sind die Familie, die Peergroups und die Medien (vgl. ebd. 13).

Der informellen Bildung liegt dabei das Konzept zu Grunde, dass jedes Individuum seine Umwelt nutzt, um sich Wissen anzueignen. In diesem Verständnis wird Bildung als das Zusammenwirken oder der Austausch zwischen dem Menschen und der Welt betrachtet. Dies geschieht, indem sowohl das Individuum die Welt um sich herum, als auch andersherum die Welt das Individuum verändert. So stehen Beide im ständigen Austausch miteinander. Bildung ist somit als ein offener, nie endender Prozess zu verstehen (vgl. Reinhardt, 2007, S. 21).

Nach Tully ist das Selbstlernen außerhalb von Bildungsinstitutionen das Resultat unmittelbarer Lebens- und Erfahrungszusammenhänge, wobei die Lernmotivation aus konkreten Problemsituationen entsteht (vgl. Tully, 2004, S. 17). Bildung ist als freie und selbstbestimmte Entwicklung des Menschen zu betrachten, und findet in allen Lebensbereichen statt. Sie bildet die Voraussetzung für selbstständiges und solidarisches Handeln der Menschen, der Gestaltung der Gegenwart und Zukunft sowie zur Bewältigung persönlicher Krisen und Lebenslagen (vgl. Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2004, S. 26-27). Im Gegensatz zum Begriff der Bildungssysteme lassen sich Bildungsprozesse nicht in zeitliche, örtliche oder soziale Grenzen einteilen. Die Schule soll in diesem Kontext eine Allgemeinbildung vermitteln, wobei sie auf ein normiertes und kontrollierbares Vorgehen aufbaut. Dabei werden Bildungsinhalte gewichtet und selektiert (vgl. ebd. S. 22). Um Handlungsfähigkeit, Kritikfähigkeit, die Fähigkeit zur Selbstbestimmung und zu einer selbständigen Lebensführung zu erlangen, braucht es mehr als eine reine Vermittlung von Wissen. Um das zu erreichen sind Eigenständigkeit und gemeinsames Lernen und Handeln sowie eine kulturelle und emotionale Bildung notwendig (vgl. ebd. S. 23). Nach konstruktivistischer Grundannahme wird Wissen immer aktiv vom Individuum konstruiert.

[...]


1 Berühmte Beispiele sind die Songs „Fuck the Police“ von N.W.A., „Fight the Power“ von Public Enimy, sowie in Deutschland einige Songs von Kool Savas, Bushido, oder anderen Rappern.

2 Die Songs „Good Times“ von Chic und M Tume „Juicy Fruit“

3 ein Beispiel für einen dieser Reime ist Ali’s Kampfansage vor dem Kampf gegen Sonny Listen 1964 : "Clay comes out to meet Liston/And Liston starts to retreat/If he goes back any further/He'll be in a ringside seat/Clay swings with a left/And Clay swings with a right/Look at young Cassius/As he carries the fight.”

4 Ausführlichere Beschreibung in Kapitel 5.1

5 Ein Sampler ist ein digitales Aufnamegerät, das es den DJs erlaubt viele verschiedene Tonaufnamen durch Knopfdruck immer wieder abzuspielen.

6 Musik, Sprache, Tanz, Gestaltung, Ideologie, Mode, Stil, Auftreten, Malerei und grafische Darstellung

Ende der Leseprobe aus 74 Seiten

Details

Titel
HipHop als Ort informeller Bildung
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Sportwissenschaft)
Note
13
Autor
Jahr
2010
Seiten
74
Katalognummer
V161521
ISBN (eBook)
9783640755257
ISBN (Buch)
9783640755325
Dateigröße
1143 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
HipHop, Bildung
Arbeit zitieren
Jan-Hendrik Schott (Autor), 2010, HipHop als Ort informeller Bildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161521

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