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Der Freier als sozialer Typus

Titre: Der Freier als sozialer Typus

Dossier / Travail , 2008 , 25 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Michael Merk (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Bahnhofsviertel ist das Eingangstor für Fremde und Touristen aus aller Welt nach Frankfurt. Geschäftsreisende, Messegäste und ebenso die unzähligen Berufspendler strömen auf der Suche nach Sehenswürdigkeiten oder auf dem Weg zur Arbeit durch das Viertel. Auf der Kaiserstraße und ihren Nebenstraßen begegnen ihnen Prostituierte, Freier, Dealer, Geschäftemacher und Drogenabhängige. So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich ihre Gründe sind um in das Bahnhofsviertel zu gehen, oder es zu durchqueren, so verschieden ist auch das Angebot an Dienstleistungen, Geschäften und Waren. Neben den Rotlichtbetrieben, Call-Shops und Hotels welche Zimmer stundenweise speziell für Prostituierte und Freier anbieten, findet man Apotheken, Kanzleien und Theater. Das Viertel ist geprägt von der Mischung aus Vergnügungsetablissements gemischten Niveaus und ganz „normalen“ Geschäften. Indische Restaurants, türkische Basare und deutsche Traditionsgeschäfte existieren hier nebeneinander und zeichnen ein vielschichtiges und zuweilen exotisches Straßenbild ab. Die kulturelle Vielfalt setzt sich auch in der Bevölkerung des Viertels fort, die zur Hälfte aus Ausländern verschiedenster Herkunft gebildet wird. Araber prägen genauso selbstverständlich wie Türken und Deutsche die Charakteristik des pulsierenden Viertels.
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Diese Mischung aus der ästhetischen Architektur und der Verruchtheit der Etablissements, aus Bankiers mit Aktentasche auf dem Weg zur Arbeit und dem Obdachlosen auf der Straße wirkt zuweilen widersprüchlich. Der Freier überschreitet die offensichtlich erkennbare Grenze zwischen der „normalen“ gesellschaftlichen Welt und den devianten Bereichen des Bahnhofsviertels immerzu aufs Neue. Es stellt sich die Frage: gibt es einen typischen Freier und „beinhaltet der Eintritt in das soziale Feld der Prostitution die Ausbildung vielfältigster psycho-sozialer Beschädigungen, deren Ausagieren […] Formen gewaltvoller Fremd- und Eigenbeschädigungen bedeuten?“1 Oder ist der Mann schon von Natur aus in seiner Persönlichkeit deformiert, die den Wunsch nach käuflichem Sex entstehen lässt?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
    • Die Entwicklung der Prostitution im Frankfurter Bahnhofsviertel
    • Gesetzliche Grundlagen für Freier/ Das Prostitutionsgesetz
  • Das Konzept eines typischen Freiers
  • Theoretische Untersuchung des Freiers
    • Girtler
    • Kleiber und Velten
  • Versuch der empirischen Annäherung an den Freier
    • Beobachtungen auf dem Straßenstrich
    • ,,Besichtigung“ eines Stundenhotels
    • Freier sein im Crazy Sexy
    • Gespräch mit einem Freier
    • Versuch des Interviews mit einer Prostituierten
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Hausarbeit analysiert den Freier als sozialen Typus im Kontext des Frankfurter Bahnhofsviertels. Dabei werden die Entwicklung der Prostitution im Viertel, gesetzliche Grundlagen, theoretische Konzepte sowie empirische Beobachtungen berücksichtigt.

  • Entwicklung der Prostitution im Bahnhofsviertel
  • Soziale und psychologische Merkmale des Freiers
  • Theoretische Ansätze zur Analyse des Freiers
  • Empirische Einblicke in die Lebenswelt des Freiers
  • Zusammenhänge zwischen Prostitution und gesellschaftlichen Strukturen

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in die Thematik ein und beschreibt die Rolle des Frankfurter Bahnhofsviertels als Zentrum der Prostitution. Die Entwicklung der Prostitution im Viertel wird in Kapitel 1.1 beleuchtet. Kapitel 1.2 behandelt die rechtlichen Rahmenbedingungen der Prostitution. Kapitel 2 widmet sich dem Konzept eines typischen Freiers. In Kapitel 3 werden verschiedene theoretische Ansätze zur Analyse des Freiers vorgestellt. In Kapitel 4 werden empirische Beobachtungen und Einblicke in die Lebenswelt des Freiers präsentiert.

Schlüsselwörter

Prostitution, Freier, Frankfurter Bahnhofsviertel, sozialer Typus, gesetzliche Grundlagen, theoretische Ansätze, empirische Beobachtung, Straßenstrich, Stundenhotel, Crazy Sexy, Interview.

Häufig gestellte Fragen

Gibt es den 'typischen' Freier?

Die Arbeit untersucht diese Frage kritisch und stellt fest, dass Freier aus allen gesellschaftlichen Schichten kommen, vom Bankier bis zum Arbeiter.

Wie hat sich die Prostitution im Frankfurter Bahnhofsviertel entwickelt?

Das Viertel hat sich zu einem Zentrum entwickelt, in dem Rotlichtbetriebe, Hotels und alltägliche Geschäfte in einer oft widersprüchlichen Mischung nebeneinander existieren.

Welche rechtlichen Grundlagen gelten für Freier in Deutschland?

Die Arbeit beleuchtet das Prostitutionsgesetz und die damit verbundenen rechtlichen Rahmenbedingungen für die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen.

Warum suchen Männer Prostituierte auf?

Die theoretische Untersuchung analysiert psychologische und soziale Motive, wobei auch die Frage nach psycho-sozialen Beschädigungen oder reinem Konsumverhalten gestellt wird.

Welche Rolle spielen Stundenhotels im Bahnhofsviertel?

Stundenhotels bieten den notwendigen Raum für die Begegnung von Freiern und Prostituierten und sind ein zentraler Teil der Infrastruktur des Viertels.

Fin de l'extrait de 25 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Der Freier als sozialer Typus
Université
University of Frankfurt (Main)
Cours
Sozialstrukturanalyse des Frankfurter Bahnhofsviertels
Note
2,3
Auteur
Michael Merk (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
25
N° de catalogue
V161874
ISBN (ebook)
9783640769513
ISBN (Livre)
9783640769810
Langue
allemand
mots-clé
Frankfurt Bahnhofsviertel Rotlicht Prostitution Freier Prostituierte Striplokal Hotel Nachtclub Laufhaus Kaiserstraße Devianz Sozialtypus Idealtyp
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michael Merk (Auteur), 2008, Der Freier als sozialer Typus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/161874
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Extrait de  25  pages
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