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Frauenspezifische Probleme auf dem Arbeitsmarkt

Titre: Frauenspezifische Probleme auf dem Arbeitsmarkt

Dossier / Travail , 2000 , 18 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Stefanie Meyer (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Résumé Extrait Résumé des informations

Frauenspezifische Probleme auf dem Arbeitsmarkt!
Kann man von so einer Problematik im 21.Jahrhundert eigentlich noch sprechen? Sind Frauen heute immer noch benachteiligt oder sind sie schon gleichberechtigt?
Gleichberechtigung - ein Schlagwort der 90er Jahre, doch in wieweit ist sie vorangeschritten?
Mit dieser Thematik haben sich schon sehr viele auseinandergesetzt, vor allem die Feministinnen. Das Ergebnis ist eindeutig: Frauen sind heute immer noch benachteiligt. Sie sind im Vergleich zu Männern generell mit schlechteren Arbeitsmarktchancen konfrontiert: bei der Entlohnung, den Aufstiegschancen, den Weiterbildungsmöglichkeiten und der Arbeitsplatzsicherung.
Die Thematik meiner Hausarbeit setzt sich mit "frauenspezifischen Problemen auf dem Arbeitsmarkt" auseinander. Die Ursachen für die Benachteiligung versuche ich herauszufinden und darzulegen.
Das die Ursachen der Benachteiligung wahrscheinlich in der Sozialisations- und Ausbildungsphase liegen, da dort die geschlechtsspezifische Erziehung geprägt wird, werde ich darauf im Kapitel 2 erörtern.
Diese Phasen wirken sich nämlich auf die Berufswahl der jungen Mädchen und Frauen aus, und beeinflußen die weitere Berufstätigkeit. Bestätigen läßt sich dies gut an der Struktur der "Frauenberufe" (Kapitel 3). In diesem Kapitel beschäftige ich mich auch mit der Frauenerwerbsquote, der Lohndiskriminierung und der Arbeitslosigkeit.
Ein wichtiger Abschnitt (Kapitel 4) ist die Frage nach der Entscheidung für Familie oder Beruf.
Entscheiden sich Frauen für die Karriere oder versuchen sie beides zu vereinbaren?
Viele Frauen möchten nach einer Familienpause wieder in ihren Beruf zurückkehren, doch auch hier treten wieder Probleme auf, die ich im Kapitel 5 erörtern werde. Außerdem auch die Möglichkeit der Teilzeitarbeit, die viele Frauen in Anspruch nehmen.
Am Schluß meiner Hausarbeit werde ich ein Resümee ziehen.

Extrait


Gliederung

1. Einleitung

2. Ursachen der Benachteiligung der Frauen

2.1 Sozialisation

2.2 Ausbildung

3. Auswirkungen der Sozialisations- und Ausbildungsphase

3.1 Berufswahl

3.2 Berufsgruppe und -struktur

3.3 Frauenerwerbsquoten

3.4 Arbeitslosigkeit

3.5 Lohndiskriminierung

4. Beruf kontra Familie

5. Probleme nach der Familienphase

5.1 Wiedereinstieg in den Beruf

5.2 Teilzeitarbeit

6. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die fortbestehende Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt trotz formaler Gleichberechtigung. Ziel ist es, die strukturellen Ursachen dieser Diskrepanz aufzudecken, wobei insbesondere die Rolle der Sozialisation, der Ausbildung sowie die Spannungsfelder zwischen Beruf und familiären Verpflichtungen analysiert werden.

  • Sozialisationsbedingte Einflüsse auf die Rollenbilder von Frauen
  • Strukturelle Barrieren bei der Berufswahl und -ausübung
  • Die Vereinbarkeitsfrage von Karriere und Familienplanung
  • Herausforderungen beim beruflichen Wiedereinstieg nach der Familienphase

Auszug aus dem Buch

3.2 Berufsgruppe und -struktur

Und hier fängt schon das nächste Problem für Frauen an: diese Berufe sind nicht nur durch die typischen "weiblichen" Inhalte gekennzeichnet, sondern auch dadurch, daß sie sich am unteren Ende der Hierarchie der Berufe befinden. "Frauen sind meist in Berufen tätig, die - gemessen an Prestige und Einkommen - als wenig attraktiv gelten. Sie sind in ihrem Denken stärker darauf bezogen, nach inhaltlichen Kriterien (Interesse an der Tätigkeit) als an abstrakten Tauschwertgesichtspunkten (Prestige und Einkommen) zu urteilen."14

Aber auch das geschlechtsspezifische Rollendenken verhindert einen beruflichen Aufstieg der Frauen, da Männer immer noch der Meinung sind, daß Frauen weniger leisten können als sie und deshalb nur für bestimmte Berufe eingesetzt werden können, wie z.B. Organisations-, Verwaltungs- und Büroberufe, im Pflege- und Erziehungsbereich (vgl. 1, 1976). 15

Frauen sind hauptsächlich im Dienstleistungssektor anzutreffen,16 da in den letzten Jahren der Dienstleistungssektor expandiert ist und Frauen hier Arbeitsmöglichkeiten bekommen haben. Frauen sind eher bereit Teilzeitarbeit anzunehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die fortdauernde Ungleichheit zwischen Männern und Frauen im Erwerbsleben trotz bestehender Gleichberechtigung.

2. Ursachen der Benachteiligung der Frauen: Dieses Kapitel untersucht die geschlechtsspezifische Erziehung in der Sozialisation und Schule als Wurzel ungleicher Startchancen.

3. Auswirkungen der Sozialisations- und Ausbildungsphase: Die Auswirkungen zeigen sich in einer stereotypen Berufswahl, prekären Arbeitsbedingungen, Lohndiskriminierung und einer ungleichen Verteilung bei den Erwerbsquoten.

4. Beruf kontra Familie: Hier wird der Konflikt zwischen den Anforderungen der Erwerbstätigkeit und dem Wunsch oder der Entscheidung für die Familiengründung analysiert.

5. Probleme nach der Familienphase: Das Kapitel behandelt die Schwierigkeiten beim beruflichen Wiedereinstieg sowie die Rolle der Teilzeitarbeit als Integrationsinstrument.

6. Resümee: Das Resümee fasst die erzielten Fortschritte zusammen, hält jedoch fest, dass strukturelle Probleme weiterhin bestehen bleiben.

Schlüsselwörter

Frauenerwerbsarbeit, Benachteiligung, Sozialisation, Ausbildung, Berufswahl, Dienstleistungssektor, Arbeitslosigkeit, Lohndiskriminierung, Vereinbarkeit, Familie, Wiedereinstieg, Teilzeitarbeit, Geschlechterrolle, Karriere, Gleichberechtigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die spezifischen Probleme von Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt und untersucht, warum eine vollständige Gleichstellung noch nicht erreicht ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die frühkindliche Sozialisation, Bildungsunterschiede, die geschlechtsspezifische Struktur der Berufswahl und die Konflikte durch familiäre Verpflichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Ursachen für die Benachteiligung von Frauen aufzuzeigen und die Barrieren für eine gleichberechtigte Teilhabe am Erwerbsleben zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Analyse soziologischer Konzepte sowie auf eine Auswertung von Statistiken und Literatur zur Arbeitsmarktsituation von Frauen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Ursachen (Sozialisation/Bildung), Auswirkungen (Berufswahl/Entlohnung) und der spezifischen Problematik der Familienphase.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Lohndiskriminierung, Berufsrückkehr, Teilzeitarbeit, Geschlechterhierarchie und Dienstleistungssektor.

Welche Rolle spielen "Frauenberufe" für den beruflichen Aufstieg?

Die Arbeit stellt fest, dass sogenannte Frauenberufe häufig am unteren Ende der Hierarchie angesiedelt sind, was Aufstiegschancen einschränkt und oft mit geringerem Prestige einhergeht.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Gesetzgebung?

Die Autorin bewertet staatliche Interventionen, wie z.B. Neuregelungen beim Erziehungsurlaub, positiv, da diese den Wiedereinstieg und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen.

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Résumé des informations

Titre
Frauenspezifische Probleme auf dem Arbeitsmarkt
Université
University of Heidelberg  (Soziologie)
Cours
Probleme der Arbeitergesellschaft
Note
2,0
Auteur
Stefanie Meyer (Auteur)
Année de publication
2000
Pages
18
N° de catalogue
V16161
ISBN (ebook)
9783638210867
Langue
allemand
mots-clé
Frauenspezifische Probleme Arbeitsmarkt Probleme Arbeitergesellschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefanie Meyer (Auteur), 2000, Frauenspezifische Probleme auf dem Arbeitsmarkt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16161
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