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Antike Porträts in der räumlichen Darstellung

Eine stereoskopische Studie

Titel: Antike Porträts in der räumlichen Darstellung

Fachbuch , 2025 , 111 Seiten

Autor:in: Robert Sturm (Autor:in)

Kunst - Fotografie und Film
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Porträtkunst zählt zu den bedeutendsten Ausdrucksformen antiker Bildhauerei und Malerei. Von idealisierten Götterdarstellungen über Philosophen- und Dichterbildnisse bis hin zu Herrscherporträts eröffnet sie ein breites Spektrum künstlerischer wie gesellschaftlicher Funktionen. Robert Sturm untersucht in dieser Monografie die Entwicklung und Typologie des antiken Porträts, seine repräsentativen wie propagandistischen Rollen sowie seine kunsthistorische Stellung im Spannungsfeld zwischen Idealbild und Realismus.
Besonderes Gewicht liegt auf der Anwendung stereoskopischer Fotografie, durch die antike Skulpturen in ihrer multiperspektivischen und plastischen Qualität dokumentiert werden. Zahlreiche Bildpaare – von Homer, Sokrates und Platon über Alexander den Großen bis zu römischen Kaisern und Kaiserinnen – veranschaulichen das Potenzial dreidimensionaler Reproduktionstechniken für die Analyse von Form, Physiognomie und stilistischer Variation.
Das Werk verbindet methodische Präzision mit umfangreicher Bilddokumentation und versteht sich als Beitrag zur kunsthistorischen Forschung wie auch zur Weiterentwicklung visueller Dokumentationsverfahren in den Altertumswissenschaften.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • 1| Einleitung
    • 1.1 Definition und Klassifikation des Porträts
    • 1.2 Kurze Geschichte des Porträts
    • 1.3 Funktion des Porträts
  • 2| Methodik
    • 2.1 Entstehung des Raumbildes
    • 2.2 Kriterien für ein gutes Raumbild
    • 2.3 Betrachtung des Raumbildes
  • 3| Bildbeispiele
    • A.1 Porträt des Homer
    • A.2 Porträt des Hesiod
    • A.3 Porträt des Sokrates
    • A.4 Porträt des Platon
    • A.5 Porträt des Aristoteles
    • A.6 Porträt des Philosophen Epikur
    • A.7 Porträt des M. T. Cicero
    • A.8 Porträt des Dichters Vergil (nach Poulsen)
    • A.9 Porträtbüste des Dichters Sophokles
    • A.10 Porträt des römischen Philosophen Seneca
    • B.1 Porträtkopf der Göttin Aphrodite
    • B.2 Porträtkopf der Kleopatra VII.
    • B.3 Porträtkopf der Aspasia
    • B.4 Porträtkopf der Sappho (Aphrodite)
    • B.5 Porträtkopf der Jagdgöttin Artemis
    • B.6 Porträtkopf der trauernden Penelope
    • B.7 Porträtkopf der Berenike I.
    • B.8 Porträtkopf der Arsinoe II.
    • B.9 Porträtkopf der Göttermutter Hera
    • B.10 Porträtkopf der Persephone
    • C.1 Porträttherme des Perikles
    • C.2 Porträttherme des Themistokles
    • C.3 Porträt von Alexander dem Großen
    • C.4 Porträt von Attalos I. (Eumenes II.)
    • C.5 Porträtkopf des Mithridates VI. Eupator
    • C.6 Porträtkopf des sog. Sulla
    • C.7 Porträtkopf des sog. Marius
    • C.8 Porträtkopf des Pompeius Magnus
    • C.9 Porträtkopf des Marcus Antonius
    • C.10 Porträtkopf des Caius Iulius Caesar
    • D.1 Porträt des Kaisers Augustus
    • D.2 Porträtkopf des Kaisers Tiberius
    • D.3 Porträtkopf des Kaisers Caligula
    • D.4 Kolossalporträt des Kaisers Titus
    • D.5 Porträtkopf des Kaisers Traianus
    • D.6 Porträtbüste des Kaisers Hadrianus
    • D.7 Porträtbüste des Kaisers Antoninus Pius
    • D.8 Porträtkopf des Kaisers Commodus
    • D.9 Porträtkopf des Kaisers Caracalla
    • D.10 Porträtkopf des Kaisers Constantinus I.
    • E.1 Porträtkopf der Kaiserin Livia
    • E.2 Porträtkopf der Agrippina minor
    • E.3 Porträtkopf der Agrippina maior
    • E.4 Porträtkopf der Vipsania Agrippina
    • E.5 Porträtkopf der Iulia Titi
    • E.6 Porträtkopf der Pompeia Plotina
    • E.7 Porträtkopf der Vibia Sabina
    • E.8 Porträtkopf der Faustina minor
    • E.9 Porträtkopf der Bruttia Crispina
    • E.10 Porträtkopf der Iulia Domna
  • 4| Schlusswort
  • L| Literatur
  • Bildnachweis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, das Potenzial stereoskopischer Fotografie für die räumliche Darstellung und wissenschaftliche Analyse antiker Porträts zu untersuchen. Sie beleuchtet, wie dreidimensionale Abbildungen ein tieferes Verständnis von Plastizität und Physiognomie ermöglichen und somit über traditionelle zweidimensionale Darstellungen hinausgehen.

  • Anwendung von Stereoskopie in der Archäologie und Kunstgeschichte
  • Räumliche Rekonstruktion und Analyse antiker Skulpturen
  • Methoden und Kriterien für die Erstellung von Raumbildern
  • Historische Entwicklung und Klassifikation des Porträts
  • Detaillierte Fallstudien ausgewählter griechischer und römischer Porträts
  • Verbesserung der Tiefenwahrnehmung und Plastizität von Bildnissen

Auszug aus dem Buch

2.1 Entstehung des Raumbildes

Da auf jene Methoden zur Herstellung dreidimensionaler Fotografien schon in unzähligen Vorgängerpublikationen (siehe Literatur) im Detail eingegangen worden ist, sollen hier nur die wesentlichsten Verfahrensschritte in aller gebotenen Kürze zur Darstellung gelangen. Grundsätzlich setzt sich eine stereoskopische Fotografie aus zwei Halbbildern zusammen, welche ein Objekt – im konkreten Fall eine Porträt-Skulptur – aus zwei geringfügig unterschiedlichen Perspektiven zeigen. Die Produktion dieser Halbbilder kann im Allgemeinen auf zwei Arten erfolgen, nämlich entweder unter Zuhilfenahme einer speziellen Stereokamera oder mit einem normalen handelsüblichen Fotoapparat. Im ersten Fall führen zwei getrennte, in der Kamera verbaute Objektive dazu, dass die Generierung und Zusam-menführung der Halbbilder automatisch geschieht und sich die Bedienung des Gerätes in der Wahl verschiedener Grundeinstel-lungen (Belichtung, Tiefenschärfe usw.) erschöpft.

Im zweiten Fall sind bei der Bildaufnahme einige Grundregeln zu befolgen, um am Ende über optimale Raumfoto-grafien verfügen zu können. Die beiden Halbbilder können hier ei-nerseits durch horizontalen Ver-satz der Kamera über eine Stre-cke von 6,5 cm (= mittlerer Au-genabstand) und andererseits durch Verschiebung des Aufnah-megerätes entlang eines Kreisbo-gens hergestellt werden, wobei sich der entsprechende Verschie-bungswinkel auf 2 – 10° belaufen sollte (Abb. 9). Demzufolge wird das Objekt zunächst von einer Ausgangsposition fotografiert, ehe besagte Verschiebung der Kamera und Herstellung der zweiten Aufnahme erfolgen. Bei der Produktion der Halbbilder ist darauf zu achten, dass die Ka-meraeinstellungen zwischen den beiden Aufnahmen nicht verän-dert werden, da ansonsten relativ aufwendige Bildkorrekturverfah-ren am Computer durchzuführen wären. Ein wichtiger Punkt betrifft die sogenannte Vertikalparallax, welche auf eine mögliche senk-rechte Verschiebung des Bildfel-des zwischen den beiden Aufnah-men hinweist. Dieser auf die Ge-nerierung des Raumbildes stö-rend wirkende Faktor ist mög-lichst zu minimieren, weshalb sich bei den fotografischen Arbeiten die Verwendung eines Stativs oder einer ähnlichen Vorrichtung zur Fixierung der Kamera höhe empfiehlt. Weitere Komplikationen können auftreten, wenn die Kamera gegenüber den einfal-lenden Lichtstrahlen leicht verkippt wird und somit die optische Ach-se des Objektivs und die Bildflä-che nicht mehr im rechten Winkel zueinander stehen. Diese schiefe Kameraposition führt in der Regel zu sogenannten Trapezfehlern, welche ebenfalls einer langwieri-gen Korrektur bedürfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1| Einleitung: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Porträts, beleuchtet seine geschichtliche Entwicklung und stellt Klassifizierungskriterien vor, um die Notwendigkeit dreidimensionaler Darstellungen zu motivieren.

2| Methodik: Hier werden die technischen Grundlagen der stereoskopischen Fotografie detailliert beschrieben, einschließlich der Erstellung von Raumbildern aus zwei Halbbildern und der Kriterien für eine optimale räumliche Tiefenwahrnehmung.

3| Bildbeispiele: Dieses umfangreiche Kapitel präsentiert und analysiert eine Vielzahl antiker Porträts aus griechischer und römischer Zeit als Fallstudien, wobei die physiognomischen Besonderheiten und die Wirkung der stereoskopischen Darstellung hervorgehoben werden.

4| Schlusswort: Das Fazit fasst die Bedeutung und den Nutzen der stereoskopischen Fotografie für die Archäologie und Kunstgeschichte zusammen und betont deren Fähigkeit, antike Porträts in ihrer räumlichen Plastizität authentischer darzustellen.

Schlüsselwörter

Antike Porträts, Stereoskopie, Raumbilder, Tiefenwahrnehmung, Archäologie, Kunstgeschichte, Physiognomie, Bildwissenschaft, Skulptur, griechisch, römisch, dreidimensionale Darstellung, Halbbilder, Kameratechnik, Bildkorrektur, Plastizität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der dreidimensionalen Darstellung antiker Porträts mittels stereoskopischer Fotografie, um ein besseres Verständnis ihrer räumlichen Wirkung und physiognomischen Details zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Geschichte und Klassifikation des Porträts, die Methodik der stereoskopischen Fotografie und deren Anwendung auf antike Bildnisse sowie die visuelle Wahrnehmung von Tiefe und Plastizität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Vorteile und die wissenschaftliche Relevanz der stereoskopischen Fotografie für die Analyse und Darstellung antiker Porträts aufzuzeigen, um eine authentischere räumliche Wahrnehmung zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Hauptmethode ist die stereoskopische Fotografie, welche die Erzeugung von Raumbildern aus zwei perspektivisch leicht versetzten Halbbildern umfasst, um eine dreidimensionale Tiefenwirkung zu simulieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil präsentiert zahlreiche Bildbeispiele antiker Porträts aus verschiedenen Epochen und Kulturen, analysiert deren charakteristische Merkmale und demonstriert die Vorteile ihrer stereoskopischen Darstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Antike Porträts, Stereoskopie, Raumbilder, Tiefenwahrnehmung, Archäologie und Kunstgeschichte sind zentrale Schlüsselwörter dieser Arbeit.

Wie werden die stereoskopischen Halbbilder erzeugt?

Die Halbbilder können entweder mit einer speziellen Stereokamera oder mit einem handelsüblichen Fotoapparat durch horizontalen Versatz (ca. 6,5 cm) und eine leichte Winkelverschiebung (2–10°) des Aufnahmegeräts erzeugt werden.

Welche Herausforderungen können bei der Aufnahme von Raumbildern auftreten?

Herausforderungen umfassen die Minimierung der Vertikalparallax, die Vermeidung von Bildfeldverschiebungen und Trapezfehlern, die durch ein Kippen der Kamera oder eine nicht im rechten Winkel zur Optik stehende Bildfläche entstehen können.

Welchen Beitrag leistet die stereoskopische Fotografie zur Kunstgeschichte?

Die stereoskopische Fotografie ermöglicht eine präzisere Erfassung und Darstellung der räumlichen Plastizität antiker Skulpturen, was zu einem verbesserten wissenschaftlichen Verständnis und einer authentischeren Rezeption dieser Kunstwerke führt.

Ende der Leseprobe aus 111 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Antike Porträts in der räumlichen Darstellung
Untertitel
Eine stereoskopische Studie
Autor
Robert Sturm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2025
Seiten
111
Katalognummer
V1618235
ISBN (PDF)
9783389158821
ISBN (Buch)
9783389158838
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stereoskopie Porträtkunst Raumbild griechische Kunst römische Kunst Fotografie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robert Sturm (Autor:in), 2025, Antike Porträts in der räumlichen Darstellung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1618235
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