Die Verstärkung und die Zunahme der Integrationsprozesse in der globalen Weltwirtschaft stellen konkrete Herausforderungen für Entwicklung und Funktionieren der nationalen Wirtschaftssysteme dar. Die Existenz der entwickelten integrierten Gemeinschaft im Westen Europas – die Europäische Union – und das Vorhandensein der engen wirtschaftlichen bilateralen Beziehungen zwischen den EU – Staaten und den Staaten Zentral – und Osteuropas mit den wirtschaftlichen Übergangsstadien bedingten, dass der Beitritt in die EU höchste Priorität in der Wirtschaftspolitik erhielt. Sie bestimmte die Verwirklichung der ökonomischen Reformen dieser Staaten, insbesondere auf dem finanziellen Sektor. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Staaten Zentral – und Osteuropas (ZOE) mit der EU entspricht nicht nur der geoökonomischen Richtung ihrer Integrationsstrategien, sondern erhält unter den Bedingungen der zunehmenden Globalisierung praktisch eine Schlüsselfunktion bei der Formierung einer effektiven und offenen Ökonomie.
Inhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- II. Arbeitsmarktpolitik
- III. Struktur- und Sozialpolitik
- IV. Agrarpolitik
- V. Geld- und Währungspolitik
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit den ökonomischen Herausforderungen, die sich aus der Osterweiterung der Europäischen Union ergeben. Sie analysiert die Auswirkungen des Beitritts von Staaten mit relativ schwachen ökonomischen Regionen und großen Landwirtschaften auf die EU-Mitgliedsstaaten und die Folgen für verschiedene Politikfelder.
- Die Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf den EU-Haushalt
- Die Rolle des Protektionismus und die Stärkung eines geschlossenen Integrationsraumes
- Die Herausforderungen der Arbeitsmarktpolitik im Kontext der EU-Osterweiterung
- Die Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die Struktur- und Sozialpolitik
- Die Bedeutung der Agrarpolitik in der EU-Osterweiterung
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung
Dieses Kapitel stellt die zentralen Herausforderungen der EU-Osterweiterung im Kontext der globalen Integrationsprozesse dar. Es beleuchtet die Bedeutung der EU-Mitgliedschaft für die Staaten Zentral- und Osteuropas und die Auswirkungen der finanziellen Reformen in diesen Ländern.
II. Arbeitsmarktpolitik
Dieses Kapitel analysiert die Arbeitsmarktpolitik der EU im Kontext der Osterweiterung. Es diskutiert die Auswirkungen der Einkommensunterschiede zwischen West und Ost, die Folgen der Arbeitskräftemigration und des Kapitaltransfers, und die Rolle des Außenhandels.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die größten ökonomischen Herausforderungen der EU-Osterweiterung?
Die Integration von Staaten mit schwächeren Wirtschaftsstrukturen und großen Agrarsektoren stellt hohe Anforderungen an den EU-Haushalt sowie an die Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik.
Wie wirkt sich die Osterweiterung auf den Arbeitsmarkt aus?
Herausforderungen entstehen durch Einkommensunterschiede, Arbeitskräftemigration von Ost nach West und die notwendige Anpassung der nationalen Arbeitsmarktpolitiken.
Welche Rolle spielt die Agrarpolitik bei der Erweiterung?
Die Einbindung der großen Landwirtschaften Zentral- und Osteuropas erfordert Reformen der EU-Agrarförderung, um Wettbewerbsverzerrungen und finanzielle Überlastungen zu vermeiden.
Warum ist der Beitritt zur EU für ZOE-Staaten so wichtig?
Der Beitritt bietet Zugang zum Binnenmarkt, fördert ökonomische Reformen (besonders im Finanzsektor) und sichert die Integration in eine stabile globale Wirtschaftsregion.
Was bedeutet Struktur- und Sozialpolitik im Kontext der Erweiterung?
Es geht darum, durch gezielte Förderungen die wirtschaftlichen Disparitäten zwischen den alten und neuen Mitgliedsstaaten abzubauen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
- Arbeit zitieren
- Yevgeniy Voytsitskyy (Autor:in), 2008, Die ökonomischen Herausforderungen der EU - Osterweiterung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161558